Finalität des Prophetentums

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Khātamiyya (Arabisch: الخاتمية) Finalität) bedeutet, dass Muhammad (s.) der letzte Prophet und der Islam die letzte himmlische Religion ist. Im Koran und in den Überlieferungen wird die Khatamiyya besprochen. Die muslimischen Gelehrten sehen sie als eine der Notwendigkeiten des Islams an. Im vierzigsten Vers der Sure al-Ahzab wird der Prophet Muhammad (s.) mit „Khatim an-Nabiin“ bezeichnet, was muslimische Gelehrte so interpretieren, dass er der letzte Gesandte Gottes ist. Die Reichhaltigkeit des Korans sowie seine Unverfälschlichkeit sollen Gründe für die Khatamiyya sein und dafür, dass keine neue Religion mehr vonnöten ist. Ende des 20. Jahrhunderts, aufgrund des Aufkommens von Sekten wie dem Babismus und dem Bahaitum, welche beanspruchten eine neue Religion zu sein und angesichts der neuen Ansichten bezüglich Offenbarung und Prophetentum erfuhr die Thematik rund um die Khatamiyya im theologischen Diskurs besondere Aufmerksamkeit. Einige Werke, welche über die Khatamiyya verfasst wurden sind al-Khatamiya fi al-Kitab und as-Sunnat wa al-ʼAql as-Sarih, von Jaʼfar Subhani (schiitischer Marjaʼ) und das Buch Khatm an-Nubuwwa fi Zuʼ al-Qurʼan wa as-Sunnat, von Abulaʼla Mawdudi (1282-1358 n.i.S.), Gründer der Islamischen Gemeinschaft Pakistans.

Stellung und Bedeutsamkeit

Khatamiyya bedeutet Abschluss des Prophetentums, der prophetischen Mission und die Endgültigkeit des Islam als letzte Religion und wird als eine der Notwendigkeiten des Islam sowohl im Koran als auch in den Überlieferungen erörtert.[1] Einigen Forschern nach wurde das Thema Khatamiyya erst Ende des 20. Jahrhunderts in den islamischen Quellen ausführlich und separat zum Diskussionsgegenstand . Das Hervorkommen von Sekten wie dem Babismus und dem Bahaitum mit dem Anspruch neue Religionen zu sein, sowie das Aufkommen von Darstellungen, die von der traditionellen Sicht abweichen, mündeten in eine gewisse Auslegung von Prophetentum, Offenbarung und Khatamiyya, die Gründe dafür waren, dass die Frage um die Khatamiyya in dieser Zeit an Bedeutsamkeit gewann.[2] Neue Ansichten über die Khatamiyya begannen mit den Äußerungen von Iqbal Lahuri und wurden durch an ihnen geübten Kritiken und Überprüfungen fortgesetzt.[3] Über seine Gedanken kamen Bücher und Ausführungen zustande. Murteza Motahhari, ist eine der ersten Personen, die die Sicht Iqbal Lahuris rezensierte.[4] Obwohl in den Lehren des Christentums die Khatamiyya nicht vorhanden ist wird gesagt, dass ein Teil der christlichen Gelehrten in ihren theologischen Diskussionen mit Muslimen, zumal im zweiten Jahrhundert, postulierten, Jesus sei das Siegel der Propheten.[5]

Begrifflichkeit

Khatamiyya kommt von der Wurzel khatama. khatama bedeutet das Erreichen des Endes von etwas.[6] Khatim an-Nabiin bedeutet jemand, dessen Prophetentum beendet ist.[7] Khatamiyya bedeutet idiomatisch, dass der Prophet des Islam der letzte Prophet Gottes war, nach dem es keinen weiteren Propheten mehr geben wird.[8] Daraus, dass Muhammad das Siegel der Propheten ist, lässt sich schliessen, dass seine Religion die letzte Religion Gottes ist.[9]

Gründe für die Khatamiyya

Die Lehre der Khatamiyya des Propheten des Islam ist sowohl im Koran als auch in den islamischen Überlieferungen angegeben.[10]

Koranische Gründe

Hauptartikel: Vers der Khatamiyya Einer der koranischen Gründe für diese Lehre, auf den sich die Theologen beziehen, ist der Vers 40 der Sure al-Ahzab. „Muhammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.[11]

Auch andere Verse des Korans bieten Beweise hinsichtlich der Khatamiyya. Beispielsweise wird gesagt, dass die Verse, welche die Mission des Propheten des Islam allgemein und umfassend vorstellen die Khatamiyya bezeichnen.[12] Einige Verse davon wie folgt: [13] Und Wir haben dich für die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht.[14] Furqan 1[15] Anbiya 107 [16]

