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Islamische Revolution

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Die Islamische Revolution Iran ist eine politische und gesellschaftliche Umwälzung im Iran, die am 11. Februar 1979 zum Sturz der Pahlavi-Regierung führte. Diese Revolution formierte sich unter der Führung des schiitischen Marja Taqlid Sayyid Ruhollah Khomeini und führte zur Errichtung einer Regierung unter Führung Geistliche (persisch: روحانیت), die auf schiitisch-islamischen Prinzipien beruhte. Die Ausarbeitung einer neuen Verfassung (persisch: قانون اساسی جمهوری اسلامی ایران), die auf islamischen Rechtsnormen basierte, sowie Ersetzung einiger religiöser Konzepte anstelle westlicher Modelle zählen zu den Folgen dieser Revolution. Außerdem hatte die iranische Islamische Revolution Auswirkungen auf die politische Ordnung der Region und der Welt und inspirierte einige islamische Bewegungen in anderen Ländern.

Aus Sicht von Soziologen und politischen Analysten umfassten die Voraussetzungen der Revolution unter anderem die religionsfeindliche Politik der Pahlavi-Regierung, Unterdrückung von Gegnern, finanzielle Korruption sowie Abhängigkeit von ausländischen Mächten. Die Rückkehr religiöser Tendenzen und die Rolle der Geistlichen bei der Führung der Proteste, zusammen mit Volksdemonstrationen und Ereignissen wie dem Aufstand vom 19. Dey (9. Januar 1978) vom Voklk in Qom und den Demonstrationen vom 17. Schahrivar 1357 (8. September 1978) in Teheran beschleunigten den Verlauf der Revolution.

Die Islamische Revolution umfasste verschiedene Gruppen und Schichten der Gesellschaft, von politischen Parteien und linken Gruppen bis hin zu Geistlichen und bewaffneten Organisationen. Imam Chomeini konnte als schiitische Autorität und politischer Oberhäupter mit einem einfachen Lebensstil (persisch: ساده‌زیستی) sowie durch Kritik an der Politik der Pahlavi-Regierung verschiedene Gruppen um die Ziele der Revolution vereinen. Die Geistlichen wurden in drei Kategorien eingeteilt: politisch aktive wie Seyyed Ali Hosseini Khamenei, solche die sich auf die Darlegung ideologischer und religiöser Grundlagen konzentrierten wie Morteza Motahhari und vorsichtige oder unpolitische wie Seyyed Mohammad Kazem Schariatmadari. Religiöse Intellektuelle wie Mehdi Bazargan und Ali Schariati spielten eine Rolle bei der Formung des national-religiösen Diskurses und des politischen Islams. Bewaffnete Gruppen mit unterschiedlichen Ideologien waren aktiv und auch Frauen beteiligten sich an Demonstrationen und revolutionären Aktivitäten.

Schiitische Glaubensvorstellungen, darunter soziale Gerechtigkeit, Imamat und Mahdawiyat waren prägend für die Formung des revolutionären Diskurses. Historische Persönlichkeiten wie Imam Ali (a.) und Imam Hussain (a.) galten dabei als Inspiration für Widerstand und Aufstand gegen ungerechte Herrschaften.

Bedeutung und Stellung

Die Islamische Revolution Iran war eine bedeutende politische und gesellschaftliche Umwälzung im Iran, die am 22. Bahman 1357 Sch. (11. Februar 1979) zum Sturz der Pahlavi-Regierung führte und eine etwa 2500-jährige Monarchie beendete.[1] Diese Revolution ereignete sich unter der Führung vom schiitischen Marja Taqlid Imam Chomeini infolge der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Politik und dem Handeln des Pahlavi-Regimes.[2] Die religiöse Dimension der Revolution gilt als eines ihrer besonderen und komplexen Merkmale;[3] der iranisch-amerikanische Historiker Ervand Abrahamian betrachtet den Sieg der Islamischen Revolution als ein einzigartiges Phänomen, da sie von traditionellen Geistlichen und nicht von Parteien oder gesellschaftlichen Gruppen geführt wurde.[4]

Einige Politikwissenschaftler, darunter Mehdi Nadschafzadeh, betrachten die Islamische Revolution und die Errichtung vom System der Islamischen Republik Iran als Fortsetzung des historischen Prozesses der Vergesellschaftung der schiitischen Religion im Iran.[5] Auch Sadegh Zibakalam bezeichnete die Islamische Revolution nach der Epoche der Safawiden als eine der größten historischen Umwälzungen Irans nach dem Islam.[6] In der Literatur eines Teils der Anhänger der Islamischen Republik Iran wird die Islamische Revolution zudem als eines der Voraussetzungen für das Erscheinen des Imam der Zeit (aj.) bezeichnet.[7]

Parolen der Islamischen Revolution

Für alles kann man eine nützliche Lebensdauer und ein Verfallsdatum annehmen. Doch die universellen Parolen dieser religiösen Revolution sind von dieser Regel ausgenommen. Sie werden niemals nutzlos oder wirkungslos werden, denn die menschliche Natur ist in allen Zeitaltern mit ihnen verwoben. Freiheit, Moral, Spiritualität, Gerechtigkeit, Unabhängigkeit, Würde, Rationalität, Brüderlichkeit – keines davon gehört nur zu einer Generation oder zu einer Gesellschaft, sodass es in einer Epoche glänzt und in einer anderen verblasst. Man kann sich niemals ein Volk vorstellen, das dieser gesegneten Perspektiven überdrüssig wird.

Seyyed Ali Khamenei, Erklärung zum zweiten Schritt der Revolution

Verwirklichung einer religiösen Regierung und schiitischer Ideale

Mit dem Sieg der Revolution im Jahr 1979 wurden einige der gesellschaftlichen und staatlichen Vorschriften des Islams erstmals umgesetzt.[8] Der schiitische Philosoph Mohammad Taqi Mesbah Yazdi betrachtet den Sieg der Islamischen Revolution als eine Gelegenheit zur Verwirklichung islamischer Ideale und Werte sowie als Ergebnis der mehrere tausend Jahre währenden Bemühungen von Propheten und Freunden Gottes zur Errichtung einer religiösen Regierung.[9] Er betrachtet sie außerdem als das zweite Beispiel großer Umbrüche Gottes in der Religionsgeschichte nach der Hinwendung der Menschen zum Propheten Gottes.[10] Der ägyptische Denker Ali Abolkhair stellte die Islamische Revolution als Teil des Kampfes gegen ungerechte Regierungen und als vom Aufstand von Imam al-Husain (a.) inspiriert vor.[11] Nach der Überlieferung von Abbas Ali Amid Zanjani bewertete der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion den Sieg der Islamischen Revolution als eine Wiederbelebung des Islams und als das wichtigste politische Ereignis des 20. Jahrhunderts.[12]

Neudefinition der Innenpolitik Irans und Erschütterung der Weltordnung

Die Islamische Revolution führte zu weitreichenden Veränderungen in der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Struktur des Landes und schuf zugleich die Grundlage für die Entstehung eines religiösen Systems,[13] in der die Konstitutionelle Revolution (persisch: انقلاب مشروطه) des Jahres 1285 Sch. unter dem Einfluss westlich orientierter Intellektueller eine nichtreligiöse Verfassung verabschiedete,[14] und der Weg der iranischen Gesellschaft in Richtung Säkularisierung und Verwestlichung gelenkt wurde,[15] während die Islamische Revolution dagegen eine Verfassung gemäß religiösen Vorschriften ausarbeitete und religiöse Konzepte einige westliche Begriffe ersetzten.[16]

Nach Abbas Ali Amid Zanjani beeinflusste die Revolution von 1979 aufgrund der strategischen und wirtschaftlichen Lage Irans die politischen Gleichungen der Weltmächte.[17] Außerdem wird gesagt, dass die Islamische Revolution im Widerspruch zum damaligen internationalen System stand und Werte hervorbrachte, die mit den Interessen der Weltmächte kollidierten wie Unabhängigkeit, Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Recht auf Selbstbestimmung, Vereinigung der Unterdrückten und Kampf gegen Kolonialismus.[18] Der nationale Sicherheitsberater der damaligen US-Regierung Brzezinski bezeichnete den Sturz des Pahlavi-Regimes als die größte Niederlage der Regierung der USA.[19] So betrachteten einige US-Beamte das Fortbestehen der Herrschaft von Mohammad Reza Pahlavi als mit ihrem eigenen Ansehen verbunden.[20]

Wissenschaftliche Zentren und Werke zur Islamischen Revolution

Hadith Peymane, geschrieben von Hamid Parsania, ein Buch über die iranische Islamische Revolution.

Im Iran sind verschiedene Universitäten und spezialisierte Zentren tätig, um die Islamische Revolution vorzustellen und zu erforschen; darunter die Universität für Islamische Wissenschaften und Lehren[21] sowie die Schahid-Universität, die Studiengänge wie Politische Studien der Islamischen Revolution,[22] Soziologie der Islamischen Revolution[23] und Politisches Denken der Anführer der Islamischen Revolution anbieten.[24] Außerdem befassen sich Zentren wie das Zentrum für Dokumente der Islamischen Revolution,[25] das Institut für Politische Studien und Forschungen[26] mit der Sammlung von Dokumenten und Analyse der verschiedenen Dimensionen der Revolution.

Fachzeitschriften wie die Vierteljahresschrift Studien zur Islamischen Revolution[27] und die Vierteljahresschrift Forschungen zur Islamischen Revolution[28] veröffentlichen ebenfalls wissenschaftliche Artikel zu diesem Thema. Bücher wie Untersuchung der Iranischen Revolution von Emadeddin Baghi[29] und Der Machtkampf im Iran von Mohammad Samii,[30] untersuchen die historischen, politischen und sozialen Dimensionen der Revolution. Auch westliche Forscher haben Werke über die iranische Revolution veröffentlicht, darunter Roots of Revolution von der amerikanischen Orientalistin Nikki R. Keddie sowie Fragile Resistance: Social Transformation in Iran From 1500 to the Revolution des amerikanischen Soziologen John Foran.

Verlauf der Bewegung der Islamischen Revolution bis zum Sieg

Rede von Imam Chomeini in der Theologieschule Fayziye in Qom am Nachmittag von Aschura 1382. zwei Tage vor dem Aufstand vom 15. Chordad.[31]

Nach Angaben des iranischen Historikers Rasul Ja’fariyan begann der Prozess der Entstehung der Revolution im Herbst 1962 und Sommer 1963 unter der Führung von Imam Khomeini.[32] Amid Zanjani ist ebenfalls der Ansicht, dass sich dieser Prozess ab Sommer 1963 beschleunigte, bis er im Jahr 1977 zur Islamischen Revolution wurde und schließlich zum Sieg führte.[33] Laut Sadegh Zibakalam betrachten alle politischen Gruppen und Strömungen den Beginn der Revolution als mit dem Jahr 1977 verbunden. Jedoch hängt die Wahl eines bestimmten Ereignisses als Ausgangspunkt der Revolution von den politischen Perspektiven der jeweiligen Akteure ab, von denen einige wie folgt sind:

Chordad 1356: Nach Ansicht nationalistischer Kräfte markierte die Veröffentlichung eines offenen Briefes am 22. Juni 1977 der Anführer der Nationalen Front an den Schah den Beginn der Revolution.[34]

Farvardin 1356: Die Tudeh-Partei bezeichnete den Arbeiterstreik ab September 1978 als Ursprung der Revolution.[35]

Aban 1356: Einige religiöse Kräfte betrachten den verdächtigen Tod des Sohnes von Imam Khomeini Seyyed Mostafa Khomeini am 23. Oktober 1977 als Ausgangspunkt der Revolution,[36] da sie den SAVAK (Organisation für Information und Staatssicherheit) für seinen Tod verantwortlich machten.[37]

Dey 1356: Andere religiöse Kräfte sehen die Veröffentlichung eines beleidigenden Artikels der Zeitung Ettela’at über Imam Khomeini am Jahrestag vom Ereignis der Aufhebung des Schleiers am 7. Januar 1978 als Beginn der Revolution an.[38]

Nach Angaben von Ervand Abrahamian gingen die Menschen im Aban 1356 (Oktober/November 1977) auf die Straßen und die Revolution trat in eine neue Phase ein.[39] Andererseits betrachtet der Professor für Islamische Studien an der University of California in Berkeley Hamed Algar die aufeinanderfolgenden Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen der Bevölkerung als einen der Faktoren, die den Verlauf der Islamischen Revolution beschleunigten. Diese fanden als Reaktion auf die Veröffentlichung eines Artikels mit dem Titel „Artikel‚ Iran und der rote und schwarze Kolonialismus“ (persisch: مقاله ایران و استعمار سرخ و سیاه) in der Zeitung Ettela’at (17. Dey 1356/7. Januar 1978) statt, in dem Imam Khomeini beleidigt worden sein soll.[40] Die Einwohner von Qom, die davon ausgingen, dass der in der Zeitung Ettela’at veröffentlichte Artikel von der Pahlavi-Regierung verfasst worden war, demonstrierten am 9. Januar gegen die Regierung.[41] Es wird berichtet, dass diese Demonstration mit einer harten Reaktion der Regierung beantwortet wurde, wobei mehrere Menschen getötet und andere verletzt wurden.[42]

