Imam ʿAli b. Musa ar-Rida (a.)

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ʿAli b. Musa
Der achte Imam der Schiiten
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ضریح امام رضا.jpg
Imam ar-Ridas (a.) Heiligtum in Maschhad
Kunia (Beinahme) Abu l-Hasan
Geburtsdatum Dhu al-Qaʿda 11, 148/December 29, 765
Geburtsort Medina
Imamat 25 Rajab, 183/September 1,799- 20 Jahre
Herrschaften seiner Zeit Harun ar-Raschid, al-Amin al-Maʿmun
Märtyrertum Safar 29 oder Safar 30, 203/September 5 oder September 6, 818 in Tus, Iran in Marw
Ort des Grabmals Maschhad
Vorgänger Imam Musa al-Kazim (a.)
Nachfolger Imam al-Jawad (a.)
Vater Musa b. Jaʿfar
Mutter Najma Khatun
Brüder Ahmad, Hamza, Muhammad
Schwestern Fatima al-Maʿsuma (a.)
Ehefrauen Sabika, Umm Habib
Söhne Muhammad
Töchter Sakina, Fatima
Die zwölf Imame
ʿAlī, al-Ḥasan, al-Ḥusein, as-Sağğād, al-Bāqir, aṣ-Ṣādiq, al-Kāẓim, ar-Rida, al-Ğawād, al-Hadi, al-'Askari, al-Mahdi

ʿAli b. Musa (arabisch: علي بن موسی) bekannt als Imam ar-Rida (148-203 n.H.) ist der achte Imam der Zwölferschiiten. Sein bekanntester Beiname ist ar-Rida (das Wohlgefallen), welcher ihm laut einer Überlieferung von Imam al-Jawad (a.), Gott zuteil werden ließ. Bekannt ist er auch unter ʿAlim Al-i Muhammad (der Großgelehrte oder der Wissende der Familie Muhammads) und als Imam ar-Raʿuf (der Imam der Sanftmütigkeit).

Imam ar-Rida (a.) übernahm nach dem Tod seines Vaters Imam Musa al-Kazim (a.) für zwanzig Jahre das Imamat und fand im Jahre 183 n.H. den Märtyrertod. Sein Imamat war 10 Jahre lang zeitgleich mit dem Kalifat von Harun ar-Raschid, mit Muhammad al-Amin etwa fünf Jahre und mit al-Maʿmun ebenfalls fünf Jahre. Nach dem Märtyrertod von Imam al-Kazim (a.) akzeptierte ein Großteil der Schiiten das Imamat von Imam ar-Rida (a.) (Qatʿiya, mit Gewissheit behaupten), während ein Teil der Gefährten des siebten Imams dieses ablehnten und bei dem Imamat von Musa b. Ja'far (a.) stehen blieben, die dann unter der Bezeichnung Waqifiten (واقفیه) bekannt wurden.

Der achte Imam lebte bevor er nach Khorasan auswanderte in Medina und genoß unter den Menschen eine hohe Position. Im Jahr 200 oder 201 n.H. kam er auf Geheiß al-Maʿmuns nach Merw und akzeptierte angesichts einer Drohung widerwillig, sich als seinen Thronfolger ausrufen zu lassen. Mamun stellte am 7. des Monats Ramadan im Jahre 201 n.H. Imam ar-Rida (a.) dem Volk als seinen Thronfolger vor und nahm auch hinsichtlich dessen von dem Volk den Treueid entgegen.

Die wohlbekannte Überlieferung Silsilat az-Zahab wurde während der Reise nach Khorasan in Neyschabur von Imam ar-Rida (a.) tradiert und handelt von dem Monotheismus und dessen Bedingungen. Nach der Ankunft des Imams in Khorasan arrangierte Mamun zwecks Diskreditierung seines Ranges und seines Wissens diverse Debatten zwischen ihm (Imam ar-Rida a.) und Prominenten anderer Religionen und Konfessionen, was aber entgegen seinem Willen dazu führte, dass die Wissensüberlegenheit des Imams nun für alle sichtbar wurde. Ein Teil dieser Debatten ist in dem Buch al-Ihtijaj von at-Tabrisi vorhanden.

Laut bekannter Überlieferungen wurde Imam ar-Rida (a.) im Monat Safar des Jahres 203 n.H. im Alter von 55 Jahren in Tus auf Befehl al-Maʿmuns ermordet und fand den Märtyrertod. Daraufhin wurde er von demselben in dem Haruniya-Dome (im Dorf Sanabad) begraben. Heute befindet sich das Mausoleum von Imam ar-Rida (a.) in der Stadt Maschhad und gilt als ein Wallfahrtsort der Muslime.

Biografie

Sein eigentlicher Name ist ʿAli b. Musa b. Jaʿfar b. Muhammad b. ʿAli b. Husain b. 'Ali b. Abi Talib, sein Kuniya ist Abu l-Hasan (أبوالحسن) und sein berühmtester Beiname ar-Rida (الرضا). In einer Überlieferung von Imam al-Jawad (a.) heißt es, dass Gott seinem Vater diesen Beinamen gegeben hat[1]. Doch nach einigen Quellen habe al-Maʿmun ihm diesen Beinamen erteilt.[2] as-Sabir (الصابر), as-Siddiq (الصدیق), ar-Razi (الرضي) und al-Wafi (الوافي) sind weitere seiner Beinamen.[3] In einigen Überlieferungen wird er auch ʿAlim Al-i Muhammad (der Wissende der Familie des Propheten) genannt.[4] Überliefert wurde, wie Imam al-Kazim (a.) zu seinen Kindern sagte: Euer Bruder ist 'Ali b. Musa, der Wissende der Familie des Propheten.[5] Ebenfalls bezeichnet Imam al-Jawad (a.) in der Ziyarat von Imam ar-Rida (a.), ihn mit Imam ar-Ra'uf (der sanftmütige Imam)[6], ein Beiname, der unter den Schiiten sehr bekannt ist.[7]

Geburt

Überliefert wird, dass Imam ar-Rida (a.) am Donnerstag oder Freitag, dem 11. des Monats Dhu al-Qaʿda, oder Dhu al-Hijja oder Rabiʿ al-Awwal des Jahres 148 oder 153 n.H. das Licht der Welt erblickt habe.[8] al-Kulaini[9] und die meisten Gelehrten und Historiker[10] geben das Jahr 148 n.H. als sein Geburtsdatum an.