Gründe aus den Überlieferungen

In den Hadith-Büchern der Shia und der Sunniten sind Überlieferungen über die Khatamiyya festgehalten. Z.B. vergleicht der Prophet des Islam (s.) in der al-Mansilat Hadith das Verhältnis Alis zu sich mit dem Verhältnis von Aaron zu Moses, mit dem Unterschied, dass nach ihm kein Prophet folgen wird.[17] Zudem wurde von ihm überliefert, wenn jemand nach mir behauptet ein Prophet zu sein, der ist ein Lügner.[18] Einige von den Imamen (a.) überlieferte Bittgebete verweisen auch auf die Khatamiyya des Propheten des Islam ( s.).[19]

Grund für die Beendigung des Prophetentums

Muslimische Denker, besonders die heutigen, führen Argumente bezüglich des Grundes für die Khatamiyya an, darunter die Unverfälschtheit des Korans, die Umfassendheit des Islam und die Unnötigkeit für werbende Propheten.

Unverfälschtheit des Korans

Hauptartikel: Unverfälschtheit des Korans Der Grund für das Aufkommen einer neuen göttlichen Religion war, dass in den Religionen der vorherigen Propheten Verfälschung auftrat, aber dies betrifft nicht den Islam, denn Gott gewährleistete, den Koran vor Verfälschung zu bewahren. Demzufolge ist nach dem Islam keine andere Religion mehr nötig.[20]

Umfang (Reichhaltigkeit) des Islam

Hauptartikel: Der Umfang und die Vollkommenheit des Korans Gemäß des Verses Ikmal ad-Din, in dem es heißt: „(Heute habe Ich die Religion für euch vervollständigt“), ist der Islam eine umfangreiche Religion und umfasst auch die Bedürfnisse der zukünftigen Menschen, dahingehend, dass keine weitere Religion mehr erforderlich ist.[21]

Die Unnötigkeit für werbende Propheten

Ein Grund dafür, dass neue Propheten gesandt wurden ist das Vermitteln der Einzelheiten der Religion und die Kontinuität der Beziehung zwischen Gott und dem Volke. Im Islam ist es der Prophet (s.) und die Imame (a.), die diese Pflicht inne haben und in der Zeit der Verborgenheit des zwölften Imams ist die Erörterung der Religion den kompetenten Mujtahids übertragen worden. Deshalb besteht keine Notwendigkeit für werbende Propheten.[22]

Einwände

In Bezug auf die Frage der Khatamiyya des Propheten des Islam gab es Einwände, auf die die Gelehrten geantwortet haben.[23]

Khatim bedeute Zierde

Es heißt, dass mit „Khatim“ im 40. Vers der Sure al-Ahzab „Ring“ gemeint sei und bezeichnen würde, dass der Prophet die Zierde der Propheten ist und nicht der letzte Prophet sei. [24] Darauf wurde geantwortet: "Khatim" bedeutet im eigentlichen "Mittel zur Beendigung" und mit "Ring" war das damalige Verschliessen oder das Versiegeln eines Briefes gemeint, dass zumeist durch einen Siegelring erfolgte. Aus diesem Grund ist die Anwendung des Wortes „Khatim“ im Sinne „Zierde“ entgegen der Bedeutung, welche der Vers impliziert.[25]

Beendigung der prophetischen Mission oder Beendigung des Prophetentums?

Diejenigen, die die Khatamiyya bemängeln, bemängeln, dass im Koran der Prophet mit der Bezeichnung Khatim an-Nabiin erwähnt wird und nicht mit Khatim al-Mursalin. Demzufolge wäre der Prophet der letzte Nabi und nicht der letzte Rasul, und es ist möglich, dass nach ihm ein anderer Prophet berufen wird.[26] Wie im Tafsir Nemuneh nachzulesen ist, antworteten einige wie folgt: Der Rang eines Gesandten liegt höher als der eines Propheten und wer die Stellung eines Gesandten erlangt, der war zuvor schon ein Prophet gewesen. Daraus lässt sich schliessen, dass mit der Beendigung des Prophetentums per se auch die Gesandtschaft ein Ende findet.[27]

Eine Theorie über die Khatamiyya besagt "Beginn der Rationalität statt Offenbarung"