Nach diesem Ereignis hielten die Menschen in Tabriz am 29. Bahman (18. Februar 1978) eine Gedenkzeremonie zum vierzigsten Tag der Märtyrer von Qom ab, die Berichten zufolge ebenfalls zu Toten und Verletzten führte.[43] Auch die Abhaltung der Gedenkfeiern zum vierzigsten Tag der Märtyrer des Ereignisses von Tabriz in Städten wie Teheran, Maschhad, Isfahan und Schiraz führte zum Tod weiterer Personen und dieser Zyklus bereitete den Boden für neue Ereignisse bei den folgenden Vierzig-Tage-Gedenkfeiern.[44]

Neben den Vierzig-Tage-Gedenkzeremonien für die Märtyrer in verschiedenen Städten gelten auch die Demonstrationen am 8. September 1978 der Bevölkerung von Teheran als ein beschleunigender Faktor der Revolution.[45] Die Demonstrationen vom 8. September fanden als Protest gegen die Durchführung des Kunstfestivals von Schiraz im Monat Ramadan statt, bei dem angeblich sittenwidrige Handlungen vorgekommen sein sollen.[46]

Nach den aufeinanderfolgenden Demonstrationen der Bevölkerung verließ der Schah am 16. Januar 1979 den Iran und Imam Khomeini kehrte am 1. Februar 1979 nach fünfzehn Jahren Exil in das Land zurück.[47] Schließlich stürzte die monarchische Regierung Irans am 11. Februar 1979 infolge groß angelegter Demonstrationen unbewaffneter Menschen, eines mehrere Monate andauernden landesweiten Streiks in verschiedenen Sektoren sowie kurzfristiger Guerilla-Aktivitäten.[48] Laut John Foran wird die Zahl der Todesopfer im Laufe des Jahres vor dem Sieg der Islamischen Revolution ab August/September 1977 bis Februar 1979 auf zwischen zehn- und zwölftausend geschätzt.[49]

Wesen der Revolution

Zur Erklärung des grundlegenden Wesens der Revolution sind verschiedene Interpretationen vorgelegt worden.[50] John Foran teilt diese Ansichten in drei Kategorien ein:

  1. politisch-ökonomisches Wesen
  2. islamisches Wesen
  3. eine Kombination aus politischem, wirtschaftlichem und ideologischem Wesen.[51]

Sadegh Zibakalam führt die unterschiedlichen Interpretationen auf verschiedene politische Neigungen und soziale Perspektiven zurück.[52] Einige dieser Deutungen und Strömungen sind:

  1. Politik der Entislamisierung des Pahlavi-Regimes: Interpretation, die von den geistlichen Oberhäuptern der Revolution und ihren Anhängern vertreten wird;[53]
  2. Unzureichende Modernisierung des Schahs, seine Abhängigkeit von den USA und der republikanische Wunsch der Bevölkerung: Interpretation der Nationalisten;[54]
  3. Wirtschaftliche Probleme und Fehlentwicklungen: Interpretation der Marxisten;[55]

Umfassender und beschleunigter Modernisierungsprozess des Schahs für die traditionell geprägte und rückständige iranische Gesellschaft: Interpretation der Anhänger der Pahlavi-Dynastie.[56]

Ein Bild von Demonstrationen der Bevölkerung gegen die monarchische Regierung, auf denen Parolen zur Errichtung einer islamischen Regierung zu sehen sind.

Nach Nikki Keddie bestand einer der wichtigsten Faktoren der Revolution im Wunsch vieler Iraner, sich von ausländischem Einfluss zu befreien und eine Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu schaffen, die unabhängig von westlichen Mächten und deren Einfluss ist.[57] Die ägyptische Historikerin Amal al-Subki weist die These zurück, dass die Revolution wirtschaftlich motiviert gewesen sei. Als Begründung nennt sie die vergleichsweise günstige wirtschaftliche Lage der Iraner im Vergleich zu allen Nachbarstaaten.[58] Wie Mehdi Najafzadeh berichtet, wurden in den Briefen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen an Imam Khomeini in der Regel keine wirtschaftlichen Forderungen erhoben.[59] Laut John Foran verlor die Revolution mit der Ausweitung der Streiks von Angestellten und Arbeitern in Behörden und Fabriken im Mehr 1356 Sch. ihren wirtschaftlichen Charakter und nahm einen politischen Charakter an.[60]

Nach Amid Zanjani spielten beim Sturz des Pahlavi-Regimes zwar verschiedene wirtschaftliche, politische, militärische und kulturelle Faktoren eine Rolle, doch sei die Hauptursache die Politik der Entislamisierung des Regimes gewesen.[61] Nach Ervand Abrahamian suchte während der Herrschaft von Mohammad Reza Pahlavi eine junge Generation von Intellektuellen nach der Formulierung neuer Ideen, die mit der schiitischen Kultur vereinbar waren.[62] Morteza Motahhari[63] und Hamed Algar[64] betrachteten das Wesen der Islamischen Revolution als hundertprozentig islamisch. Nach Algar wäre die iranische Revolution niemals entstanden, wenn die Bevölkerung Irans keine tiefe Überzeugung vom Islam und Schiitentum gehabt hätte.[65]

Nach dem Professor für Politikwissenschaft im Iran, Mustafa Malekutian, lässt sich das Wesen jeder Revolution anhand der Parolen, Eigenschaften ihrer Anführer und Überzeugungen ihrer Anhänger erkennen.[66] Laut John Foran waren in den Parolen der revolutionären Bevölkerung religiöse und islamisch geprägte Slogans deutlich erkennbar,[67] so dass in den Resolutionen der Demonstrationen in den letzten Monaten des Pahlavi-Regimes die Demonstrierenden die Errichtung eines islamischen Systems betonten.[68] Auf Grundlage einiger sozialwissenschaftlicher Studien zur Analyse der Parolen der iranischen Islamischen Revolution waren 54,5 % der Parolen der Demonstrierenden kultureller Natur (Parolen über Wert des Märtyrertums, Islam und seine Bedeutung sowie das islamische Kopftuch [Hidschab][69]) und 39,6 % politischer Natur.[70] Nach diesen Untersuchungen lagen die wichtigsten Ursachen der Islamischen Revolution in der ungünstigen kulturellen und politischen Situation – möglicherweise war die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem kulturellen Zustand der Gesellschaft sogar der wichtigste Faktor.[71]

Merkmale der Islamischen Revolution

Der französische Soziologe Michel Foucault beschreibt die Islamische Revolution im Iran unter Hinweis auf ihren vorherrschenden religiösen Geist als ein Phänomen das sich von anderen Revolutionen der Welt unterscheidet.[72] Der Experte für politische Rechtslehre ʿAmīd-e Zanjānī bewertet die iranische Islamische Revolution hinsichtlich Kultur, Wissen und Revolutionstheorie als den anderen Revolutionen überlegen.[73] Seiner Ansicht nach führten der ideologische Charakter, Stärke der Führung und Tiefe der durch die Revolution hervorgerufenen Veränderungen dazu, dass Politikwissenschaftler ein neues Modell für Revolutionstheorien untersuchen.[74]

ʿAmīd-e Zanjānī betrachtet außerdem die politischen Ideen von Seyyed Jamal al-Din Asadabadi als einflussreich für Bewegungen zur Erneuerung des religiösen Denkens in der islamischen Welt, einschließlich der Islamischen Revolution. Daher weist die Islamische Revolution seiner Auffassung nach in vielen ideologischen, historischen und sozialen Wurzeln Ähnlichkeiten mit islamischen Bewegungen auf, unterscheidet sich jedoch in einigen anderen Aspekten von ihnen.[75]

Mohammad-Taqi Mesbah Yazdi ist der Ansicht, dass die Islamische Revolution im Iran den Weg der Propheten fortsetzt, denn ähnlich wie die Bewegung der Propheten stellte sie die wahren Überzeugungen über falsche Überzeugungen, betonten Spiritualität und strebten Schaffung von Einheit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen an.[76] Die Unabhängigkeit der iranischen Revolution von ausländischen Mächten[77] sowie die Führungsstärke und spirituelle Einfluss ihres Anführers werden ebenfalls als wichtige Merkmale der iranischen Revolution genannt.[78]

Verschwörungstheorie

In einigen theoretischen Ansätzen wird die Islamische Revolution als eine im Voraus geplante Verschwörung ausländischer Mächte dargestellt.[79] Nach Ansicht von Sadegh Zibakalam zählen zu den Anhängern dieser Theorie hochrangige Funktionäre der Pahlavi-Regierung, der königliche Hof sowie mit dem Pahlavi-Regime verbundene Personen.[80] Dieser Theorie zufolge hätten die USA, Großbritannien und Israel gegen Mohammad Reza Schah konspiriert und ihn gestürzt, um ihn wegen der Erhöhung der Ölpreise, der Gefährdung westlicher Märkte durch Industrialisierung und Fortschritt sowie zur Verhinderung der Entwicklung Irans zur fünftstärksten Armee der Welt zu bestrafen.[81]

Nikki Keddie ist der Auffassung, dass Kontakte der USA mit Regimegegnern und ihr Nichthandeln zugunsten des Schahs dieses Missverständnis bei dessen Anhängern hervorriefen.[82] Nach Keddies Ansicht versuchte die USA mit Imam Khomeini in Kontakt zu treten, um den anti-USA-Ton seiner Äußerungen abzuschwächen und auf diese Weise aus einer ungünstigen Lage ein besseres Ergebnis zu erzielen. Dabei gewährten die USA den Regimegegnern jedoch keinerlei Unterstützung.[83] Zibakalam bezeichnet die Verschwörungstheorie als eine unbegründete Behauptung, die aus falschen Vorannahmen hervorging.[84]

Hintergründe

Schiitische Überzeugungen in der Revolution

Es wird davon ausgegangen, dass die Islamische Revolution im Iran im Jahr 1979 in hohem Maße von schiitischen Überzeugungen und Lehren geprägt war. Dazu zählen unter anderem die Betonung der sozialen Gerechtigkeit, die Führung durch einen gerechten Menschen, der Einfluss der Lebensweise der schiitischen Imame auf den Alltag sowie Konzepte wie Mahdismus, Erwartung der Erlösung und die Verborgenheit des zwölften Imams.[85]

Im Verlauf der Revolution wurden Persönlichkeiten wie Imam ʿAlī (a.) und Imam Ḥusayn (a.) zur Gestaltung des religiösen Diskurses herangezogen.[86] Die Herrschaft Imam ʿAlīs (a.) wurde mit Begriffen wie Gerechtigkeit und einfacher Lebensweise verbunden, die zur Kritik an der Pahlavi-Herrschaft herangezogen wurden.[87] Auch der Aufstand Imam Husseins wurde als Vorbild für den Widerstand gegen ungerechte Regierungen dargestellt; Begriffe wie Kampf und Märtyrertum fanden Eingang in die revolutionäre Literatur.[88]

Imam Khomeini verglich in seinen Reden und Botschaften die Ereignisse der Revolution mit Ereignissen aus der Frühzeit des Islam[89] und stellte sie in die Kontinuität des Aufstands Imam Ḥusayns (a.).[90] Dabei hob er die Rolle der Regierung bei der Verwirklichung islamischer Lehren hervor.[91]

Revolutionäre Versammlungen, die gleichzeitig mit religiösen Zeremonien, Trauerfeiern sowie den Gedenkfeiern zum siebten oder vierzigsten Tag nach dem Tod von Märtyrern der Revolution stattfanden, entwickelten sich zu einem Mittel zur Mobilisierung der Bevölkerung[92] und zur Artikulation politischer Forderungen.[93]

Eine Darstellung von Trauernden um Imam Ḥusayn (a.), die Bilder von Imam Chomeini auf Trauerstandarten angebracht haben.

Antireligiöse Politik in der Pahlavi-Ära

Nach Aussage von Mostafa Malekutian, Professor für Politikwissenschaft im Iran, verachtete Mohammad Reza Pahlavi – ähnlich wie sein Vater Reza Schah – die religiöse Kultur der iranischen Bevölkerung und ergriff Maßnahmen, die den islamischen Prinzipien und Überzeugungen widersprachen.[94] Dazu gehörten unter anderem die Verwendung der kaiserlichen Zeitrechnung anstelle des islamischen Sonnen-Kalenders, die Ermutigung von Frauen, den Tschador nicht zu tragen,[95] sowie die Förderung eines Nationalismus im Gegensatz zum Islamismus.[96]

Im Jahr 1354 (1975) wurde der Ausgangspunkt des iranischen Kalenders vom solaren Hidschri-Kalender auf den kaiserlichen Kalender umgestellt und das Jahr 1355 als Jahr 2535 der kaiserlichen Zeitrechnung bezeichnet.

