Ifk-Vorfall

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Ifk-Vorfall ist ein Vorfall der Verleumdung der Verderbtheit einer der Frauen des Propheten (s.) in den Anfängen des Islams. Dieser Vorfall wurde als grundlegendste interne Verschwörung der Heuchler gegen die Regierung des Propheten dargestellt. Weil sie den Charakter des Propheten Gottes zerstören wollten und an seiner Regierungskompetenz zweifelten. Aber Gott zerschmetterte diese Verschwörung der Feinde durch Offenbarung der Ifk-Verse. In den Quellen gibt es zwei Hauptberichte über den Täter: Nach dem ersten Bericht, der in sunnitischen und einigen schiitischen Quellen zitiert wird, sind die Ifk-Verse über Aisha offenbart nachdem die Heuchler sie verleumdeten. Diesem Bericht zufolge blieb Aischa, die in der Schlacht von Mustaliq zusammen mit dem Propheten war von der muslimischen Armee zurück und schloss sich der Armee von Safwan bin Mu'atal zur Unterstützung an. Einige Heuchler beschuldigten Aischa und Safwan einer illegitimen Beziehung. Eine Gruppe schiitischer Forscher ist jedoch der Ansicht, dass dieser Bericht hinsichtlich der Überlieferungskette und des Textes mehrere Probleme aufweist. Zum Beispiel widerspricht der böse Verdacht des Propheten gegenüber Aischa der Unfehlbarkeit der Propheten und Nichtbegleitung der Frauen in anderen Kriegen und Feldzügen. Der zweite Bericht, der in Tafsir Qommi aus schiitischen Quellen zitiert wird ist Aischas Verleumdung von der Koptin Maria als Grund für die Offenbarung dieser Verse. Diesem Bericht zufolge verleumdete Aisha Maria, als Ibrahim, Sohn des Propheten starb und betrachtete Ibrahim als Sohn einer Person namens Jarih. Laut Aishas Rede beauftragte der Prophet Imam Ali (a) den Verdächtigen zu töten. Als Imam Ali Jarih gegenübertrat wurde ihm klar, dass die Geschichte eine Lüge war. Auch dieser Bericht weist Probleme auf. Zum Beispiel die Widersprüchlichkeit mit den Versen des Korans, Befehl des Propheten Verdächtige ohne Untersuchung zu töten und Nichtdurchsetzung der hadd Qazf gegen Verleumder. Einige schiitische Gelehrte wie Tabatabaee, Sayyid Muhammad Hossein Fazlollah, Makarem Shirazi und Ja'far Sobhani akzeptierten keine der beiden Überlieferungen. Tabatabaee bestätigte lediglich, dass die verleumdete Person gemäß dem Ifk-Vers bekannt und Familienmitglied des Propheten Gottes (s.) war. Es gibt weitere Überliefrungen in schiitischen und sunnitischen Quellen, dass Aischa die Koptin Maria verleumdete. Aber in keiner dieser wird die Offenbarung der Ifk-Verse erwähnt. Unter schiitischen Gelehrten betrachteten nur die Gelehrten der jüngsten Zeit wie Khoei (gestorben: 1371 iranischer Kalender) und Sayyid Morteza Askari (gestorben: 1386 iranischer Kalender) die Ifk-Verse im Zusammenhang mit der Geschichte der Koptin Maria. Es wurde gesagt, dass die Untersuchung der Ifk-Überlieferung eines der schwierigsten Themen der Geschichte des Islam ist, der mit Koran-Exegese, Theologie, Rechtswissenschaft und Berichterstatter-Kenntnis zusammenhängt sowie politische und religiöse Tendenzen machen es komplizierter. Zum Thema des Ifk-Vorfalls wurden Bücher wie „Hadith al-Ifk“ (deutsch: Ifk-Überlieferung) von Sayyid Jaffar Morteza Amili und «Hadith al-Ifk min al-Manthur al-Ulama» (deutsch: Ifk-Überlieferung aus Sicht der Gelehrten) von Ali Mahmoud Rischwan geschrieben.

