Imam ʿAli b. Muhammad al-Hadi (a.)

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ʿAli b. Muḥammad
Der zehnte Imam der Schiiten
al-Hadi
مرقد امام هادی علیه السلام.jpg
Imam al-Hadi Heiligtum, Samarra
Kunia (Beinahme) Abu l-Hasan
Geburtsdatum Dhu al-Hijja 15, 212/März 10, 828
Geburtsort Sariya
Imamat Dhu al-Qaʿda 30, 220 (für 34 Jahre)/November 29, 835.
Herrschaften seiner Zeit al-Muʿtasim, al-Wathiq, al-Mutawakkil, al-Mustaʿin, al-Muʿtazz
Märtyrertum Rağab 3, 254/Juli 2, 868 in Samarra
Ort des Grabmals Samarra
Vorgänger Muhammad ibn ʿAli
Nachfolger al-Hasan ibn. ʿAli
Vater Muhammad ibn ʿAli
Mutter Samana
Ehefrauen Salil
Söhne al-Hasan, Muhammad, al-Husain, Ğaʿfar
Töchter ʿAischa
Titel an-Naqi
Die zwölf Imame
ʿAlī, al-Ḥasan, al-Ḥusein, as-Sağğād, al-Bāqir, aṣ-Ṣādiq, al-Kāẓim, ar-Rida, al-Ğawād, al-Hadi, al-'Askari, al-Mahdi

ʿAli b. Muhammad, bekannt als Imam al-Hadi oder Imam ʿAli an-Naqi (212-254 n.H.) ist der zehnte Imam nach dem Glauben der Zwölferschiiten und der Sohn von Imam al-Jawad (a.). Er hatte von 220 bis 254 n.H. für 34 Jahre das Imamat inne. Imam al-Hadi (a.) lebte zur Zeit einiger abbasidischer Kalifen, darunter al-Mutawakkil. Er verbrachte die meisten seiner Jahre als Imam in der Stadt Samarra, unter Bewachung der abbasidischen Herrschaft.

Es wurden von Imam al-Hadi (a.) zahlreiche Überlieferungen im Bereich des Glaubens, der Auslegung des Korans (Tafsir), der Rechtswissenschaft (Fiqh) und der Ethik (Akhlaq) tradiert, wobei diese auch teilweise theologische Belange wie die Frage des Taschbih (Morphismus) und Tanzih, sowie Determinismus und freier Wille umfassten. Die Ziayarah al-Jamiʿa al-Kabira und al-Ghadiriya wurden von dem zehnten Imam der Zwölfershia überliefert.

Imam al-Hadi (a.) pflegte seine Beziehung zu seinen Anhängern (Schiiten) via einer Gruppe von Agenten. Dazu gehörten unter anderen ʿAbdul ʿAzim al-Hasani, ʿUthman bin Saʿid, Ayyub b. Nuh und Hasan b. Ruschd. Das Grabmal bzw. Mausoleum von Imam al-Hadi (a.) in Samarra wird aufgrunddessen, dass er und sein Sohn Imam al-ʿAskari (a.) zusammen dort begraben sind und er auch den Beinamen al-ʿAskari trägt das Haram ʿAskariyain (das Heiligtum der beiden ʿAskaris) genannt. Es ist eines der schiitischen Heiligtümer in Irak. Dieses Heiligtum wurde 2006 und 2007 n. Chr. durch zwei Sabotageaktionen seitens der Takfiris vollständig zerstört. Der iranische Stab für Angelegenheiten schiitischer Heiligtümer errichtete es in den Jahren 2010 bis 2015 neu.

Name, Abstammung und Beinamen

ʿAli b. Muhammad (a), wohlbekannt als Imam al-Hadi und ʿAli an-Naqi, ist der zehnte Imam der Zwölferschiiten. Sein Vater war Imam al-Jawad (a.), der neunte Imam der Zwölferschiiten und seine Mutter war eine Sklavin[1] Samana al-Maghribiya[2] wie auch Susan.[3]

Die berühmtesten Titel des zehnten Imams der Zwölferschiiten sind al-Hadi und an-Naqi.[4] Der Titel al-Hadi (Rechtleiter) wurde ihm deshalb verliehen, da er seinerzeit der beste Rechtleiter der Menschen zum Guten war.[5] Schiiten nannten Imam al-Hadi (a.) und seinen Sohn Imam Hasan al-ʿAskari (a.), weil sie beide in Samarra in einer Region namens ʿAskar residierten[6] Imamain al-ʿAskariyain.[7]

Seine Kuniya ist Abu l-Hasan [8] und in den Überlieferungsquellen wird er der dritte Abul Hasan genannt,[9] damit er nicht mit dem ersten Abu l-Hasan, d.h. mit Imam al-Kazim (a.) und ebenso nicht mit dem zweiten Abul Hasan, Imam ar-Rida (a.) verwechselt wird.[10]