Rasul Jafarian, Historiker und Geschichtsprofessor, betrachtet die Frage des Hidschabs als eine der Voraussetzungen der Islamischen Revolution.[97] Er bewertet die religiöse Freiheit nach dem Sturz von Reza Schah, die Veröffentlichung des Buches Masale Hidschab von Schahid Motahhari im Jahr 1348 (1969) sowie die Demonstrationen von Frauen mit Tschador auf den Straßen im Jahr 1357 (1978) in diesem Zusammenhang.[98] Laut Jafarian gehörte die Hidschab-Frage während der Jahre des Kampfes gegen den Schah zu den wichtigsten Anliegen der Gegner des Regimes.[99] Es wird zudem berichtet, dass das Pahlavi-Regime durch die Einrichtung von Zentren für Prostitution, Glücksspiel, Alkoholkonsum und die Vorführung unmoralischer Filme Unmoral in der Gesellschaft verbreitete, wofür das Kunstfestival von Schiraz ein Beispiel war.[100]

Unterstützung des Bahaismus durch das Pahlavi-Regime

Nach Aussage des iranischen Bahai-Forschers Alireza Rouzbehani war die Präsenz von Bahai in wichtigen politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitsbezogenen Positionen für religiöse Menschen belastend.[101] Der Soziologe und Autor des Buches Bahāʾīyat dar Īrān, Seyyed Saeed Zahed Zahedani, betrachtet den Bahaismus als Instrument kolonialer Mächte zur Schwächung der religiösen Autorität im Iran.[102] Seiner Ansicht nach spielten Bahai überall dort eine aktive Rolle, wo die Entfernung der Religion aus politischen oder gesellschaftlichen Institutionen thematisiert wurde; sowohl in der Zeit der Konstitutionellen Revolution als auch während der Pahlavi-Ära war die Zusammenarbeit zwischen ausländischen Akteuren und den Bahai gegen Religion und Geistlichkeit deutlich erkennbar.[103]

Nach einem Bericht von Rasul Jafarian wuchs der Bahaismus während der Herrschaft des Pahlavi-Regimes mit Unterstützung der damaligen Regierung; eine bahaiische Persönlichkeit (Amir Abbas Hoveyda) wurde Premierminister und Dutzende weitere Bahai übernahmen wichtige staatliche Positionen.[104] Laut Jamshid Amouzegar, dem Premierminister zwischen 1356 und 1357 (1977–1978), betrachteten viele Menschen Hoveyda als Vertreter der Bahai und der Juden, was zum Sturz des Pahlavi-Regimes beitrug.[105] Nach Jafarian sah Imam Khomeini das Pahlavi-Regime als den Hauptfaktor für die Ausbreitung des Bahaismus im Iran. Deshalb richtete er – im Gegensatz zu Personen, die eine direkte Konfrontation mit den Bahai suchten – seine Opposition gegen das Pahlavi-Regime selbst. Aus diesem Grund wurde mit dem Sturz des Pahlavi-Regimes auch der Bahaismus als politische Kraft beseitigt.[106]

Wirtschaftliche Missbräuche im Pahlavi-Regime

Nach Ansicht der meisten Experten gehörte die weitverbreitete finanzielle Korruption der Pahlavi-Familie zu den Ursachen der Revolution des Volkes.[107] John Foran beschreibt das Pahlavi-Regime als von wirtschaftlicher Korruption, Bestechung und persönlicher Bereicherung durchdrungen.[108] Nach der Darstellung von Ervand Abrahamian, unter Berufung auf einen westlichen Ökonomen, wurden in den letzten Jahren des Pahlavi-Regimes etwa zwei Milliarden Dollar direkt aus den Öleinnahmen auf die Auslandskonten von Mitgliedern der königlichen Familie überwiesen.[109] Allein für die Feierlichkeiten zum 2500-jährigen Bestehen der iranischen Monarchie anlässlich der Gründung der ersten königlichen Dynastie im Iran gab die Regierung rund 100 Millionen Dollar aus.[110] Neben Mohammad Reza Schah und seiner Familie waren auch Regierungsbeamte in umfangreiche finanzielle Korruption verwickelt.[111]

Dokument über die Abhebung von Devisen vom Konto der Zentralbank zugunsten von Shams Pahlavi, der Schwester von Mohammad Reza Pahlavi.

Laut Abrahamian machte der Pahlavi-Hof zwar keine genauen Angaben über sein Vermögen, doch schätzten westliche Quellen dieses auf fünf bis zwanzig Milliarden Dollar. Abrahamian ordnet die Hauptquellen dieses Reichtums in vier Kategorien ein:[112]

Von Reza Schah und Mohammad Reza Pahlavi beschlagnahmte landwirtschaftliche Ländereien Überweisung großer Teile der Öleinnahmen auf Auslandskonten der Pahlavi-Familie Umfangreicher Handel unter Nutzung großer Kredite staatlicher Banken Pahlavi-Stiftung, zu der Dutzende Unternehmen, Fabriken und Banken gehörten.[113]

Folgen und Errungenschaften

Sadegh Zibakalam, Professor für Politikwissenschaft im Iran, bezeichnete die Auswirkungen und Konsequenzen der Islamischen Revolution sowohl auf regionaler Ebene als auch hinsichtlich grundlegender Veränderungen in den sozialen Strukturen Irans als beispiellos.[114] Forscher haben in diesem Zusammenhang eine Reihe von Aspekten hervorgehoben, darunter:

Vorstellung des Islam als umfassendes und gesellschaftliches System,[115] Erlangung politischer Macht und das An-die-Macht-Kommen islamischer Kräfte,[116] Wiederbelebung des Gedankens der Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen und Einheit der muslimischen Völker,[117] verstärkte Notwendigkeit für Regierungen, religiöse und gesellschaftliche Legitimität zu erlangen,[118] politische Unabhängigkeit und Befreiung vom Einfluss fremder Mächte,[119] Förderung einer Kultur der Unabhängigkeitsbestrebung und des Widerstands gegen imperialistische Mächte,[120] Offenlegung der Wechselbeziehung zwischen Religion und Politik,[121] Delegitimierung des bipolaren Weltsystems,[122] Schaffung von Voraussetzungen für das islamische Erwachen.[123]

Entstehung des Systems der Islamischen Republik Iran

Mit dem Sieg der Islamischen Revolution wurde das monarchische System im Iran gestürzt und eine religiöse Regierung[124] mit dem Schwerpunkt auf dem Wilāyat al-Faqīh gebildet.[125] Einige Tage nach der Rückkehr von Imam Khomeini in den Iran beauftragte er, gestützt auf die Unterstützung des Volkes, Mehdi Bazargan mit der Bildung einer Übergangsregierung,[126] damit durch ein Referendum die Staatsform bestimmt werden konnte.[127] Beim Referendum am 31. März und 1. April 1979 stimmte die Mehrheit der Wähler mit 98,2 % der Stimmen für die Errichtung der Islamischen Republik.[128]

Botschaft von Ajatollah Khoei nach der Gründung der Islamischen Republik Iran, in der er das Recht der Menschen auf freie Selbstbestimmung und ihre Beteiligung an der Errichtung einer islamischen Regierung würdigt.

Mit der Einrichtung der Expertenversammlung zur Ausarbeitung der Verfassung am 3. August 1979 beendeten deren Mitglieder die Ausarbeitung und endgültige Verabschiedung der Verfassung der Islamischen Republik Iran am 15. November desselben Jahres in 12 Kapiteln und 175 Artikeln und übergaben sie am 25. November dem Oberhaupt der Revolution.[129] Diese Verfassung wurde auf Anordnung von Sayyid Ruhollah Khomeini am 2. und 3. Dezember 1979 einem Referendum unterzogen[130] und mit der Zustimmung von 95 % der Teilnehmer (bei 75 % Wahlbeteiligung) angenommen.[131]

In der Verfassung wurde der Zwölfer-Schiismus als offizielle Religion des Iran anerkannt; neben islamischen Gesetzen und Vorschriften wurde auch auf weitere kulturelle und normative Prinzipien wie Beratung (Schūrā) und Gutes Gebieten und Schlechtes Verbieten Wert gelegt.[132] In der Präambel der Verfassung wird ihre Aufgabe darin gesehen, die ideologischen Voraussetzungen der Islamischen Revolution zu verwirklichen und geeignete Bedingungen für die Erziehung mit hohen und universellen Werten zu schaffen.[133] Außerdem heißt es in der Präambel, dass die Verfassung die Fortsetzung der Revolution innerhalb und außerhalb von Iran ermöglichen sowie jede Form von intellektueller und sozialer Tyrannei und wirtschaftlichem Monopol ablehnen soll.[134]

Wiederbelebung der religiösen und politischen Identität der Muslime

Es wird dargelegt, dass die Islamische Revolution die Religion auf die gesellschaftliche Bühne zurückgebracht hat; so wie während der Renaissance die Religion von der gesellschaftlichen Bühne verdrängt worden war.[135] Im Iran verbreitete sich die Ausübung religiöser Riten[136] und die Durchführung von religiösen Bildungsveranstaltungen,[137] der gesellschaftliche Status der Frau wurde aufgewertet[138] und islamische Werte wurden wiederbelebt.[139]

Nach Aussage des Forschers und Autors Hamid Parsania markierte die iranische Revolution einen Wendepunkt bei der Wiederbelebung der religiösen Identität der Muslime.[140] In verschiedenen Ländern bildeten sich Propaganda und Demonstrationen zur Umsetzung islamischer Gesetze, wie etwa zum Hidjab und zum Kampf gegen alkoholische Getränke sowie unmoralische Filme.[141] Die Auflage islamischer Bücher und Zeitschriften stieg beträchtlich.[142] Die intellektuellen, politischen, rechtlichen und ethischen Dimensionen der iranischen Führung, insbesondere von Imam Khomeini, wurden in islamischen Ländern propagiert[143] und ab dem Jahrzehnt der 1340er Jahre (nach dem persischen Kalender) trat die Religion ernsthafter in die Politik ein.[144] Das Ideal der Freiheit von Quds und Palästina verstärkte sich weltweit.[145]

Die iranische Revolution wird auch als Wiederbeleber der religiösen Identität der Schiiten vorgestellt.[146] Als Beispiele für die Wiederbelebung der religiösen Identität der Schiiten werden die Zunahme der politischen und religiösen Einsicht der Schiiten, die Organisation kohärenter politischer Strukturen, der Austritt aus der Position der Passivität sowie die aktive Rollenübernahme der Schiiten und das Aufblühen der Hawza-Schulen und religiösen Zentren angeführt.[147]

Ausbreitung des Schiitentums und des Islamismus

Rede von Ibrahim Zakzaki auf der Konferenz zu Imam Khomeini in London.[148] Ibrahim Zakzaki und Millionen von Menschen aus Nigeria wurden unter dem Einfluss der Islamischen Revolution im Iran und von Imam Khomeini zu Schiiten.[149]

Die Ausbreitung des schiitischen Glaubens[150] sowie die zunehmende Bedeutung des Schiitentums und Irans in der islamischen Welt und in der Region des Nahen Ostens gelten als wichtige Folgen der Islamischen Revolution.[151] Nach Ansicht von Rasul Jafarian wurde die Anziehungskraft der Persönlichkeit Imam Khomeinis und seine antiimperialistischen Positionen dem schiitischen Glauben zugeschrieben und führten zur Verbreitung des Schiitentums.[152] In diesem Zusammenhang wurde gesagt, dass der Diskurs der schiitischen Schule weltweit Beachtung fand,[153] während Gruppen, die eine ablehnende Haltung gegenüber der Religion einnahmen, isoliert wurden.[154] Religiöse Kräfte gewannen an Macht, und intellektuelle Bewegungen gerieten in eine defensive Position.[155] Laut Jafarian gewann nach der Islamischen Revolution in westlichen Forschungsinstituten die Schia-Forschung an Bedeutung und es wurden neue Studien auf diesem Gebiet durchgeführt.[156]

Mit dem Sieg der Islamischen Revolution entstand zudem eine neue Welle des Islamismus in islamischen und nicht-islamischen Ländern,[157] und Nichtmuslime bemühten sich verstärkt darum, den Islam kennenzulernen.[158] So zeigen einige Berichte, dass der Islamismus in Frankreich nach der Islamischen Revolution im Iran zunahm und die Zahl der Gebetsstätten für Muslime in diesem Land von 23 im Jahr 1970 auf über 1200 im Jahr 1992 anstieg; ebenso wuchs die Zahl der Muslime in Schweden von 16.000 im Jahr 1976 auf 200.000 im Jahr 1995 an.[159]

Orientierung islamischer Länder am iranischen Modell

Nach Ansicht einiger Forscher nahmen sowohl schiitische als auch sunnitische Bewegungen die Islamische Revolution nach der Errichtung einer schiitischen Herrschaft im Iran als Vorbild, wodurch sich der Geist des Widerstands gegen bestehende Verhältnisse auch auf Muslime in anderen Ländern übertrug.[160] In politischen Kämpfen nahm die Neigung zum Dschihad zu und islamische Bewegungen übernahmen Konzepte wie Dschihad, Märtyrertum und Selbstaufopferung als grundlegende Prinzipien.[161]

Nach Aussage des Gründers der Hizb ad-Daʿwa al-Islamiya Hasan Shubbar beeinflusste die von Imam Khomeini in Nadschaf entwickelte Diskussion über Wilayat al-Faqih arabische religiöse Intellektuelle, darunter Mitglieder der Hizb ad-Daʿwa al-Islamiya und Muhammad Baqir al-Sadr.[162] Muhammad Baqir al-Sadr übernahm unter dem Einfluss der iranischen Revolution die Führung der Hizb ad-Daʿwa al-Islamiya im Irak.[163] In den Städten Nadschaf, Kufa, Samarra und Kadhimiyya kam es zu Volksdemonstrationen, die zu Zusammenstößen mit staatlichen Sicherheitskräften führten.[164]

Kurz nach dem Sieg der Revolution demonstrierten auch schiitische Gemeinschaften in Saudi Arabien in einigen Städten, darunter Qatif.[165] In den Moscheen schiitisch geprägter Städte wurden Flugblätter gegen die saudische Königsfamilie verteilt und Prediger hielten Reden gegen die Regierung.[166] Im Jahr 1979 veranstalteten die Schiiten von al-Ahsa in Saudi Arabien erstmals öffentlich die Zeremonie der Ziyarat Ashura.[167] Berichten zufolge nahmen an den Aschura-Trauerfeiern desselben Jahres in Saudi-Arabien rund 400.000 Menschen teil.[168]