Bedeutung der Ifk-Affäre in der Geschichte des Islam

«Ifk» (arabisch: افك) bedeutet Lüge[1] und Verleumdung[2] und bezieht sich auf einen Vorfall zur Lebenszeit des Propheten Gottes (s.) bei dem einer seiner Ehefrauen des Propheten (s.) zu Unrecht verleumdet wurde und danach offenbarte Gott zur Entlastung die Ifk-Verse (Sure Nur, Verse 11-26).[3] Es wird gesagt, dass die Verleumder damit den Charakter des Propheten schaden wollten. Aber Gott verdeutlichte die Wahrheit und zerschmetterte die Verschwörung der Feinde durch Offenbarung dieser Verse und die Klatscher und Verleumder zurechtwies.[4] Einige Forscher sehen die Ifk-Affäre als die grundlegendste interne Verschwörung der Heuchler gegen die Regierung des Propheten (s.) an[5] weil sie an der Wahrheit der Mission des Propheten und seiner Regierungskompetenz[6] zweifeln sowie seine politischen Ziele verhindern wollten und ihn in sozial isolieren.[7] Einigen zufolge ist die Untersuchung der Ifk-Überlieferungen eines der schwierigsten Themen islamischen Geschichte und steht im Zusammenhang mit Koranexegese, Islamische Theologie, [[Fiqh|Rechtswissenschaft] ] und Berichterstatterkenntnis. Politische und religiöse Trends machten es ebenso noch komplizierter.[8]

Ifk-Verse

Hauptartikel: Ifk-Verse

In den Versen 11 bis 26 der Sure an-Nur wird die Geschichte der Verleumdung eines Muslims erwähnt und Gott spricht die Verleumder schuldig.[9] Laut Muhammad Hossein Tabatabai, dem Autor von Tafsir al-Mizan, werden diese Verse des Korans über jemandem offenbart, der bekannt und Familienmitglied des Propheten Gottes (s.) war und die Verleumder eine Gruppe.[10] In diesen Versen drohte Gott den Verleumdern schwere Strafe an und rügte die Gläubigen dass sie diese Gerüchte ohne Nachforschung und Analyse akzeptierten.[11] In diesen Versen verbietet Gott strikt keusche Frauen zu verleumden und entlastet sie von solchen Verleumdungen.[12]

Verschiedene Überlieferungen über den Ifk-Vorfall

Über die verleumdete Person im Ifk-Vorfall gibt es unterschiedliche Ansichten.[13] In einigen schiitischen Berichten wurde die Koptin Maria als Verleumdete vorgestellt. In sunnitischen und anderen schiitischen Überlieferungen wurde Aischa als Verleumdete benannt.[14] Nach den Worten des Autors von Tafsir Qommi Ali Ibn Ibrahim Qommi[15] wurde es in einer Weise dargestellt, dass es den Anschein hat dass sich die Schiiten nicht uneinig sind, dass die Offenbarung der Ifk-Verse über Maria oder zumindest bekannter ist.[16] Aber laut einigen Gelehrten ist aus schiitischer Sicht die Offenbarung der Ifk-Verse über Maria nicht bekannter sondern unter den ersten Gelehrten war Offenbarung dieser Verse über Aischa bekannter.[17] Der schiitische Jurist und Theologe des 8. Jahrhundert n.H. Allama Hilli betrachtete die Offenbarung der Ifk-Verse als mit Aischa zusammenhängend und erklärte, dass er sich der Existenz einer anderen dieser widersprechenden Theorie keine belegbaren Informationen vorliegen.[18]