Mutter

Die Mutter von ar-Rida (a.) war eine nobsiche Sklavin [11], für sie werden verschiedene Namen angeführt. Es heißt, als Imam al-Kazim (a.) sie kaufte, gab er ihr den Namen Tuktam [12] und als sie Imam ar-Rida (a.) zur Welt brachte, nannte Imam al-Kazim (a.) sie Tahirah.[13] Scheich as-Saduq schreibt, dass in manchen Quellen der Name der Mutter von Imam ar-Rida (a.) mit Sakan Nubiya angegeben wird.[14]

Eine Überlieferung besagt, dass die Mutter von Imam ar-Rida (a.) eine reine und tugendhafte Sklavin namens Najma war, die von Hamida, der Mutter von Imam al-Kazim (a.) gekauft wurde und dass sie sie ihrem Sohn schenkte. Sie nannte Hamida nach der Geburt von Imam ar-Rida (a.) Tahira.[15]

Ehefrauen und Nachkommen

Die Ehefrau von Imam ar-Rida (a.) hieß Sabika[16], es heißt das sie aus der Nachkommenschaft von Maria die Koptin käme.[17] In einigen historischen Quellen wird eine andere Frau, als die Ehefrau von Imam ar-Rida angeführt: al-Maʿmun schlug Imam ar-Rida (a.) vor, seine Tochter Umm Habib oder Umm Habiba zu heiraten, was der Imam auch akzeptierte.[18] at-Tabari datiert diese Vermählung mit 202 n.H.[19] Es heißt, dass al-Maʿmun mit dieser Maßnahme Imam ar-Rida (a.) näher sein wollte, um ihn und sein Haus besser ausspionieren zu können.[20] Auch as-Suyuti spricht von der Vermählung der Tochter al-Maʿmuns mit Imam ar-Rida (a.), erwähnt jedoch nicht den Namen jenes Mädchens.[21]

Über die Anzahl und die Namen der Nachkommen von Imam ar-Rida (a.) besteht Unstimmigkeit. Scheich al-Mufid attestiert außer Muhammad b. ʿAli kein anderes Kind für ihn.[22] Ibn Schahr Aschub und at-Tabarsi teilen diese Ansicht.[23] Einige sprechen von einer Tochter namens Fatima.[24] Andere wiederrum reden von fünf Söhnen und einer Tochter mit den Namen Muhammad Qani', Hasan, Ja'far, Ibrahim, Husain und A'ischa.[25] Sibt b. Jawzi führt vier Söhne, namens Muhammad (Abu Ja'far ath-Thani), Ja'far (Abu Muhammad), Hasan, Ibrahim, und eine Tochter ohne Namen, an.[26] Ebenfalls gibt es Berichte, dass ein Kind von ihm, etwa zwei Jahre alt oder jünger, in Qazwin begraben sei und es heißt, dass die heutige Imamzadeh-Grabstätte Husain in Qazwin ebendieses betrifft. Nach einer Überlieferung bereiste der Imam im Jahre 193 diese Stadt.[27]

Imamat

Imam ar-Rida (a.) übernahm nach dem Märtyrertod seines Vaters Imam al-Kazim (a.) im Jahre 183 n.H., das Imamat. Die Zeit des Imamats von Imam al-Riza (a.) nach seinem Vater betrug 20 Jahre (von 183/799-203/818), welches zeitgleich war mit dem Kalifat von Harun ar-Rashid (10 Jahre), Muhammad al-Amin (ca. 5 Jahre) und al-Maʿmun (5 Jahre)[28].

Überlieferer wie Dawud b. Kathir ar-Raqqi, Muhammad b. Ishaq b. ʿAmmar, ʿAli b. Yaqtin, Naʿim al-Qabusi, al-Husain b. al-Mukhtar, Ziyad b. Marwan, al-Makhzumi, Dawud b. Sulaiman, Nasr b. Qabus, Dawud b. Zirbi, Yazid b. Salit und Muhammad b. Sinan, tradierten Hadithe von Musa b. Jaʿfar (a.) über das Imamat von Imam ar-Rida (a.).[29] Dawud ar-Raqqi sagte: Ich fragte Imam al-Kazim (a.): ‚Wer ist der Imam nach dir? Er zeigte auf seinen Sohn Abulhasan (a.) [Imam ar-Rida (a.)] und sagte: Das ist dein Imam nach mir. Muhammed b. Ishaq b. 'Ammar sagte: Ich fragte Imam al-Kazim (a.): Führst du mich nicht zu demjenigen, von dem ich nach [den Angelegenheit] der Religion fragen sollte?' Er antwortete: 'Hier ist er, mein Sohn, ʿAli (a).

Die Anerkennung und der Beweis des Imamats Imam ar-Rida (a.) beruhte unter den Schiiten auf seiner wissenschaftlichen und moralischen Überlegenheit. Obwohl es sehr kompliziert wurde um die Frage des Imamats am Lebensende von Musa b. Jaʿfar (a.), anerkannten die meisten Gefährten von Imam al-Kazim (a.) die Nachfolgeschaft von Imam ar-Rida (a.).[30]

Tendenzen der Schiiten

Hauptartikel: Waqifiten

Nach dem Martyrium von Imam al-Kazim (a.) akzeptierten die meisten Schiiten, angesichts des letzten Willens des Imams und auch bezüglich weiterer Gründe und Beweise, das Imamat von Imam ar-Rida (a.), Sohn von Imam al-Kazim (a.) und bestätigten ihn als den achten Imam. Unter ihnen befanden sich die großen Gefährten von Imam al-Kazim (a.), die als die Qat'iyya (قطعیة), bekannt wurden.[31] Aber eine andere Gruppe der Gefährten von Imam al-Kazim (a.) akzeptierte das Imamat von Imam ar-Rida (a.) nicht und diese blieben bei dem Imamat von Musa b. Jaʿfar (a.) stehen, woraufhin sie Waqifiten (die Stehengebliebenden) genannt wurden.[32] Die Waqifiten glaubten, dass Imam al-Kazim (a.) der verheißende Mahdi ist, der jetzt entrückt wurde und wieder zurückkehren werde.[33]

