Najaf

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Najaf oder al-Najf al-Ashraf (arabisch: النَّجَف الاَشرَف) ist eine schiitische Pilgerstadt im Irak, in der sich der heilige Schrein von Imam ʿAli (a.) befindet. Die Stadt war vor dem Aufkommen des Islam nur ein Wohngebiet, aber nach dem Bau des Mausoleums bzw. des Schreins von Imam ʿAli im 2. Jahrhundert verwandelte sie sich in eine blühende Handelsstadt, in die viele Schiiten einwanderten. Einige Könige, darunter ʿAdud al-Dawla al-Dailami, Shah Ismaʿil und Shah Tahmasp, sowie einige Könige der Qajariten-Dynastie trugen zum Aufbau von Najaf gravierend bei.

Die Hawza von Najaf ist eines der ältesten islamischen Seminare. Historischen Berichten zufolge wurde es im 5. Jahrhundert von Scheich at-Tusi gegründet. Viele Gelehrte und Rechtsgelehrte studierten in der Hawza von Najaf, darunter Scheich Murtaza al-Ansari, Muhammad Kazim Akhund Khurasani, Sayyid Muhammad Kazim Tabatabai Yazdi, Sayyid Muhsin Hakim, Sayyid Abu l-Qasim al-Khui und Sayyid Ali Sistani.

Die Moschee von Scheich al-Ansari, die Hannana-Moschee und Masjid al-Khadraʿ sind bekannte Moscheen in Najaf. Es gibt auch viele Bibliotheken und Verlage in Najaf, darunter die Haydariyya-Bibliothek und das Druckhaus, die Bahr al-ʿUlum-Bibliothek und das Murtadawiyya-Druckhaus. Laut der Statistik von 2017 hat die Stadt Najaf rund 800.000 Einwohner, fast alle davon sind Muslime, mehr Schiiten.

Geografische Position

Najaf liegt 165 km südwestlich von Bagdad, 77 km südöstlich von Karbala und 10 km südlich von Kufa.[1] Vor der Gründung der Provinz Najaf im Jahre 1976 war die Stadt Najaf Teil der Provinz von Karbala.[2]

Najaf befindet sich geografisch gesehen an der Grenze zwischen Kufa und der Wüste. Die Stadt war stets mit Problemen bezüglich ihrer Wasserversorgung konfrontiert. Im 7. Jahrhundert konnte sie jedoch 20.000 Palmen mit Wasser versorgen.[3] Quellen des Wassersvorrats sind der Euphrat und der Najafsee.[4] Der See von Najaf ist eigentlich ein Sumpf und liegt südwestlich von Najaf.[5]

Name

Laut Ibn al-Manzur bedeutet das Wort "Najaf" wörtlich "ein hoher und rechteckiger Ort, um den sich Wasser ansammelt", das Wasser steigt jedoch nicht über den Pegel hinaus.[6] Scheich as-Saduq beruft sich auf einen Hadith von Imam as-Sadiq (a.) und behauptet, dass "Najaf" von dem Ausdruck "nay jaff" abstammt, was "das Meer ist ausgetrocknet" bedeutet, und sich "Najaf" langsam dahingehend verwandelte.[7]

"Najaf" wird normalerweise von dem Adjektiv "al-Ashraf" (würdig) begleitet. Laut dem Autor von al-Hawza al-ʿIlmiyya fi l-Najaf al-ashraf läge dies daran, dass Imam ʿAli (a.), eine der würdevollsten Personen, in der Stadt begraben liegt.[8]

Andere Namen

Al-Ghari oder al-Ghariyyan, Hadd al-ʿAdhraʿ, al-Hiwar, al-Judi, Wadi l-Salam, al-Zahr, Zahr al-Kufa (hinter Kufa), al-Rabwa, Baniqiya und Mashhad sind andere Namen für dieses Land.

Wetter

Najaf liegt zwischen der Stadt Kufa und der Wüste und ist eine sehr windige und heiße Stadt. Zeitweise erreicht die Temperatur 50 Grad Celsius. Obwohl es in Najaf immer an Wasser mangelte, konnten zu bestimmten Zeiten, wie dem 7./13. Jahrhundert 20.000 Dattelpalmen von den Wasserressourcen bewässert werden.

Geschichte

Nach historischen Berichten und Überlieferungen ist Najaf eine sehr alte Stadt, in der viele bekannte Menschen lebten.[9] Die Stadt war vor dem Aufkommen des Islam ein Wohngebiet. Sie blühte jedoch erst nach der Beerdigung von Imam ʿAli und dem Bau seines Schreins in dieser Stadt auf.

