Seyyed Ali Hosseini Khamenei

Seyyed Ali Hosseini Khamenei (Persisch: سید علی حسینی خامنهای) (1939 bis 2026), bekannt als Ayatollah oder Imam Khamenei, war das zweite Oberhaupt der Islamische Republik Iran und einer der schiitischen Marja'-e Taqlid (Vorbild der Nachahmung). Vor der Islamischen Revolution im Iran engagierte er sich aktiv im Widerstand gegen die Pahlavi-Dynastie, was zu Inhaftierungen und Exil führte. Nach der Revolution bekleidete er zahlreiche Ämter, darunter zwei Amtszeiten als Präsident (1981–1989), Mitglied des Islamischen Konsultativrates (Parlament) und Freitagsprediger von Teheran. Im Jahr 1989 wurde er zum Oberhaupt der Islamischen Republik Iran ernannt und behielt diese Position bis zu seinem Tod im März 2026.
Ayatollah Khamenei vertritt spezifische religiöse und politische Ansichten, darunter das Verbot der Qameh-Zani (rituelle Selbstgeißelung), das Verbot jeglicher Beleidigung der Heiligkeiten der Sunniten, das Verbot von Atomwaffen, die Unterstützung der Widerstandsachse, die Bekämpfung der kulturelle Infiltration und Betonung der Notwendigkeit einer Widerstandsökonomie sowie einer Lösung für die Palästina-Frage durch ein Referendum. Er definiert Dschihad über das militärische Feld hinaus und legt Wert auf den Dschihad der Aufklärung.
Er interessierte sich für zeitgenössische Literatur und Geschichte und schrieb Gedichte unter dem Pseudonym Amin. Seine Werke umfassen unter anderem „Der Gesamtplan des islamischen Gedankenguts im Koran“, „Der 250-jährige Mensch“, Ghina (Musik) und Palästina. Er begann seine theologischen Studien in jungen Jahren und lehrte sowie studierte in den Hawzas von Maschhad, Nadschaf und Ghom, wobei er Schüler von Gelehrten wie Imam Khomeini und Allameh Tabataba'i war.
Während seiner Führung sandte Ayatollah Khamenei jährliche Botschaften an die Hadsch-Pilger, betonte die Unterstützung für die Einheit der Muslime, die Stärkung der Widerstandsachse, die Lenkung der Außen- und Militärpolitik des Iran, die Etablierung und Förderung theologischer Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie die Verbreitung der islamischen Kultur. Er benannte auch die Sonnenjahre und erließ die Erklärung des „Zweiten Schrittes der Revolution“ (Bayāniyeh-ye Gām-e Dovvom-e Enghelāb), um den zukünftigen Kurs des islamischen Systems festzulegen.
Khamenei fand am Samstagmorgen, dem 28. Februar 2026, infolge von Raketenangriffen der USA und Israels auf den Gebäudekomplex des Oberhaupts (Beit-e Rahbari) den Märtyrertod.
Stellung
Seyyed Ali Khamenei ist ein Vorbild der Nachahmung (Marja') für Schiiten und das zweite Oberhaupt der Islamischen Republik Iran. Vor der islamischen Revolution im Iran kämpfte er gegen die Pahlawi-Regierung, bekleidete nach der Etablierung der islamischen Republik Iran verschiedene Ämter. Seine Ansichten genießen aufgrund seiner Führungsrolle höchste politische und religiöse Bedeutung. Im Iran wird er mit Titeln wie „Moghām-e Mo'azzam“ (Oberhaupt), „Rahbar-e Enghelāb-e Eslāmi“ (Oberhaupt der Islamischen Revolution), Ayatollah Khamenei und Imam Khamenei angesprochen.
Leben und Familie
Seyyed Ali Khamenei wurde am 19. April 1939 in Maschhad geboren.[1] Sein Vater, Seyyed Jawad Hosseini Khamenei (gest. 1986), war ein Mujtahid und Absolvent der Hawza von Nadschaf,[2] der theologische Wissenschaften in Maschhad lehrte und als Imam der Siddighi-Moschee im Basar von Maschhad diente.[3] Er war auch einer der Freitagsprediger der Goharschad-Moschee.[4]
Die Abstammungslinie von Ayatollah Khamenei reicht über fünf Generationen bis zu den Aftasi Sadats und dem Sultan Seyyed Ahmad zurück, der ein Nachkomme von Imam Sajjad (a.) ist.[5] Einer seiner Vorfahren ist Imamzadeh Mohammad, der in Tafresh[Anmerkung 1] begraben liegt.[6]
Seyyed Husain Khamenei (gest. 1906), war ein Geistlicher, der die konstitutionelle Bewegung unterstützte, und der Schwiegervater von Mohammad Khiabani.[7] Seyyed Mohammad Khamenei (gest. 1934), bekannt als „der Prophet“, unterstützte ebenfalls die Konstitutionelle Bewegung.[8]
Die mütterliche Linie von Ayatollah Khamenei reicht bis zu Mohammad Dibaj, dem Sohn von Imam Sadiq (a.).[9] Seine Mutter war Khadijeh Mirdamadi (gest. 1989), Tochter von Seyyed Haschem Mirdamadi (gest. 1960).[10]
Märtyrertod
Hauptartikel: Anschlag auf Ayatollah Khamenei
Ayatollah Khamenei wurde am 28. Februar 2026 bei einem israelischen Angriff auf das Haus des Oberhaupts (Bait-e Rahbari) im Iran getötet und fand somit den Märtytertod. Die Reaktion auf seinen Tod umfasste Massenversammlungen in verschiedenen iranischen Städten sowie in Ländern wie Pakistan und Indien. Die iranische Regierung verhängte daraufhin eine siebentägige offizielle Trauerfeiertags- und 40-tägige allgemeine Trauerperiode.