Stellung des Imams in Medina

Imam ar-Rida (a.) lebte bevor er nach Khorasan reiste in Medina, wo er eine spezielle Stellung bei den Menschen einnahm. Diesen Zeitabschnitt beschrieb der Imam im Gespräch mit al-Maʿmun bezüglich der Thronfolgerschaft wie folgt: Es hat sicherlich keinen Wert für mich Thronfolger zu sein. Als ich in Medina war, wurde mein Befehl im Osten und im Westen befolgt und als ich auf meinem Pferd durch die Straßen von Medina ritt, war niemand jemals ehrenhafter als ich.[34]

Über seine wissenschaftliche Position in Medina sagte er: Ich saß in der Moschee des Propheten (s.) und jedesmal wenn die Gelehrten in Medina in einer Frage nicht mehr weiter wussten, verwiesen alle auf mich, und ich antwortete ihnen.[35]

Reise nach Khorasan

Imam ar-Rida (a.) zog in den Jahren 200/815-816 [36] oder 201/816-817 [37]) von Medina nach Marw. In Tarikh al-Ya'qubi wird angegeben, dass al-Maʿmun Imam al-Riza (a.) durch seinen Gesandten Raja' b. Abi Dahhak, ein Verwandter von al-Fadl b. Sahl, nach Khorasan einlud. Der Imam wurde via Basra nach Marw gebracht.[38] Einigen Angaben zufolge habe al-Maʿmun eine bestimmte Route für die Reise Imam ar-Ridas (a.) nach Marw ausgewählt, so dass der Imam nicht die Regionen mit überwiegend schiitischer Bevölkerung passierte, da al-Maʿmun eine Versammlung der Schiiten um Imam ar-Rida (a.) fürchtete. Er befahl, den Imam nicht von Kufa aus zu übergeben, stattdessen brachten sie ihn von Basra nach Khuzestan und dann von Fars nach Neyshabur.[39]

Der im Atlas of Shiʿa berichtete Weg ist: Medina, Naqara, Nabaj, Hafr Abu Musa, Basra, Ahvaz, Behbahan, Estakhr, Abarquh, Dah shir (Farashah), Yazd, Kharaneq, Robat Posht Badam, Neyshabur, Qadamgah, Deh Sorkh, Tus, Sarakhs, Marw.[40] Laut Scheich al-Mufid brachten die Agenten von al-Maʿmun Imam ar-Rida (a.) und einige von den Bani Hashim von Basra nach Marw. al-Maʿmun brachte sie in einem Haus und Imam ar-Rida (a.) in einem anderen Haus unter und ehrte ihn.[41]

Hadith Silsilat az-Zahab

Hauptartikel: Silsilat az-Zahab

Ishaq b. Rahawiyya sagte: Als Imam ar-Rida (a.) auf seiner Reise nach Khorassan Neyshapur erreichte, sagten einige Hadith-Gelehrte: O Sohn des Propheten (a.)! Willst du unsere Stadt verlassen, ohne uns eine Hadithe zu erzählen? Da streckte der Imam (a.) seinen Kopf aus der Sänfte und sagte: Ich hörte von meinem Vater, Musa b. Jaʿfar (a.), wie er sagte, er habe von seinem Vater Jaʿfar b. Muhammad (a.) gehört und er von seinem Vater Muhammad b. ʿAli (a.) und er von seinem Vater ʿAli b. Husain (a.), und er von seinem Vater al-Husain b. ʿAli (a.) und er von seinem Vater ʿAli b. Abi Talib (a.), wie er sagte, dass er vom Propheten (s.) gehört hätte, wie dieser sagte, dass er von dem Engel Jibraʿil (a.) gehört habe, dass er von Gott, dem Herrlichen und Allmächtigen, gehört habe: Das Wort La ilah-a illallah ist Meine Festung. Jeder, der Meine Festung betritt, wird sicher sein vor Meiner Strafe. Als sich die Karawane des Imams (a.) fortbewegte, fügte er laut hinzu: ...mit all ihren Bedingungen und ich bin eine ihrer Bedingungen.'[42] Die Erwähnung dieser Überlieferung in Neyshabur gilt als eines der wichtigsten und am wohl dokumentiertesten Ereignisse während der Reise von Imam ar-Rida (a.).[43]

Nachfolgeschaft von al-Maʿmun

Hauptartikel: Thronfolgeschaft von Imam ar-Rida (a.)

Nachdem der Imam sich in Merv niedergelassen hatte, schickte al-Maʿmun einen Agenten zu seinem Haus. Dieser hatte den Auftrag ihm von Ma'mun folgendes auszurichten Ich werde vom Kalifat zurücktreten und es dir überlassen!, er sollte nach der Meinung des Imams (a.) gefragt haben. Der Imam lehnte es dezidiert ab: Wenn die Herrschaft dein Recht ist, kannst du sie nicht jemand anderem überlassen, und wenn sie nicht dein Recht ist, hast du es nicht verdient, sie anderen zu überlassen.[44] Gelehrte glauben, dass diese Antwort des Imam's die Legitimität von al-Maʿmuns Kalifat in Frage stellte.[45]Seyyid Ja'far Murtiza 'Amili glaubt auch, dass [[al-Maʿmun es mit seinem Vorschlag an den Imam, ihm das Kalifat zu übergeben, nicht ernst meinte. Er betrachtete diesen Vorschlag als Versuch das Kalifat zu stabilisieren.[46]

