As-Sayyida Nafīsa

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As-Sayyida Nafīsa (arabisch:سيدة نفيسة) oder Nafīsa Ḫātūn (145 – 208 n.H.) war eines der Enkelkinder von Imam al-Ḥasan al-Muğtabā (a.) und die Tochter von Ḥasan b. Zaid b. Ḥasan. Sie war laut historischer Quellen eine fromme, asketische, wohltätige Frau und eine Ḥadīṯ-Wissenschaftlerin. Ebenso hatte sie den ganzen Koran auswendig gelernt. Sie war mit Isḥāq Muʿtaman, dem Sohn von Imam aṣ-Ṣādiq (a.) verheiratet. Wie einige Quellen berichten wanderte sie von Medina nach Ägypten aus, wo sie unter den dortigen Bewohnern eine besondere Stellung erlangte und auf Wunsch dieser Einheimischen bis zum Ende ihres Leben blieb. Sie wurde in Kairo begraben. Ihre dortige Grabstätte ist für die Muslime eine Pilgerstätte.

Biografie

Nafisa Ḫātūn erblickte in Mekka das Licht der Welt, wuchs aber in Medina auf.[1]Das Haus, in dem sie wohnte befand sich im westlichen Teil der Stadt Medina und genau gegenüber dem Haus von Imam aṣ-Ṣādiq (a.).[2] In dem Buch ad-Durr al-Manṯūr fī Ṭabaqāt Ribaṭ al-Ḫudūr von dem Buch Asʿāf ar-Raġġibīn heißt es, dass Nafisa im Jahre 145 n.H. geboren wurde.[3]ʿAzīzullah ʿAtārudī meint, sie sei am 11. Rabī al-Awwal desselben Jahres geboren.[4]

Väterlicherseits ist sie durch drei Personen mit Imam al-Ḥasan al-Muğtabā (a.) verwandtschaftlich verbunden.[5]Ihr Vater Ḥasan b. Zaid wurde durch den Manṣūr ʿAbāsī für fünf Jahre zum Herrscher von Medina erklärt, jedoch seines Amtes enthoben und ins Gefängnis verbracht.[6] Um Walad war ihre Mutter, wie Maqrīzī in seinem Buch ar-Rauḍa al-Anīsa bī Faḍl Mašhad as-Sayyida Nafīsa berichtet.[7]

Eheschließung

Nafisa Ḫātūn heiratete Isḥāq b. Ğaʿfar auch bekannt unter dem Namen Isḥāq Muʿtaman, den Sohn von Imam aṣ-Ṣādiq (a.).[8]Laut einiger aktuelleren Quellen war sie während ihrer Eheschliessung 15 Jahre alt.[9] Isḥāq Muʿtaman war Ḥadīṯ-Überlieferer, galt als vertrauenswürdig (ṯiqqa)[10]und war einer der Anwesenden als der siebte Imam seinen letzten Willen in Bezug auf seinen Sohn Imam ar-Riḍā (a.) bekanntgab.[11]Nafisa hatte zwei Kinder mit den Namen Qāsim und Um Kulṯūm.[12]

Auswanderung nach Ägypten

In dem Buch ad-Durr al-Manṯūr fī Ṭabaqāt Ribaṭ al-Ḫudūr wird aus dem Buch al-Mazarāt Saḫāwī überliefert, dass Nafisa Ḫātūn im Jahre 193 n.H. nach der Vollziehung des Ḥağ-Rituals zusammen mit ihrem Ehemann zuerst zum Grab des Propheten Ibrāhīm (a.) nach Bait al-Muqaddas (Jerusalem) und danach nach Ägypten gingen, wo sie von den Ägyptern enthusiastisch willkommen geheißen wurden und diese ihnen gleich zu Beginn das Haus des großen ägyptischen Händlers Ğamāl ad-Dīn b. ʿAbdullah b. Ğaṣṣāṣ zur Verfügung stellten. Es heißt, dass viele Menschen in Ägypten und aus der Umgebung mit dem Ziel Segnungen zu erhalten zu ihr kamen, da sie ein jüdisches Mädchen geheilt hatte. Sie beabsichtigte, von Ägypten nach Hiğāz umzusiedeln, doch das ägyptische Volk bat den Herrscher Ägyptens, sie von ihrer Abreise abzuhalten. Sie sagte zu ihm, dass sie eine schwache Frau sei und ihre Gebete zu kurz kämen und dass der Platz wo sie wohnte für all die vielen Besuche zu klein sei. Der Herrscher Ägyptens schenkte ihr ein Haus und bat sie, dass sie sich nur zwei Tage in der Woche um die Menschen kümmern sollte, damit sie mehr Zeit für ihre Gebete hat. Sie blieb für immer in Ägypten.[13]