Vor dem Islam

Vor dem Islam gab es zwei Najafs: Najaf von Kufa und Najaf von Hira.[10] Das heutige Najaf ist das Najaf von Kufa, das Teil des alten Najafs ist und eine Reihe von Städten und Dörfern umfasst, darunter auch Hira.[11]

Vor den islamischen Eroberungen gab es in Najaf viele christliche Klöster.[12] Als die Stadt von den Muslimen erobert wurde, war sie arabisches Gebiet[13] mit Gärten, Palmenhainen und vielen Bächen.

Nach der Beerdigung von Imam ʿAli (a.)

Nach dem Märtyrertod von Imam ʿAli (a.) wurde er in einem Gebiet namens "Thawiyya" in der Nähe von Najaf begraben. Später wurde Thawiyya Teil von Najaf. Der Bericht wurde von bestimmten historischen Quellen wie al-Buldan, Tarikh al-Umam wa l-Muluk und al-Kamil fi l-Tarikh bestätigt.[14]

Die Grabstätte von Imam ʿAli war 90 Jahre lang verborgen, außer für einige der Gefährten der Imame (a.). Doch im Jahr 135 n.H. enthüllte Imam as-Sadiq (a.) ʿAlis Grabstätte,[15] und seitdem ist Najaf ein Pilgerziel für Liebhaber der Ahl al-Bait.[16]

Nach dem Bau des Schreins von Imam ʿAli (a.)

170 n.H. befahl Harun al-ʿAbbasi den Bau des Schreins von Imam ʿAli (a.)[17]. Seitdem wurden die Bauarbeiten rund um das Heiligtum, wo eine Reihe von Schiiten lebten fortgeführt. Die Stadt erweiterte sich mehr und mehr und noch mehr Schiiten wanderten nach Najaf ein. Im 4. Jahrhundert bewohnten neben anderen Schiiten ca. 1900 'Alawiten Gharawī, Maʿa ʿUlamā al-Nafaf, B.1, S.17.Gharawī, Maʿa ʿUlamā al-Nafaf, B.1, S.17. die Stadt.[18]

370 n.H. versammelte ʿAdud al-Dawla al-Dailami eine Reihe von Architekten in Najaf und bat sie eine neue Stadt zu bauen.[19] ʿAdud al-Dawla unterstützte sie mit Geld und Arbeitern.[20] Als der Aufbau der Stadt abgeschlossen war, hielt ʿAdud al-Dawla eine große Feier ab, bei der er die neue Stadt Najaf eröffnete.[21] Dann lud er Gelehrte ein, in der Stadt zu leben und stellte Bedienstete für den Schrein von Imam ʿAli ein. Außerdem rekrutierte er eine Reihe von Ärzten, die in der Stadt tätig sein sollten und zahlte ihnen monatliche Gehälter.[22]

Mitte des 5. Jahrhunderts verließ Scheich at-Tusi Bagdad und wanderte nach Najaf aus. Nach seiner Auswanderung entwickelte sich Najaf zu einem wissenschaftlichen Zentrum für schiitische Rechtsgelehrte, wobei aber auch schon vor Scheich at-Tusi einige schiitische Gelehrte beschlossen hatten in Najaf zu leben.[23]

Im 7. und 8. Jahrhundert (der Zeit der schiitischen Ilkhanat- und Jalairiden-Herrscher) erlebte Najaf einen bemerkenswerten Fortschritt im Bauwesen und in seinen wissenschaftlichen Aktivitäten. Die Bevölkerung war in großem Maße angewachsen, da diese Regierungen beträchtliche Summen für die Erweiterung von schiitischen Schulen und Moscheen in der Stadt ausgaben.[24]

In der Safawiden-Ära befahlen Shah Ismaʿil und Shah Tahmasp auch mit dem Bau von Wasserläufen zu beginnen, damit das Wasser des Euphrats in die Stadt geleitet und das Wasserversorgungsproblem so aus der Welt geschafft werden konnte.[25] Aus dieser Zeit ist noch der "Nahr-shah" (der Königsstrom) erhalten geblieben, der auf Befehl von Shah Ismaʿil gebaut wurde.[26] In dieser Zeit half auch Sulaiman der Prächtige, zehnter Sultan des Osmanischen Reiches, aufgrund seiner engen Beziehungen zu den schiitischen Safawiden-Königen beim Bau von Najaf.[27] In der Qadscharen-Zeit wurde 1217/1802 um Najaf eine solide undurchdringliche Mauer errichtet, um Angriffe von den Wahhabiten abzuwehren. Die Mauer bestand bis 1385/1965.[28]