Doch die Absicht al-Maʿmuns, Imam ar-Rida (a.) als seinen Thronfolger zu ernennen, wies der Imam streng zurück. Hierauf drohte al-Maʿmun mit den Worten: 'Umar b. al-Khattab stellte einen sechsköpfigen Rat auf (Siehe: Der sechsköpfige Rat), unter ihnen gab es eine Person, die dein Vorfahre war, Amir al-Muuminin 'Ali b. Abi Talib. 'Umar setzte voraus, dass jedes Mitglied dieses Rates, das sich widersetzt, geköpft wird. Ich sehe keinen Ausweg, als das du das, was ich von dir will akzeptierst. Der Imam entgegnete: Ich akzeptiere es, aber mit der Bedingung, dass ich keine Befehle erlasse und nichts verbiete, keine Fatwa erlasse und nicht richte, dass ich niemanden ein- und niemanden absetze und ich deren Plätze nicht ändere. al-Maʿmun akzeptierte seine Bedingung.[47]

Somit leistete al-Maʿmun am Montag des 7. Ramadan des Jahres 201 n.H. Imam ar-Rida (a.) als seinen Thronfolger den Treueid und liess das Volk statt schwarze, grüne Kleidung anziehen, er liess auch den schriftlichen Befehl in verschiedene Regionen verschicken und nahm für Imam ar-Rida (a.) den Treueid entgegen, es wurden auf seinen Namen hin Reden auf den Kanzeln gehalten und Dinare und Dirham Münzen mit seinem Namen geprägt, niemand blieb ohne diese grüne Kleidung außer Ismail b. Jaʿfar b. Sulaiman b. 'Ali Hashimi.[48]

Debatten

Nachdem al-Maʿmun Imam ar-Rida (a.) nach Marw gebracht hatte, arrangierte er vielzählige wissenschaftliche Sitzungen, an denen verschiedene Gelehrte teilnahmen. Bei diesen Veranstaltungen fanden zahlreiche Debatten zwischen dem Imam und anderen statt, überwiegend über Glaubensfragen und Fiqh-Angelegenheiten. Ein Teil dieser Debatten sind in dem Buch al-Ihtijaj von at-Tabrisi angeführt.[49] Einige davon sind folgende:[50]

  • Debatte über den Monotheismus und Gerechtigkeit,
  • Debatte über das Imamat,
  • Debatte mit Marwazi,
  • Debatte mit Abu Qurra,
  • Debatte mit dem Christen Jathliq,
  • Debatte mit Ra's al-Jalut dem Juden,
  • Debatte mit Zoroastriern und die
  • Debatte mit Imran as-Sabi.

al-Maʿmun wollte Imam ar-Rida (a.) in Diskussionen verwickeln, um die Vorstellung des Volkes über die Imame der Ahl al-Bait (a.), dass sie ein spezielles Wissen (ʿIlm al-ladunni) besitzen, zunichte zu machen.[51] Scheich as-Saduq schreibt darüber: al-Maʿmun stellte hochrangige Gelehrte jeder Religion dem Imam gegenüber, um durch sie aufgrund ihres Neides auf den Imam bezüglich seiner wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Position, seinen Beweis zu diskreditieren. Aber niemand begegnete dem Imam außer, dass er ihm dessen Weisheit gestand und den Beweis, den der Imam gegen ihn darlegte bestätigte.[52]

Demzufolge bereiteten diese Sitzungen mit der Zeit al-Maʿmun Probleme. Als er bemerkte, dass diese Zusammenkünfte ihm gefährlich wurden, begrenzte er den Imam. Von ʿAbd as-Salam al-Hirawi wurde überliefert, dass al-Maʿmun in Kenntnis gesetzt wurde, dass Imam ar-Rida (a.) theologische Sitzungen bildete und das Volk durch diese von dem Imam begeistert waren. al-Maʿmun befahl Muhammad b. ʿAmr at-Tusi, die Menschen während der Sitzungen zu zerstreuen. Danach verfluchte der Imam al-Maʿmun.[53]

Id-Gebet

Nachdem der Tag der Thronfolgerschaft (am 7. des Monats Ramadan im Jahre 201, angeblich Id al-Fitr desselben Jahres) gekommen war, forderte al-Maʿmun Imam ar-Rida (a.) auf, das Id-Gebet zu verrichten, aber aufgrund der Bedingungen, welche der Imam bezüglich der Thronfolgerschaft gestellt hatte, entzog er sich dieser Aufforderung. al-Maʿmun beharrte jedoch darauf, woraufhin der Imam es unwillkürlich hinnahm und sagte: Ich werde jedoch wie der Gesandte Gottes (s.) das Gebet verrichten. al-Maʿmun lehnte es ab. Die Menschen erwarteten, dass Imam ar-Rida (a.) mit speziellen den Kalifen entsprechenden Manieren das Haus verliess, aber dann sahen sie wie er barfüßig und takbir (Allah u Akbar, Allah u Akbar) rufend aus dem Haus trat. Die Emire, die mit offizieller und für solche Anlässe üblicher Kleidung gekommen waren, sahen dies, stiegen von ihren Pferden, zogen ihre Schuhen aus und folgten dem Imam während sie weinten und ebenfalls Takbir ausriefen. Mit jedem Schritt, den der Imam nahm, rief er drei mal das Takbir aus.

Es heißt, dass Fazl zu al-Maʿmun sagte: Wenn Imam ar-Rida (a.) so den Gebetsort erreicht, werden die Menschen von ihm beeindruckt sein. Besser wäre es, wenn du ihn bittest zurückzukommen. So schickte al-Maʿmun jemanden und bat den Imam zurückzukehren. Der Imam zog seine Schuhe an, stieg auf sein Pferd und kehrte zurück.[54]

Märtyrertod

Sein Märtyrertod war an einem Freitag oder Montag Ende des Monats Safar, oder am 17. Safar oder am 21. des Monats Ramadan, oder am 18. Jamadi al-Ula oder am 23 Dhu al-Qaʿda oder am Ende dessen, im Jahre 202 oder 203 oder 206.[55] al-Kulaini erwähnt den Monat Safar des Jahres 203 n.H. als Datum seines Todes, und beziffert sein Alter mit 55 Jahren.[56]

Gemäß der Ansicht der meisten Gelehrten und Historiker fand Imam ar-Rida (a.) im Jahre 203 n.H. den Märtyrertod.[57] at-Tabrisi überliefert Ende des Monats Safar als Todesdatum.[58]