Politische und Soziale Ansichten
Die politischen und sozialen Ansichten, die in den Reden, Botschaften, Fatawa (Rechtssprüchen) und schriftlichen Werken von Ayatollah Khamenei dargelegt wurden.
Politischer Kampf und Dschihad
Hauptartikel: Theorie des 250-jährigen Menschen
Ayatollah Khamenei vertritt die Überzeugung, dass das politische Leben der schiitischen Imame, trotz äußerlicher Unterschiede, eine kontinuierliche Bewegung darstellte, die sich über etwa 250 Jahre erstreckte. Alle Imame hätten auf unterschiedliche Weise gegen die Feinde ihrer Zeit gekämpft, um das Wachstum und die Verfeinerung der Menschheit sowie die Errichtung einer islamischen Gesellschaft zu fördern.[11] Er betrachtet Dschihad nicht nur als militärische Dimension, sondern als Auseinandersetzung mit dem Feind in politischen, kulturellen, medialen und ökonomischen Bereichen.[12] Zudem prägte er den Begriff Dschihad-e Tabyin (Dschihad der Aufklärung), um der feindlichen Beeinflussung entgegenzuwirken.[13]
Unterstützung der Einheit der Muslime in der islamischen Welt
Ayatollah Khamenei definiert die islamische Einheit als die Ablehnung von Feindschaft unter Muslimen und hält sie nicht für gleichbedeutend mit der Vereinheitlichung von Glaubensrichtungen und Rechtsschulen.[14] Er bezeichnete zersetzende Strömungen zwischen Schiiten und Sunniten als „Englischer Schiismus“ bzw. „Amerikanischer Islam“.[15] Im Jahr 2010 erließ er nach den Äußerungen von Yassir al-Habib gegen Aischa, die Ehefrau des Propheten (s.), eine Fatwa, die die Beleidigung islamischer Heiligkeiten für verboten erklärte.[16] Durch die Unterstützung von Institutionen wie dem Weltkongress zur Annäherung der Islamischen Konfessionen (Taqrib) und dem Weltkongress der Ahl al-Bait sowie durch die Teilnahme an internationalen religiösen und konfessionellen Konferenzen und Treffen mit islamischen Gelehrten, betonte er die Notwendigkeit der Einheit der Muslime.[17] Er sieht äußere Akteure, insbesondere Großbritannien, historisch verantwortlich für die Schürung religiöser Differenzen in der islamischen Welt und warnte vor den Folgen dieser Spaltungsversuche.[18]
Kulturelle und Regionale Fragen
Ayatollah Khamenei betrachtet die kulturelle Attacke als einen bewussten Angriff, der auf die Dominanz über Nationen abzielt,[19] eine Entwicklung, die von der Ära Reza Schahs ausging und nach dem Irak-Iran-Krieg fortgesetzt wurde.[20] Er bevorzugt den Begriff „Westasien“ anstelle von „Naher Osten“ und hält diese Benennung für korrekter.[21] Die revolutionären Bewegungen in den arabischen Ländern von 2010 (in den Medien als „Arabischer Frühling“ bezeichnet)[22] nannte er „Islamische Erweckung“.[23]
Die Palästina-Frage
Die von ihm vorgeschlagene Lösung für das Palästina-Problem ist die Abhaltung eines Referendums, an dem alle Palästinenser – Muslime, Christen und Juden – teilnehmen sollen.[24] Ayatollah Khamenei ist der Ansicht, dass der Weg zur Befreiung Palästinas im Widerstand liegt.[25] Er betrachtet Verhandlungen über das Palästina-Frage als einen Fehler, der den Palästinensern nur Schaden zufügt und die Befreiung Palästinas verzögert.[26]
Wirtschaft und Innenpolitik