Seminar von Najaf

Hauptartikel: Seminar von Najaf

Im frühen 5./11. Jahrhundert wanderte Scheich at-Tusi nach Najaf aus. Indem er Lehrveranstaltungen in Najaf abhielt, verwandelte er die Stadt in eines der wichtigsten kulturellen und wissenschaftlichen Zentren der Schiiten. Die Theologie Hochschule von Najaf hatte im Laufe der Geschichte Höhen und Tiefen, und so geschah es, dass das wissenschaftliche Zentrum der Schiiten auch in andere Städte verlegt wurde, kehrte aber nach einiger Zeit wieder nach Najaf zurück. Ein Beispiel: Im 12./18. Jahrhundert, als al-Wahid al-Bihbahani von Najaf nach Karbala gezogen war, verlor die Hawza von Najaf ihre Prospehrerität. Doch dann erlangte sie im 13./19. Jahrhundert aufgrund der Existenz großer Gelehrter wie Jaʿfar Kashif al-Ghitaʿ, Bahr al-'Ulum und Scheich Murtaza al-Ansari ihre zentrale Bedeutung wieder.

Die wissenschaftliche Position von Najaf war schon immer wichtig für die Regierungen. Als Shah ʿAbbas in seinen Verhandlungen mit den Osmanen Najaf mit dem Iran verbinden wollte, sagte der osmanische Wesir zu ihm: "Für uns sind die Steine von Najaf gleich tausend Menschen."

Diese Hawza war einflussreicher im Gegensatz zu anderen Ländern. Während der Iranischen Konstitutionellen Revolution führten und unterstützten die Mujtahids aus Najaf, wie Akhund Khurasani und Muhammad Husain Naʿini, die Revolutionäre intellektuell und religiös. Zur Zeit des Baʿath-Regimes stand das Seminar von Najaf unter großem Druck; dennoch gelang es ihr, ihren Weg fortzusetzen. Heutzutage gilt sie als eines der wissenschaftlichen schiitischen Zentren der Welt.

Historische Stätten

Khuwarnagh-Palast: Nuʿman b. Imruʿ al-Qais, einer der Lakhmid-Herrscher, baute diesen Palast für Yazdgird oder Bahram, zwei Kilometer von Najaf entfernt. Vor nicht allzu langer Zeit gab es einige Funde von dem Palast, aber davon ist heute nichts mehr übrig geblieben.

Festung von Najaf: Das Osmanische Reich baute viele starke Festungen. Muhammad Husaهn Khan Sadr Isfahani rekonstruierte die Mauern und installierte zwei Tore. Das Tor von Najaf befand sich neben der Festungsmauer, darum herum gab es Basare. Es gab auch ein Tor in der Festung, das sich zum Hof von Imam ʿAlis heiligem Schrein öffnete. Aufgrund der Weiterentwicklung des heiligen Schreins von Imam ʿAli (a.) wurde die Festung jedoch abgerissen. Suffat al-Safi Safa: Im äußersten Westen der Stadt gibt es ein Grab und einen Maqam (Schrein), der unter Suffat al-Safa bekannt ist. Derzeit befindet sich Safi Safa neben dem Maqam von Imam as-Sajjad (a.).

Takiyya Baktashiyya: Die Osmanen bauten eine Takiyya für die Sufi-Sekte Baktashiyya, in der ihre Scheichs und Schüler neben dem heiligen Schrein von Imam ʿAli (a.) wohnten. Diese Takiyya wurde aufgrund der Erweiterung des heiligen Schreins abgerissen.

Grab von Dhu l-Kifl: An der 40 Kilometer Entfernungsbemessung der Najaf-Hilla-Straße, neben dem Euphrat, gibt es ein Dorf namens Dhu l-Kifl, in dem der israelitische Prophet Dhu l-Kifl begraben wurde. Da dieser Prophet ein Bürge (Kafil) der Juden war, wurde er Dhu l-Kifl (Besitzer der Bürgschaft) genannt. Sein Grab befindet sich in einer kleinen Backsteinfestung im Dorf. Im letzten Jahrhundert errichteten Juden einige Gebäude in dieser Region. Die Bewohner dieser Region waren arabische Juden, die später nach Palästina auswanderten. Alljährlich kamen jüdische Pilger aus aller Welt an diesen Ort und blieben einen Monat lang. Auf einer Seite des Grabes befindet sich eine Moschee, von der gesagt wird, dass dort vier Schüler und die Tochter von Dhu l-Kifl begraben sind.