Bezüglich der Anzahl der Lebensjahre von ʿAli b. Musa gibt es Unstimmigkeiten. Man geht von 47 bis 57 Jahren aus.[59] Gemäß der bekanntesten Angabe hinsichtlich seines Geburts- und Todesdatums, wird gesagt, dass Imam ar-Rida (a.) 55 Jahre alt war, als er den Märtyrertod fand. Ebenso gibt es unterschiedliche Zitate die Modalität des Märtyrertodes von Imam ar-Rida (a.) betreffend:

In Tarikh al-Yaʿqubi heißt es, dass al-Maʿmun sich im Jahre 202 n.H. von Marw aus in den Irak begab und sein Thronfolger Imam ar-Rida (a.) und sein Wesir Fazl b. Sahl Dhu ar-Riyasatain ihn begleiteten.[60]

Als sie in Tus ankamen, starb Imam ar-Rida (a.) in einem Dorf namens Nawqan anfang des Jahres 203 n.H. an einer Krankheit, welche nur drei Tage andauerte. Ebenso wird berichtet, dass ʿAli b. Haschim ihm einen vergifteten Granatapfel gab und al-Maʿmun ihn heftig dafür tadelte. al-Yaʿqubi schreibt weiter:

Abu l-hasan b. Abi ʿIbad setzte mich in Kenntnis und sagte: Ich sah wie al-Maʿmun in einem weissen Gewand barköpfig an dem Leichnam von Imam ar-Rida hin und her ging und dabei sagte: O Abu l-Hasan, du gute Seele, auf wen soll ich mich nach dir verlassen? Er blieb drei Tage lang an seinem Grab, für jeden Tag hatte er etwas Brot und Salz als Speise mitgebracht,dann am vierten Tag kehrte er zurück.[61]

Scheich al-Mufid überliefert, dass al-Maʿmun ʿAbdullah b. Baschir befahl, sich seine Fingernägel nicht zu kürzen, damit sie um einiges länger als üblich werden. Dann gab er ihm etwas, was so ähnlich wie Indische Dattel war und verlangte von ihm daraus einen Teig zu machen. Danach ging al-Maʿmun zu Imam ar-Rida (a.), rief Abdullah und forderte ihn auf Granatapfelsaft zu machen, diesen gab er dem Imam, woraufhin er zwei Tage später starb.[62]

Scheich as-Saduq tradiert Überlieferungen, in denen manchmal von Gift in Trauben oder auch von Gift in einem Granatapfel die Rede ist[63]. Sayyid Jaʿfar Murtiza Amili erwähnt sechs Ansichten über den Tod von Imam ar-Rida (a.)[64].

Ibn Hibban, ein Hadith-Wissenschaftler und Rijali des vierten Jahrhunderts n.H., schreibt unter dem Namen ʿAli b. Musa ar-Rida: ʿAli b. Musa ar-Rida wurde durch Verabreichung eines Giftes, dass al-Maʿmun ihm gab getötet. Dieses Ereignis geschah an einem Samstag des Jahres 203 n.H.[65].

Über den Grund der Ermordung von Imam ar-Rida (a.) durch al-Maʿmun wurden diverse Gründe angeführt: Die Überlegenheit des Imams gegenüber den Gelehrten während der Debatten[66] oder das euphorische Willkommenheissen des Imamats von Imam ar Riza (a) während des Id-Gebets hätte dazu geführt, dass al-Maʿmun Gefahr spürte und ihm bewusst wurde, dass die Ernennung von Imam ar-Rida (a.) zu seinem Thronfolger die Situation schwieriger gemacht hatte. Deshalb setzte er Agenten ein, um den Imam zu bewachen, dass er ja nicht eine Maßnahme gegen al-Maʿmun ergreifen könnte.[67]

Der Imam fürchtete al-Maʿmun nicht und gab ihm meistens heftige Antworten, die ihn verärgerten. Dies führte dazu, dass al-Maʿmun noch zorniger wurde und dem Imam gegenüber noch feindseliger, wenngleich er es nicht zeigte.[68] Auch wurde überliefert, immer wenn al-Maʿmun sich über Nachrichten freute, die von seinen neuesten militärischen Eroberungen handelten, sagte Imam ar-Rida (a.) zu ihm: O Befehlshaber der Gläubigen, fürchte Gott bezüglich der Umma Muhammads (s.) und dessen, was Gott dir überlassen hat. Du hast den Muslimen in ihren Angelegenheiten unrecht getan und ...[69]

Mausoleum von Imam ar-Rida

Das Mausoleum von Imam ar-Rida (a.) in Maschhad

Hauptartikel: Mausoleum von Imam ar-Rida

Nach dem Märtyrertod von Imam ar-Rida (a.)[70], liess al-Maʿmun ihn im Hause von Hamid b. Quptaba Ta'i (Haruniya-Dom), das im Dorf Sanabad lag, begraben.[71] Heute befindet sich das Razawi Heiligtum in Iran, in der Stadt Maschhad und gilt als Wallfahrtsort von Millionen von Muslimen aus den verschiedensten Ländern.[72]

Lebensweise (Sira) von Imam ar-Rida

Gottesdienst: Hinsichtlich der Sira von Imam ar-Rida (a.) heißt es, dass der Imam während der wissenschaftlichen Debatten mit großen Persönlichkeiten verschiedener Religionen und Konfessionen, die Sitzung verließ sobald der Gebetsruf ausgerufen wurde und auf die Forderung der Anwesenden zwecks Fortsetzung der wissenschaftlichen Diskussion sagte: Wir verrichten das Gebet und kehren zurück.[73] Es liegen auch Berichte über die nächtlichen Gebete vor.[74] Als Imam ar-Rida (a.) sein Hemd Diʿbal Khuzai schenkte, sagte er: Bewahre dieses Hemd gut auf, denn ich habe in diesem Hemd tausend Nächte, und in jeder dieser Nächte tausend Gebetseinheiten verrichtet und tausendmal den Koran bis zu seinem Ende gelesen.[75] Von seinen langen Niederwerfungen wird auch berichtet.[76]