Der Einfluss der Islamischen Revolution beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Schiiten Saudi-Arabiens. Auch auf sunnitische Gruppen übte sie eine gewisse Anziehungskraft aus. So wurde etwa die Besetzung der al-Masjid al-Haram durch bewaffnete Fundamentalisten im Jahr 1400 AN (ab 20. November 1979, 1. Muharram 1400) in diesem Zusammenhang interpretiert.[169][170]

Gleichzeitig setzten die Regierungen des Irak und Saudi-Arabiens – unter Berücksichtigung der Erfahrungen der iranischen Revolution – verschiedene politische Maßnahmen um, um Protestbewegungen unter schiitischen Bevölkerungsgruppen zu verhindern.[171] Saddam Hussein war der Ansicht, Mohammad Reza Schah habe einen Fehler begangen, indem er Imam Khomeini nicht getötet habe; daher ließ er Sayyid Muhammad Baqir al-Sadr, den er als seinen größten Gegner betrachtete, hinrichten, um eine Revolution im Irak zu verhindern.[172] Berichten zufolge unterstützte Muhammad Baqir al-Sadr die iranische Revolution uneingeschränkt und rief die Bevölkerung zum bewaffneten Kampf auf.[173]

Aktive Personen und Gruppen in der Revolution

An der Islamischen Revolution im Iran waren verschiedene politische Gruppen und Ideologien beteiligt, darunter Strömungen der Tudeh-Partei, die Nationale Front, die Freiheitsbewegung Iran, der schiitische Klerus sowie die Volksmojahedin Iran.[174] Nach Ansicht von John Foran sind sich alle bedeutenden Forscher darin einig, dass die Revolution im Iran das Ergebnis einer Koalition verschiedener gesellschaftlicher Klassen war.[175] Es wurde sogar festgestellt, dass sich sämtliche Theoretiker darin einig sind, dass die Islamische Revolution hinsichtlich der Beteiligung aller sozialen Schichten ein außergewöhnliches Phänomen im Vergleich zu anderen Revolutionen war.[176]

Führung

Hauptartikel: Sayyid Ruhollah Khomeini

Der schiitische Großajatollah Sayyid Ruhollah Khomeini übernahm die Führung der Islamischen Revolution und gewann auch andere religiöse Autoritäten für seine Bewegung.[177] Nach dem Tod von Sayyid Husain Borujerdi entstand im Iran keine einheitliche religiöse Autorität mehr, und Sayyid Mohammad Hadi Milani, Sayyid Mohammad Kazem Shariatmadari sowie Sayyid Ruhollah Khomeini galten als bedeutende Marja at-Taqlid. Unter ihnen erlangte Imam Khomeini aufgrund seiner Opposition gegen das monarchische Regime größere Bekanntheit.[178] Allerdings hatte Imam Khomeini bereits früher (im islamischen Sonnenjahr 1323 [31. März 1944 bis 20. März 1945]) die Bevölkerung zum Aufstand gegen die Regierung aufgerufen.[179] Durch die Darlegung der Theorie der islamischen Regierung machte er deutlich, dass sein Ziel nicht nur die Absetzung der Pahlavi-Dynastie, sondern auch die Errichtung einer islamischen Regierung war.[180]

Rede von Imam Khomeini auf dem Friedhof Behescht-e Zahra in Teheran nach seiner Rückkehr in den Iran am 11. Februar 1979

Während der Revolution übte Imam Khomeini auf alle oppositionellen Gruppen eine große Anziehungskraft aus und seine Führung wurde allgemein akzeptiert.[181] Islamische Strömungen bezeichneten ihn als religiös-politisches Oberhaupt.[182] Auch die Volksmojahedin Iran – obwohl sie mit grundlegenden ideologischen Problemen konfrontiert waren – zeigten nach außen hin keine offene Opposition gegen ihn.[183] Überreste der Tudeh-Partei und linke Gruppen betrachteten Imam Khomeini als antiimperialistisches Oberhaupt.[184] Auch Personen mit nationalistischen Orientierungen sowie ein breites Spektrum von Intellektuellen akzeptierten faktisch seine Führung.[185]

Der Historiker Ervand Abrahamian ist der Ansicht, dass Khomeinis einfaches Leben, seine Weigerung, Kompromisse mit Unterdrückern einzugehen, sowie seine Konzentration auf Themen, die alle oppositionellen Gruppen vereinten (unter Vermeidung spaltender Fragen), eine entscheidende Rolle für seine Popularität und seinen Erfolg spielten.[186] Nach Ansicht von Sadegh Zibakalam stärkte Imam Khomeini eine neue Welle der Rückkehr Gebildeter zum Islam in großem Ausmaß und bewirkte historische Veränderungen in der Wahrnehmung der Beziehung zwischen Religion und Politik sowie zwischen Religion und Staat.[187] Nach sechzehn Monaten Straßenkonflikten, sechs Monaten Massendemonstrationen und fünf Monaten Arbeiterstreiks kehrte Imam Khomeini in den Iran zurück.[188]

Mit dem Sieg der Revolution gewannen Khomeini und die mit ihm verbundenen ideologischen Kräfte die Macht, während oppositionelle Gruppen und Persönlichkeiten allmählich an Einfluss verloren – darunter die Nationale Front (Iran), nichtreligiöse linke Gruppen, religiöse Minderheiten sowie sogar hochrangige Geistliche wie Sayyid Mohammad Kazem Shariatmadari.[189] Abrahamian zufolge bildeten vor allem die Kaufmannsschicht der Basare und Geistlichkeit die wichtigste gesellschaftliche Basis Khomeinis.[190]

Revolutionärer Klerus

Nach dem Tod von Ajatollah Sayyid Husain Borujerdi verfolgte die schiitische religiöse Autorität unter der Führung von Imam Khomeini einen neuen politischen Kurs. Zwei Gruppen von Geistlichen unterstützten ihn aktiv und trugen maßgeblich zum Sieg der Revolution bei.[191]

Die erste Gruppe, die vom Geheimdienst SAVAK als extrem bezeichnet wurde,[192] bestand aus Personen, die neben ihrer wissenschaftlich-religiösen Tätigkeit politisch stark praxisorientiert waren. Zu ihnen gehörten unter anderem Hossein Ali Montazeri, Sayyid Mohammad Reza Saeidi, Sayyed Ali Hosseini Khamenei, Akbar Hashemi Rafsanjani, Fazlollah Mahallati, Mohammad Reza Mahdavi Kani, Abolghasem Khazali, Mohammad Yazdi, Sadegh Khalkhali, Sayyid Ali Andarzgu sowie Ali-Akbar Feyz Meshkini.[193]

Eine Reihe bedeutender Lehrer der theologischen Hochschule von Qom, die ähnliche Ansichten vertraten, gründeten die Gesellschaft der Lehrenden des theologischen Seminars von Qom.[194] In Teheran gründeten Geistliche mit vergleichbarer Ausrichtung die Gesellschaft der kämpfenden Geistlichkeit.[195]

Bild einer Rede von Morteza Motahhari in der Hosseiniyeh Ershad vor dem Sieg der Revolution.

Eine andere Gruppe revolutionärer Geistlicher konzentrierte sich stärker auf kulturelle Fragen, Wiederbelebung des religiösen Denkens[196] sowie theoretische Begründung der Revolution. Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Morteza Motahhari, Mohammad Beheshti, Mohammad-Taqi Falsafi, Mohammad-Taqi Jafari, Mohammad Emami-Kashani, Mohammad Javad Bahonar, Mohammad-Taqi Mesbah-Yazdi und Mohammad Mofatteh.[197] Motahhari und Beheshti gelten als wichtige Theoretiker der Revolution.[198]

Morteza Motahhari wurde weniger als politische Persönlichkeit wahrgenommen, sondern vielmehr als kulturelle Figur deren Denken auf philosophisch-rechtlichen Grundlagen beruhte.[199] Im Jahr 1346 (Slar-Hidschri 21. März 1967–20. März 1968) gründete Motahhari zusammen mit einigen Gleichgesinnten die Hosseiniyeh Ershad,[200] wo er religiös-politische Themen behandelte und eine Form revolutionären religiösen Denkens verbreitete.[201]

Zu den weiteren Aktivitäten dieser Gruppe gehörten das Verfassen religiöser Lehrbücher für Schulen, Gründung der Schule „Din va Danesh“ (Religion und Wissen) als Alternative zu staatlichen und religiösen Schulen, journalistische Tätigkeiten und Artikel in religiösen Zeitschriften (wie z.B. Zeitschrift „Maktab-e Islam“), Entsendung von Predigern für Vorträge sowie Gründung kultureller Institutionen wie dem Institut Dar Rah-e Haqq (Institut „Tor des Rechts“) und Dar al-Tabligh (Tor der Aufrufung).[202]

In den Jahren 1977 und 1978 standen die meisten jungen Geistlichen stark unter dem Einfluss der Ideen und Anweisungen Imam Khomeinis.[203] In dieser Zeit entwickelte sich der Klerus zur unangefochtenen Führungskraft der Revolution.[204] Nach dem Sieg der Islamischen Revolution gewann die Geistlichkeit, die Imam Khomeini unterstützte an politischer Macht,[205] obwohl einige hochrangige Gelehrte eine direkte politische Machtübernahme der Geistlichen ablehnten.[206]

Geistliche in den Städten Irans

Einige Geistliche verfügten über einen geringeren Wirkungsbereich und ihre Aktivitäten beschränkten sich auf bestimmte Provinzen oder Städte.[207] Zu diesen gehörten unter anderem Sayyid Mohammad Hadi Milani[208] und Sayyid Hasan Tabatabai Qomi in Maschhad,[209] Baha' al-Din Mahallati[210] und Abdolhossein Dastgheib in Schiras,[211] Abdolrahim Rabbani Shirazi in Qom,[212] Asadollah Madani[213] und Mohammad Ali Ghazi Tabatabai in Täbriz,[214] Mohammad Sadoughi in Yazd[215] sowie Seyyed Hossein Khademi in Isfahan.[216]

Religiöse Intellektuelle

Von rechts nach links: Sayyid Mahmoud Taleghani, Mehdi Bazargan und Morteza Motahhari.

Im Verlauf der Bewegung der islamischen Revolution im Iran entstand ein religiös-intellektueller Diskurs, der die Koexistenz von Religion und Moderne betonte,[217] insbesondere im Rahmen der „Nehzat-e Azadi“.[218] Mehdi Bazargan, Sayyid Mahmoud Taleghani und Ali Shariati gehörten zu den zentralen Persönlichkeiten dieses Diskurses,[219] der eine national-religiöse Ausrichtung besaß.[220] Religiöse Intellektuelle waren innerhalb des organisatorischen Rahmens der Freiheitsbewegung politisch gegen den Schah aktiv.[221]

Während der Zeit der „Weißen Revolution“ (Reformprogramm von Mohammad Reza Schah, Beginn 1963) widersetzten sich die Freiheitsbewegung und in deren Folge auch Bazargan der Landreform. Sie betrachteten diese als eine Verschwörung zur Ausweitung des politischen Einflusses der monarchischen Regierung.

Nach Ansicht des Autors des Buches „Jaryan-shenasi-ye fekri-ye Iran-e mo'aser* („Strömungsanalyse des zeitgenössischen iranischen Denkens“) Abdolhossein Khosropanah neigte Bazargan ausdrücklich zum Säkularismus und zur Trennung von Religion und Politik.

Der zeitgenössische Schriftsteller Gholam Ali Haddad Adel ist der Auffassung, dass Bazargans wichtigster Einfluss an Universitäten und unter den neu ausgebildeten Akademikern darin bestand den Islam zu verteidigen indem er die Wissenschaftlichkeit der Religion zu beweisen versuchte. Viele Universitätsabsolventen glaubten damals, dass die Übernahme westlicher Wissenschaft und Zivilisation zwangsläufig eine Abkehr von der Religion bedeutet.[222]

Nach Angaben von Rasul Jafarian spielte Bazargans Werk Der zurückgelegte Weg (Rah-e Tey-shodeh) über mehrere Jahrzehnte hinweg eine wichtige Rolle im religiösen Verständnis der Bevölkerung und hatte großen Einfluss auf junge Menschen, insbesondere auf Studenten sowie auf die ideologische Entwicklung der Volksmojahedin Iran.[223] Dennoch berichtet Jafarian, dass Imam Khomeini als Bazargan versuchte ihm den Weg des politischen Kampfes zu erläutern erklärte, dass er seiner Belehrung nicht bedarf, wodurch ihre Meinungsverschiedenheiten offen zutage traten.

Der bekannte Geistliche und einer der führenden Vertreter der Freiheitsbewegung Sayyid Mahmoud Taleghani unterschied sich von anderen religiösen Geistlichen, da er die Nationale Front Iran unterstützte.[224] Er fungierte als Bindeglied zwischen religiösen und nichtreligiösen Gruppen.[225] Auch sunnitische Minderheiten sowie linke Gruppen wandten sich an ihn um ihre Anliegen vorzutragen.[226]

Obwohl Taleghani als moderater Vertreter der Revolution gilt wird berichtet, dass er mit der zunehmenden Radikalisierung der revolutionären Atmosphäre gezwungen war seine Positionen stärker an jene von Khomeini anzunähern.[227] Rasul Jafarian misst Taleghani eine so große Bedeutung bei, dass er ihn innerhalb der Bewegung der islamischen Revolution als Begründer einer eigenständigen Strömung in der Geschichte des islamischen Denkens bezeichnet.[228]

Seine politische Aktivität begann bereits ein halbes Jahrhundert zuvor in den 1940er Jahren (ab den frühen 1320er Jahren nach iranischem Kalender ≈ 1941–1950).[229] In der Hedayat-Moschee widmete sich Taleghani über viele Jahre der religiösen Verkündigung, hielt dort regelmäßig Koranauslegungen und äußerte sich in scharfem Ton gegen die Regierung.[230]

Foto einer Rede von Ali Shariati in der Hosseiniyeh Ershad.