Nimrud-Turm: Neben dem Euphrat etwas weiter von dem Dorf Dhu l-Kifl entfernt gibt es einen Hügel, auf dem ein Backsteinturm errichtet wurde. Es wird gesagt, dass Prophet Ibrahim (a) von diesem Ort aus ins Feuer geworfen wurde. Dieser Turm und die Hügel sind Überreste der antiken Stadt Babylon.

Heiligtümer

Neben dem Heiligtum von Imam ʿAli (a.) gibt es in Najaf noch weitere Wallfahrtsorte.

Propheten

Die Gräber der Propheten Adam (a.), Noah (a.), Hud (a.) und Salih (a.) befinden sich in dieser Stadt.[29]

Wadi l-Salam Friedhof

Hauptartikel: Wadi l-Salam Friedhof

Der Wadi l-Salam Friedhof ist ein alter und historischer Friedhof in Najaf. Er liegt im Nordosten der Stadt und ist 20 Quadratkilometer groß.[30] Die Gräber der Propheten Hud (a.) und Salih (a.) sowie Gräber vieler Gelehrter und Nachkommen des Propheten (s.) sowie das Maqam al-Imam al-Mahdi (a.), das Maqam al-Imam as-Sadiq (a.) und das Maqam Imam as-Sajjad (a.) befinden sich auf diesem Friedhof.

Zahlreiche Vorzüge wurden für diesen Friedhof überliefert, wie z. B. das, was von Imam ʿAli (a.) tradiert wird: "In diesem Land spricht der Geist der Gläubigen in Gruppen miteinander, und wer auch immer als Gläubiger stirbt, wo auch immer auf der Erde, es wird ihm gesagt: 'Geh nach Wadi l-Salam, da ist ein Teil des Himmels.'"[31]

Sahaba und Tabi’un

Einige Gefährten des Propheten Muhammad, die [Tabiʿun]] (die Anhänger), die Gefährten von Imam ʿAli (a.) und Nachkommen der unfehlbaren Imame (a.) sind ebenfalls in Najaf begraben. Viele von ihnen sind in Thuwayya begraben, einem Ort, der 3 Kilometer von Najaf entfernt an der Route der Masjid al-Hannana zur Masjid al-Kufa liegt. Sie sind:

  • Ahnaf b. Qais
  • Sahl b. Hunaif
  • ʿUtman b. Hunaif
  • Khabbab b. Aratt
  • Rushayd al-Hajari
  • Kumail b. Ziad
  • Qanbar
  • Maitham al-Tammar
  • Abu Bakr b. Ali
  • Zaid b. Sawhan
  • Saʿsa'at b. Sawhan
  • ʿAmr b. Hamiq al-Khuzaʿi
  • Sulaym b. Qais al-Hilali
  • Nasr b. Muzahim
  • ʿAbd Allah b. Yaqtur

Zusätzlich zu diesen sind Menschen wie Abu Musa al-Ashʿari, Ziyad b. Abih, Mughira b. Shuʿba, Dawud b. Hasan al-Muthanna und Hasan al-Makfuf in dieser Region begraben.

Gelehrte

Einige große schiitische Gelehrte, die in Najaf bestattet sind:

Herrscher und Staatsmänner

  • ʿAdud al-Dawla al-Dailami war einer der größten Herrscher der Buyiden.
  • Die Hamdaniden waren schiitische Herrscher im 5./11. und 6./12. Jahrhundert in Syrien. Sie spielten eine bedeutende Rolle in der Widerstandsbewegung und im Kampf gegen die Invasion byzantinischer Streitkräfte. Saif al-Dawla al-Hamdani und Nasir al-Dawla waren zwei berühmte Herrscher dieser Dynastie. Laut Scheich ʿAli Al Kashif al-Ghitaʿ überführten die Hamdaniden die Toten aus Damaskus, Aleppo und Mosul nach Najaf und ließ sie dort begraben.
  • Die mongolische Ilchane ist eine der schiitischen Regierungen im Iran, die im 8./14. und 9./15. Jahrhundert auch im Irak herrschten. Einige Herrscher der Ilchane, Dschalairiden und Timuriden liegen im heiligen Schrein von Imam ʿAli (a.) begraben; aber die genaue Lage ihres Grabes ist unbekannt. Hibat al-Din al-Shahristani berichtete, er habe das Grab von Timur dem Lahmen, dem Gründer der Timuriden-Dynastie, neben dem Grab von Scheich at-Tusi im Sardab (Hypogäum) gesehen.
  • Agha Muhammad Khan Qajar
  • Sultan Muhammad Hasan Khan Qajar
  • Agha Khan Mahallati, der Anführer der Ismailiten.