Er definierte die Widerstandsökonomie als eine Strategie zur Bewältigung von Sanktionen und zur Nutzung des internen Potenzials des Iran.[27] Aufgrund seiner Betonungen fand der Begriff „Widerstandsökonomie“ Eingang in die politische Terminologie des Iran.[28] Seit 1999 benennt er zudem die Sonnenjahre, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Themen zu lenken.[29] Im Februar 2019 veröffentlichte er anlässlich des 40. Jahrestages der Islamischen Revolution eine Erklärung mit dem Titel „Der Zweite Schritt der Revolution“, die den Fahrplan für die nächsten 40 Jahre der Revolution skizziert.[30]
Die Hawza und die Islamische Zivilisation
Hauptartikel: Fortschrittliche und führende Hawza
In einer Botschaft an den internationalen Kongress zum hundertjährigen Wiederaufbau der Hawza von Qom forderte Ayatollah Khamenei die theologischen Zentren (Hawzas) auf, Innovationen zu zeigen, auf aktuelle Probleme zu reagieren, sich zu läutern, revolutionäre Moral zu pflegen und die Fähigkeit zur Gestaltung gesellschaftlicher Systeme zu entwickeln. Er bezeichnete die Förderung der Neuen Islamischen Zivilisation als die wichtigste Aufgabe der Hawzas.[31]
Ablehnung eines erzwungenen Friedens
Ayatollah Khamenei erachtet die Kosten des Widerstands als geringer als die Kosten der Kapitulation[32] und widersetzte sich einer Aufgabe oder einem Rückzug Irans von seinen nuklearen Rechten. Er betonte ferner, dass der Iran weder einen aufgezwungenen Krieg noch einen erzwungenen Frieden akzeptieren werde.[33]
Rechtswissenschaftliche Ansichten (Fiqh)
In Rechtsfragen betrachtet Ayatollah Khamenei das Qameh-Zani (Selbstgeißelung mit Klingen/Ketten) als eine Neuerung (Bid'a) und verboten.[34] Er hält I'tikāf (spiritueller Rückzug) in einer nicht-zentralen Moschee mit der Absicht der Erwartungshaltung (Raja') für zulässig.[35] Hinsichtlich Ghina' (Gesang) und Musik betrachtet er jede Form von Gesang, die Bātil (Falschheit) oder Lahwiyya (Zerstreuung) enthält, die in die Irre führt,[36] sowie Musik, die zur Vernachlässigung der Religion und religiöser Pflichten führt, als verboten.[37] Des Weiteren hat er die Herstellung und den Einsatz von Nuklearwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen für unzulässig erklärt[38] und hält die Beleidigung islamischer Heiligkeiten für verboten.[39] Aus seiner Sicht erbt die Frau von allen Gütern des Ehemanns, einschließlich des nichtbeweglichen Vermögens,[40] was im Gegensatz zur Ansicht einiger Rechtsgelehrter steht, die meinen, die Frau erbe lediglich vom beweglichen Vermögen.[41]
Wissenschaftlicher Lebenslauf
Lehrgang
Seyyed Ali Khamenei begann sein Studium im Alter von vier Jahren in einer Maktab-Khana (traditionelle Schule) und erlernte parallel zur Grundschule das Rezitieren und Tadschwid (Regeln der Koranrezitation).[42] Er begann seine theologischen Studien in Maschhad und absolvierte die Einführungs- und Mittelstufenkurse in den Schulen Suleiman Khan und Nawab. Neben seinen Hawza-Studien setzte er die Schule bis zur zweiten Stufe der Sekundarstufe fort.[43]
Im Jahr 1955 nahm er am Dars-e Khārij (höchste Stufe der Rechtswissenschaft) von Seyyed Mohammad Hadi Milani teil. 1957 zog er mit seiner Familie nach Nadschaf und besuchte dort die Kurse der Hawza dieser Stadt, kehrte jedoch aufgrund der mangelnden Bereitschaft seines Vaters, in Nadschaf zu bleiben, nach Maschhad zurück.[44] Dort besuchte er den Unterricht von Ayatollah Milani und begab er sich 1958 in die Hawza von Qom.[45]
1964 kehrte er nach Maschhad zurück, um seinen Vater zu unterstützen, und nahm an den Sitzungen von Ayatollah Milani teil, die bis 1970 andauerten.