In Anlehnung an Iqbal Lahuri und als Bestätigung seiner Worte, sowie bezüglich der Theorie 'Expansion of Prophetic Experience '[28] präsentiert Abdulkarim Sorush eine andere Bedeutung von Khatamiyya.[29] Laut der Ansicht dieser beiden habe die Vernunft des Menschen ein Maß an Wachstum erreicht, durch das der Mensch den Weg der Glückseligkeit und Rechtleitung beschreiten kann, also wird die „Offenbarung“ durch die „Vernunft“ ersetzt und es bedarf keiner Sendung weiterer Propheten und der Fortsetzung des Prophetentums.[30] Die Propheten gehören zu der Ära der Herrschaft der Instinkte und als die Menschheit diese Zeit hinter sich brachte und die Zeit der Herrschaft der Vernunft erreichte, brauchte sie keine Propheten und keine Offenbarung mehr.[31] Ergo hat der Islam damit die Menschheit von der Kindheit zur Pubertät und zum Erwachsensein gebracht.[32] Sorush betont auch, dass die Propheten selten argumentierten.[33] Daher ist die Sprache der Religionen die Sprache der Vormundschaft und nicht die der Argumentation.[34] Sorushs Überzeugung nach beruht die Bedeutung der Khatamiyya genau auf diesem Aspekt. Das Anordnen ohne Anführung von Argumenten endete mit dem Ableben des Propheten ( s.) und niemand hat mehr das Recht nach dem Propheten (s.)ohne Argumente anderen Befehle zu erteilen.[35] Trotzdem würden auch nach dem Propheten (s.) religiöse Erfahrungen existieren, was nicht der Bedeutung der Khatamiyya widerspricht, denn die religiösen Erfahrungen von Individuen sind nur auf sie selbst beschränkt und für andere nicht verpflichtend[36][37]. Niemand hatte nach dem Propheten eine Vormundschaft über die anderen und nur die kollektive Vernunft ist der Herrscher und der Vormund der Menschen.[38]

Kritik

Morteza Motahhari betrachtet in seinem Buch Khatm-e Nubuwwat die Worte von Iqbal Lahuri gleichbedeutend mit Ende der Religiösität und der Unabhängigkeit von der Offenbarung, was nicht nur mit der Religiösität an sich unvereinbar ist[39], sondern der Herrschaft der Vernunft mit den Grundlagen Iqbals selbst, der die innere Erfahrung anerkannte, widersprechen.[40] Laut den Kritikern Iqbals und Sorushs sei gemäß dieser Bedeutung von Khatamiyya die Sicht auf die Propheten anti Vernunft und die Beendung des Prophetentums wäre das Ergebnis der Freisetzung der Vernunft.[41] Während der Koran seine Gegner einläd ihre Argumente anzuführen [42][43] lässt er selbst gegenüber Personen wie Pharao, in dessen Unrechtmäßigkeit kein Zweifel besteht, Argumente zu [44]. Immer wieder lenkt der Koran die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Gründe der Gesetze und auf die Weisheiten dahinter und nach jedem Urteil erwähnt er das Ziel und die Weisheit mit Ausdrücken wie 'auf dass sie besonnen handeln mögen' oder 'auf dass ihr begreifen möget' oder ....[45]. Nach den Worten des Propheten (a.) waren die Propheten beauftragt mit den Menschen entsprechend des Maßes ihres Verstandes zu sprechen.[46] Diese und ähnliche Überlieferungen weisen auf die Rationalität in den Lehren des Propheten hin.[47]

Khatamiyya und die Wiederkehr Jesus (a.)

Hinsichtlich der Interpretation des Khatamiyya-Verses wurde auch die Wiederkehr Jesus (a.) angesprochen, was nicht im Widerspruch zur Khatamiyya des Propheten Muhammad (s.) angesehen wird, denn bei seiner Rückkehr wird er die Religion des Propheten (s.) haben.[48] Angesichts dessen, dass alle Religionsgesetze mit dem Kommen des Propheten (s.) abrogiert wurden [49] und die Behauptungen Angehöriger anderer Religionen nicht angenommen werden,[50] wird Jesus (a.) als ein Handelnder nach dem Religionsgesetz Muhammads (a.) und als ein Teil seiner Gemeinschaft wiederkehren.[51]