Moscheen

Es gibt viele Moscheen in Najaf, von denen einige größerer Bedeutung sind:

  • Masjid al-Hannana: Es wird berichtet, dass am Ort dieser Moschee zweimal um die Ahl al-Bait (a.) getrauert wurde, als der Sarg von Imam ʿAli (a.) getragen wurde und nach dem Vorfall von Karbala. Deshalb hat diese Moschee den Namen Hannana ("Die Klagende") erhalten.
  • Masjid Scheich at-Tusi: Am Anfang war es sein Haus. Aufgrund seines letzten Willens wurde er an diesem Ort begraben und das Haus in eine Moschee umgewandelt. Heutzutage ist diese Moschee in Najaf sehr bekannt. Sie befindet sich im „al-Mishraq“ Viertel nördlich des heiligen Schreins von Imam ʿAli (a.).
  • Masjid al-Hindi: Sie ist eine der größten Moscheen in Najaf. Rekonstruiert wurde sie 1323/1905-1906, das Gebäude ist stark und solide. In dieser Moschee finden jedes Jahr Trauersitzungen für Muharram statt. Al-Allamah as-Sayyid Muhsin al-Hakim erweiterte das Gebäude im nächsten Jahrhundert.
  • Masjid Scheich al-Ansari: Diese Moschee befindet sich im Stadtteil „al-Huwaish“ und wurde mit Unterstützung und unter Aufsicht von Scheich al-Ansari gebaut.[33] Einige Eliten und Gelehrte aus der Hawza von Najaf hielten ihre Lehrveranstaltungen in dieser Moschee ab. Sayyid Muhammad Kazim al-Yazdi, der große Gelehrte der Qajaren-Ära und Imam Khomeini hielten in dieser Moschee ihre Vorträge.
  • Masjid Scheich al-Turaihi: Diese Moschee wird Al-Muhaqqiq al-Karaki zugeschrieben, einem großen Gelehrten der Safawiden-Zeit. Sie wurde 1376/1956 -1957 rekonstruiert.
  • Masjid ʿImran b. Shahin: Diese Moschee ist eine der ältesten Moscheen in Najaf und wird ʿImran b. Shahin, einem Herrscher der Buyiden-Dynastie des 4./10. Jahrhunderts zugeschrieben. Sie befindet sich am Eingang des heiligen Schreins von Imam ʿAli (a.), dem Bab at-Tusi.
  • Masjid al-Khadraʿ: Sie befindet sich im Hofe des heiligen Schreins von Imam ʿAli (a.), östlich. Es ist die Moschee, in der Ayatollah Khui seine Lehrveranstaltungen abhielt. Diese Moschee ist sehr alt und wird ʿAli b. Muzaffar zugeschrieben. Sie wurde 1380/1960-1961 von Scheich Ahmad Ansari Qummi rekonstruiert.

Andere berühmte Moscheen in Najaf sind: Masjid Al Kashif al-Ghitaʿ, Masjid al-Jawahiri, Masjid al-Ra's und Masjid al-Haidari.