Spirituelle und wissenschaftliche Stellung

Spirituelle Stellung

In einigen Quellen wird von ihrem ehrfuchtsvollen Gottesdienst, ihrer Frömmigkeit und ihrer Großzügigkeit berichtet und es heißt, dass sie ein großes Vermögen hatte, mit dem sie besonders den Erkrankten und Mittellosen half.[14]

Sie reiste in ihrem Leben dreißigmal zur Vollziehung der Hajzeremonie nach Mekka.[15] Ebenso wird in den Quellen überliefert, dass sie viel fastete[16]und sich ein Grab aushob in das sie jeden Tag stieg , Gebete verrichtete und den ganzen Koran las.[17]

Laut des Buches Nāsiḫ at-Tārīḫ genoss Sayyida Nafīsa eine hohe Stellung unter den Ägyptern.[18]Abūnaṣr Buḫārī sagte, dass das ägyptische Volk sogar zum Beweis ihrer rechtlichen Behauptungen auf ihren Namen schworen.[19]Einige ägyptische Forscher halten ihr frommes Leben für den Grund der Liebe der Ägypter zu ihr.[20]

Sayyida Nafīsa war sehr mit dem Koran vertraut und konnte ihn auswendig rezitieren.[21]

Sie soll beim Lesen des Verses[22]„qul liman mā fī samawaāt wa al-arḍ qul lillah, kataba ʿalā nafsihi ar-raḥma“[23]oder des Verses „lahum dār as-salām ʿinda rabbiḥim wa huwā walliuhum bimā kānū yaʿmalūn“[24]gestorben sein.[25]Zirkilī berichtet allerdings auch darüber, dass sie weder lesen noch schreiben konnte.[26]

Wissenschaftliche Stellung

Sayyida Nafīsa war des Tafsirs und der Ḥadīṯe kundig.[27]Einige Gelehrte überlieferten auch Ḥadīṯe von ihr.[28]Muḥammad b. Idrīs Šāfiʿī (einer der Imame der vier sunnitischen Rechtschulen) übernahm ebenfalls von ihr Ḥadīṯe[29]und Aḥmad b. Ḥanbal (Gründer der hanbalitischen Rechtschule) nahm an ihren Überlieferungssitzungen teil.[30]Als Muḥammad b. Idrīs Šāfiʿī starb, brachte man seine Leiche zum Hause von Sayyida Nafīsa, die an seinem Totengebet teilnahm.[31]

Wundertaten

In einigen Quellen werden Sayyida Nafīsa Wundertaten wie das Heilen von Kranken[32]und die Rettung Ägyptens und des Nil-Flußes vor der Dürre[33]zugeschrieben. Ğamāl ad-Dīn b. Taġribirdī sagte, ihre Wundertaten sie allgemein bekannt.[34]Aḥmad Abū Kaf meinte, der Grund, warum Nafisa Karīma ad-Dārīn genannt wurde, ist der, dass das ägyptische Volk von ihr während ihrer Lebenszeit und auch noch nach ihrem Tod Wundertaten sahen.[35] In einigen Quellen wurden die Wundertaten von ihr nach ihrem Ableben erwähnt.[36]Ḏabīḥullah Maḥallātī bezeichnete in seinem Buch Rayāhīn aš-Šarīʿa, nachdem er einige Wundertaten von Nafisa Ḫātūn anführt, diejenige Quelle, worauf er sich bezüglich ihrer Biografie bezieht, als sunnitische Bücher und als bestreitbar.[37]