Moral: Zahlreiche Fälle bezüglich des gütigen Umgangs des Imams mit den Menschen wurden überliefert. Ebenso wurde über das liebevolle Verhalten des Imams mit den Sklaven und Untertanen, auch nach der Ernennung zum Thronfolger[77] berichtet. Ibn Schahr Ashub erwähnt, dass eines Tages, als der Imam das Duschhaus aufsuchte einer der Anwesenden, der den Imam nicht kannte, ihn darum bat, ihn zu waschen. Der Imam akzeptierte es und begann. Die anderen stellten ihm dann, bei diesem Anblick, den Imam vor, der Mann schämte sich und bat um Entschuldigung. Der Imam beruhigte ihn und setzte seine Tätigkeit fort.[78]

Erziehung: In der Sira von Imam ar-Rida (a.) wird die Rolle der Familie betont, vorallem bei der Erziehung der Kinder und hinsichtlich der Notwendigkeit einer Eheschliessung mit einem/r rechtschaffenen Ehepartner/in[79]. Ebenso betonte er, besonders aufmerksam in der Zeit einer Schwangerschaft zu sein[80], dem Kind einen angemessenen Namen zu geben[81] und dieses zu ehren [82]. Über Imam ar-Rida's (a.) Bemühungen hinsichtlich einer vertrauteren Beziehung zu den Verwandten wird erzählt, dass er jedesmal, wenn er freie Zeit hatte, Verwandte und seine Mitmenschen klein und groß versammelte und sich mit ihnen unterhielt.[83]

Wissen: Imam ar-Rida (a.) saß stets in der Prophetenmoschee in Medina, wenn sich die Gelehrten zwecks Beantwortung von Fragen an ihn wandten.[84] In Merw beantwortete er zahlreiche Fragen in den dort stattfindenden Debatten. Außerdem bildete der Imam bei sich zuhause und in der Moschee in Marw Wissenskreise, aber als diese zu blühen begannen, erliess al-Maʿmun den Befehl, sie aufzulösen, woraufhin der Imam ihn verfluchte.[85]

Keine Taqiya bezüglich der Frage des Imamats: Die Zeitperiode von Imam ar-Rida (a.) erlaubte bis zu einem gewissen Maß keine Taqiyyah, denn die Ereignisse hinsichtlich der Entstehung der Waqifiten hatten die schiitische Gemeinschaft ernsthaft in Gefahr gebracht. Darüber hinaus waren auch einige Überlebende der Fatah-Sekte während der Zeit von Imam ar-Rida (a.) aktiv. Aufgrund dieser Umstände distanzierte sich der Imam weitgehend von der Taqiya und erläuterte die Aspekte des Imamats deutlicher. Zum Beispiel wurde die Frage des obligatorischen Gehorsams gegenüber dem Imam schon seit der Zeit von Imam as-Sadiq (a.) in religiösen und theologischen Kreisen angesprochen, aber die Imame begegneten dieser Angelegenheit mit Taqiya. Imam ar-Rida (a.) erklärte sich, ohne wie die Überlieferungen beschreiben furchtlos vor dem Unterdrücker, als Imam, demgegenüber Gehorsam geleistet werden muss.[86] Gleichzeitig bat der Imam die Schiiten, Taqiya walten zu lassen und unsere Worte nicht allen zu verkünden."[87]

Die Antwort des Imam auf al-Maʿmun, der ihn bat, für ihn den reinen Islam zu beschreiben war, nachdem er auf den Monotheismus und das Prophetentum des Propheten des Islam, das Imamat und die Nachfolgeschaft von Imam 'Ali (a.) und die elf Imame nach ihm verwies und den Ausdruck Al-Qaʿim bi Amri al-Muslimin" gebraucht hatte: Einer, der für die Angelegenheiten der Muslime verantwortlich ist.[88]

Zugeschriebene Werke

Hauptartikel: 'Uyun Akhbar ar-Rida und ar-Risalah adh-Dhahabiyya

Einige Autoren erwähnten außer den Hadithen, welche sie von Imam ar-Rida (a.) überlieferten oder die Antworten derjenigen, denen wissenschaftliche und religiöse Fragen gestellt wurden (beispielsweise im Buch ʿUyun Akhbar ar-Rida zahlreich angeführt), auch Werke, bei denen jedoch nur ungenügende Gründe vorliegen, um diese ihm problemlos zuzuschreiben. Eines dieser Werke ist das Buch al-Fiqh ar-Razawi, das aufgrund von forschenden Gelehrten Imam ar-Rida (a.) nicht zugeschrieben wird.[89] Ein anderes Werk, welches dem Imam zugeschrieben wird ist ar-Risalah adh-Dhabiyya (das Goldene Traktrat) für Medizin. Es heißt, dass der Imam diese Risalah ungefähr im Jahre 201 n.H. verfasste und sie al-Maʿmun schicken ließ, der dann, um die Wichtigkeit des Buches aufzuzeigen befahl, es in Gold schreiben zu lassen. Danach wurde das Buch im Schatzhaus des Dar al-Hikma aufbewahrt. Deshalb wurde es auch ar-Risalat ad-Dhahabiyya. Zahlreiche Gelehrte schrieben Kommentare zu diesem Werk.[90] Noch ein weiteres Werk, welches Imam ar-Rida (a.) zugesprochen wird ist Sahifa ar-Rida in Fiqh (islamische Rechtslehre), was jedoch nicht bewiesen ist.[91] Auch Mahz al-Islam wa Scharaiʿ ad-Din ist ein Buch, bei dem man nicht mit Sicherheit sagen kann, es wäre von Imam ar-Rida (a.).[92]

Gefährten

Hauptartikel: Liste der Gefährten von Imam ar-Rida (a.)