Wissenschaftliche Zentren

Schulen

  • Madrasat Miqdad as-Suywuri: Erbaut in der zweiten Hälfte des 9./15. Jahrhunderts, sie ist eine der sehr alten und berühmten Schulen in Najaf.
  • Madrasat Mulla ʿAbd Allah: Erbaut in der zweiten Hälfte des 10./16. Jahrhunderts von Mulla ʿAbd Allah al-Yazdi, ein großer Gelehrter und "Naqib" von Najaf.
  • Madrast al-Sahn ash-Sharif: Auch bekannt als Madrast al-Gharawiyya, sie wurde von dem safawidischenbShah ʿAbbas im Norden des Hofes von Imam ʿAlis heiligem Schrein erbaut. Bis ins 14./20. Jahrhundert wurde sie auch als Schule genutzt; aber danach, als die Geistlichen die Schule verließen, wurde sie zum Aufbewahrungsort für die Besitztümer des heiligen Schreins von Imam ʿAli (a.). Daher wurde der Name in "Dar al-Diyafa" geändert.
  • Madrasat al-Sadr: Ist eine der größten und umfangreichsten Schulen in Najaf. Sie befindet sich in "al-Suq al-Kabir" (großer Basar), der zum heiligen Schrein von Imam ʿAli (a.) führt.
  • Madrasat al-Muʿtamid: Auch bekannt als Madrasat Scheich Muhammad Husain Kashif al-Ghitaʿ, diese Schule befindet sich im Viertel al-ʿImara. Sie wurde von einem Kajaren-Wesir namens Muʿtamid al-Dawla mit Unterstützung und Hilfe von Scheich Musa Kashif al-Ghitaʿ, dem Sohn von ʿAllama Scheich Ja'far Kashif al-Ghitaʿ, erbaut.
  • Madrasat al-Mahdiyya: Auch bekannt als Madrasat Scheich Mahdi, diese Schule befindet sich im Stadtteil "al-Mishraq", gegenüber den Gräbern von Sayyid Mahdi Bahr al-ʿUlum und Scheich at-Tusi, neben der Madrasat al-Qawam.
  • Madrasat al-Qawam: Erbaut 1300/1882-1883, sie ist eine große und berühmte Schule, die auch als Madrasat al-Fathiyya bekannt ist.
  • Madrasat al-Irawani: Erbaut 1307/1889-1890, diese Schule wurde während der Herrschaft Sadams zerstört.
  • Madrasat Mirza Hasan Shirazi: Diese kleine Schule wurde neben der Bab al-Tusi erbaut.
  • Madrasat Mirza Husayn Khalili: Diese war eine große Schule im Viertel al-ʿImara. Sie wurde 1367/1947-1948 vom Baʿath-Regime zerstört und seine Besitztümer und Stiftungen wurden beschlagnahmt.
  • Madrasat al-Bukhari: Diese Schule wurde von Scheich Kazim al-Bukhari gebaut. Sie befindet sich im Viertel "al-Huwaish" neben der Madrasat Akhund Khurasani.
  • Madrasat Sharabyani (Najaf): Diese Schule ist eine der berühmtesten Schulen in Najaf. Sie befindet sich im Viertel "al-Huwaish".
  • Madrasat Akhud Khurasani (der Größere): Sie ist eine sehr weitläufige Schule und befindet sich im Stadtteil "al-Huwaish".
  • Madrasat Akhud Khurasani: Erbaut 1328/1910, sie befindet sich im Viertel al-Buraq.
  • Madrasat al-Qazwini: Diese Schule befindet sich im Viertel al-ʿImara in der Nähe der Masjid al-Hindi. Sie wurde 1324/1906-1907 erbaut und 1384/1964-1965 umgebaut. Beim Aufstand 1441/1991 im Irak (al-Intifadat al-Shaʿbaniyya) sprengten die Baʿath-Truppen die Schule mit Dynamit und steckten ihre Bibliothek in Brand.
  • Madrasat Badkubiʿi: Diese Schule befindet sich im Viertel al-Mishraq.
  • Madrasat al-Sayyid Kazim al-Yazdi: Diese Schule ist eine der besten, berühmtesten und umfangreichsten Schulen in Najaf. Sie befindet sich im Stadtteil "al-Huwaish".
  • Madrasat al-Hindi: Erbaut 1328/1910, sie befindet sich im Viertel al-Mishraq.
  • Madrasat Sayyid ʿAbd Allah Shirazi: Erbaut 1372/1952-1953.
  • Madrasat Burujirdi: Diese Schule wurde auf Befehl von Ayatollah Burujirdi unter der Aufsicht von Scheich Nasr Allah Khalkhali gebaut. Sie befindet sich im Stadtteil al-Buraq.
  • Madrasat Dar al-Hikma: Diese Schule wurde auf Anordnung von Ayatollah al-Hakim gebaut. Baʿath-Truppen zerstörten diese Schule nach dem Aufstand im Jahre 1991 im Irak (al-Intifadat al-Shaʿbaniyya). Sie wurde jedoch nach Saddam wieder aufgebaut und 1392 n.i.S/2013 wiedereröffnet.
  • Madrasat Dar al-'Ilm: Diese Schule wurde auf Anordnung von Ayatollah Khui gebaut. Ba'ath-Truppen zerstörten diese Schule nach dem Aufstand von 1991 im Irak (al-Intifadat al-Shaʿbaniyya).
  • Madrasat al-ʿAllama al-Balaghi: Diese Schule wurde auf Befehl von Ayatollah Sistani gebaut.
  • Madrasat al-Jamiʿat al-Najaf al-Diniyya; (religiöse Universität von Najaf): Diese Schule befindet sich im Viertel „al-Sa'd“ auf dem Weg Kufa-Najaf. Sayyid Muhammad al-Kalantar gründete dieses wissenschaftliche Institut. Ein genau geplanter Lehrplan ist eines der wichtigsten Merkmale dieser Schule. Derzeit ist es die größte und wichtigste religiöse Schule in Najaf.
  • Einige andere Schulen in Najaf sind: al-Tahiriyya, Rahbawi, Jawharji, ʿAbd al-ʿAziz al-Baghdadi, Kalbasi, ʿAlawiyya, Murtadawiyya und Muntada an-Nashr.