Lehrer
Zu den Lehrern von Ayatollah Khamenei gehörten Seyyed Jalil Husaini Sistani, Seyyed Jawad Khamenei, Mirza Mohammad Modarres Yazdi, Haschem Qazwini, Seyyed Mohammad Hadi Milani, Seyyed Husain Tabatabai Borujerdi, Imam Khomeini, Morteza Ha'eri Yazdi, Seyyed Mohammad Mohaqqeq Damad und Allameh Tabatabai.[46] Es wird berichtet, dass er auch kurzzeitig an Philosophie-Sitzungen von Mojtaba Qazwini teilgenommen hat.[47]
Lehrtätigkeit

Seit seiner Rückkehr nach Maschhad unterrichtete Seyyed Ali Khamenei die hohen Stufen von Fiqh (Rechtswissenschaft) und Usul (Grundlagen der Rechtswissenschaft, Methodenlehre) und hielt außerdem öffentliche Koran-Exegese-Sitzungen ab. Ab 1968 begann er mit dem spezialisierten Unterricht in Tafsir (Exegese) für Theologiestudenten, was bis zu seiner Verhaftung und Verbannung nach Iranshahr im Jahr 1977 andauerte.[48] Die Lehrtätigkeit setzte er auch in den folgenden Jahren, unter anderem während seiner Präsidentschaft, fort. Nach seiner Ernennung zum Obersten Führer begann er 1990 in der Imam-Khomeini-Husainiyya mit dem Kharij-Unterricht im Fiqh und behandelte dabei die Kapitel Dschihad, Qisas (Vergeltung), Makāseb-e Moharrama (Verbotene Erwerbsquellen) und das Gebet des Reisenden (Salāt al-Musāfir).[49]
Marja'iyyat (Autorität der Rechtsgelehrsamkeit)
Nach dem Tod von Mohammad Ali Araki im Jahr 1994 präsentierten die Gesellschaft der Lehrenden der Hawza von Qom und die Gesellschaft der Kämpfenden Geistlichkeit Ayatollah Khamenei als einen der Mardscha'-e Taqlid (Vorbild der Nachahmung/Autorität für Rechtsgutachten). Er erklärte, dass er in Iran keine Notwendigkeit für seine Autorität sehe und nur die Anfragen der Schiiten im Ausland annehmen werde.[50] Das erste veröffentlichte Rechtsgutachten von ihm war das Buch „Adschwebat al-Istifta'āt“ (Antworten auf Rechtsfragen), das seine Antworten auf die Anfragen der Schiiten enthält.
Werke
Hauptartikel: Liste der Werke von Seyyed Ali Hosseini Khamenei Ayatollah Khamenei hat Werke zu den Gebieten Rijal (Biografien/Hadith-Überlieferer), Tafsir (Koranexegese), Fiqh (Rechtswissenschaft), Kalam (Theologie) und Islamische Geschichte verfasst oder übersetzt. Zu seinen eigenen Werken zählen „Die vier Hauptbücher der Rijal-Wissenschaft“, „Aus der Tiefe des Gebets“, „Eine Abhandlung über Geduld“ und „Der Geist des Monotheismus“. Er hat auch mehrere Werke übersetzt, darunter einige Werke von Seyyed Qutb.
Zu den Büchern, die aus seinen Reden zusammengestellt wurden, gehören „Der Gesamtentwurf des islamischen Gedankenguts im Koran“, „Palästina aus der Sicht von Ayatollah Khamenei“, „Ghinā'“, „Der 250-jährige Mensch“, „Ein Strahl des größten Sterns“ und „Die Sonne im Kampf“. Diese Werke spiegeln seine Ansichten über den Koran, den Propheten und die Imame der Schiiten, politische und soziale Fragen sowie die islamische Philosophie wider. Zudem wurde ein Ghasel (Gedicht) von ihm über die Konfrontation von Moses (a.) mit dem Pharao und den Zauberern veröffentlicht, das im Zusammenhang mit der Operation „Wahres Versprechen“ (2024) erwähnt wurde.[51]
Politische Kämpfe gegen die Pahlavi-Herrschaft
Ayatollah Khamenei war einer der Kämpfer gegen die Pahlavi-Dynastie und ein Aktivist der islamischen Revolution Iran. Der Beginn seiner politischen Aktivitäten wird auf ein Treffen mit Seyyed Mujtaba Nawwab Safawi in Maschhad zurückgeführt. Er wurde mehrmals wegen der Haltung kritischer Reden verhaftet[52] und erhielt ein Verbot für Aktivitäten wie das Leiten von Gemeinschaftsgebeten, Vorträge und Lehrtätigkeiten.[53] Dennoch setzte er seine Aktivitäten im Geheimen fort[58]. Seine Exegese-Sitzungen fanden zunächst in der Hawzah von Mirza-Dschafar, der Imam-Hassan-Moschee, der Qebleh-Moschee und seinem Haus statt, bevor sie im Dezember 1973 in die Keramat-Moschee verlegt wurden.[54]
Er unterhielt Kontakte zu Seyyed Mahmud Taleghani, Mehdi Bazargan und Yadollah Sahabi, die wegen ihrer Unterstützung für Imam Khomeini inhaftiert waren,[55] und besuchte gelegentlich politische Gefangene.[56] Khamenei war zusammen mit einer Reihe von Geistlichen, darunter Abdolrahim Rabbani Schirazi, Seyyed Mohammad Hosseini Beheschti, Akbar Haschemi Rafsanjani und Mohammad-Taqi Mesbah Yazdi,[57] Mitglied einer elfköpfigen Gruppe, die zur Stärkung der Hawza von Qom und zur Unterstützung des Kampfes gegen die Pahlavi-Regierung gebildet wurde.[58] Ein weiteres politisches Engagement war sein Bemühen um die Festigung der Marja'iyyat von Imam Khomeini.[59]
Exil in Iranshahr und Dschiroft
Im Dezember 1977 wurde Khamenei aufgrund seiner politischen Aktivitäten nach Iranshahr verbannt.[60] Im August 1978 änderte SAVAK (Iranische Geheimpolizei) seinen Verbannungsort nach Dschiroft,[61] wo er etwa zweieinhalb Monate blieb. Das Verbannungsurteil wurde nach der Trauerzeremonie für Seyyed Mostafa Khomeini in der Mullah-Haschem-Moschee in Maschhad erlassen.[62] Auch während seines Exils setzte er seinen politischen Kampf fort.