Biografie

Laut al-Kulaini und Scheich at-Tusi erblickte Imam al-Hadi (a.) am 15. Dhu al-Hijja des Jahres 212[11] in einer Gegend namens Sariya, unweit von Medina das Licht der Welt.[12] Laut anderer Angaben am 2. oder 5. Rajab desselben Jahres (868 n.Chr.) oder im 14 Rajab des Jahres 214 n.H., Jamadi ath-Thani erwähnt das Jahr 215 n.H.[13]. Gemäß eines Berichtes von al-Masʿudi, einem Historiker des vierten Jahrhunderts, brachten Imam al-Jawad (a.) und seine Frau Umm al-Fazl in dem Jahr als beide die Hajj verrichtet hatten, den noch kleinen al-Hadi (a.)[14] nach Medina [15], dort lebte er bis zum Jahre 233 n.H. oder 243 n.H.

In seinem letzten Jahr rief al-Mutawakkil ihn zu sich nach Samarra und gewährte ihm unter starker Bewachung in einem Viertel namens Askar einen Wohnsitz, dort lebte er bis zu seinem Tod.(Quelle nötig) Über das Leben von Imam al-Hadi (a.), Imam al-Jawad (a.) und Imam al-ʿAskari (a.) liegen im Vergleich zu den anderen Imamen der Schiiten nur sehr geringe Angaben vor. Einige Forscher geben Gründe dafür an, wie die kurze Lebenszeit dieser Imame, die sich stets im Arrest befanden und ebenso aufgrund dessen, dass die Geschichtsschreiber in jener Zeit keine Schiiten waren.[16] Die Prägung des Ringes von Imam al-Hadi (a.) besagt Allah Rabbi wa Huwa ʿIsamati min Khalqihi Gott ist mein Herr und mein Unterstützer gegenüber dem Übel seiner Geschöpfe.[17] Auf einem anderen Ring von ihm soll gestanden haben Hifz al-ʿUhud min Akhlaq al-Maʿbud, Das Halten von Abkommen ist ein Merkmal Gottes.[18]

Nachkommen

Angeführt wurden für Imam al-Hadi (a.) seitens schiitischer Gelehrter vier Söhne mit den Namen Hasan, Muhammad, Husain und Jaʿfar.[19] Auch eine Tochter wird ihm zugeschrieben, deren Name Scheich al-Mufid mit ʿAischa angibt[20], Ibn Schahr Ashub sie jedoch ʿIlliya nennt.[21] Sunnitische Geschichtsschreiber geben ebenfalls für Imam al-Hadi (a.) vier Söhne und eine Tochter an.[22]

Imamat

ʿAli b. Muhammad übernahm im Jahre 220 n.H. im Alter von acht Jahren das Imamat.[23] Den Quellen nach gab es wegen des jungen Alters von Imam al-Hadi (a.) nicht den geringsten Zweifel unter den Schiiten, da bereits Imam al-Jawad (a.) in seiner Kindheit das Imamat übernommen hatte[24]. Nach Scheich al-Mufid akzeptierten die Schiiten das Imamat von Imam al-Hadi (a.)[25], ausgenommen einer kleinen Gruppe, die Musa b. Muhammad, auch bekannt als Musa Mubarqaʿ, als Imam anerkannten.

Nach einer Weile distanzierten sie sich jedoch von dieser Einstellung und schlossen sich der Mehrheit an [26]. Musa Mubarqaʿ verabscheute diese, Saʿd b. ʿAbdullah Aschʿari gab als Grund dafür an, dass sie sich Imam al-Hadi (a.) zuwandt hatten.[27] Die Einstimmigkeit der Schiiten bezüglich des Imamat's von Imam al-Hadi (a.) und dass niemand außer ihm diese Stellung beanspruchte, halten Scheich al-Mufid [28] und Ibn Schahr Aschub [29] für einen validen Beweis seines Imamats.[30] Zudem führen al-Kulaini und Scheich al-Mufid Überlieferungen an, die sein Imamat bestätigen.[31]

Nach Ibn Schahr Aschub wurden die Schiiten via Überlieferungen des vorherigen Imam's über das Imamat von ʿAli b. Muhammad in Kenntnis gesetzt. Hierbei handelt es sich um Überlieferungen, die von Überlieferern wie Ismaʿil b. Mihran, Abu Jaʿfar Aschʿari und Khairani tradiert wurden.[32]

Kalifen seiner Zeit

Während des Imamat [33] von Imam al-Hadi (a.), dass 33 Jahre (220-254 n.H.) dauerte, kamen so einige abbasidische Kalifen an die Macht. Der Beginn seines Imamat war zeitgleich mit dem Kalifat von al-Muʿtasim, und das Ende dieser Periode mit dem Kalifat von Muʿtaz.[34] Ibn Schahr Aschub sieht das Lebensende von Imam al-Hadi (a.) in der Kalifatszeit des abbasidischen al-Muʿtamid.[35]