Nach Ansicht vieler Forscher spielten die Ideen und Ansichten von Ali Shariati eine bedeutende Rolle bei der Entstehung der Revolution im Februar 1979.[231] John Foran ordnet Shariatis Stellung in der Revolution unmittelbar hinter Imam Chomeini ein.[232] Einige Autoren betrachten sogar das intellektuelle und literarische Klima der 1970er Jahre im Iran als stark von Shariati geprägt.[233]

Laut Sadegh Zibakalam weitete Shariati die Welle des Interesses am Islam erheblich aus und machte die Religion nicht nur unter Studenten und Intellektuellen attraktiv, sondern auch unter anderen gesellschaftlichen Gruppen.[234] Deshalb wurde Shariati manchmal als „Lehrer der Revolution“[235] oder als einer ihrer Theoretiker bezeichnet.[236]

Der Großteil seines Publikums bestand aus jungen intellektuellen Revolutionären.[237] Nach Ansicht von Nikki Keddie hatte Shariati einen großen Einfluss darauf junge Menschen auf einen revolutionären Aufstand vorzubereiten.[238] Seine Vorträge in der Hosseiniyeh Ershad wurden als Tonaufnahmen verbreitet[239] und zudem in gedruckten Broschüren veröffentlicht.[240] Bis zum Sieg der Revolution im Februar 1979 erschienen nahezu hundert Bücher oder Broschüren von ihm.[241] Bei Protestmärschen wurden seine Bilder neben denen von Imam Khomeini getragen.[242] Shariati half Intellektuellen Antworten auf ihre geistigen Fragen zu finden ohne ihre islamische Identität aufzugeben.[243]

Siehe auch: Mehdi Bazargan, Sayyid Mahmoud Taleghani und Ali Shariati

Gruppen und Organisationen mit bewaffnetem Ansatz

Während der revolutionären Bewegung griffen einige Gruppen und Einzelpersonen zum bewaffneten Kampf, darunter die Fadaiyan Islam und die Volksmojahedin Iran.[244]

Die Fadaiyan Islam wurden mit dem Ziel gegründet islamische Gesetze umzusetzen und eine islamische Regierung zu errichten.[245] Rasul Jafarian beschreibt sie als eine religiös-revolutionäre Strömung die zwischen 1945 und 1955 einen tiefgreifenden Einfluss auf die politische und religiöse Szene Irans ausübte.[246] Nach Jafarian muss diese Organisation als ein wichtiges Glied jener Denktradition betrachtet werden, wenn die iranische Revolution als traditionelle Bewegung gegen die Verwestlichung und für die Etablierung des Islam verstanden wird.[247] Die Motivation der Organisation war nicht ausschließlich politisch, sondern in ihrem Ursprung vor allem religiös geprägt.[248] Nach Ansicht von Mohammad-Taqi Mesbah-Yazdi trugen die revolutionären Aktivitäten der Fadaiyan Islam sowohl zur Nationalisierung der iranischen Ölindustrie als auch zur Beschleunigung der späteren islamischen Revolution bei.[249]

Die Volksmojahedin Iran wurden von mehreren radikalen jungen Mitgliedern der Freiheitsbewegung Iran gegründet, die sich von revolutionären marxistischen Bewegungen weltweit inspirieren ließen und den bewaffneten Kampf befürworteten.[250] Mohammad Hanifnejad, Saeed Mohsen und Ali-Asghar Badizadegan – allesamt ehemalige Mitglieder der Freiheitsbewegung – gründeten 1965 aufgrund ihrer Ablehnung der kompromissorientierten Strategie der Bewegung die Guerillaorganisation der Volksmojahedin Iran.[251]

Kennzeichnend für diese Organisation war ihre Mischung aus revolutionärer, islamischer und marxistischer Ideologie.[252] Laut Ervand Abrahamian führten ihre Guerillaaktionen gegen das Pahlavi-Regime in den 1970er Jahren zwar nicht allein zur gewünschten Revolution, hatten jedoch dedeutenden Einfluss auf den Verlauf der islamischen Revolution.[253]

Zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum 2500 jährigen Bestehen der iranischen Monarchie führte die Organisation geheime militärische Operationen durch. In den 1970er Jahren wurden mehrere amerikanische Militärangehörige von Mitgliedern dieser Organisation getötet.[254] Zu weiteren bewaffneten Aktionen gehörten ein gescheiterter Attentatsversuch auf den Sohn von Ashraf Pahlavi (Schwester von Mohammad Reza Schah),[255] Bombenanschläge während des Besuchs von Richard Nixon,[256] Ermordung des Leiters der Gefängnisverwaltung der nationalen Polizeibehörde,[257] sowie die Tötung eines Kommandeurs des gemeinsamen Anti-Sabotage-Komitees.[258]

Siehe auch: Fadaiyan Islam, Volksmojahedin Iran

Frauen

Historiker der islamischen Revolution betrachten die Beteiligung von Frauen an politischen Demonstrationen und revolutionären Aktivitäten als äußerst einflussreich.[259] Es wurde sogar festgestellt, dass die Rolle der Frauen in der islamischen Revolution eines der neuen Themen ist, das in die soziologische Analyse der Ursachen von Revolutionen eingeführt wurde.[260] Imam Khomeini betrachtete die Teilnahme von Frauen an Demonstrationen als religiöse Pflicht.[261] Zudem wird angenommen, dass die Ausbreitung des Diskurses des politischen Islam durch Imam Khomeini zur Stärkung des sozialen Kapitals von Frauen beitrug.[262]

Frauen nahmen – ebenso wie Männer – an Demonstrationen teil, wurden verhaftet und in einigen Fällen vom Pahlavi-Regime Folter ausgesetzt oder sogar getötet.[263] Berichten zufolge waren viele der Märtyrer im Zusammenhang mit dem schwarzen Freitag vom 17. September 1978 Frauen.[264] Wenn die Drohungen des Regimes mit Gewalt zunahmen stellten sich häufig Frauen mit Tschador in die erste Reihe der Demonstrationen, um die Polizeikräfte in eine schwierige Situation zu bringen.[265]

Zu den revolutionären Frauen zählen unter anderem Atiqeh Sedighi (Ehefrau von Mohammad Ali Rajai), Monireh Gorji-Fard, Banu Amin sowie Tahereh Dabbagh.[266]

Haltung schiitischer Gelehrter gegenüber der Revolution

Nach der Analyse von Rasul Jafarian gab es in den 1960er Jahren unter führenden schiitischen Gelehrten drei grundlegende Einstellungen zur Beziehung zwischen Politik und Religion:

  1. Vermeidung jeglicher Einmischung in die Politik
  2. Ablehnung einer radikalen Konfrontation mit der Regierung bei gleichzeitiger Kritik an moralischer Korruption
  3. aktive Beteiligung an der Politik.[267]

In einigen anderen Klassifizierungen wird zudem eine Gruppe sogenannter „hofnaher Geistlicher“ erwähnt, die im Dienst des Pahlavi-Regimes standen und theoretische Rechtfertigungen zur Sicherung der Macht des Schahs lieferten.[268] Rasul Jafarian zählt diese Geistlichen jedoch nicht zu den führenden Gelehrten erster oder zweiter Rangordnung, sondern ordnet sie eher der dritten oder vierten Kategorie religiöser Autoritäten zu.[269]

Die unterschiedlichen politischen und sozialen Positionen der schiitischen Rechtsgelehrten ergaben sich aus ihren jeweiligen juristisch-theologischen Auffassungen über die Regierung und über den Umfang der Befugnisse der Rechtsgelehrten[270] oder auch aus der Sorge vor möglichen Schäden sowie aus mangelnder politischer Macht und Einflussmöglichkeiten.[271]

Aufgrund dieser Meinungsunterschiede versuchten einige Rechtsgelehrte durch politische Beteiligung die Macht der Regierung zu begrenzen, während andere – durch politische Zurückhaltung und Anwendung der Praxis der Taqiyya – Abstand zur staatlichen Macht hielten.[272] Entsprechend dem Grad ihres politischen Engagements wurden verschiedene Klassifikationen für die Haltung schiitischer Gelehrter gegenüber der islamischen Revolution vorgeschlagen.[273]

Aktive Beteiligung an der Politik

Eine Gruppe von Rechtsgelehrten trat aktiv in die politische Arena ein und engagierte sich intensiv für die Absetzung der Pahlavi-Dynastie. Zu ihnen gehörten Imam Khomeini sowie viele Schüler von Sayyid Husain Borujerdi und Sayyid Mohammad Mohaqeq Damad.[274]

Mehrere Faktoren führten dazu, dass diese Gruppe schließlich gegenüber anderen Strömungen dominierte: besonderen Merkmale der politischen Theorie im schiitischen Recht, Fehlentscheidungen von Mohammad Reza Schah sowie persönliche Eigenschaften Imam Khomeinis.

Nach Angaben von Rasul Jafarian war Sayyid Mohammad Hadi Milani nach Imam Khomeini die zweitwichtigste Persönlichkeit in politischen Stellungnahmen und im revolutionären Widerstand.[275] Nach der Verhaftung Khomeinis wurde Milani daher eingeladen nach Qom zu kommen, um die revolutionäre Bewegung weiter zu leiten.[276]

Milani besaß in der Region Chorasan großen Einfluss und wurde sogar als „ungekrönter König“ bezeichnet.[277] Seine politischen Aktivitäten beschränkten sich jedoch nicht nur auf Maschhad: Während der Verhaftung Imam Khomeinis am 5. Juni 1963 übernahm er die Führung der religiösen Autoritäten, die sich für dessen Freilassung einsetzten.[278] Sein Auftreten gegenüber dem monarchischen Regime war deutlich schärfer als das vieler anderer religiöser Autoritäten.[279] Berichten zufolge erteilte Milani sogar General Waliallah Qarani – einem der Offiziere der iranischen Armee – die Erlaubnis den Schah zu töten.[280]

Mit der Zeit nahm Milanis politische Aktivität jedoch ab und er zog sich schrittweise aus der Politik zurück.[281]

Auch Sayyid Mohammad Sadegh Rouhani gehörte zu den jüngeren religiösen Autoritäten, die eine scharfe Haltung gegenüber dem Pahlavi-Regime einnahmen und die Errichtung eines islamischen Staates unter der Führung eines Rechtsgelehrten befürworteten.[282]

Begrüßung von Sayyid Mohammad Sadegh Rouhani durch das Volk von Qom nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis des Pahlavi-Regimes im Jahr 1978.[283]

Vorsichtige Beteiligung an der Politik

Laut John Foran verhielt sich eine Gruppe schiitischer Geistlicher während der islamischen Revolutiion vorsichtig.[284] Diese moderaten Geistlichen lehnten zwar die Pahlavi-Herrschaft und deren Erscheinungsformen moralischer Korruption ab, waren jedoch nicht bereit einen scharfen oder radikalen Kampf zu beginnen. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem Sayyid Mohammad Reza Golpaygani, Sayyid Mohammad Kazem Shariatmadari und Sayyid Shahab al-Din Najafi Marashi, deren Grundlagen Motive und Grad der politischen Beteiligung jedoch unterschiedlich waren.[285] Aus diesem Grund wird Najafi Marashi in einigen Klassifizierungen sogar zu jenen gezählt die sich grundsätzlich nicht in die Politik einmischten.[286] Dennoch versuchte diese Gruppe in bestimmten Situationen mit Imam Khomeini zusammenzuarbeiten, sodass nach außen hin eine gewisse Koordination und ein gemeinsamer Standpunkt dieser beiden Strömungen wahrgenommen wurde.[287]

Foto iranischer Gelehrter und religiöser Autoritäten in den 1970er Jahren (1350er Jahre islamischer Sonnenkalender ≈ 1971–1980). Erste Reihe von rechts nach links: Schahab al-Din Eshraqi (Schwiegersohn von Imam Khomeini), Sayyid Shahab al-Din Najafi Marashi, Sayyid Mohammad Kazem Shariatmadari und Sayyid Mohammad Reza Golpaygani.[288]

Shariatmadari maß der Frage ob der Schah bleiben oder gehen sollte keine besondere Bedeutung bei und forderte lediglich die Wiederherstellung der konstitutionellen Ordnung sowie Umsetzung der Verfassung.[289] In seinen Protesten griff er den Schah selbst nur selten direkt an. Stattdessen richtete sich seine Kritik hauptsächlich gegen Regierungsbeamte wie den Premierminister, Minister oder das Parlament.[290]

Er bezog auch Stellung zur Kapitulationsaffäre[291] sowie zum Einfluss des Bahaismus-Glaubens innerhalb staatlicher Institutionen.[292] Laut Nikki Keddie sah sich Shariatmadari mit der zunehmenden revolutionären Atmosphäre schließlich gezwungen seine Position zugunsten der Haltung von Imam Khomeini zu verändern.[293]

Vermeidung politischer Beteiligung

Eine Gruppe von Rechtsgelehrten vermied grundsätzlich eine direkte Einmischung in die Politik und beschränkte sich auf gelegentliche Empfehlungen oder Vermittlungsversuche.[294] Zu dieser Gruppe werden unter anderem Sayyid Ahmad Khansari sowie einige führende Mitglieder der Hojjatiyeh-Gesellschaft gezählt.[295]