Scheich at-Tusi erwähnt in seinem Rijali-Buch etwa 320 Gefährten von Imam ar-Rida (a.).[93] Unter den späteren Forschern beziffern 'Atarudi in Musnad al-Imam ar-Rida[94] 312 und Qaraschi in seinem Buch Hayat al-Imam 'Ali b. Musa ar-Rida (a.)[95] die Anzahl der Überlieferer des achten Imam's mit 367 Personen. Muhammad Mahdi Najaf, Autor des Buches al-Jami' li Ruwat wa Ashab al-Imam ar-Rida, führt 831 Personen aus verschiedenen schiitischen Quellen als Überlieferer und Gefährten Imam ar-Ridas (a.) an.[96]

Einige der Gefährten von Imam ar-Rida (a.)[97] sind folgende:

Position bei den Sunniten

Manche Großgelehrte der Ahl as-Suna wa al-Jama'a lobten Imam ar-Rida (a.) bezüglich seines Wissens, seiner Gelehrsamkeit[98] und besuchten sein Mausoleum. Rasul Jaʿfariyan, ein zeitgenössischer Geschichtsforscher, zitiert in seinem Buch Tarikhe Taschayo' dar Iran einige sunnitische Gelehrte, die bis zum sechsten Jahrhundert n.H. Imam ar-Rida (a.) besuchten.[99] Darunter Ibn Hibban, sunnitischer Hadithwissenschaftler des dritten und vierten Jahrhunderts n.H. . Er sagt, dass er öfters das Grabmal von 'Ali b. Musa in Maschhad besuchte und den Imam bat, für ihn Mittlerschaft einzulegen, wodurch sich seine Probleme lösten.[100] Auch Ibn Hajar al-ʿAsqalani überliefert, dass Abubakr Muhammad Khuzaima, ein sunnitischer Rechtsgelehrter, Exeget und Hadithwissenschaftler des dritten und vierten Jahrhunderts n.H., Abu ʿAli Thaqafi, ein Gelehrter von Naischabur, wie weitere sunnitische Persönlichkeiten das Grab von Imam ar-Rida (a.) besuchten. Der Überlieferer dieser Erzählung (der es selbst Ibn Hajar erzählt hatte) sagt: Abubakr b. Khuzaima ehrte dieses Grabmal und weinte dermaßen demütig vor diesem, dass wir verwundert waren.[101]

Ibn Najar spricht über die Stellung des Imam bezüglich seines Wissens und seiner Religion und sagt: Er besaß in Wissen und Religion eine solche Position, dass er schon mit 23 Jahren in der Propheten-Moschee Fatwas erliess.[102]

Laut Rasul Jaʿfariyan verfasste Hakim Naischaburi, ein schafiitischer Hadith-Experte und Rechtsgelehrter des vierten Jahrhunderts n.H., ein Buch über Imam ar-Rida (a.) mit dem Namen Mafakhir ar-Rida, welches abhanden kam, sich aber ein Teil dieses Buches im Buch ath-Thaqib fi al-Manaqib von Ibn Hamza Tusi wiederfand.[103]