Die Bücher „Herr von Iranshahr“[63] und „Über das Exil“[64] berichten über seine 258-tägige Verbannung.
Nach der Islamischen Revolution im Iran
Mitgliedschaft im Revolutionsrat
Ayatollah Khamenei nahm ab der Gründung des Islamischen Revolutionsrates im Dezember 1978 an dessen Sitzungen teil[65] und blieb bis zu dessen Auflösung im Juli 1980 Mitglied.[66] Der Revolutionsrat war verantwortlich für wichtige Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Kampf, einschließlich Verhandlungen mit Regierungsbeamten der Pahlavi-Regierung und ausländischen Staaten, die Organisation des Empfangskomitees für Imam Khomeini[67] und die Ernennung von Mehdi Bazargan zum Premierminister der Übergangsregierung.[68]
Beteiligung an Verteidigungs- und Militärorganisationen
Im Juli 1979 wurde Khamenei zum Stellvertretenden Leiter für Revolutionsangelegenheiten im Verteidigungsministerium ernannt und Mitglied der Kommission der Sicherheitsminister.[69] Er war auch für das Dokumentationszentrum verantwortlich und zeitweise Oberhaupt der Islamischen Revolutionsgarden (Sepah Pasdaran).[70] Im März 1980 trat er jedoch von dieser Position zurück, da er für die ersten Wahlen zur Islamischen Konsultativversammlung (Madschles) kandidierte.[71] Durch ein Dekret von Imam Khomeini wurde er am 10. Mai 1980 zum Stellvertreter Imam Khomeinis im Obersten Verteidigungsrat und zu dessen Sprecher ernannt. Während seiner Präsidentschaft war er auch Vorsitzender des Obersten Kriegsschutzrates.[72]
Rolle bei der Gründung der Islamischen Republikanischen Partei
Hauptartikel: Islamische Republikanische Partei
Khamenei engagierte sich zusammen mit Seyyed Mohammad Hosseini Beheshti, Mohammad Jawad Bahonar, Akbar Haschemi Rafsanjani und anderen während der Revolution für die Gründung einer revolutionären Organisation,[73] die am 18. Februar 1979 als Islamische Republikanische Partei (IRP) gegründet wurde.[74] Er spielte eine Rolle bei der Ausarbeitung des Grundsatzprogramms und der Verkündung der Partei.[75] Im September 1981 wurde er zum dritten Generalsekretär der Partei gewählt[76] und im Jahr 1983 erneut in dieses Amt sowie in den Zentralrat der Partei wiedergewählt.[77]
Freitagsprediger Teherans
Imam Khomeini ernannte Ayatollah Khamenei am 14. Januar 1980 zum Freitagsgebetsprediger von Teheran.[78] Zu seinen Maßnahmen in dieser Funktion gehörte der Vorschlag zur Abhaltung von Seminaren für die Freitagsimame zur Stärkung des Netzwerks der Freitagsprediger[79] sowie das Halten von arabischen Predigten nach der zweiten persischen Predigt.
Vertretung im Islamischen Konsultativversammlung (Madschles)
Ayatollah Khamenei zog bei den ersten Wahlen zur Islamischen Konsultativversammlung im März 1980 mit Unterstützung der Gesellschaft der Kämpfenden Geistlichkeit und der Islamischen Republikanischen Partei[80] als Vertreter des Wahlkreises Teheran in das Parlament ein. Dort war er Mitglied und Vorsitzender des Verteidigungsausschusses.
Gescheiterter Attentatsversuch auf Ayatollah Khamenei
Am 27. Juni 1981 wurde er während einer Rede in der Abu Darrar Moschee in Teheran Opfer eines Attentatsversuchs.[81] Er wurde am Schulterblatt, an der Brust und am rechten Arm schwer verletzt.[82] Zunächst wurde dieses Attentat der Gruppe Forqan zugeschrieben,[83] doch einige Quellen machen die Volksmudschahedin-Organisation dafür verantwortlich.[84]
Periode der Präsidentschaft der Islamischen Republik Iran
Am 2. Oktober 1981 wurde Ayatollah Khamenei mit 95,11 % der Stimmen zum dritten Präsidenten der Islamischen Republik Iran gewählt.[85] Diese Wahl fand nach dem Märtyrertod von Mohammad Ali Rajai statt. Der Zentralrat der IRP und die Gesellschaft der Lehrenden der Hawza von Qom unterstützten seine Kandidatur. Auch Imam Khomeini, der zuvor die Übernahme des Amtes durch Geistliche ablehnte, stimmte seiner Kandidatur zu.[86] Am 16. August 1985 wurde er mit 12.020.512 Stimmen (85 %) von insgesamt 14.238.587 abgegebenen Stimmen zum zweiten Mal zum Präsidenten des Iran gewählt und übte dieses Amt bis zum August 1989 aus.