Tod und Grabmal

Nafisa Ḫātūn starb im Monat Ramaḍān 208 n.H.[38]Als Isḥāq Muʿtaman die Leiche seiner Frau nach Medina bringen wollte, entschied er sich auf Wunsch der ägyptischen Bewohner anders und begrub sie dort.[39]Maqrīzī sagte, das ägyptische Volk bat Isḥāq aufgrund des Segens, den seine Frau Ägypten brachte, sie dort zu begraben.[40]Aber laut einiger anderen Quellen lehnte Isḥāq diese Forderung ab, doch die Ägypter gingen zu ihrem Herrscher und wollten, dass er Isḥāq davon abhalte, seine Frau nach Medina zu bringen. Die Vermittlung des Herrschers änderte aber jedoch nichts daran, so brachten die Bewohner ein Vermögen zusammen, boten es Isḥāq an und insistierten, ihrer Bitte zuzustimmen, Isḥāq jedoch akzeptierte es immer noch nicht. Es heißt, dass er letztendlich aufgrund eines Traumes dem Begräbnis seiner Frau in Ägypten zustimmte. In jenem Traum soll der Prophet (a.) zu ihm gesagt haben, er möge sie hier beerdigen lassen.[41]


Sayyida Nafīsa wurde in ihrem Haus, an einem Ort, der unter den Namen Darb as-Sabāʿ und Darb Yazrab bekannt war, bergaben.[42]Maqrīzī zählt ihr Grabmal zu den vier Orten Ägyptens, die hinsichtlich der Erfüllung von Bittgebeten bekannt sind.[43]Er überlieferte auch, dass der erste, der über ihr Grab ein Gebäude errichten liess ʿUbeidullah b. Sarī b. Ḥakam, ein ägyptischer Herrscher war und dass auf der über dem Eingang zum Ḍarīḥ angebrachte Inschriftstafel das Datum Rabī aṯ-Ṯānī 482 n.H. angegeben ist.[44], 1998, B.3, S.641 - 642.</ref>Im Jahre 532 n.H. liess Ḥāfiż Ḫalīfa dieses Gebäude restaurieren, es hat nun ein Ḍarīḥ und eine Kuppel.[45]Yāqūt Ḥamawī (ein Geograf des siebten Jahrhunderts) berichtete ebenfallsvon einer Kuppel über ihrem Grabmal.[46] Es zählt zu den bekannten Pilgerstätten Ägyptens.[47]Aber Ibn Kaṯīrs Aussage nach, der den Besuch von Verstorbenen für Širk hält und dass das, welches die Ägypter über sie sagen zu Kufr und Širk führen soll, zeigt, dass die Schiiten sowie die Sunniten in Ägypten ihr gegenüber großen Respekt zollten und ihr Grabmal besuchten.[48] Auch dem Bericht von Ḏahabī zufolge heißt es, dass die Ägypter sich vor ihrem Grab niederwarfen und sie um Vergebung ihrer Sünden baten, was wiederum zeigt, dass die Ägypter bei ihrem Grab um ihre Fürsprache baten.[49] Die Ägypter feiern seit dem Jahr 89 n.H. in der Zeit des Malik Ašraf Qāyit-Bey (Herrschaft: 872 – 901 n.H.) einer der tscherkessischen Mamluken, den Geburtstag von Sayyida Nafīsa. In ihrer Geburtstagsnacht verbringt eine große Anzahl von Schiiten und Sunniten bis tief in die Nacht hinein ihre Zeit mit religiösen Gesängen in ihrem Grabmal. Tradition ist auch das Veranstalten von Hochzeiten in der Umgebung ihres Grabmals und das Führen der Braut durch das Heiligtum.[50]