Verleumdung Aischa

Laut dem schiitischen Koran-Exeget des 14. Jahrhunderts n.H. Muhammad Javad Mughniyyah sind die meisten Exegeten und Historiker der Ansicht, dass die Ifk-Verse mit einem Vorfall zusammenhängen, der sich während der Rückkehr des Propheten (s.) beim Bani Mustaliq-Krieg im (Jahr 5 AH[19] oder Jahr 6 AH[20]) ereignete.[21] Laut Aischas Überlieferung wählte der Prophet in Kriegen immer einer seiner Frauen als Begleitung und beim Feldzug gegen die Bani Mustalaq wählte er Aischa.[22] Auf dem Rückweg von diesem Krieg hielten die Karawanen zur Rast an. Aischa verließ die Truppe um ihre Notdurft zu verrichten und vorlor dort ihre Halskette und suchte einige Zeit nach ihr.[23] Die Soldaten bekamen nichts von Aischas Abwesenheit mit und setzten ihren Weg fort. Sie dachten, Aischa sei voraus.[24] Nachdem Aischa zur Raststätte der Truppe zurückkehrte fand sie diesen verlassen vor und blieb dort bis Safwan bin Muatal vorbeikam und ihr ein Kamel gab und brachte sie zur Truppe zurück.[25] Aischa erkrankte nach der Rückkehr von dieser Reise und bemerkte eine Veränderung im Verhalten des Propheten (s.) zu ihr und hörte Gerüchte über eine Beziehung von ihr zu Safwan.[26] Nach einiger Zeit wurden diese Verse des Korans offenbart um die Verleumder und Erfinder dieser Geschichte zurecht zu weisen.[27] Unter den schiitischen Gelehrten, die den Ifk-Vorfall mit der Verleumdung von Aischa in Zusammenhang brachten sind folgende: Nasr bin Mozahim im Buch Waq'at al-Siffain,[28] Nu'mani in seinem Tafsir,[29] Scheich al-Mufid in Al-Jamal,[30] Scheich at-Tusi in Al-Tibyan,[31] Tabarsi in I'lam Al-Wari,[32] Qutbuddin Rawandi in Fiqh al-Qur'an[33] und Muqqadadas Ardabili in Zubda al-Bayan.[34]

Wer waren die Verleumder?

Gemäß den Ifk-Versen sind die Verleumder eine Gruppe aber werden nicht namentlich erwähnt.[35] Einige Quellen erwähnen Heuchler wie Abdullah bin Ubay, Hassan bin Thabit und Mistah bin Uthatha als Rädelsführer des Ifk-Vorfalls.[36]

Wiederherstellung der Tugend Aishas

Sunniten betrachten die Offenbarung der Ifk-Verse zu den Erwähnungen der Tugenden Aischas.[37] Obwohl diese Überlieferung in verschiedenen sunnitischen Erzählungen erwähnt wird so wurden sie laut dem schiitischen Historiker Sayyid Ja'far Morteza Amili fast alle diese Überlieferungen von Aischa selbst erzählt.[38] Einige Forscher sind der Ansicht, dass Aischa diesen Vorfall persönlich auf sie reduzierte[39] indem sie einige Probleme ansprach, sich selbst zu viel Aufmerksamkeit schenkte und sich Tugenden zuschrieb.[40] Dies führte dazu, dass Schiiten an der Echtheit dieser Geschichte zweifeln.[41] Auf dieser Grundlage folgern sie, dass selbst wenn die Ifk-Verse tatsächlich über Aischa offenbart wurden dies lediglich ihre Keuschheit zeigt aber kein Beleg für irgendeine andere Tugend für sie darstellt.[42]