Während der Präsidentschaft von Ayatollah Khamenei stimmte Imam Khomeini der Einrichtung des Schlichtungsrates zur Feststellung der Zweckmäßigkeit des Systems (Maslahat-e Nezam) zu, um Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Parlament (Majles) und dem Wächterrat bei der Verabschiedung verschiedener Gesetzesentwürfe zu lösen.[87] Ayatollah Khamenei war der erste Vorsitzende dieses Rates[88] und behielt dieses Amt bis zum Ende seiner Präsidentschaft bei.[89]
Auslandsreisen
Während seiner Präsidentschaft reiste Ayatollah Khamenei in die folgenden Länder: Syrien, Libyen, Algerien, Pakistan, Tansania, Simbabwe, Angola, Mosambik, Jugoslawien, Rumänien, China und Nordkorea.[90] Bereits vor seiner Präsidentschaft unternahm er vom 10. Februar bis 25. Februar 1981 eine Verkündungsreise nach Indien.[91]
Ayatollah Khamenei hielt am 22. September 1987 eine Rede vor der zweiundvierzigsten Generalversammlung der Vereinten Nationen. Dies war der erste Auftritt eines iranischen Präsidenten bei der UN-Generalversammlung[92] (Anmerkung 2). Er sprach auch auf dem achten Gipfeltreffen der Blockfreien Bewegung in Harare, der Hauptstadt Simbabwes.[93]
Unterstützung muslimischer Kämpfer
Irans Unterstützung für muslimische Kämpfer im Libanon, in Palästina, im Irak und Afghanistan verstärkte sich, was zur Stärkung der regionalen und internationalen Stellung dieser Gruppen führte.[94] Die Gründung der Partei der Islamischen Einheit, eine von den acht Parteien Afghanistans und des Obersten Rates der Islamischen Revolution Irak sind Ergebnisse dieses Ansatzes.
Gründung der Stiftung für die Islamische Enzyklopädie
Hauptartikel: Daneschname-ie Jahan Islam (Buch)
Die Stiftung der Islamischen Enzyklopädie wurde im Jahr 1984 mit dem Ziel, die Enzyklopädie der Islamischen Welt zu verfassen, durch Ayatollah Khamenei gegründet. Die Gründer dieser Stiftung sind der Überzeugung, dass die westlichen Enzyklopädien über die Islamische Welt größtenteils unter Beeinflussung von westlichen Ansichten verfasst worden sind.[95] Die Enzyklopädie der Islamischen Welt (Daneschname-ie Jahan-e Islam) umfasst 60 Bänder, bis 28 April 2024 wurden 32 Bänder davon veröffentlicht.[96]
Periode als Oberhaupt der Islamischen Republik Iran
Mit dem Tode von Imam Khomeini am 4 Juni 1989 bildete das Expertenrat am selben Tag eine Sitzung und ernannte Ayatolla Khamenei zum Oberhaupt der Islamischen Republik.[97] Nach der Verfassungsrevision und Abhaltung eines Referendums ließ das Expertenrat aufgrund der neuen Verfassung eine weitere Abstimmung stattfinden, woraufhin seine Führung bestätigt wurde. Laut den von den Verhandlungen der Experten aufgenommenen Audio-Dokumenten, zitierte Akbar Haschemi Rafsanjani während der Sitzung Worte von Imam Khomeini, die zeigen, dass letzterer Ayatollah Khamenei für die Führung als geeignet und würdig erachtete.[98]
Im Folge dieser Ernennung leisteten Staatsverantwortliche, das Haus von Imam Khomeini (Bait-e Imam), die Maraje‘ Taqlid (Vorbilder der Nachahmung) und verschiedene Volksgruppen ihm die Treu.[99] Seyyed Ahmad Khomeini gratulierte ihm zu seinem Führungamt und betrachtete die Befolgung der Anordnungen des Wali Faqih (Oberster Rechtsgelehrter bzw. in diesem Zusammenhang das Oberhaupt der Islamischen Republik) als eine Notwendigkeit.[100] Diese Treueleistungen fanden in Form von öffentlichen Versammlungen und Veranstaltungen landesweit statt.[101]
Jährliche Botschaften anlässlich der Hadsch
Das Senden von Botschaften anlässlich der Hadsch-Tage gerichtet an die Pilger gehörte zu den jährlichen Programmen Ayatollah Khameneis während seiner Amtszeit als Oberhaupt der Islamischen Republik.[102] Er betonte in diesen Botschaften Fragen der Islamischen Welt, die Einheit der Muslime und die Pflichten der muslimischen Gemeinschaft.[103] Seine erste Botschaft erfolgte im Jahr 1990, worin er die Wiederbelebung der politisch-gottesdienstlichen Dimension der Hadsch und die Lossagung von der Polytheisten unterstrich und mit Hinweis auf das blutige Hadsch-Ereignis, über die Entrechtung der Iraner bezüglich der Teilnahme an der Hadsch aufklärte.[104] Seine neueste Botschaft anlässlich der Hadsch betrifft das Jahr 2025 im Juni.[105]