Manche iranische Schiiten, in der Zeit der Kadscharen, reisten nicht nur zur Ḥağ, sondern auch nach Ägypten um zum Grabmal von Sayyida Nafīsa zu pilgern, was in einigen iranischen Ḥağ-Reisebücher behandelt wird mit Informationen über ihr Grabmal und den Vorstellungen der Ägypter über sie.[51]

Ziyāra

In den Biografien über Sayyida Nafīsa werden einige Ziyāras für sie angeführt. In diesen Ziyāras werden ihre spirituellen Ränge und ihre abstammungsbezogene Ehre gelobt als eine Frau aus der Familie des Propheten (a.) Möge sie gegrüsst sein![52]Die Ägypter haben ihr den Mittwoch als Tag zum Besuchen ihres Grabmales gewidmet.[53]-e

Monografien

Über Sayyida Nafīsa wurden Bücher auf arabisch und persisch verfasst. Das Buch at-Tuḥfa al-Insīyya min Maʿṯar an-Nafisa und as-Sayyida Nafīsa (Taufīq Abū ʿIlm) wurden auf arabisch verfasst. ʿAzizullah ʿAṭārudī schrieb das Buch Gohar –e Ḫāndān –e Emāmat (Biografie von Sayyida an-Nafisa) und Ġulām Reḍā Gulī Zewāreh das Buch Bānū - ie bā Kerāmat.