Nach der Darstellung von Hossein Ali Montazeri akzeptierte Sayyid Ahmad Khansari das Prinzip des Herrschaft des Rechtsgelehrten nicht. Deshalb war er der Ansicht, dass man sich darauf beschränken sollte, die Regierung zu beraten und nicht in offenen Konflikt mit ihr zu geraten.[296] Nach Angaben von Rasul Jafarian vermied Khansari politische Beteiligung jedoch vor allem aufgrund der Erfahrung des Scheiterns der konstitutionellen Revolution und aus der Überzeugung heraus, dass eine direkte Konfrontation mit der Regierung kaum erfolgreich sein könne.[297]

Auch einige Führungsfiguren der Hojjatiyeh-Gesellschaft hielten sich aus ideologischen Gründen oder aus Taqiyya (religiös begründeter Vorsicht) von politischer Beteiligung fern.[298] Nach Jafarian beruhte ihre Überzeugung auf der Ansicht, dass nur ein Unfehlbarer eine legitime Regierung führen könne.[299] Die Hojjatiyeh-Gesellschaft untersagte ihren Mitgliedern daher ausdrücklich die Teilnahme an politischen Aktivitäten.[300]

Neubewertung islamischer Begriffe und Konzepte im revolutionären Diskurs

Mit dem Sieg der islamischen Revolution erhielten einige islamische Begriffe und Konzepte erneut größere Aufmerksamkeit.[301] Beispielsweise verbreiteten sich Begriffe wie Dschihad und Märtyrertum in der Literatur islamischer Bewegungen stärker, wodurch sich in vielen muslimischen Ländern auch ein ausgeprägterer Geist der Opfer- und Märtyrerbereitschaft entwickelte.[302]

Die iranische Revolution führte zudem zu einer Veränderung des globalen politischen Diskurses, indem sie die Sprache internationaler Konflikte stärker als Konfrontation zwischen der globalen Hochmut der Mächte und Unterdrückten der Welt darstellte.[303]

Imamat und Umma (islamische Gemeinschaft)

Die Umma (islamische Gemeinschaft/arabisch: اُمّت) ist eines der zentralen Konzepte im politischen System des Islam und wird im Diskurs der islamischen Revolution umfassend verwendet.[304] Im Gegensatz zum Konzept der Nation ist die islamische Gemeinschaft (Umma) ein internationales, interethnisches und interstaatliches Konzept, das weder auf Sprache, Ethnie noch Geschichte basiert.[305] Dieser Begriff umfasst eine große Gruppe von Menschen, die unter Führung eines gemeinsamen Oberhaupts (Imamat) einem gemeinsamen Ziel entgegengehen.[306] In Artikel 11 der Verfassung der Islamischen Republik Iran werden alle Muslime als eine Umma betrachtet und der Staat wird verpflichtet auf Grundlage der Einheit der islamischen Völker politische, wirtschaftliche und kulturelle Einheit in der islamischen Welt zu verwirklichen.[307]

Der Diskurs der islamischen Revolution schuf durch die Betonung des Konzepts der islamischen Umma und durch Aufruf zur islamischen Einheit die Grundlage für die Entstehung eines Systems von Imamat und Umma.[308] Die Theorie von Umma und Imamat ist eine systembildende Theorie, die auf dem Gedanken der Herrschaft des Rechtsgelehrten basiert und auf deren Grundlage die Beziehung der islamischen Gemeinschaft zu ihren Oberhäuptern politisch geregelt wird.[309] Nach dieser Theorie übernehmen die Rechtsgelehrten neben der Erklärung der Überlieferungen und der religiösen Rechtsnormen auch die politische Führung der Gemeinschaft (Umma).[310]

Taghut, Mustaz'af und Mustakbir

Nach dem Sieg der islamischen Revolution fand der Begriff „Taghut“ (tyrannische, gottwidrige Herrschaft) im politischen Sprachgebrauch Irans und der Welt des Islam weite Verwendung.[311] Imam Chomeini nutzte dieses Wort für die Pahlavi-Könige und ihre korrupten Höflinge.[312] Im politischen Vokabular bezeichnet dieser Begriff Personen, Gruppen oder Regierungen, die anti-islamisch sind und materielle sowie antireligiöse westliche Werte unterstützen.[313]

„Mustaz'af“ und „Mustakbir“ sind politische Begriffe des Islam,[314] die in einem Gegensatzverhältnis zueinander stehen.[315] Der politisch-soziale Aktivist aus Bahrain Isa Ahmad Qasim definiert einen „Mustakbir“ als einen Verantwortlichen, Herrscher oder eine Regierung, die eine Gruppe unterdrückt und alle Mittel der Repression einsetzt um sie daran zu hindern zu ihrem Recht zu gelangen.[316]

Hossein Ali Montazeri – von 1985 bis 1989 kommissarischer Führungsstellvertreter – betont jedoch, dass nicht jeder Schwache als „mustazʿaf“ gilt. Wer die Fähigkeit besitzt gegen seine Schwäche anzukämpfen zählt nicht zu den Unterdrückten.[317]

Im politischen Sprachgebrauch Irans wurde auf die „Mustazʿafin“ auch mit Begriffen wie „Hüttenbewohner“, „Benachteiligte“ und „Barfüßige“ verwiesen.[318] Die Empathie Imam Khomeinis mit Unterdrückten stärkte seine soziale Basis.[319]

Das Verhältnis Imam Khomeinis zu den Mustazʿafin wird als wechselseitig beschrieben: Einerseits werden sie zu seinen treuesten Anhängern gezählt,[320] andererseits betrachtete Imam Khomeini sie als die eigentlichen Besitzer der Revolution.[321]

Export der Revolution

Der Export der Islamischen Revolution bedeutet die Verbreitung der Ideen, Werte und Ziele der islamischen Revolution unter anderen Völkern.[322] Der Export von Revolutionen ist ein in allen Revolutionen übliches Phänomen und wurde auch nach dem Sieg der iranischen Revolution zu einem wichtigen Thema in der revolutionären Gesellschaft.[323] Dies geschieht durch die Förderung von Konzepten wie Gerechtigkeitssuche und Kampf gegen Unterdrückung.[324]

Zu den negativen Aspekten des Exports zählen die Eliminierung des Zionismus und Kampf gegen die globale Arroganz; zu den positiven Aspekten gehören Wiederbelebung des Islam, Einheit der Muslime, Errichtung einer islamischen Regierung sowie Erlangung von Unabhängigkeit und Freiheit.[325] Forschende betonen, dass der wichtigste Einfluss der islamischen Revolution auf die islamische Welt im Bereich der Ideen und Ideologien liegt.[326]

Obwohl der Export der islamischen Revolution sowohl direkt als auch indirekt angedacht war, wurde er überwiegend in Form eines inspirierenden Vorbilds umgesetzt, ohne direkte Intervention.[327] Zu den Instrumenten der Islamischen Republik Iran für den Export der Revolutions zählen: Internationaler al-Quds-Tag, Bara'ah-Zeremonie während der Pilgerfahrt, Woche der Einheit des Islam, Jahrestag des Revolutionssiegs, Abhaltung von Konferenzen zum islamischen Denken sowie Seminare über Freiheitsbewegungen.[328]

Als besonders einflussbetroffene Länder gelten Irak, Afghanistan, Türkei, Pakistan, Libanon und Sudan.[329] Den größten und dauerhaftesten direkten Einfluss hatte die Revolution auf den Libanon;[330] die Hisbollah gilt als direkte Auswirkung der iranischen Revolution im Libanon.[331]

Der Export der Revolution brachte auch negative Folgen mit sich: So wurde nach dem Sieg der Revolution die Gefahr Israels für die Araber zu einer zweitrangigen Bedrohung und auf der Konferenz von Amman im Jahr 1987 wurde Iran als Hauptgefahr bezeichnet.[332]