Stärkung und Unterstützung der Widerstandsfront
Ayatollah Khamenei war ein wichtiger Unterstützer der Widerstandsachse.[106] Laut einigen Forschungsberichten führten seine Unterstützungen zur Stärkung der Widerstandsgruppen, insbesondere in Palästina, und auch zur Machverschiebung zugunsten des Widerstandes in der Region.[107]
Anordnung zur militären Entgegenwirkung des Irans gegenüber Israel
Hauptartikel: Operation Wahres Versprechen 3 Am 14 April 2024 feuerte die Revolutionsgarde als Reaktion auf den israelischen Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus Raketen und Drohnen auf militärische Ziele in den besetzen Gebieten.[108] Dieser Schritt stellte die erste direkte militärische Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel dar.[109] Vor diesem Einsatz sprach Ayatollah Khamenei von einer Bestrafung Israels[110] und einer schmerzhaften Antwort.[111] Ebenfalls verkündete er am 13 Juni 2025 nach dem Israel Iran angegriffen und mehrere Kommandeure der Revolutionsgarde und Atomwissenschaftler getötet hatte, dass die Militärkräfte Irans Israel schwere Schläge verpassen werde.[112] Während seiner Rede beschossen die Militärkräfte der Islamischen Republik Iran militärische und sicherheitsbezogene Ziele in den besetzten Gebieten.[Benötigt Quelle]
Befehl zur militärischen Operation gegen amerikanische Basen in Westasien
Hauptartikel: Operation Frohe Botschaft des Sieges (Bescharat-e Fath)
Ayatollah Khamenei befahl einen Raktenangriff auf amerikanische Stützpunkte in Westasien, worauhin die Revolutionsgarde im Jahr 2019 als Antwort auf den Terroranschlag auf Qasem Soleimani die amerikanische Basis Aiyn al-Asad unter Beschuss nahm. Auch 2025 griff die Revolutionsgarde auf Anordnung Ayatollah Khameneis im Rahmen der Operation Bescharat-e Fath die amerikanische Basis al-Udaid in Qatar an, nachdem Amerika Atomanlagen des Irans bombardiert hatte.
Einladung an westliche Jugendliche zur unmittelbaren Kenntnisnahme des Islam
Hauptartikel: Ein Brief an dich Im Jahr 2014 sandte Ayatollah Khamenei nach einem terroristischen Anschlag in Frankreich durch eine Gruppe von Muslimen eine Botschaft an die Jugend Europas und Nordamerikas. Darin lud er sie dazu ein, sich dem Koran und dem Leben des Propheten Muhammad (s.) zuzuwenden, um den Islam kennen zulernen.[113] Diese Botschaft wurde unter dem Titel „Ein Brief an dich“ in verschiedenen Sprachen in sozialen Netzwerken veröffentlicht.[114] Am 29. November 2015 verfasste er nach den „Gelbwesten“-Unruhen in Paris ein weiteres Schreiben an die westliche Jugend.[115]
Bekundung der Solidarität mit den pro-palästinensischen Studenten in den USA
Hauptartikel: Brief von Ayatollah Khamenei an die pro-palästinensischen Studenten in den US Am 25. Mai 2024 bekundete Ayatollah Khamenei in einem Brief an die pro-palästinensischen Studenten an amerikanischen Universitäten seine Anteilnahme und Solidarität. In diesem Schreiben bezeichnete er diese Studenten als Teil der Widerstandsfront und die USA als größten Unterstützer Israels und betonte das Recht der Palästinenser auf Selbstverteidigung. Er führte den Standhaften Kampf für die Wahrheit als eine der Lektionen an, die der Koran den Menschen erteilt hat, und empfahl ihnen, sich mit dem Buch vertraut zu machen.[116]
Organisationen, welche mit der Unterstützung von Ayatollah Khamenei gegründet wurden
- Weltversammlung Ahl al-Bait (Gründung: 1989): Zur Vorstellung des Islam, Verbreitung der Lehren des Korans und der Ahl al-Bait (a.) sowie zur Unterstützung der Anhänger der Ahl al-Bait weltweit.[117]
- Weltversammlung zur Annäherung der Islamischen Konfessionen (Gründung: 1989): Eine Organisation, die sich aus einer Gruppe von islamischen Gelehrten aus der gesamten islamischen Welt zusammensetzt, um die verschiedenen islamischen Rechtsschulen einander anzunähern.