Quellenverzeichnis

  • Ibn Taġribirdī, Ğamāl ad-Dīn, an-Nuğūm az-Zāhira fī Mulūk Miṣr wa Qāhira, Keiro, Wizāra aṯ-Ṯiqāfa wa al-Iršād al-Qaumī, Bītā.
  • Ibn Ḫallakān, Aḥmad b. Muḥammad, Wafīyyāt al-Aʿyān, Forschung Iḥsān ʿAbbās, Beirut, Dār aṯ-Ṯiqāfa, Bītā.
  • Ibn ʿImād Ḥanbalī, ʿAbdulḥay b. Aḥmad, Šaḏarāt aḏ-Ḏahab, Forschung: Arnāwūṭ, Damaskus – Beirut, 1986/1406 n.H.
  • Ibn Kaṯīr Damišqī, Ismāʿīl b. ʿUmar, al-Bidāya wa an-Nihāya, Beirut, Dār al-Fikr, 1407 n.H./1986.
  • Abū Kaf, Aḥmad, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, Kairo, Dār Maʿārif, 1975.
  • Abū Naṣr Buḫārī, Sahl b. ʿAbdullah, Sir as-Silsila al-ʿAlawīyya, Forschung Sayyid Muḥammad Bāqir Baḥr al-ʿUlūl, Nağaf, al-Maktaba al-Ḥaidarīyya, 1381 n.H.
  • Tūfīq Abū ʿIlm, as-Sayyida Nafīsa, Forschung; Muḥammad Šūqī, Teheran, al-Mağmaʿ al-ʿĀlimī lil Taqrīb bain al-Maḏāhib al-Islāmīyya, 1428 n.H./2008.
  • Ğaʿfariyān, Rasūl, Safarnāmeh –ie Ğazāʿerī –ie ʿArāqī, 50 Hadğ-Reiseberichte der Kadscharen Zeit, Teheran, ʿIlm-Verlag, 1389 Sh.
  • Ḥamawī, Yāqūj b. ʿAbdullah, Muʿğam al-Buldān, Beirut, Dār Ṣādir, 1995.
  • Zirkilī, Ḫair ad-Dīn, al-Aʿlām Qāmūs Tarāğūm li ašhar ar-Riğāl wa an-Nisāʿ min al-ʿArab wa al-Mustaʿribīn wa al-Mustašriqīn, Beirut, Dār al-ʿIlm lil Malāyīīn, 1989.
  • Sipihr, ʿAbbās Qolī Ḫān, Nāsiḫ at-Tawārīḫ (zur Zeit des Imam al-Kāzim (a.)), Teheran, Islāmīyya, 1352Sh.
  • Šablanğī, Muʿmin b. Ḥasan, Nūr al-Abṣār fī Manāqib Bint an-Nabī al-Muḫtār,Kairo, Steindruck, Bītā.
  • Šaiḫ Muḥammad Ṣabbān, Isʿāf ar-Rāġibīn fī Sīra al-Muṣṭafā wa Faḍāʿil Ahl Beitihi.
  • ʿAṭārudī, ʿAzizullah, Gohar–e Ḫāndān–e Emāmat(Zendegīnāmeh Sayyida Nafīsa), Teheran, ʿAṭārud-Verlag, 1373 Sh.
  • Fuʿāz al-ʿAmilī, Zainab Bint Yūsuf Nawāz, ad-Durr al-Manṯūr fī Ṭabaqāt Rubāṭ al-Ḫadūr, Ägypten, al-Maṭbaʿa al-Kubrā al-Amīrīyya, 1312 n.H., Beirut, Dār al-Maʿrifa, Bītā.
  • Kaḥāla, ʿUmar Reḍā, Aʿlām an-Nisāʿ fī ʿAlimī al-ʿArab wa al-Islām, Beirut, Muʿasisa ar-Risala, 1412 n.H./1991
  • Kuleinī, Muḥammad b. Yaʿqūb, al-Kāfī, Teheran, Dār al-Kutub al-Islāmīyya, 1407 n.H.
  • Gulī Zewāreh, Ġulam Reḍā, Bānū–ie bā Kerāmat, Qom, Ḥasanain Verlag, 1382 Sh.
  • Maḥallātī, Ḏabīḥullah, Rayāḥain aš-Šarīʿa, Teheran, Dār al-Kutub al-Islāmīyya, Bītā,
  • Muḥammad al-Ḥassūn am ʿAlī Maškūr, Aʿlām an-Nisāʿ al-Muʿmināt, Uswa Verlag, 1411 n.H.
  • Maqrīzī, Aḥmad b. ʿAlī, al-Mawāʿiż wa al-Iʿtibār wa al-Āṯār al-Maʿrūf bil Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, Forschung: Muḥammad Zainahum wa Madīna aš-Šarqāwī, Kairo, Maktaba Madbūlī, 1998.
  • Wardānī, Ṣāliḥ, aš-Šīʿa fī Miṣr min al-Imām ʿAlī ḥattā al-Imām Ḫumeinī, Kairo, Makataba Madbūlī aṣ-Ṣaġīr, 1. Auflage, 1414 n.H.
  • Muḥaddīṯ Qumī, Šaiḫ ʿAbbās, Muntahā al-Maqāl fī Tawārīḫ an-Nabī wa al-Āl, Qom, Dalīl –e Mā, 1379 Sh.