Fußnoten

  1. ↑ Abrahamian, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 651–652.
  2. ↑ Abrahamian, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 656.
  3. ↑ Zibakalam, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 94.
  4. ↑ Abrahamian, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 653–654.
  5. ↑ Nadschafzadeh, Jābe-jāyī-ye do enqelāb, S. 382–383.
  6. ↑ Zibakalam, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 47.
  7. ↑ Elhāmī-niyā, Nahzat-e entezār va enqelāb-e eslāmī, S. 57; Mohammadī, Dastāvard-hā-ye kalān-e enqelāb-e eslāmī, S. 78; Heydarī u.a., Nahzat-e entezār va enqelāb-e eslāmī, S. 100.
  8. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-e Peymāne, S. 399.
  9. ↑ Meṣbāḥ-e Yazdī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 140.
  10. ↑ Meṣbāḥ-e Yazdī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 95.
  11. ↑ Abolḫayr, Enqelāb-e eslāmī az enqelāb tā ḥokūmat, S. 15.
  12. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 4.
  13. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-e Peymāne, S. 371.
  14. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 653.
  15. ↑ Bašīriye, Zamīne-hā-ye ejtemāʿī-ye enqelāb-e Īrān, S. 263.
  16. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 653–654.
  17. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 3.
  18. ↑ Fāżelī-niyā, Žeopolītik-e šīʿe va negarānī-ye ġarb az enqelāb-e eslāmī, S. 201.
  19. ↑ Brzezinski, Asrār-e soqūṭ-e šāh, S. 9.
  20. ↑ Brzezinski, Asrār-e soqūṭ-e šāh, S. 21.
  21. ↑ „Dāneškade-ye motāleʿāt-e enqelāb-e eslāmī“, Webgāh-e Dānešgāh-e Maʿāref-e Eslāmī.
  22. ↑ „Daftarče-ye rāhnamā-ye entexāb-e rešte-ye āzmon-e vorūdī-ye maqtaʿ-e dokt’orā 1404“, S. 58.
  23. ↑ „Daftarče-ye rāhnamā-ye entexāb-e rešte-ye āzmon-e vorūdī-ye maqtaʿ-e kāršenāsī-ye aršad-e nāpeyvaste 1404“, S. 73.
  24. ↑ „Daftarče-ye rāhnamā-ye entexāb-e rešte-ye āzmon-e vorūdī-ye maqtaʿ-e dokt’orā 1404“, S. 58.
  25. ↑ „Negāhī be Markaz-e Asnād-e Enqelāb-e Eslāmī“, Webgāh-e Moʾassese-ye Motāleʿāt va Pažūheš-hā-ye Sīyāsī.
  26. ↑ „Darbāre-ye mā“, Webgāh-e Moʾassese-ye Motāleʿāt va Pažūheš-hā-ye Sīyāsī.
  27. ↑ „Našrīye-ye ʿelmī-ye motāleʿāt-e enqelāb-e eslāmī“, Webgāh-e Faṣlnāme-ye ʿelmī-ye Motāleʿāt-e Enqelāb-e Eslāmī.
  28. ↑ „Darbāre-ye našrīye“, Webgāh-e Faṣlnāme-ye ʿelmī-ye Pažūheš-hā-ye Enqelāb-e Eslāmī.
  29. ↑ „Barresī-ye enqelāb-e Īrān: bā darāmadī pīrāmūn-e tārīḫ-e moʿāṣer“, Webgāh-e Ḫāne-ye Ketāb va Adabīyāt-e Īrān.
  30. ↑ „Nabard-e qodrat dar Īrān: čerā va čegūne rūḥānīyat barande šod?“, Webgāh-e Ḫāne-ye Ketāb va Adabīyāt-e Īrān.
  31. ↑ Saḫorānī-ye Emām Ḫomeynī dar 13 Ḫordād 1342 (Rede von Imam Chomeini am 13. Khordad 1342), auf der Website des Instituts für Studien und Forschungen zur Politik.
  32. ↑ Jaʿfariyān, Jaryānhā va sāzmānhā-ye maḏhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 323.
  33. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 431.
  34. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 158-159.
  35. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 158-159.
  36. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 158-159.
  37. ↑ Keddī, Rīše-hā-ye enqelāb-e Īrān, S. 357.
  38. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 158-159.
  39. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 623.
  40. ↑ Šojāʿīyān, Farhang-e šīʿī va enqelāb-e eslāmī, S. 7.
  41. ↑ Molāyīpūr, Āḏaraḫš-e enqelāb, S. 24.
  42. ↑ Molāyīpūr, Āḏaraḫš-e enqelāb, S. 39.
  43. ↑ Ḫalḫalī, Ānjā ke ḫūn bar šamšīr pīrūz šod, S. 8.
  44. ↑ Beheštī-Sereṣt & Ṣāber-Damīrčī, Ǧarge-ye enqelāb: barresī-ye taḥlīlī-ye maqāle-ye Aḥmad Rašīdī-ye Moṭlaq, S. 159.
  45. ↑ Moṭahharī, Āyande-ye enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 210.
  46. ↑ Nūrī, ʿElal va angīze-hā-ye qīyām-e 17 Šahrīvar, S. 195.
  47. ↑ Enqelāb-e eslāmī va enqelāb-hā-ye ǧahān, S. 77-79.
  48. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 21.
  49. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 567.
  50. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 524.
  51. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 533.
  52. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 55.
  53. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 533.
  54. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 524.
  55. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 70.
  56. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 524.
  57. ↑ Keddī, Rīše-hā-ye enqelāb-e Īrān, S. 404.
  58. ↑ al-Subkī, Tārīḫ-e Īrān al-sīyāsī bayn-e ṯowratayn, S. 182.
  59. ↑ Najafzāde, Jābe-jāyī-ye do enqelāb, S. 375.
  60. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 562.
  61. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 571-572.
  62. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 555.
  63. ↑ Moṭahharī, Āyande-ye enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 26.
  64. ↑ Vgl. Šojāʿīyān, Farhang-e šīʿī va enqelāb-e eslāmī, S. 7.
  65. ↑ Vgl. Šojāʿīyān, Farhang-e šīʿī va enqelāb-e eslāmī, S. 7.
  66. ↑ Malakūtīyān, Zamīne-hā, ʿavāmel va bāztāb-e ǧahānī-ye enqelāb-e eslāmī: rah-yāft-e farhangī, S. 25.
  67. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 575-576.
  68. ↑ Fūrān, Moqāvemat-e šekande, S. 565.
  69. ↑ Panāhī, Barresī-ye zamīne-hā va ahdāf-e enqelāb-e islāmī-ye Īrān bar asās-e šeʿār-hā-ye enqelāb, S. 79.
  70. ↑ Panāhī, Barresī-ye zamīne-hā va ahdāf-e enqelāb-e islāmī-ye Īrān bar asās-e šeʿār-hā-ye enqelāb, S. 77.
  71. ↑ Panāhī, Barresī-ye zamīne-hā va ahdāf-e enqelāb-e islāmī-ye Īrān bar asās-e šeʿār-hā-ye enqelāb, S. 82.
  72. ↑ Fūkū, Īrāni-hā če roʾyā-ī dar sar dārand?, S. 65.
  73. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 6.
  74. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 6.
  75. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 238.
  76. ↑ Meṣbāḥ-e Yazdī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 93.
  77. ↑ Meṣbāḥ-e Yazdī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 89-93.
  78. ↑ ʿAmīd-e Zanjānī, Enqelāb-e eslāmī va rīše-hā-ye ān, S. 23-27.
  79. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 57.
  80. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 57.
  81. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 57-58.
  82. ↑ Keddī, Rīše-hā-ye enqelāb-e Īrān, S. 374.
  83. ↑ Keddī, Rīše-hā-ye enqelāb-e Īrān, S. 374.
  84. ↑ Zībākalām, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 59.
  85. ↑ Fāżilī-Niyā, Ǧiyūpūlitīk-i Šīʿa wa nigarānī-yi Ġarb az inqilāb-i islāmī, S. 61.
  86. ↑ Ḥusaynī und Bašīriyya, „Farhang-i Šīʿī wa kārizmā dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 116.
  87. ↑ Ḥusaynī und Bašīriyya, „Farhang-i Šīʿī wa kārizmā dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 116.
  88. ↑ Ḥusaynī und Bašīriyya, „Farhang-i Šīʿī wa kārizmā dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 116.
  89. ↑ Vgl. beispielsweise: Mūsawī Ḫumaynī, Ṣaḥīfa-yi Imām, B. 3, S. 421; B. 4, S. 124; B. 5, S. 266.
  90. ↑ Vgl. beispielsweise: Mūsawī Ḫumaynī, Ṣaḥīfa-yi Imām, B. 3, S. 460; B. 5, S. 154.
  91. ↑ Bašīriyya, Zamīna-hā-yi iǧtimāʿī-yi inqilāb-i Īrān, S. 101.
  92. ↑ Ḥusaynī und Bašīriyya, „Farhang-i Šīʿī wa kārizmā dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 118.
  93. ↑ Bašīriyya, Zamīna-hā-yi iǧtimāʿī-yi inqilāb-i Īrān, S. 47.
  94. ↑ Malekutian, Zamīnehā, ʿavāmel va bāztāb-e jahānī-ye enqelāb-e eslāmī: rah-yāft-e farhangī, S. 101.
  95. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 546.
  96. ↑ Ġarovīān va Qavāmīān, Mellī-gerāyī (nāsīonālīsm) az dīdgāh-e eslām, S. 106.
  97. ↑ Jaʿfaryān, Jaryān-hā va sāzmān-hā-ye mazhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 370.
  98. ↑ Jaʿfaryān, Jaryān-hā va sāzmān-hā-ye mazhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 370.
  99. ↑ Jaʿfaryān, Jaryān-hā va sāzmān-hā-ye mazhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 370.
  100. ↑ Malekutian, Zamīnehā, ʿavāmel va bāztāb-e jahānī-ye enqelāb-e eslāmī: rah-yāft-e farhangī, S. 102.
  101. ↑ Rūzbehānī, Taḥlīl va naqd-e Bahāʾīyat, S. 139.
  102. ↑ Zāhed Zāhedānī, Bahāʾīyat dar Īrān, S. 294.
  103. ↑ Zāhed Zāhedānī, Bahāʾīyat dar Īrān, S. 294.
  104. ↑ Jaʿfaryān, Bahāʾīyān, S. 11.
  105. ↑ Jaʿfaryān, Jaryān-hā va sāzmān-hā-ye mazhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 216.
  106. ↑ Jaʿfaryān, Bahāʾīyān, S. 11.
  107. ↑ Dādgar, Fasād-e mālī dar tārīḫ-e moʿāṣer-e Īrān, S. 18.
  108. ↑ Forān, Moqāvemat-e shekanande, S. 464.
  109. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 538.
  110. ↑ Dādgar, Fasād-e mālī dar tārīḫ-e moʿāṣer-e Īrān, S. 16.
  111. ↑ Dādgar, Fasād-e mālī dar tārīḫ-e moʿāṣer-e Īrān, S. 14–18.
  112. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 537–538.
  113. ↑ Ābrāhāmīān, Īrān beyn-e do enqelāb, S. 537–538.
  114. ↑ Zībākalam, Moqaddame-ī bar enqelāb-e eslāmī, S. 47.
  115. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 300.
  116. ↑ Dānešyār, Bar-rasī-ye taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar ravābeṭ-e beynolmelal, S. 167.
  117. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 165.
  118. ↑ Dānešyār, Bar-rasī-ye taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar ravābeṭ-e beynolmelal, S. 167.
  119. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 160.
  120. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 164.
  121. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 164.
  122. ↑ Mojarrad, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī bar sīyāsat-e beynolmelal, S. 227.
  123. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 166.
  124. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 158.
  125. ↑ Moḥammadī, Dast-āvard-hā-ye kalān-e enqelāb-e eslāmī, S. 78.
  126. ↑ Madanī, Tārīḫ-e sīyāsī-ye moʿāṣer-e Īrān, B. 2, S. 461–462.
  127. ↑ Ājorlū, Hame-porsī-ye Jomhūrī-ye Eslāmī, S. 35.
  128. ↑ Malek-Afżalī Ardakānī, Moḫtaṣar-e ḥoqūq-e asāsī va āšnāyī bā qānūn-e asāsī, S. 31.
  129. ↑ Matn-e qānūn-e asāsī, Einleitung, S. 17.
  130. ↑ Malek-Afżalī Ardakānī, Moḫtaṣar-e ḥoqūq-e asāsī va āšnāyī bā qānūn-e asāsī, S. 31–32.
  131. ↑ Matn-e qānūn-e asāsī, Einleitung, S. 17.
  132. ↑ Malek-Afżalī Ardakānī, Moḫtaṣar-e ḥoqūq-e asāsī va āšnāyī bā qānūn-e asāsī, S. 27–28.
  133. ↑ Matn-e qānūn-e asāsī, Einleitung, S. 18.
  134. ↑ Matn-e qānūn-e asāsī, Einleitung, S. 18–19.
  135. ↑ Ṭāherī, Bāz-ḫānī-ye taʾṯīrāt-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar bīdārī-ye mosalmānān, S. 13.
  136. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 162.
  137. ↑ Moḥammadī, Dast-āvard-hā-ye kalān-e enqelāb-e eslāmī, S. 95.
  138. ↑ Eyvażī, Dar-āmadī taḥlīlī bar enqelāb-e eslāmī-ye Īrān, S. 162.
  139. ↑ Moḥammadī, Bāztāb-e jahānī-ye enqelāb-e eslāmī, S. 57.
  140. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-e peymāne, S. 377.
  141. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 301.
  142. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 301.
  143. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 301.
  144. ↑ Jaʿfariyān, Jarayān-hā va sāzmān-hā-ye maḏhabī-sīyāsī-ye Īrān, S. 283.
  145. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 301.
  146. ↑ Moḥammadī, Bāztāb-e jahānī-ye enqelāb-e eslāmī, S. 519–523.
  147. ↑ Moḥammadī, Bāztāb-e jahānī-ye enqelāb-e eslāmī, S. 519–523.
  148. ↑ „Imam Khomeini Challenged World Dominant Powers: Zakzaky“, Imam Khomeini’s portal.
  149. ↑ „Šeḫ Zakzākī čegūne Šīʿe šod“, auf der Website der Internationalen Estebsar-Stiftung.
  150. ↑ Jaʿfariyān, Enqelāb-e eslāmī-ye Īrān dar donyā-ye jadīd, S. 194.
  151. ↑ Ḥeshmat-zāde, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar kešvar-hā-ye eslāmī, S. 301.
  152. ↑ Jaʿfariyān, Enqelāb-e eslāmī-ye Īrān dar donyā-ye jadīd, S. 195.
  153. ↑ Moḥammadī, Dast-āvard-hā-ye kalān-e enqelāb-e eslāmī, S. 101.
  154. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-e peymāne, S. 397.
  155. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-e peymāne, S. 397.
  156. ↑ Jaʿfariyān, Enqelāb-e eslāmī-ye Īrān dar donyā-ye jadīd, S. 196.
  157. ↑ Mojarrad, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī bar sīyāsat-e beyn-al-melal, S. 193.
  158. ↑ Ṭāherī, Bāz-ḫānī-ye taʾṯīrāt-e enqelāb-e eslāmī-ye Īrān bar bīdārī-ye mosalmānān, S. 13.
  159. ↑ Mojarrad, Taʾṯīr-e enqelāb-e eslāmī bar sīyāsat-e beyn-al-melal, S. 195.
  160. ↑ Fāżilī-Niyā, Ǧiyūpūlītīk-i Šīʿa wa nigarānī-yi Ġarb az Inqilāb-i Islāmī, S. 115.
  161. ↑ Šīrūdī, Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān wa ǧunbiš-hā-yi ǧahān-i Islām, S. 31.
  162. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 339.
  163. ↑ Muǧarrad, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī bar siyāsat-i bayn al-milal, S. 200.
  164. ↑ [bestehende deutsche Fußnote 195 unverändert beibehalten]
  165. ↑ Šīrūdī, Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān wa ǧunbiš-hā-yi ǧahān-i Islām, S. 34.
  166. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 93.
  167. ↑ Šīrūdī, Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān wa ǧunbiš-hā-yi ǧahān-i Islām, S. 32.
  168. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 94.
  169. ↑ Ḥāʾirī, Rūzšumār-i qamarī, S. 6.
  170. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 95.
  171. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 93–94.
  172. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 89.
  173. ↑ Ḥišmat-Zāda, Taʾṯīr-i Inqilāb-i Islāmī-yi Īrān bar kišvar-hā-yi Islāmī, S. 89.
  174. ↑ Ābrāhāmiyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 554–611.
  175. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 566–573.
  176. ↑ Darbandī und Akbarzāda, Naqš-i sarmāya-yi iǧtimāʿī-yi zanān dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān, S. 32.
  177. ↑ Pārsāniyā, Ḥadīṯ-i paymāna, S. 303.
  178. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 236.
  179. ↑ Mūsavī Ḫumaynī, Ṣaḥīfa-yi Imām, B. 1, S. 23.
  180. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 341.
  181. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 120–121.
  182. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 120.
  183. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 121.
  184. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 121.
  185. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 121.
  186. ↑ Ābrāhāmīyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 655–656.
  187. ↑ Zībā-kalām, Muqaddama-ī bar inqilāb-i islāmī, S. 115.
  188. ↑ Ābrāhāmiyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 649.
  189. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 379.
  190. ↑ Ābrāhāmiyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 657.
  191. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 356.
  192. ↑ Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 37.
  193. ↑ Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 37; Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 356–360.
  194. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 367.
  195. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 367.
  196. ↑ Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 38.
  197. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 368–377.
  198. ↑ Naǧafzāda, Ǧābaǧāʾī-yi du inqilāb, S. 333.
  199. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 368.
  200. ↑ Sīrī dar zindagānī-yi ustād Muṭahharī, S. 72.
  201. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 374–375.
  202. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 376–435.
  203. ↑ Naǧafzāda, Ǧābaǧāʾī-yi du inqilāb, S. 337.
  204. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 568.
  205. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 385.
  206. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 388.
  207. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  208. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  209. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 316.
  210. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 319.
  211. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 366.
  212. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 367.
  213. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 366.
  214. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 366.
  215. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  216. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  217. ↑ Ḫusrawpānāh, Ǧaryān-šināsī-yi fikrī-yi Īrān-i muʿāṣir, S. 20–21.
  218. ↑ Ḫusrawpānāh, Ǧaryān-šināsī-yi fikrī-yi Īrān-i muʿāṣir, S. 319–321.
  219. ↑ Ḫusrawpānāh, Ǧaryān-šināsī-yi fikrī-yi Īrān-i muʿāṣir, S. 21.
  220. ↑ Ḫusrawpānāh, Ǧaryān-šināsī-yi fikrī-yi Īrān-i muʿāṣir, S. 319.
  221. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 332.
  222. ↑ Ḥaddād ʿĀdil, Bāzargān, B. 1, S. 446.
  223. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 160.
  224. ↑ Ābrāhāmiyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 564.
  225. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 314.
  226. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 315.
  227. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 369.
  228. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 473.
  229. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 473.
  230. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 478–480.
  231. ↑ Ḫusrawpānāh, Āsīb-šināsī-yi dīn-pāžūhī-yi muʿāṣir, S. 198–199; Isfandiyārī, Šuʿla-yi bī-qarār, S. 133; Narāqī, „Īrān-šināsī; naqdī bar andīša-hā-yi duktūr ʿAlī Šarīʿatī...“, S. 24.
  232. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 546.
  233. ↑ Ḫusrawpānāh, Āsīb-šināsī-yi dīn-pāžūhī-yi muʿāṣir, S. 198.
  234. ↑ Zībā-kalām, Muqaddamaʾī bar inqilāb-i islāmī, S. 119.
  235. ↑ Isfandiyārī, Šuʿla-yi bī-qarār, S. 136.
  236. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 544.
  237. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 319.
  238. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 321.
  239. ↑ Vgl. beispielsweise: „Suḫanrānī-hā-yi duktūr ʿAlī Šarīʿatī“, Website von Dr. Šarīʿatī.
  240. ↑ Isfandiyārī, Šuʿla-yi bī-qarār, S. 145.
  241. ↑ Isfandiyārī, Šuʿla-yi bī-qarār, S. 145.
  242. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 321.
  243. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 333.
  244. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 403.
  245. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 216–217.
  246. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 216.
  247. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 244.
  248. ↑ Miṣbāḥ Yazdī, Inqilāb-i islāmī wa rīša-hā-yi ān, S. 234.
  249. ↑ Miṣbāḥ Yazdī, Inqilāb-i islāmī wa rīša-hā-yi ān, S. 251.
  250. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 545.
  251. ↑ Ḫusrawpānāh, Ǧaryān-šināsī-yi fikrī-yi Īrān-i muʿāṣir, S. 321.
  252. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 546.
  253. ↑ Vgl. Ābrāhāmiyān, Īrān bayn-i du inqilāb, S. 592–595.
  254. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 551.
  255. ↑ Gurūhī az pažūhšgarān, Sāzmān-i Muǧāhidīn-i Ḫalq, B. 1, S. 498.
  256. ↑ Gurūhī az pažūhšgarān, Sāzmān-i Muǧāhidīn-i Ḫalq, B. 1, S. 532.
  257. ↑ Gurūhī az pažūhšgarān, Sāzmān-i Muǧāhidīn-i Ḫalq, B. 1, S. 537.
  258. ↑ Gurūhī az pažūhšgarān, Sāzmān-i Muǧāhidīn-i Ḫalq, B. 1, S. 644.
  259. ↑ Vgl. beispielsweise: Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 365; Darbandī und Akbarzāda, „Naqš-i sarmāya-yi iǧtimāʿī-yi zanān dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 23.
  260. ↑ Darbandī und Akbarzāda, „Naqš-i sarmāya-yi iǧtimāʿī-yi zanān dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 31.
  261. ↑ Muṭahharī, Āyanda-yi inqilāb-i islāmī-yi Īrān, S. 224.
  262. ↑ Darbandī und Akbarzāda, „Naqš-i sarmāya-yi iǧtimāʿī-yi zanān dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 24.
  263. ↑ Muṭahharī, Āyanda-yi inqilāb-i islāmī-yi Īrān, S. 224.
  264. ↑ Muṭahharī, Āyanda-yi inqilāb-i islāmī-yi Īrān, S. 210.
  265. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 365.
  266. ↑ ʿAbbāszāda, „Barrāsī-yi naqš-i zanān-i inqilābīgar-i Šīʿī dar inqilāb-i islāmī-yi Īrān“, S. 78–86.
  267. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 283–288.
  268. ↑ Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 34.
  269. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 283.
  270. ↑ Hāšimiyānfar, Gūna-šināsī-yi raftār-i siyāsī-yi marāǧiʿ-i taqlīd-i Šīʿa, S. 58–59.
  271. ↑ Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 31.
  272. ↑ Hāšimiyānfar, Gūna-šināsī-yi raftār-i siyāsī-yi marāǧiʿ-i taqlīd-i Šīʿa, S. 92.
  273. ↑ Vgl. zu diesen Klassifikationen: Ṭabāṭabāʾīfar, Gūna-šināsī-yi ǧaryān-hā-yi fikrī-yi ḥawza, S. 34–40.
  274. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 287.
  275. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  276. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  277. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 310.
  278. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 311.
  279. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 311.
  280. ↑ „Tarūr-i Šāh; pišnihād-i marḥūm Āyatullāh Mīlānī ba سپهبد Qaranī“, Muʾassasa-yi Muṭāliʿāt wa Pažūhišhā-yi Sīyāsī.
  281. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 314–315.
  282. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 316–318.
  283. ↑ „Āyatullāh Sayyid Muḥammad-Ṣādiq Rūḥānī dar āyīna-yi taṣāwīr“, Informationsportal des Instituts für Zeitgeschichte.
  284. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 568.
  285. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 285.
  286. ↑ Ṭabāṭabāʾīfar, Gūna-šināsī-yi ǧaryān-hā-yi fikrī-yi ḥawza, S. 34; Farātī, Gūna-šināsī-yi fikrī-siyāsī-yi ḥawza-yi ʿilmiyya-yi Qum, S. 33.
  287. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 283–288.
  288. ↑ „Āyatullāh Ḥāǧ Šayḫ Šihāb al-Dīn Išrāqī dar āyīna-yi taṣāwīr (2)“, Website des Instituts für Zeitgeschichte.
  289. ↑ Fūrān, Muqāwamat-i šikananda, S. 568.
  290. ↑ Ṣaḥrāʾī, „Šarīʿatmadārī“, B. 27, S. 95.
  291. ↑ Ṣaḥrāʾī, „Šarīʿatmadārī“, B. 27, S. 97.
  292. ↑ Ṣaḥrāʾī, „Šarīʿatmadārī“, B. 27, S. 97.
  293. ↑ Kadī, Rīša-hā-yi inqilāb-i Īrān, S. 369.
  294. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 283.
  295. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 284–285.
  296. ↑ Muntaẓirī, Baḫšī az ḫāṭirāt-i Ḥażrat-i Āyatullāh Muntaẓirī, S. 352.
  297. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 284.
  298. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 285.
  299. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 285.
  300. ↑ Ǧaʿfarīyān, Ǧaryān-hā wa sāzmān-hā-yi maḏhabī-siyāsī-yi Īrān, S. 533.
  301. ↑ Muʿāwanat-i Pažūhišī-yi Muʾassasa-yi Tanẓīm wa Našr-i Āṯār-i Imām Ḫumaynī, „Muqaddama“, S. 1.
  302. ↑ Muǧarrad, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī bar siyāsat-i bayn al-milal, S. 197.
  303. ↑ Muḥammadī, „Bāztāb-i ǧahānī-yi inqilāb-i islāmī“, S. 58.
  304. ↑ Raǧabī, „Bāzšināsī-yi mafhūm-i ummat-i islāmī dar gūftimān-i inqilāb-i islāmī wa rāhburdhā-yi taḥaqqoq-i ān“, S. 105.
  305. ↑ Ḫānī, „Ummat-garāʾī dar siyāsat-i ḫāriǧī-yi ǧumhūrī-yi islāmī-yi Īrān“, S. 12.
  306. ↑ Ḫānī, „Ummat-garāʾī dar siyāsat-i ḫāriǧī-yi ǧumhūrī-yi islāmī-yi Īrān“, S. 13.
  307. ↑ Matn-i qānūn-i asāsī, S. 28.
  308. ↑ Raǧabī, „Bāzšināsī-yi mafhūm-i ummat-i islāmī dar gūftimān-i inqilāb-i islāmī wa rāhburdhā-yi taḥaqqoq-i ān“, S. 105.
  309. ↑ ʿAmīd Zanǧānī, Dānišnāma-yi fiqh-i siyāsī, B. 2, S. 716.
  310. ↑ ʿAmīd Zanǧānī, Dānišnāma-yi fiqh-i siyāsī, B. 2, S. 716.
  311. ↑ Muʾmin, „Ṭāġūt“, S. 237.
  312. ↑ Muʾmin, „Ṭāġūt“, S. 236.
  313. ↑ Muʾmin, „Ṭāġūt“, S. 237.
  314. ↑ Fadāʾī Mihrabānī und Yūsufīrād, „Istiżʿāf“, S. 237.
  315. ↑ Fadāʾī Mihrabānī und Yūsufīrād, „Istiżʿāf“, S. 207.
  316. ↑ Qāsim, al-Imām al-Ḫumaynī al-aṣāla wa al-taǧdīd, S. 375.
  317. ↑ Muntaẓirī, Dars-hāʾī az Nahǧ al-balāġa, B. 9, S. 394.
  318. ↑ Mīlānī, „Mustażʿafūn“, S. 163–164.
  319. ↑ Mīlānī, „Mustażʿafūn“, S. 164.
  320. ↑ Mīlānī, „Mustażʿafūn“, S. 165.
  321. ↑ Fadāʾī Mihrabānī und Yūsufīrād, „Istiżʿāf“, S. 221.
  322. ↑ Ibrāhīmī und Lārīǧānī, „Rasāna-yi millī, manāsik-i inqilāb wa ṣudūr-i inqilāb-i islāmī: Furṣathā wa čālišhā“, S. 175.
  323. ↑ Yazdānī und Aḫǧasta, „Barrāsī-yi taṭbīqī-yi ṣudūr-i inqilāb dar gūftimānhā-yi siyāsī-yi ǧumhūrī-yi islāmī-yi Īrān“, S. 60.
  324. ↑ Ṭahmāsbī-Barnā und andere, „Ṣudūr-i inqilāb-i islāmī az manẓar-i naẓariyya-yi sāzē-angārī“, S. 10.
  325. ↑ Ḥišmatzāda, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī-yi Īrān bar kišvarhā-yi islāmī, S. 69.
  326. ↑ Espozito und Piskātūrī, „Bāztāb-i ǧahānī-yi inqilāb-i Īrān: چشم‌انداز خط‌مشی‌ها“, S. 331.
  327. ↑ Espozito und Piskātūrī, „Bāztāb-i ǧahānī-yi inqilāb-i Īrān: Čašm-andāz-i ḫaṭṭimašīhā“, S. 331.
  328. ↑ Ḥišmatzāda, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī-yi Īrān bar kišvarhā-yi islāmī, S. 69.
  329. ↑ Dānišyār, Barrāsī-yi taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī-yi Īrān bar rawābiṭ-i bayn al-milal, S. 165.
  330. ↑ Muǧarrad, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī bar siyāsat-i bayn al-milal, S. 201.
  331. ↑ Ḥišmatzāda, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī-yi Īrān bar kišvarhā-yi islāmī, S. 121.
  332. ↑ Ḥišmatzāda, Taʾṯīr-i inqilāb-i islāmī-yi Īrān bar kišvarhā-yi islāmī, S. 73.