Ali b. Muhammad, der zehnte Imam der Schiiten, verbrachte sieben Jahre seines Imamat's in der Kalifatszeit des abbasidischen al-Muʿtasim. (benötigt Quellenangabe) Erzählungen besagen, dass al-Muʿtasim im Verhältnis zur Zeit von Imam al-Jawad (a.) mit Imam al-Hadi (a.) und den Schiiten weniger streng umging, und auch toleranter zu den Alewiten war; begründet sei diese Kursänderung mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und der Verminderung von Aufständen seitens der Alewiten.[36] Fünf Jahre des Imamat's von Imam al-Hadi (a.) waren zeitgleich mit der Kalifatszeit von al-Wasiq, vierzehn Jahre mit der von al-Mutawakkil, sechs Monate mit der von al-Mustansir, zwei Jahre und neun Monate mit der von al-Mustaʿin und über acht Jahre mit der von al-Muʿtazz.[37]

Berufung nach Samarra

Der abbasidische al-Mutawakkil zwang im Jahre 233 n.H.[38] oder 243 n.H.[39] Imam al-Hadi (a) von Medina nach Samarra zu kommen. Sibt b. Jawzi sieht das negative Gerede einiger über Imam al-Hadi (a.) aber auch die Berichte, welche signalisierten, dass das Volk dem zehnten Imam der Schiiten zugeneigt sei als Grund für al-Mutawakkils Entscheidung an, ʿAli b. Muhammad (a.) nach Samarra zu berufen.[40]

Einem Bericht von al-Mas'udi zufolge sagte der abbasidische Bariha, der von dem Kalifen eingesetzte Vorbeter in den Haramain, in einem Brief an al-Mutawakkil, wenn du Mekka und Medina haben möchtest, so werfe ʿAli b. Muhammad dort heraus, denn er lädt die Menschen zu sich ein und hat schon zahlreiche um sich geschart.[41] Daraufhin wurde Yahya b. Harthama von al-Mutawakkil beauftragt, Imam al-Hadi (a.) nach Samarra zu bringen.[42]

Imam al-Hadi (a.) wies in einem Brief an al-Mutawakkil Verleumdungen jeglicher Art gegen ihn zurück,[43], letzterer jedoch bat ihn dann respektvoll nach Samarra zu kommen.[44] Der Text des Briefes ist in den Werken von Scheich al-Mufid und al-Kulaini zu finden.[45]

Einige Berichte besagen, dass al-Mutawakkil das Kommen von Imam al-Hadi (a.) nach Samarra so geplant hatte, dass es die Sensibilität des Volkes nicht weckt und diese aufgezwungene Reise des Imam's keine Folgen nach sich zieht, aber die Menschen hatten es dennoch bemerkt.[46] Sibt b. Jawzi zitierte von Yahya b. Harthama, dass die Bewohner von Medina sehr empört waren und eine Reihe überraschender, aber eher milde Reaktionen folgen ließen. Doch allmählich erreichte ihre Verärgerung eine Schwelle, so dass sie zu weinen und zu schreien begannen, Medina war bisher nie Zeuge einer solchen Situation gewesen.[47]

Imam al-Hadi (a.) wurde nach der Ankunft im Kazimain willkommen geheissen, wonach er das Haus von Khazimat b. Hazim betrat, danach wurde er nach Samarra gebracht.[48] Nach Scheich al-Mufid befahl al- Mutawakkil am ersten Tag des Aufenthalts des Imams in Samarra, ihn einen Tag lang in Khan Saʿalik (Niederlassungsort für Karawanen) aufzuhalten und den Tag darauf ihn in das für ihn vorgesehene Haus einziehen zu lassen.[49] Salih b. Saʿid begründet diese Aktion als Versuch, den Imam zu erniedrigen.[50] Der Ansicht Scheich al-Mufids nach, hätte es sich um eine scheinheilige Ehrerbietung seitens al-Mutawakkil gegenüber Imam al-Hadi (a.) gehandelt, der gegen ihn listig agierte.[51]

Al-Mutawakkil war im Begriff, während er ihn im allgemeinen überwachte, den Imam als einen seiner Höflinge vorzugeben und somit die Größe und Erhabenheit des Imams in den Augen des Volkes zu vermindern.[52] Angesichts eines Berichtes, welcher al-Mutawakkil erreichte, in dem es hieß, im Haus von Imam al-Hadi (a.) gebe es Waffen und Briefe von Schiiten, durchsuchten einige seiner Agenten auf seinen Befehl hin das Haus von Imam al-Hadi (a.). Als sie sein Haus betraten, fanden sie den Imam in einem Zimmer Koranverse rezitierend. Sie brachten ihn zu al-Mutawakkil. Der Imam trat ein, während al-Mutawakkil einen Becher Wein in der Hand hielt. Al-Mutawakkil gewährte ihm einen Sitzplatz neben sich und bot ihm, der höflichkeit halber, ebenfalls Wein an.