Fußnoten

  1. Zirkilī, al-Aʿlām, 1989, B.8, S.44.
  2. Gulī Zewāreh, Bānū–ie Kerāmat, 1382 Sh. S.38.
  3. Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.521.
  4. ʿAṭārudī, Gohar–e Ḫāndān–e Emāmat, 1373 Sh, S.7.
  5. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262
  6. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262
  7. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.637.
  8. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.638.
  9. ʿAṭārudī, Gohar-e Ḫāndān-e Emāmat, 1373 Sh, S.10; Abū Kaf, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, 1975, S.101 – 102.
  10. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.637.
  11. Kuleinī, al-Kāfī, B.1, S.316.
  12. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.637.
  13. Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.522.
  14. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262; Muḥammad al-Ḥasūn, Aʿlām an-Nisāʿ al-Muʿmināt, 1411 n.H., S.626 – 628.
  15. Zirkilī, al-Aʿlām, 1989, B.8, S.44; Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.639.
  16. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.639.
  17. Sipihr, Nāsiḫ at-Tawārīḫ, 1352 Sh, B.3, S.126.
  18. Sipihr, Nāsiḫ at-Tawārīḫ, 1352 Sh, B.3, S.120.
  19. Abū Naṣr Buḫārī, Sir as-Silsila al-ʿAlawīyya, 1381 n.H., S.29.
  20. Šaiḫ Muḥammad Ṣabbān, Isʿāf ar-Rāġibīn, Manuskript, S.81.
  21. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.637.
  22. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  23. Sure al-Anʿām, Vers 12.
  24. Sure al-Anʿām, Vers 127.
  25. Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.521; Muḥadiṯ Qumī, Muntahā al-Āmāl, 1379 Sh, B.2, S.1418.
  26. Zirkilī, al-Aʿlām, 1989, B.8, S.44.
  27. al-Wardānī, aš-Šīʿa fī Miṣr, 1414 n.H., S.109.
  28. Ibn Ḫallakān, Wafīyyāt al-Aʿyān, Dār Ṣādir, B.5, S.423 – 424.
  29. Šablanğī, Nūr al-Abṣār, Kairo, S.256; Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.521.
  30. ʿAṭārudī, Gohar-e Ḫāndān-e Emāmat, 1373 Sh, S.12, 29; Abū Kaf, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, 1975, S.101 – 107.
  31. Ibn ʿImād Ḥanbalī, Šaḏarāt aḏ-Ḏahab, 1406 n.H., B.3, S.43; Ibn Ḫallakān, Wafīyyāt al-Aʿyān, Dār Ṣādir, B.5, S.424; Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.521.
  32. Abū Kaf, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, 1975, S.107; Maḥallātī, Rayāḥain aš-Šarīʿa, Dār al-Kutub al-Islāmīyya, B.5, S.87 – 88; Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.641.
  33. Šablanğī, Nūr al-Abṣār, Keiro, S.256; Maḥallātī, Rayāḥain aš-Šarīʿa, Dār al-Kutub al-Islāmīyya, B.5, S.85; Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.641.
  34. Ibn Taġribirdī, an-Nuğūm az-Zāhirah, Wizāra aṯ-Ṯiqāfa wa al-Iršād al-Qūmī, B.2, S.186.
  35. Abū Kaf, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, 1975, S.107.
  36. Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.522.
  37. Maḥallātī, Rayāḥain aš-Šarīʿa, Dār al-Kutub al-Islāmīyya, B.5, S.94.
  38. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262; Ibn Ḫallakān, Wafīyyāt al-Aʿyān, Dār Ṣādir, B.5, S.424; Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  39. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262; Fuʿāz al-ʿAmilī, ad-Dur al-Manṯūr, 1312 n.H., S.521.
  40. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  41. Šablanğī, Nūr al-Abṣār, Keiro, S.258; Abū Kaf, Āl Bait an-Nabī fī Miṣr, 1975, S.104; Šaiḫ Muḥammad Ṣabbān, Isʿāf ar-Rāġibīn, Manuskript, S.81; Qumī, Muntahā al-Āmāl, 1379 Sh.,B.2, S.1418; Muḥammad al-Ḥassūn, Aʿlām an-Nisāʿ, S.189.
  42. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  43. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  44. Maqrīzī,al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.640.
  45. Maqrīzī, al-Ḫaṭṭaṭ al-Maqrīzīyya, 1998, B.3, S.642.
  46. Ḥamawī, Muʿğam al-Buldān, 1995, B.5, S.142.
  47. Zirkilī,al-Aʿlām, 1989, B.8, S.44.
  48. Ibn Kaṯīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 1407 n.H., B.10, S.262.
  49. Ibn ʿImād Ḥanbalī, Šaḏarāt aḏ-Ḏahab, 1406 n.H., B.3, S.43.
  50. al-Wardāī, aš-Šīʿa fī Miṣr, 1414 n.H.,S.110 – 113.
  51. Ğaʿfariān, Safarnāmeh–aie Ğazāʿerī–ie ʿArāqī, 1389 Sh., S.271.
  52. Šablanğī, Nūr al-Abṣār, Keiro, S.259.
  53. ʿAṭārudī, Gohar-e Ḫāndān-e Emāmat, 1373 Sh, S.62.