Fußnoten

  1. Siehe, Allamah al-Hilli, Wajib al-I’tiqad, 1374 n.i.S., S.52; Sobhani, “Khatamiyat wa Maraja’yat ‘elmi Imaman ma’sum”, S.59; Misbah, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.177.
  2. Rezanejad, “Khatamiyat, Nafy Babiat”, S.397.
  3. Abbasi, “Khatamiyat az Didgah Ostad Mutahhari wa Iqbal Lahuri”, S.7.
  4. Abbasi, “Khatamiyat az Didgah Ostad Mutahhari wa Iqbal Lahuri”, S.9.
  5. Pakatchi, “Khatamiyat”, S.584.
  6. Ibn Fars, Mu’jam Maqa’is al-Lugha, 1404 n.i.S., B.2, S.245.
  7. Motahhari, Khatamiyat, 1380 n.i.S., S.26.
  8. Tabatabai, al-Mizan, 1417 n.H., B.16, S.325.
  9. Misbah, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.177.
  10. Arefi, Khatamiyat wa Porseschha-ie no, 1386 n.i.S., S.19.
  11. Sure al-Ahzab, Vers 40.
  12. Siehe: Motahhari, Khatamiyat, 1380 n.i.S., S.17.
  13. Makarem Schirazi, Tafsir Nemuneh, 1374 n.i.S., B.17, S.341-342.
  14. Sure as-Saba’, Vers 28.
  15. Sure al-Furqan, Vers 1.
  16. Sure al-Anbiya’, Vers 107.
  17. Muslim b. Hajjaj, Sahih al-Muslim, Dar Ihya’ at-Turath al-’arabi, B.4, Bab min faza’il Ali b. Abi Talib, S.1870.
  18. Scheich as-Saduq, Man la yahzaruhu al-faqih, 1414 n.H., B.4, S.163.
  19. Siehe: at-Tusi, Misbah al-Mutihajid, 1411 n.H., B.1, S. 83; Sayyid Ibn Tawus, Falah as-Sa’il, 1406 n.H., S.221.
  20. Misbah, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.184-185.
  21. Misbah Yazdi, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.185-186.
  22. Misbah Yazdi, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.186-187.
  23. Mirza Husain Ali Baha, Ibqan, S.136; zitiert von Arifi, Khatamiyat, 1386 n.i.S., S.65.
  24. Husaini Tabatabai, Majara-ie Bab wa Baha, S.163; zitiert von Arifi, Khatamiyat, 1386 n.i.S., S.62.
  25. Misbah, Rahnamaschenasi, 1376 n.i.S., S.180.
  26. Makarem Schirazi, Tafsir Nemuneh, 1374 n.i.S., B.17, S.338.
  27. Makarem Schirazi, Tafsir Nemuneh, 1374 n.i.S., B.17, S.338.
  28. Sorusch, Bast tajrobe-ie nabawi, 1385 n.i.S., S.65.
  29. Ja’fari, „Ma’na wa mabna-ie khatamiyat az manzar-e roschanfekran“, S.40.
  30. Iqbal Lahuri, Ihya-ie fekre dini dar islam, 1346 n.i.S., S.145-146.
  31. Iqbal Lahuri, Ihya-ie fekre dini dar islam, 1346 n.i.S., S.145-146.
  32. Iqbal Lahuri, Ihya-ie fekre dini dar islam, 1346 n.i.S., S.145-146.
  33. «مبانی روشنفکری دینی در گفتگو با دکتر سروش»
  34. Sorusch, Bast-e tajrobe-ie nabawi, 1385 n.i.S., S.74
  35. «مبانی روشنفکری دینی در گفتگو با دکتر سروش»
  36. Sorusch, Bast-e tajrobe-ie nabawi, 1385 n.i.S., S.73.
  37. Sorusch, Bast-e tajrobe-ie nabawi, 1385 n.i.S., S.75-76.
  38. Sorusch, Bast-e tajrobe-ie nabawi, 1385 n.i.S., S.75-76.
  39. Motahhari, Majmu’eh athar, B.2, S.187.
  40. Motahhari, Majmu’eh athar, B.2, S.189.
  41. Bahmanpur, „bengat ke ra be qatl le delschad mikoni“, S.827.
  42. Sure al-Baqara, Vers 111.
  43. Fazeli, “nadernegari”, S.83.
  44. Fazeli, “nadernegari”, S.84.
  45. Fazeli, “nadernegari”, S.83.
  46. Mulla Sadra, Scharh Usul al-Kafi, 1383 n.i.S., B.2, S.138.
  47. Fazeli, “nadernegari”, S.85.
  48. Baizawi, Anwar at-Tanzill, 1418 n.H., B.4, S.233; Qummi Maschhadi, Kanz ad-Daqa’iq, 1368 n.i.S., B.10, S.398.
  49. Sabyewari Najafi, Irschad al-Azhan, 1419 n.H., S.428.
  50. at-Tabarsi, Majma’ al-Bayan, 1372 n.i.S., B.8, S.567.
  51. az-Zamakhschari, al-Kaschschaf, 1407 n.H., B.3, S.545.

Quellenverzeichnis

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  • Scheich as-Saduq, Muhammad b. Ali, Man la yahzarahu al-faqih, Auflage Ali Akbar Ghaffari, Qom, 1414 n.H.
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  • Makarem Schirazi, Naser, Tafsir Nemuneh, Teheran, Dar al-Kutub al-islamiya, 1374 n.i.S.
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