Der Imam entschuldigte sich und sagte: Mein Fleisch und Blut ist nie mit Wein besudelt worden. Da bat al-Mutawakkil den Imam, ihm ein Gedicht zu lesen, dass ihn begeisterte. Der Imam erwiderte:" Ich lese selten Gedichte." Al-Mutawakkil aber bestand darauf und der Imam las einige Gedichte[53]. Seine Gedichte bewegten al-Mutawakkil und die anderen dermaßen, so dass das Gesicht von al-Mutawakkil überströmt war mit Tränden, er befahl den Wein wegzuräumen. Dann liess er den Imam respektvoll nach Hause bringen.[54]

Einige Autoren begründen den feindseligen Umgang al-Mutawakkils mit Imam al-Hadi (a.) wie folgt:

  • Al-Mutawakkil war theologisch gesehen der Ahl al-Hadith zugeneigt und diese waren gegen die Muʿtaziliten und Schiiten eingestellt. Die Ahl al-Hadith provozierten al-Mutawakkil ständig gegen die Schiiten, so dass die Verfolgung der Schiiten nur allzu heftig durchgeführt wurde.
  • Al -Mutawakkil war wegen seiner Position besorgt und fürchtete eine gute Beziehung zwischen dem Volk und den Schiiten. Deshalb versuchte er diese Verbindung abzubrechen. Al-Mutawakkil zerstörte in diesem Zuge auch das Grabmal von Imam al-Husain (a.), pflügte dieses Stück Land und setzte den Schiiten noch mehr zu, mit einer unvorstellbaren Härte und schrecklichen Strafen.[55]

Nach al-Mutawakkil kam sein Sohn al-Muntasir an die Macht. In dieser Periode verminderte sich der Druck seitens der Regierung auf die Nachkommen Alis, darunter Imam al-Hadi (a.).[56]

Umgang mit den Ghulat

Die Ghulat waren in der Zeit des Imamats von Imam al-Hadi (a.) aktiv und erklärten sich zu seinen Gefährten und Nahestehenden. Sie schrieben jedoch den Imamen, darunter Imam al-Hadi (a.), Dinge zu, die laut eines Briefes von Ahmad b. Muhammad b. ʿIsa an Imam al-Hadi (a.), die die Herzen verabscheuten. Sie machten falsche Auslegungen. Imam al-Hadi (a.) schrieb an Ahmad b. Muhammad, dass solche Auslegungen nicht zu unserer Religion gehören, vermeidet sie.[57] Fath b. Yazid Jorjani war der Ansicht, dass die Position des Imamats nicht mit Essen und Trinken zu vereinbaren sei und dass die Imame nicht essen und trinken bräuchten. Imam al-Hadi (a.) entgegnete diesem, dass der Prophet (s.) einmal sagte, als er zum Basar ging: Jeder Körper ist gleich, außer Allah, der dem Körper Körperlichkeit verliehen hat.[58]

Imam al-Hadi (a.) verwies in seiner Antwort auf den Brief von Sahl b. Ziyad, in dem er über den Ghuluw (Übertreibung) von ʿAli b. Hasakah informiert wurde, dass die Verbindung von Ali b. Hasakah mit der Ahl al-Bait (a.) nichtig sei und erklärte seine Worte für ungültig, dann forderte er die Schiiten auf, sich von ihm fernzuhalten und erliess sogar sein Todesurteil. Diesem Brief nach, glaubte ʿAli b. Hasakah an die Göttlichkeit Imam al-Hadis und gab sich selbst als Bab (Tor) und Propheten aus.[59] Imam al-Hadi (a.) verfluchte auch Ghulats wie Muhammad b. Nusair al-Numairi (Anmerkung 2), Oberhaupt der Nasiriaya-Sekte,[60] Hasan b. Muhammad auch bekannt unter Ibn Baba und ebenso Fars b. Hatam Qazwini.[61] In einem weiteren Brief verabscheute der Imam Ibn Baba Qummi und sagte: Er glaubt, dass ich ihn entsandt habe und dass er mein Bab wäre. Der Teufel hat ihn irregeführt.[62] Er appellierte an die Schiiten ihn zu leugnen und bei dem Streit, der zwischen Ibn Hatam und ʿAli b. Jaʿfar al-Hamani entfacht war, stellte der Imam sich auf die Seite von ʿAli b. Jaʿfar, wobei er Ibn Hatam ablehnte und ihn verstieß. Er erliess auch gegen ihn das Todesurteil und versprach demjenigen, der es ausführt die jenseitige Glückseligkeit und das Paradies.[63] Auf die Fragen der Schiiten über Ibn Hatam verkündete der Imam seinen Abscheu gegenüber diesem. Laut Jaafariyan, zeitgenössischer Geschichtsforscher, ist die Häufigkeit der Überlieferungen über Ibn Hatam in Rijal al-Kaschschi, ein Zeichen dafür, dass der Shia durch ihn eine große Gefahr drohte.[64]