Zweiter Bericht: Verleumdung der Koptin Maria

Der Bezug der Offenbarung der Ifk-Verse zu Marias Geschichte wurde erstmals im Buch Tafsir Qommi[43] erwähnt. Gemäß einer Überlieferung von Ali Ibn Ibrahim Qommi von Imam Baqir (a.) verleumdete Aisha die Koptin Maria, dass sie eine illegale Beziehung mit jemandem namens Jarih Qipti hatte.[44] Diesem Bericht zufolge wurde der Prophet (s.) als er über den Tod seines Sohnes Ibrahim traurig war mit Aishas Worten konfrontiert: «Sei nicht traurig über den Tod von Ibrahim weil er Jarihs Sohn war.»[45] Aus diesem Grund bat der Prophet (s.) Imam Ali (a.) Jarih hinzurichten.[46] Dieser kannte Imam Alis Absicht und floh daher auf einen Baum.[47] Just da öffneten sich seine Kleider und Ali (a.) erkannte, dass er kein Kind zeugen konnte.[48] Auf diese Weise wurde klart, dass jeglicher Verdacht Maria an einer unerlaubten Beziehung nichtig sind und die Ifk-Verse offenbart.[49] Es wird gesagt, dass unter den schiitischen Gelehrten nur die Gelehrten der jüngsten Zeit der Ansicht waren, dass die Ifk-Verse mit der Geschichte von Maria in Zusammenhang steht.[50] Unter diesen Gelehrten können wir Sayyid Abu al-Qasim Khoei,[51] Seyd Jafar Morteza Ameli[52] und Seyd Morteza Askari[53] erwähnen. Scheich al-Mufid verfasste eine unabhängige Abhandlung zum Thema der Geschichte Marias mit dem Namen Risalah Hawla Khabar al-Mariah, betrachtet diese Überlieferung als absolut sicher und ist der Ansicht, dass alle Gelehrten diese Überlieferung bestätigen.[54] Aber in der von ihm berichteten Überlieferung wird die Offenbarung der Ifk-Verse nicht erwähnt.[55] Unter diesen Quellen sind Al-Amali (Sayyid Mortaza),[56] Al-Hidayah al-Kubari,[57] Dalail al-Imama[58] und Al-Manaqib.[59] Sunnitische Gelehrte berichteten die Geschichte der Heuchler in der die Ifk-Verse aufgrund der Verleumdung Ayschas offenbart wurden. Allerdings findet sich die Anschuldigung gegen Maria auch in sunnitischen Quellen, darunter: Sahih Moslim,[60] Tabaqat al-Kubari,[61] Ansab al-Ashraf,[62] Al-Mustadrak Ala Al-Sahihain[63] und Safwat al-Safwa.[64]

Überprüfung der Fehler der zwei Überlieferungen

Für jeden dieser beiden Überlieferungen wurden einige Probleme erwähnt und einige Koran-Exegeten wie Mohammed Hossein Tabatabai,[65] Sayidd Mohammad Hossein Fadlullah,[66] Makaram Shirazi[67] und Ja'far Sobhani lehnen sie beide wegen dieser Probleme ab.[68] In Anbetracht der Tatsache, dass beide Überlieferungen falsch sind wurde gesagt, dass die Möglichkeit besteht, dass der Vers über eine dritte Person offenbart wurde.[69] Andererseits sind einige Forscher der Ansicht, dass die Möglichkeit besteht, dass beide Ereignisse korrekt sind. Erklärung ist, dass die Ifk-Verse für die Geschichte von Ayscha offenbart wurden aber kein Vers für die Geschichte von Maria.[70]

Fehler im Bericht im Zusammenhang mit Aisha

Schiiten lehnen die Möglichkeit der Unzucht aller Frauen von Propheten ab selbst der Frau Noahs und gar Lots Frau[71] Einigen zufolge weisen die Überlieferungen, die besagen dass die Offenbarung der Ifk-Verse mit der Geschichte von Ayscha zusammenhängt viele Probleme auf.[72] Seyyed Ja'far Morteza betrachtete diese Geschichte als gefälschte Überlieferung und der Zweck bestand darin Aischa Tugenden zuzuschreiben.[73] Zusätzlich zu der Schwäche einiger Überlieferungen[74] und Widersprüchen[75] wurden Probleme wie folgt festgestellt:

  • Prophet bittet Kind um Rat in einer so wichtigen Angelegenheit: In diesen Überlieferungen wird erwähnt, dass der Prophet (s.) in dieser Angelegenheit Imam Ali (a.) und Osama bin Zaid konsultierte und Osama sprach sich zur Verteidigung Ayschas und Imam Ali (a.) gegen sie.[76] Dies trotz der Tatsache, dass Osama zum Zeitpunkt dieses Vorfalls noch ein Kind war.[77]
  • Keine Begleitung der Ehefrauen des Propheten in anderen Schlachten: In dem Bericht über Aischa wird die Begleitung einer der Ehefrauen des Propheten in den Schlachten und Kriegen sowie die Art und Weise des Propheten vorgestellt. Allerdings gibt es keinen Bericht in dem Anwesenheit der Frauen des Propheten in anderen Kriegen bzw. Schlachten erwähnt wird.[78]
  • Misstrauens des Propheten gegenüber Ayscha: Dem Bericht von Sunniten zufolge wurde der Prophet gegenüber Ayscha misstrauisch. Aber solches steht im Widerspruch zur Unfehlbarkeit des Propheten.[79]
  • Auslassen der Strafe für Unzuchts-Verleumdung: In den Koranversen vor diesem Vorfall wurden Verse offenbart, die das Strafmaß für Unzuchts-Verleumdung festlegen. Wenn nun die Geschichte von Ayscha wahr wäre, wäre es dem Propheten nicht möglich die Verleumder während der Zeit in der dieses Gerücht kursierte (fast einen Monat) nicht aufzufordern Beweise für ihre Worte zu liefern und sie nicht zu verurteilen.[80] Laut dem Historiker des 3. Jahrhunderts n.H. Yaqoubi bestrafte der Prophet natürlich die Verleumder und verhängte über sie das Strafmaß der Unzuchts-Verleumdung.[81]
  • Unverheirateter Safwan bin Mu'tal: Ayscha stellte Safwan in dieser Erzählung als Alleinstehender vor. Anderen Überlieferungen zufolge hatte er jedoch eine Frau und sie beschwerte sich beim Propheten über ihn.[82]
  • Der Bericht eines sehr wichtigen Ereignisses von nur einer Person: Laut Seyyid Jafar Morteza wurden die überwiegende Mehrheit oder gar alle Überlieferungen zu diesem Vorfall allein von Aischa wiedergegeben. Wie ist es möglich, dass ein sehr wichtiges Ereignis nur von einem erzählt wurde aber nicht von anderen?[83]
Buch «Hadith al-Ifk» geschrieben von Seyyed Jafar Morteza Ameli

Fehler des Berichts über Maria

Die Überlieferung über Maria wurde ebenso wie über Ayscha kritisiert und einige Gelehrte hielten diesen Bericht für problematisch.[84] Laut dem schiitischen Koranexeget Sayyid Mohammad Hossein Fadlullah sind die Probleme dieser Überlieferung größer als die über Aisha.[85] Darunter folgende:

  • Nichtumsetzung des Strafmaß für Unzuchts-Verleumdung auf die Verleumder: Unter der Annahme, dass das Strafmaß für Unzuchts-Verleumdung vor diesem Ereignis im Koran festgelegt wurde stellt sich die Frage, warum der Prophet die Verleumder Marias nicht entsprechend exekutierte.[86]
  • Befehl des Propheten Angeklagte ohne Grund und Untersuchung hinzurichten: Wie ist es für den Propheten möglich, die Hinrichtung eines Angeklagten anzuordnen ohne Untersuchung der Wahrheit oder Falschheit der Angelegenheit? Darüber hinaus ist das Strafmaß für eine solche Sünde nicht die Todesstrafe.[87]
  • Widersprüchlichkeit mit Koranversen: Die Ifk-Verse besagen, dass die Verleumder eine Gruppe sind während in dieser Überlieferung nur Ayscha als Verleumderin dargestellt wird.[88]

Monographien

Schiiten und Sunniten verfassten verschiedene Bücher über den Ifk-Vorfall, darunter folgende zwei:

  • «Hadith al-Ifk», geschrieben von Sayyid Jaffar Morteza Amoli: Der Autor gliederte den Inhalt des Buches in vierzehn Kapitel und erwähnt zwei Vorfälle im Zusammenhang mit Ayscha und Maria und analysiert sie.[89] Da der Autor den Vorfall im Zusammenhang mit Ayscha für falsch hielt, sieht er die Überlieferung im Zusammenhang mit Maria als richtig und beantwortete deren Probleme.[90] Die zweite Auflage dieses Buches wurde 1439 n.H. durch Bemühungen von al-Markaz al-Islami l'aldi'drasat in Beirut im Umfang von 403 Seiten veröffentlicht.[91]
  • «Hadith al-Ifk min al-Manzur al-I'lami» geschrieben von Ali Mahmoud Rashvan: Der Autor dieses Buches ist sunnitischer Schriftsteller und akzeptierte den Vorfall im Zusammenhang mit Aischa definitiv und erwähnte die Überlieferung mit Maria nicht.[92] Der Inhalt dieses Buches gliedert sich in drei Kapitel.[93] Erklärung der Zeit, Ortes und allgemeinen Atmosphäre des Vorfalls, Haltung verschiedener Personen vor diesem Ereignis und koranischen Punkte zu diesem Thema bilden die Themen dieses Buches.[94] Dieses Buch wurde 1415 n.H. von Jamiat Umm al-Qura in Makka im Umfang von 162 Seiten veröffentlicht.[95]