- Computerforschungszentrum für Islamische Wissenschaften (Gründung: 1989): Zur Gewährleistung des Zugangs des Schreins (Astan) zu islamischen Quellen und Texten mithilfe der Informationstechnologie.[118]
- Institut für die Enzyklopädie der islamischen Jurisprudenz nach der Lehrmeinung der Ahl al-Bait (a.) (Gründung: 1990): Eine Forschungs- und Bildungseinrichtung in Qom auf dem Gebiet der Fiqh (Jurisprudenz), Usul al-Fiqh (Grundlagen der Jurisprudenz, Methodenlehre) und Kalam (theologischer Philosophie).
- al-Mustafa Internationale Universität (Gründung: 2007): Eine Hawza-Institution zur Verbreitung islamischer Wissenschaften und zur Ausbildung nicht-iranischer Theologiestudenten (Tullab).[119]
- Dienstleistungszentrum der Islamischen Seminare (Gründung: 1991): Zur Unterstützung von nicht-aktiven Theologiestudenten und Klerikern in Bezug auf Lebensunterhalt, Wohnraum usw.[120]
- Hauptquartier für das Verrichten des Gebets (Setad-e Eqame-ye Namaz): Eine spezielle Einrichtung zur Entwicklung und Förderung des Verrichtens des rituellen Gebets.[121]
Botschaft an die Millennium der Geistlichen der Religionen
Ayatollah Khamenei übermittelte im September 2000 eine Botschaft an die Millennium-Versammlung der Geistlichen für den Weltfrieden bei den Vereinten Nationen. Darin betonte er, dass viele machtorientierte Akteure Religion missbrauchen und die größte Herausforderung für die Islamische Republik die Neutralisierung der von den großen Weltmächten auferlegten Problemen sei.[122] Diese Botschaft wurde von Ayatollah Jawadi Amoli als Vertreter des Iran auf dieser Versammlung verlesen.[123]
Reaktionen auf die Drohung von Ayatollah Khamenei durch den US-Präsidenten
Infolge der Morddrohungen gegen Ayatollah Khamenei seitens Donald Trump und Benjamin Netanjahu während des Israel-Iran-Krieges im Jahr 2025, stuften einige schiitische Maraji' (Rechtsgelehrte) jedes Regime, das die islamische Gemeinschaft oder deren Führung angreift, als Moharib (Krieger gegen Gott) ein.[124] Darüber hinaus fanden Versammlungen in den Hawzas (Gelehrtenzentren) von Nadschaf und Qom statt.[125] In einer Erklärung der Hawza von Nadschaf hieß es, dass jeder Angriff auf das iranische Oberhaupt eine Kriegserklärung an die Muslime und einen Verrat an den Werten der monotheistischen Zivilisation bedeute.[126]
Anmerkungen
Fußnoten
- ↑ تاریخ تولد دقیق رهبر انقلاب به روایت خودشان, Khabar Online.
- ↑ Scharīf Rāzī, Ganjīne-ie Dāneschmandān, 1354 n.i.S/1975, B.7, S.128.
- ↑ Scharīf Rāzī, Ganjīne-ie Dāneschmandān, 1354 n.i.S/1975, B.7, S.128.
- ↑ Zanganeh, Maschāhir Madfūn dar Ḥaram Raḍawī, 1382 n.i.S. /2003, B.1, S.77
- ↑ [https://farsi.khamenei.ir/memory-content?id=26142 5, Ein kurzer Überblick über die Biografie Seiner Eminenz Ayatollah al-Uzma Sayyid Ali Husseini Khamenei, Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke Seiner Eminenz Ayatollah al-Uzma Khamenei.
- ↑ «آستان امامزاده محمد(ع) - تفرش»، ایسنا.
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- Tārikh-e 'Ulamā-ye Khorāsān (Geschichte der Gelehrten von Chorasan), herausgegeben von Mirza Abdolrahman, Maschhad, 1341 (1962/1963).
- Yārān-e Imam be Revāyat-e Asnād-e Sāzmān-e Ettelā'āt va Amniyat-e Keshvar (Freunde des Imams aus der Sicht der SAVAK-Dokumente), Teheran, Zentrum für die Überprüfung historischer Dokumente des Informationsministeriums, 1376-1382 (1997/1998 - 2003/2004).
- Zanganeh Qasemabadi, Ebrahim, Mashāhīr Madfun dar Haram-e Razavi: 'Ālemān-e Dini (Berühmtheiten, die im Schrein von Razavi begraben sind: Religiöse Gelehrte), Maschhad, Stiftung für Forschungen des Astan Quds Razavi, 1382 (2003/2004).