Ein anderer Übertreiber, der sich als Gefährte Imam al-Hadi's (a.) erklärte, war Ahmad b. Muhammad Sayyari,[65] den die Mehrheit der Rijalis als Ghali und als irregegangen wussten.[66] Sein Buch al-Qaraat ist eine der Hauptquellen für die Überlieferungen, auf die von einigen bezüglich der Verfälschung des Korans Bezug genommen wird.[67] Husain b. Ubaidallah Mahrar war ein weiterer, dem unterstellt wurde Ghuluw zu betreiben und aus Qom verbannt wurde.[68] Imam al-Hadi (a.) betonte in einem Brief, den Ibn Schuʿba Harrani überlieferte, die Eigentlichkeit des Korans und nahm dies als genauen Maßstab für die Bewertung der Überlieferungen und als Differenzierung zwischen den korrekten und unkorrekten. Dann erklärte er offiziell den Koran als einzige Schrift, worauf sich alle muslimische Gruppen beziehen müssen.(Quellenangabe nötig) Auch bei Unstimmigkeiten berief er sich auf den Koran.[69] ʿAbbas b. Sadaqa, Abu l-ʿAbas Tarnani (Tabarani) und [[Abu Abdallah al-Kindiچچ bekannt unter Shah Reʿis waren weitere Ghulats dieser Zeitperiode.[70] Imam al-Hadi (a.) verteidigte jene Schiiten, denen zu unrecht Übertreibung unterstellt wurde und als die Qomis Muhammad b. Urama mit der Anschuldigung der Übertreibung aus Qom verbannt hatten, schrieb der Imam zu seiner Verteidigung einen Brief adressiert an die Bewohner Qoms und entlastete ihn der Anschuldigung des Ghuluws.[71].

Kontakt zu den Schiiten

Imam al-Hadi (a.) stand über die Wukala Organisation im Briefwechsel mit seinen Anhängern. Laut Jaʿfariyan war Qom in der Zeit von Imam al-Hadi (a.) das wichtigste Versammlungszentrum der Schiiten in Iran und es bestanden solide Beziehungen zwischen den Schiiten dieser Stadt und den Imamen (a.).[72] Muhammad b. Dawud Qummi und Muhammad Talhi brachten das Khomsgeld, die Geschenke und die Fragen der Bewohner Qoms und der umliegenden Städte zu Imam al-Hadi (a.).[73] Obwohl zu der Zeit von Imam al-Hadi (a.) seitens der Abbasiden eine große Repression herrschte, bestand dennoch zwischen dem Imam und den Schiiten des Iraks, Yemens, Ägyptens und anderen Regionen Kontakt. Nach Jaʿfariyan nahmen diese Wukala, außer, dass sie die Khomsgelder einsammelten und zum Imam sandten, auch die Rolle ein, theologische und rechtslehrerische Fragen zu lösen, um das Imamat des nächsten Imams in seiner Region zu befestigen. [74] ʿAli b. Jaʿfar al-Hamani, Abu ʿAli b. Raschid, Hasan b. ʿAbd Rabbah und laut einiger anderer Berichte waren nicht nur diese, sondern auch sein Sohn ʿAli die Anwälte Imam al-Hadi's (a.).[75] Manche vemuten angesichts einer Überlieferung, welche al-Kaschschi, ein schiitischer Rijali des vierten Jahrhunderts über Ishaq b. Ismaʿil Neyschaburi tradierte [76], dass Ahmad b. Ishaq al-Qummi auch einer der Anwälte Imam al-Hadis (a.) gewesen wäre.[77]

Die Frage der Erschaffenheit des Korans

Imam al-Hadi (a.) forderte in einem Brief einen der Schiiten auf, sich nicht über in die Frage der Erschaffenheit des Korans zu äußern und zu keiner der Theorien der Erschaffenheit und Unerschaffenheit des Korans Stellung zu nehmen. Er bezeichnete in diesem Brief die Frage der Erschaffenheit des Korans als eine Fitna und die Beschäftigung mit dieser Diskussion irreführend. Dazu betonte er, dass der Koran das Wort Gottes ist und Gespräche darüber eine bida sind, an dessen Sünde sowohl der Fragende als auch der Antwortende beteiligt sind.[78]

Zu jener Zeit führte der Streit bezüglich der Frage der Erschaffenheit und Unerschaffenheit des Korans zu Entstehung einiger Sekten und Gruppierungen unter den Sunniten. Al-Maʿmun und al-Muʿtasim befürworteten die Ansicht der Erschaffenheit des Korans und setzten Gegner unter Druck, eine Periode, welche als Periode der Mihnat bekannt ist, al-Mutawakkil dennoch sprach für die Unerschaffenheit des korans und erklärte die Widersacher darunter die Schiiten als Neuerer.[79]