Fußnoten

  1. Farahidi, Kitab al-Ain, B.5, S.416
  2. Ibn Manzur, Lisan al-Arab, B.10, S.390
  3. Khorasani und Daschti, Ayehaye Namdar, S.38
  4. Montazeri, Pasokh Be Porseschhaye Dini, S.43
  5. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.160
  6. Raschwan, Hadith al-Ifk Min al-Manzur al-Islami, S.12
  7. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.47
  8. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.160
  9. Tabatabaee, Al-Mizan, B.15, S.89
  10. Tabatabaee, Al-Mizan, B.15, S.89
  11. Makarim Schirazi, Al-Amthal, B.11, S.46
  12. Sure Nur, Verse 20-26
  13. Montazeri, Pasokh Be Porseschhaye Dini, S.42
  14. Montazeri, Pasokh Be Porseschhaye Dini, S.42
  15. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  16. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.166
  17. Khaschan, Abhath Haul al-Sayyida Aischa, S.258
  18. Hilli, Ajwaba al-Masail al-Muhannaiyya, S.121
  19. Ibn Sa'd, Al-Tabaghat al-Kobra, B.2, S.48-50; Masoudi, Al-Tanbih wa Al-Ishraf, S.215
  20. Ibn Athir, Usd al-Ghaba, B.1, S.29
  21. Mughniyyah, Tafsir al-Kaschif, B.5, S.403
  22. Bukhari, Sahih al-Bukhari, B.6, S.101
  23. Waqidi, Al-Mughazi, B.2, S.428
  24. Ibn Hischam, Al-Sirah al-Nabawiyyah, B.2, S.298
  25. Moslim, Sahih Moslim, B.4, S.2129
  26. San'ani, Al-Musannaf, B.5, S.410
  27. Wahidi Neischaburi, Asbab Nozul al-Quran, S.332
  28. Ibn Mozahim, Waq'at al-Siffain, S.523
  29. Nu'mani, Risala al-Muhkam wa al-Motaschabih, S.156
  30. Mofid, Al-Jamal, S.157
  31. Tusi, Al-Tibyan, B.7, S.415
  32. Tabrisi, I'lam al-Wara, B.1, S.197
  33. Rawandi, Fiqh al-Qur'an, B.2, S.388
  34. Mohaqqiq Ardabili, Zubda al-Bayan, S.388
  35. Sure Nur, Vers 11
  36. Ya'ghubi, Tarikh al-Ya'ghubi, B.2, S.53; Tabari, Tarikh al-Umam wa al-Muluk, B.2, S.614-616
  37. Fakhr Razi, Al-Tafsir al-Kabir, B.23, S.338; Ibn Athir, Usd al-Ghaba, B.6, S.191
  38. Amili, Hadith al-Ifk, S.90
  39. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.52
  40. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.161
  41. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.52; Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.161
  42. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.160
  43. Hosseinian Moghadam, «Barresi Tarikhi-Tafsiri Hadese Ifk», S.166
  44. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  45. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  46. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  47. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  48. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  49. Qommi, Tafsir al-Qommi, B.2, S.99
  50. Khaschan, Abhath Haul al-Sayyida Aischa, S.258
  51. Khoei, Sirat an-Nijat, B.1, S.463
  52. Amili, Hadith al-Ifk, S.381-382
  53. Askari, Ahadith Umm al-Mu'minin Aischa, B.2, S.186-187
  54. Mofid, Risalah Hawla Khabar al-Mariah, S.18
  55. Khaschan, Abhath Haul al-Sayyida Aischa, S.254
  56. Sayed Morteza, Al-Amali, B.1, S.77
  57. Khasibi, Al-Hidayat Al-Kubra, S.297-298
  58. Tabari, Dalail al-Imama, S.386-387
  59. Ibn Schahr Aschub, Manaqib, B.2, S.225
  60. Moslim, Sahih Moslim, B.4, S.2139
  61. Ibn Sa'd, Al-Tabaghat al-Kobra, B.8, S.172
  62. Baladhuri, Ansab al-Aschraf, B.1, S.450
  63. Hakim Naischaburi, Al-Mostadrak ala al-Sahihain, B.4, S.41
  64. Ibn Jozi, Safwat al-Safwa, B.1, S.345
  65. Tabatabaee, Al-Mizan, B.15, S.89
  66. Fazlullah, Min Wahy al-Quran, B.16, S.252-257
  67. Makarim Schirazi, Tafsir Nemune, B.14, S.391-393
  68. Sobhani, Manschur Jawid, B.9, S.118
  69. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.47
  70. Khaschan, Abhath Haul as-Sayyida Aischa, S.263
  71. Tusi, Al-Tibyan, B.10, S.52; Tabrisi, Jawame al-Jame, B.3, S.596
  72. Amili, Hadith al-Ifk, S.55-334
  73. Ameli, As-Sahih Men Sirat an-Nabi al-A'zam, B.12, S.77-78, 81, 97
  74. Amili, Hadith al-Ifk, S.57-90
  75. Amili, Hadith al-Ifk, S.94-112
  76. Ibn Hischam, As-Sirah an-Nabawiyyah, B.2, S.307
  77. Amili, Hadith al-Ifk, S.178-181
  78. Taie, Sira as-Sayyida Aischa, B.1, S.205-206
  79. Tabatabaee, Al-Mizan, B.15, S.101; Makarim Schirazi, Al-Amthal, B.11, S.40
  80. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.53; Makarim Schirazi, Al-Amthal, B.11, S.41
  81. Ya'ghubi, Tarikh al-Ya'ghubi, B.2, S.53
  82. Ja'farnia, «Barresi wa Naghd Gozareschhaye Hadese Ifk», S.58
  83. Amili, Hadith al-Ifk, S.91
  84. Khaschan, Abhath Haul as-Sayyida Aischa, S.249
  85. Fazlullah, Min Wahy al-Quran, B.16, S.255
  86. Khaschan, Abhath Haul as-Sayyida Aischa, S.250
  87. Fazlullah, Min Wahy al-Quran, B.16, S.256
  88. Makarim Schirazi, Al-Amthal, B.11, S.41
  89. Amili, Hadith al-Ifk
  90. Amili, Hadith al-Ifk
  91. Amili, Hadith al-Ifk
  92. Rashvan, Hadith al-Ifk min al-Manzur al-I'lami
  93. Rashvan, Hadith al-Ifk min al-Manzur al-I'lami
  94. Rashvan, Hadith al-Ifk min al-Manzur al-I'lami
  95. Rashvan, Hadith al-Ifk min al-Manzur al-I'lami

Quellenverzeichnis