Bibliotheken

  • Maktabat al-ʿAlawi (ʿAlawi-Bibliothek): Sie wird auch "al-Haydariyya", "al-Khizanat al-Gharawiyya" und "Maktabat al-Sahn" genannt. Sie wurde im 4./10. Jahrhundert oder früher gegründet. ʿAdud al-Dawla al-Dailami spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung und Entwicklung dieser Bibliothek. 755/1345-1355 geriet die Bibliothek in Brand; Viele Bücher, darunter ein handgeschriebener 3-bändiger Koran von Imam ʿAli (a.), verbrannten. Durch die Bemühungen der Gelehrten wurde die Bibliothek jedoch wiederbelebt. Aber danach verlor sie aufgrund von Unachtsamkeit ihre Bedeutung und viele ihrer Bücher gingen verloren oder wurden beschädigt. Heute ist bis auf wenige Bücher nichts mehr von diesem kostbaren Aufbewahrungsort übrig geblieben.
  • Maktabat al- Imam Imam ʿAli (a.): Diese wurde durch die Bemühungen von 'Allama Amini [34] gegründet und am Eid al-Ghadir 1373/1954 eröffnet. Es ist eine der reichsten und zuverlässigsten Bibliotheken in Najaf.
  • Öffentliche Bibliothek Al-Imam al-Hakim (Najaf)|Maktabat Ayatollah al-Hakim: Es ist ein weiteres kulturelles und wissenschaftliches Zentrum, das 1377-1957 von Sayyid Muhsin al-Hakim gegründet wurde.[35]
  • Maktabat Husayniyyat al-Shushtariyyn: Diese Bibliothek ist eine der ältesten Bibliotheken in Najaf. Sie wurde Ende des 13./20. Jahrhunderts von Hajj Mirza Ali Muhammad Najaf Abadi gegründet.
  • Maktabat Scheich Aqa Buzurg Tihrani: Aqa Buzurg Tihrani sammelte während seiner mehrjährigen Recherche über schiitische Autoren und ihre Bücher viele wertvolle Bücher aus aller Welt, insbesondere aus dem Iran und Ägypten in seiner persönlichen Bibliothek. 1375/1955-1956 spendete er alle seine Bücher der Öffentlichkeit. Es gab ungefähr 5000 Bände, darunter 100 seltene Manuskripte.
  • Maktabat Madrasat al-Sadr: Diese Bibliothek wurde im frühen 13./19. Jahrhundert von Muhammad Husain Khan Sadr gegründet. Sie war damals eine der berühmtesten Bibliotheken in Najaf; aber aufgrund von Unaufmerksamkeit verschwanden viele Bücher. Heutzutage ist diese Bibliothek nicht nennenswert.
  • Maktabat al-Imam al-Hasan (a.): Diese Bibliothek, die sich in einem wunderschönen Gebäude befindet, befindet sich am Ende von "Shari' al-Rasul". Sie wurde von al-Shaykh Baqir al-Sharif al-Qurashi gegründet.

Andere wichtige Bibliotheken in Najaf sind:[36] Maktabat Allama Scheich Muhammad Husain Kashif al-Ghitaʿ, Maktabat Madrasat al-Qawam, Maktabat Madrasat Akhund Khurasani, Maktabat Madrasat al-Khalili, Maktabat Madrasat Sayyid Muhammad Kazim Yazdi und Maktabat Ayatollah Burujirdi.

Vorzüge und Status

Über Najaf liegen Berichte vor, in denen zahlreiche Vorzüge dargelegt werden, wie zum Beispiel:

  • Es wird von Imam ʿAli (a.) überliefert: "Das erste Land, in dem Gott angebetet wurde, ist der Rücken von Kufa (Najaf), weil sich in diesem Land Engel auf Befehl Gottes vor Adam niederwarfen."
  • Es wird gesagt, dass der Prophet Abraham (a.) in diesem Gebiet blieb und deshalb der Segen und die Gnade Gottes in dieses Land herabgesandt wurde.
  • Es wird von Imam as-Sadiq (a.) überliefert: "70.000 Märtyrer aus diesem Land werden ohne Abrechnung auferstehen."
  • Es wird von Imam al-Sadiq (a.) überliefert: "Imam ʿAli kündigte Kufa (Najaf) als einen heiligen Schrein an, wie Abraham (a.) es für die Kaʿba tat und der Prophet Muhammad (s.) es für Medina tat."
  • Es wird von Imam as-Sadiq (a.) überliefert: "Ich rate dir, die Rückseite von Kufa (Najaf) zu [besuchen].
  • Es wird von Imam as-Sadiq (a.) überliefert: "Es gibt einen Garten, einer der himmlischen Gärten, im Osten von Kufa."
  • Es wird von Imam ʿAli (a.) überliefert: "Wenn der Schleier von deinen Augen entfernt würde, würdest du den Geist der Gläubigen in diesem Land (Najaf) in Gruppen sehen, die einander besuchen und miteinander sprechen. Der Geist aller Gläubigen ist hier und der der Ungläubigen ist in einer verlassenen Einöde."

Bevölkerung

Laut der Statistik von 2017 leben in der Provinz Najaf eineinhalb Millionen Menschen, davon 800.000 in der Stadt Najaf.[37] Aufgrund des Schreins von Imam ʿAli (a.) sind fast alle Menschen in Najaf Muslime und Schiiten.[38] Einige Einwohner von Najaf werden den Beduinenstämmen des Hijaz zugeschrieben und einige andere irakischen Stämmen.[39]

An gewöhnlichen Tagen besuchen laut Statistiken 50.000 Pilger die Stadt. Bei religiösen Anlässen belaufen sich die Pilger täglich auf anderthalb Millionen.[40] Viele Migranten aus verschiedenen Teilen der Welt ziehen nach Najaf.[41] Da Najaf als religiöse Stadt gilt, hat sie keine Kinos.[42]

Alte Nachbarschaften

Die bekanntesten Viertel in Najaf sind al-Mishraq, al-ʿImara, al-Buraq und al-Huwaish.[43]

  • Al-Mishraq-Viertel: Dies ist das älteste Wohnviertel in Najaf. Das Haus von Scheich at-Tusi befand sich hier. Da stets viele Hawza-Studenten und Geistliche in diesem Viertel wohnten, wurde es früher auch "Hayy al-'Ulama" genannt.[44]
  • Al-ʿImara Viertel: Häuser und Mausoleen vieler schiitischer Gelehrtenfamilien befinden sich in diesem Viertel, wie das der Familie Kashif al-Ghitaʿ, der Familie Scheich ar-Razi und der Familie al-Qazwini.[45] Es befindet sich in der Nachbarschaft des Schreins von Imam ʿAli [46], westlich.
  • Al-Buraq-Viertel: Es befindet sich auf der südlichen und südöstlichen Seite des Schreins von Imam 'Ali.[47]
  • Al-Huwaish-Viertel: Dies ist neuer als die anderen dieser drei Viertel und weiter vom Schrein entfernt.[48] Es befindet sich auf der südlichen und südwestlichen Seite des Heiligtums.[49]

Fußnoten

  1. Sharqī, al-Najaf al-Ašrāf, S. 14-15.
  2. Dujaylī, Mawsūʿa al-Najaf al-ashraf, B.1, S. 105.
  3. Ḥamawī, Muʿjam al-buldān, B. 5, S. 271.
  4. Aḥmadiyān Shālchī, Jughrāfiya-yi tārīkh-i Najaf-i ashraf, S. 98.
  5. Aḥmadiyān Shālchī, Jughrāfiya-yi tārīkh-i Najaf-i ashraf, S. 96.
  6. Ibn Manẓūr, Lisān al-ʿArab, unter "Najaf".
  7. Ṣadūq, ʿIlal al-sharāʾiʿ, B. 1, S. 31.
  8. Gharawī, al-Ḥawza al-ʿilmiyya fī al-Najaf al-ashraf, S. 13.
  9. Gharawī, Maʿa ʿulamā al-Najaf, B. 1, S. 13.
  10. Āl-i Maḥbūba, Māḍī al-Najaf wa ḥādiruhā, B. 1, S. 5.
  11. Khalīlī, Mawsūʿa al-ʿatabāt al-muqaddasa, B. 1, S. 27.
  12. Khalīlī, Mawsūʿa al-ʿatabāt al-muqaddasa, B. 6, S. 27-37.
  13. Āl-i Maḥbūba, Māḍī al-Najaf wa ḥādiruhā, B. 1, S. 17.
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Quellenverzeichnis

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