Überlieferungen

In Bihar al-Anwar, Tuhaf al-ʿUqul, Misbah al-Mutihajjid, al-Ihtijaj und Tafsir al-ʿAyaschi sind Hadithe von Imam al-Hadi (a.) überliefert. Etwa 350 Hadithe von ihm sind in dem Musnad al-Imam al-Hadi festgehalten. Worte von ihm, die in den Überlieferungsquellen tradiert wurden sind im Verhältnis zu den vorherigen Imamen wenig. Atarudi begründete es mit seinem Zwangsaufenthalt in Samarra unter der Bewachung der abbasidischen Regierung, das ihm nicht die Möglichkeit gab, Wissen und zu verbreiten.[80]

Überlieferte Hadithe von Imam al-Hadi (a.)sind über Tauhid (Einzigkeit Gottes), das Imamat, Ziyarat, Tafsir und verschieden Kapitel des Fiqhs wie Reinheit, Gebet, Fasten, Khoms, Zakat, Ehe und Manieren. Über 21 Überlieferungen bezüglich des Tauhids und Tanzih tradiert.[81]

Es liegt eine Risala von Imam al-Hadi (a.) über Prädestination und freier Wille vor. In dieser Risala wurde die Hadithe der Amr bain al-Amrain: Es ist kein absoluter Prädestination und auch keine absolute Überlassung, es ist eine Angelegenheit zwischen beiden Angelegenheiten mit Hinblick auf den Koranversen erläutert und die theologische Grundlage der Shia in Bezug auf dieser Frage dargelegt.[82] Die meisten von Imam al-Hadi (a.) vorliegenden Überlieferungen betreffen die Frage des Determinismus und des freien Willens.[83]

Ziayarat

Hauptartikel: Ziyarat al-Jamia al-Kabira

Die Ziyarat al-Jamia al-Kabira[84] und die Ziyarat al-Ghadiriya wurden von Imam al-Hadi (a.) überliefert.[85] Die Ziyarat al-Jamia wird als eine komplette Imam-Lehrer gewusst.(Quellenangabe notig). Im Mittelpunkt der Ziayarat al-Ghadiriya steht die Frage des Tawalla wa Tabarra und deren Inhalt bezieht sich auf die Vorzüge von Imam ʿAli (a.).(Quellenangabe nötig)

Gefährten und Überlieferer

Hauptartikel: Liste der Gefährten von Imam al-Hadi (a.)

Die Anzahl der Gefährten Imam al-Hadis (a.) werden auf etwa 190 beziffer.[86] Gemäß des ar-Rijal von Scheich at-Tusi beträgt die Anzahl derjenigen, die von dem Imam Hadithe überliefert haben 185 Personen.[87] ʿAtarudi nennt in seinem Musnad al-Imam al-Hadi 179 Personen als Überlieferer von Imam al-Hadi (a.) und gibt an, dass unter diesen einige vertrauenswürdig, schwach, hasan, matruk und majhul sind.[88] Laut ʿAtarudi sind einige der Überlieferer, die er erwähnte, in dem ar-Rijal von Scheich at-Tusi nicht gelistet und vise versa.[89]

Ibn Schahr Aschub erwähnt Personen wie Ahmad b. Hamza b. Yasaʿ, Salih b. Muhammad Hamidani, Muhammad b. Jazak al-Jamal, Yaʿqub b. Yazid al-Katib, Abu Husain b. Hilal, Ibrahim b. Ishaq, Khairan Kahdim und Nazr b. Muhammad Hamidani als ihm vertrauenswürdig. Er nennt auch andere als Gefährten des Imam wie Dawud b. Zaid, Abu Salim Zankan, Husain b. Muhammad Hamidani, Ahmad b. Ismail b. Yaqtin und Buschr b. Baschschar Neyschaburi, Sulaiman b. Jaʿfar Marwzi, Fath b. Yazid Jurjani und Muhammad b. Saʿid Kulthum, Muʿawiya b. Hakim Kufi, ʿAli b. Maʿad b. Muhammad Baghdadi und Abu l-Hasan b. Rajaʿ ʿAbarati und Jaʿfar b. Suhail as-Saiqal als seinen Anwalt. Muhammad b. Uthman bezeichnete er als seinen Bab.[90]

Position bei den Sunniten

Großgelehrte der Ahl a-Sunna gewähren Imam al-Hadi (a.) besonderen Respekt entgegen. Sie lobpriesen sein Wissen, seine Großzügigkeit, Enthaltsamkeit und Gottesdienst. Ibn Hajar al-Haithami berichtet von einem Ereignis bezüglich der Großzügigkeit des Imam.