Fußnoten

  1. as-Saduq, 'Uyūn Aḫbār ar-Rizā, 1378 n.H., B.1, S.13.
  2. al-Mufid, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.261; Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Abī Tālib, 1379 n.H., B.4, S.363.
  3. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-I Abī Tālib, 1379 n.H., B.4, S.366 und 367; Amīn, Sayyid Muḥsin, Aʿyān aš-Šī'a, 1418 n.H., B.2, S.545.
  4. al-Majlisī, Biḥār al-Anwār, 1403 n.H., B.49, S.100.
  5. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.64.
  6. al-Majlisī, Biḥār al-Anwār, B.99, S.55.
  7. «چرا علی بن موسی الرضا را امام رئوف می‌نامند.»؛ «چرا امام رضا را رئوف می‌نامند؟، خبرگزاری مهر
  8. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegānī Imām Reḍā (a.), 1377 n.i.S., S.43.
  9. al-Kulaini, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.1, S.486.
  10. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.247; ʿAmilī, al-Ḥayāt as-Siyāsat li al-Imām ar-Riḍā, 1430 n.H., S.168; at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā, 1417 n.H., B.2, S.40.
  11. Ja'fariyān, Ḥayāt fekrī wa siyāsī-e Imāmān Šī'a, 1381 n.i.S., S.425.
  12. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.1, S.14.
  13. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.1, S.15.
  14. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.1, S.16.
  15. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.1, S.41.
  16. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.91.
  17. al-Kulainī, al-Kāfī, Dār al-Kutub al-Islāmiya, B.1, S.429.
  18. Yāfiʿī, Mirʿāt al-Ğinān, 1417 n.H., B.2, S.10.
  19. at-Tabarī, Tārīḫ at-Tabarī, B.7, S.149.
  20. al-Qarašī, Ḥayāt al-Imām ʿAlī b. Mūsā ar-Riḍā, 1429 n.H., B.2, S.408.
  21. as-Suyūtī, Tārīḫ al-Ḫulafā', 1425 n.H., S.226.
  22. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.271.
  23. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.44.
  24. Qummī, Muntahā al-Amāl, 1379 n.i.S., S.1725-1726.
  25. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.44.
  26. Sibt b. Ğawzī, Taḏkarat al-Ḫawāṣ, Manšūrāt aš-Šarīf ar-Raḍī, S.123.
  27. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.426.
  28. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.41-42.
  29. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.248.
  30. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.427.
  31. Nubaḫtī, Firaq aš-Šī'a, 1355 n.H., S.79.
  32. Nubaḫtī, Firaq aš-Šī'a, 1355 n.H., S.81.
  33. Nubaḫtī, Firaq aš-Šī'a, 1355 n.H., S.81 und 82.
  34. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.8, S.151.
  35. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.64.
  36. 'Erfānmaneš, Ğoġrāfiyā-ie tārīḫī Heğrat Imām Reḍā a. az Madīne tā Marw, S.18.
  37. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.426.
  38. al-Ya'qūbī, Tārīḫ al-Ya'qūbī, 1378 n.i.S., B.2, S.465.
  39. Mutahharī, Mağmū'e Āṯār-e Ostād Šahīd Motahharī, 1381 n.i.S., B.18, S.124.
  40. Ğa'fariyān, Atlas Šī'a, 1387, S.95.
  41. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.259.
  42. aṣ-Ṣadūq, Ma'ānī al-Aḫbār, 1403 n.H., S.371.
  43. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.133.
  44. al-Mağlisī, Biḥār al-Anwār, 1403, B.49, S.129.
  45. Deraḫe, Ḥusainī Fā'iq, Sīre-ie siyāsī Imām Reḍā a. dar Barḫurd bā Ḥukūmat-e Ğawr", S.21.
  46. 'Amilī, al-Ḥayāt as-Siyāsat lil Imām ar-Riḍā a., 1416 n.H., S.286.
  47. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.259.
  48. al-Yaʿqūbī, Tārīḫ al-Yaʿqūbī, 1378 n.i.S., B.2, S.465.
  49. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.442.
  50. at-Tabrisī, al-Iḥtiğāğ, 1403 n.H., B.2, S.396 und danach.
  51. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šīʿe, 1381 n.i.S., S.442.
  52. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šīʿe, 1381 n.i.S., S.442, zitiert von aṣ-Ṣadūq in 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.172.
  53. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šīʿe, 1381 n.i.S., S.442-443; zitiert von aṣ-Ṣadūq in 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.172.
  54. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.443-444.
  55. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.43.
  56. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.q, S.486.
  57. al-'Amilī, al-Ḥayāt as-siyāsat lil Imām ar-Riḍā, 1430 n.H., S.169.
  58. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.41.
  59. al-Qarašī, Ḥayāt al-Imām 'Alī b. Mūsā ar-Riḍā, 1429 n.H., B.2, S.503-504.
  60. al-Ya'qūbī, Tārīḫ al-Ya'qūbī, 1378 n.i.S., B.2, S.469.
  61. al-Ya'qūbī, Tārīḫ al-Ya'qūbī, 1378 n.i.S., B.2, S.471.
  62. al-Mufī, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.270.
  63. aṣ-Ṣadūq, ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.245.
  64. ʿAmilī, Zendegī-e Siyāsī haštomīn Imām, 1381 n.i.S., S.202-212.
  65. Ibn Hibbān, aṯ-Ṯiqāt, 1402 n.H., B.8, S.456-457
  66. Ğafariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.443.
  67. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.444.
  68. Ğa'fariyān, Ḥayāt-e fekrī wa siyāsī-ie Imāmān Šī'e, 1381 n.i.S., S.444-445.
  69. 'Atārudī, Musnad al-Imām ar-Riḍā, 1413 n.H., B.1, S.84-85.
  70. al-Kulaini, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.1, S.486.
  71. al-Mufīd, al-Iršād, 1372 n.i.S., B.2, S.271.
  72. Daḫīl, A'imatana: Sīrat al-A'imat al-aṯnā 'ašar, 1429 n.H., B.2, S.76-77.
  73. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.1, S.172.
  74. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S. 184.
  75. at-Tūsī, al-Amālī, 1414 n.H., S.359.
  76. aṣ-Ṣadūq, ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.17.
  77. aṣ-Ṣadūq, ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.159.
  78. Ibn Šahr Āšūb, Manāqib Āl-i Abī Tālib, Našr 'Alāma, B.4, S.362.
  79. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.5, S.327.
  80. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.6, S.23.
  81. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.6, S.19.
  82. Nūrī, Mustadrak al-Wasā'il, 1408 n.H., B.15, S.170.
  83. Scheich aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1417 n.H., B.2, S.172.
  84. at-Tabrisī, Aʿlām al-Warā bi Aʿlām al-Hudā, 1417 n.H., B.2, S.64.
  85. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.172.
  86. Pākatčī, Ab'ād Šaḫṣiyat wa Zendegī Ḥaḍrat-e Imām Reḍā, 1392 n.i.S., B.1, S.141-147.
  87. al-Kulainī, al-Kāfī, 1363 n.i.S., B.2, S.224.
  88. aṣ-Ṣadūq, 'Uyūn Aḫbār ar-Riḍā, 1378 n.H., B.2, S.122.
  89. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.187.
  90. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.191-196.
  91. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.196.
  92. Faḍlullah, Taḥlīlī az Zendegani Imām Reḍā a., 1377 n.i.S., S.197-198.
  93. Tūsī, Riğāl at-Tūsī, 1415 n.H., S.351-370.
  94. 'Atārudī, Musnad al-Imām ar-Riḍā, 1413 n.H., S.509.
  95. al-Qarašī, Ḥayāt al-Imām 'Alī b. Mūsā ar-Riḍā, 1429 n.H., B.2, S.123-242.
  96. Nağaf, al-Ğāmi' li Ruwāt wa Aṣḥāb al-Imām ar-Riḍā, 1407 n.H.
  97. Tūsī, Riğāl at-Tūsī, 1415 n.H., S.351-370.
  98. 'Asqalānī, Tahḏīb at-Tahḏīb, Dār Ṣādir, B.7, S. 389; Yāfi'ī, Mirāt al-Ğinān, 1417 n.H., B.2, S.10.
  99. Ğaʿfariyān, Tārīḫ-e Tašayu' dar Irān, 1387 n.i.S., S.228-233.
  100. Ibn Ḥibbān, aṯ-Ṯiqāt, 1402 n.H., B.8, S.457.
  101. ʿAsqalānī, Tahḏīb at-Tahḏīb, Dār Ṣādir, B.7, S. 388.
  102. Ibn an-Nağār, ḏail Tārīḫ Baġdād, 1417 n.H., B.4, S.135; ʿAsqalānī, Tahḏīb at-Tahḏīb, Dār Ṣādir, B.7, S. 387.
  103. Ğaʿfariyān, Tārīḫ-e Tašayuʿ dar Irān, 1387 n.i.S., S.230.

Quellenverzeichnis

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  • At-Tabrisī, Faḍl b. al-Ḥasan, I'lām al-warā bi-Aʿlām al-Hudā, Qom, Muʾassisat Āl al-Bait li-Iḥyāʾ at-Turāṯ, 1417 n.H.
  • Tūsī, Muḥammad b. al-Ḥasan, al-Amālī, Qom, Dār aṯ-Ṯaqāfa, 1414 n.H.
  • Yāfi'ī, 'Abd Allāh b. As'ad, Mirʾāt al-Ğinān, Beirut, Dār al-Kutub al-'Ilmīyya, 1417 n.H.
  • Al-Ya'qūbī, Aḥmad b. Isḥāq, Tārīḫ al-Ya'qūbī, übersetzt von Muḥammad Ibrāhīm Āyatī, Teheran, 'Ilmī wa Farhangī, 1378 n.i.S.

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