Martyrium und Grabmal

Der zehnte Imam wurde zur Herrschaftyzeit des abbasidischen al-Muʿtaz vergiftet und fand den Märtyrertod.[91] Ibn Schahr Aschub ist der Ansicht, dass er am Ende der Regierungszeit von al-Muʿtaz vergiftet und getötet wurde und überliefert von Ibn Babaway, dass al-Muʿtamid ihm Gift habe geben lassen.[92] Scheich al-Mufid sagt, dass er im Monat Rajab des Jahres 254 n.H. nach über zwanzig Jahren Aufenthalt in Samarra im Alter von 41 Jahren starb.[93] Einige Quellen geben sein Todesdatum im 3. Rajab an[94] und andere am 25. Oder 26. Jamadi ath-Thani.[95]

Imam al-ʿAskari (a.)] nahm an der Beerdigung seines Vater teil. Die Leichname wurde in eine Landstraße gegenüber dem Haus von Musa b. Bagha gebracht. Bevor der abbasidische Kalif an der Beerdigung partizipierte, verrichtete Imam al-ʿAskari das Jinasa-Gebet seines Vaters. Dann wurde er in einem der Häuser, in der er unter Arrest war begraben. Es heißt das Gedränge war dermaßen groß und es war o heißt, dass es nach der Beerdigung Imam al-ʿAskari (a.) unter Druck setzte.[96]

Al-Haram al-ʿAskariyain

Hauptartikel: al-Haram al-ʿAskariyain

Imam al-Hadi (a.) wurde in dem Haus in Samarra, in dem er residierte, begraben.[97] Der Beerdigungsort Imam al-Hadis (a.) und seines Sohnes Imam al-ʿAskari (a.) in Samarra ist unter al-Haram al-ʿAskariyain bekannt. Nach der Begrabung Imam al-Hadi (a.) in seinem Haus, setzte Imam al-ʿAskari (a.) für das Grabmal seines Vaters einen Bediensteten ein. Im Jahre 333 n.H. liess Nasir ad-Dawla Hamidani eine Kuppel für das Haram errichten und ein Gasthaus für Pilger erbauen. Zur Zeit der Buyiden, liessen Muʿiz ad-Dawla und Azad ad-Dawla Gebäude das Haram asuweiten und renovieren den kuppel und das Grabgitter. Im Jahre 1335 n.i.S wurde ein Grabgitter aus Gold und Silver auf diesem angebracht.[98] In den Jahren 1384 und 1386 n.i.S. wurden Teile des al-Haram al-ʿAskariyain in terroristischen Akten in Luft gesprengt.[99][100] Der Stab ʿAtabat ʿAliyat begann im Jahre 1389 mit dessen Wiederbau und endete damit im Jahre 1394 n.i.S. Das Grabgitter wurde auf Bemühung von Ayatollah Sistani gebaut.[101]

Fußnoten

  1. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297; al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 1426 n.H.,S.228.
  2. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  3. Nubaḫtī, Firaq aš-Šīʿa, 1361 n.i.S., S.135.
  4. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.401.
  5. al-Qarašī, Ḥayāt al-Imām ʿAlī al-Hādī, 1429 n.H., S.21.
  6. al-Mağlisī, Biḥār al-Anwār, 1403 n.H., B.50, S.113; aṣ-Ṣadūq, ʿIal aš-Šarāyiʿ, 1385 n.H., B.1, S.241.
  7. Sibt Ibn Ğawzī, Taḏkirat al-Ḫawāṣ, 1426 n.H., B.2, S.492.
  8. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.401; at-Tūsī, Tahḏīb al-Aḥkām, 1418 n.H., B.6, S.104.
  9. Siehe: al-Kulainī, al-Kāfī, 1407 n.H., B.1, S.97, 341.
  10. al-Qarašī, Ḥayāt al-Imām ʿAlī al-Hādī, 1429 n.H., S.21.
  11. al-Kulainī, al-Kāfī, 1407 n.H., B.1, S.497; at-Tūsī, Tahḏīb al-Aḥkām, 1418 n.H., B.6, S.104.
  12. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297; Ibn Šahr Āšūb, 1397 n.H., Manāqib Āl-I Abī Tālib, B.4, S.401.
  13. al-Kulainī, al-Kāfī, 1407 n.H., B.1, S.497.
  14. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.401; at-Tūsī, Tahḏīb al-Aḥkām, 1418 n.H., B.6, S.104.
  15. al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 1426 n.H., S.228.
  16. رجبی دوانی، «علل محدود بودن اطلاعات تاریخی درباره امام هادی(ع)».
  17. Daḫīl, Aʿimatanā, 1429 n.H., B.2, S.209.
  18. al-Mağlisī, Biḥār al-Anwār, 1403 n.H., B.50, S.117.
  19. al-Ḫaṣībī, al-Hidāyat al-Kubrā, 1991, S.313; al-Mufīd, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.2, S.311-312; Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Abī Tālib, 1379 n.H., B.4, S.402.
  20. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  21. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.402.
  22. Ibn Ḥağar, aṣ-Ṣawāʿiq al-Muḥarat, Maktabat al-Qāhira, S.207.
  23. al-Qummī, Muntahā al-Āmāl, 1379 n.i.S., B.3, S.1878.
  24. Ḥusain, Tārīḫ-e siyāsī-ie Ġeybat Emām dawāzdahum, 1385 n.i.S., S.81
  25. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  26. Nubaḫtī, Firaq aš-Šīʿa, 1361 n.i.S., S.134.
  27. Ašʿarī Qummī, al-Maqalāt wa al-Firaq, 1361 n.i.S., S.99.
  28. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  29. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.402.
  30. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.20.
  31. al-Kulainī, al-Kāfī, 1407 n.H., B.1, S.323-325; al-Mufīd, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.298.
  32. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.402.
  33. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297
  34. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā, 1417 n.H., B.2, S.109.
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  36. Ğāsim, Tārīḫ-e siyāsī Ġeybat Emām Dawazdahum, 1376 n.i.S., S.81.
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  39. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297
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  41. al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 1426 n.H., S.233.
  42. al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 1426 n.H., S.233.
  43. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  44. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  45. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297.
  46. Ğaʿfariyān, Rasūl, Ḥayāt fekrī wa siyāsī Aʿemeh, 1381 n.i.S., S.505.
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  48. al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 1426 n.H., S.237.
  49. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297
  50. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297
  51. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.297
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  62. al-Kaššī, Riğāl al-Kaššī, 1409 n.H., S.520.
  63. al-Kaššī, Riğāl al-Kaššī, 1409 n.H., S.517.
  64. Ğaʿfariyaān, Ḥayāt-e fekrī siyāsī Emāmān-e Šīʿe, S.649.
  65. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.323.
  66. an-Nağāšī, ar-Riğāl, 1365 n.i.S., S.80, at-Tūsī, al-Fihrist, 1420 n.H., S.57.
  67. Ğaʿfariyān, Akḏūbat Taḥrīf al-Qurʿān bain aš-Šīʿa wa as-Sunna, 1413 n.H., S.76-77.
  68. al-Kaššī, Riğāl al-Kaššī, 1409 n.H., S.512.
  69. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.435.
  70. al-Kaššī, Riğāl al-Kaššī, 1409 n.H., S.520.
  71. ar-Riğāl an-Nağāšī, 1409 n.H., S.329.
  72. Ğaʿfariyaān, Ḥayāt-e fekrī siyāsī Emāmān-e Šīʿe, S.654.
  73. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.45.
  74. Ğaʿfariyaān, Ḥayāt-e fekrī siyāsī Emāmān-e Šīʿe, S.631.
  75. Ğabbārī, Sazmān-e Wekālat, 1382 n.i.S., B.2, S.513-514, 537.
  76. al-Kaššī, Riğāl al-Kaššī, 1409 n.H., S.575-580; ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.320.
  77. Ğabbārī, Sazmān-e Wekālat, 1382 n.i.S., B.2, S.513-514, 537.
  78. Scheich aṣ-Ṣadūq, at-Tauḥīd, 1398 n.H, S.224; Ibn Šahr Āšūb, Mutišābah al-Qurʿān wa muḫtalifah, 1369 n.H., B.1, S.61.
  79. Ğaʿfariyaān, Ḥayāt-e fekrī siyāsī Emāmān-e Šīʿe, S.650.
  80. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.10.
  81. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.84-94.
  82. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.198-213.
  83. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.198-227.
  84. aṣ-Ṣadūq, Man lā Yaḥḍarahu al-Faqīh, 1413 n.H., B.2, S.609.
  85. Ibn Mašhadī, al-Mazār, 1419 n.H., S.263.
  86. Ğaʿfariyaān, Ḥayāt-e fekrī siyāsī Emāmān-e Šīʿe, S.630.
  87. at-Tūsī, ar-Riğāl, 1415 n.H., S.378.
  88. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.307.
  89. ʿAtārudī, Musnad al-Imām al-Hādī, 1410 n.H., S.307.
  90. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.402.
  91. Scheich at-Tūsī, al-Ġaiba, B.1, S.385.
  92. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.401.
  93. al-Mufid, al-Iršād, 1413 n.H., B.2, S.311-312; al-Kulainī, al-Kādī, 1407 n.H., B.1, S.497-498; Tahḏīb al-Aḥkām, 1418 n.H., B.6, S.104.
  94. Nubaḫtī, Firaq aš-Šīʿa, 1361 n.i.S., S.134; Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Ibī Tālib, 1379 n.H:, B.4, S.401.
  95. al-Irbilī, Kašf al-Ġama, 1426 n.H., B.4, S.7.
  96. al-Masʿūdī, Iṯbāt al-Waṣiyya, 243.
  97. at-Tūsī, Tahḏīb al-Aḥkāmkām, 1418 n.H., B.6, S.104.
  98. Muntaẓar al-Qāʿim, Tārīḫ Imāmat, 253 (zitiert von: ʿAtabāt ʿAliyāt ʿArāq, Aṣġar Qāʿidān, Teheran, Mašʿar, 1383 n.i.S.).
  99. «حمله به حرم امامین عسکریین»، سایت همشهری
  100. «حمله دوم به حرم امامین عسکریین»، سایت ابتکار.
  101. «مراحل بازسازی حرم امامین عسکریین»، سایت تابناک.

Quellenverzeichnis

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