Quellenverzeichnis

  • Ābrāhāmiyān, Yirwand, Īrān bayn-i du inqilāb, übersetzt von Aḥmad Gol-Muḥammadī und Muḥammad-Ibrāhīm Fattāḥī Walīlāʾī, Tihrān, Našr-i Ney, 1384 n.i.S.
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  • «آیت‌الله حاج شیخ شهاب‌الدین اشراقی در آیینه تصاویر(۲)» (Āyatullāh Ḥāǧ Šayḫ Šihāb al-Dīn Išrāqī im Spiegel der Bilder (2)), Institut für Zeitgeschichte, Veröffentlichungsdatum: 24. September 2019, abgerufen am 2. August 2025.
  • «آیت‌الله سید محمدصادق روحانی در آیینه تصاویر» (Āyatullāh Sayyid Muḥammad-Ṣādiq Rūḥānī im Spiegel der Bilder), Informationsportal des Instituts für Zeitgeschichte, Veröffentlichungsdatum: 24. Dezember 2022, abgerufen am 2. August 2025.
  • Ibrāhīmī, Hādī, und Sāra Lāriǧānī, «رسانه ملی مناسک انقلاب و صدور انقلاب اسلامی: فرصت‌ها و چالش‌ها» (Nationale Medien, die Rituale der Revolution und der Export der Islamischen Revolution: Chancen und Herausforderungen), in: Faṣlnāma-yi Muṭāliʿāt-i Bīdārī-yi Islāmī, Nr. 27, Bahār 1402 n.i.S.
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  • Daftarča-yi rāhnamā-yi intiḫāb-i rešta-yi āzmūn-i dāḫūlī-yi maqṭaʿ-i kāršenāsī-yi aršad-i nāpaywasta, 1404 n.i.S.
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  • Fūkū, Mīšil, Īrānī-hā čih rūyāyī dar sar dārand?, übersetzt von Ḥusayn Maʿṣūmī-Hamadānī, Tihrān, Hermes, 1392 n.i.S.
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  • Matn-i kāmil-i qānūn-i asāsī-yi ǧumhūrī-yi islāmī-yi Īrān, Tihrān, al-Hudā, 1388 n.i.S.
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  • Muḥammadī, Manūčahr, Bāztāb-i ǧahānī-yi inqilāb-i islāmī, Tihrān, Pažūhešgāh-i Farhang wa Andīša-yi Islāmī, 1385 n.i.S.
  • Muḥammadī, Manūčahr, Dastāward-hā-yi kalān-i inqilāb-i islāmī dar suṭūḥ-i millī, mantaqaʾī, ǧahānī wa tārīḫī, Qum, Daftar-i Našr-i Maʿārif, 1397 n.i.S.
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  • Miṣbāḥ Yazdī, Muḥammad-Taqī, Inqilāb-i islāmī wa rīša-hā-yi ān, Qum, Intišārāt-i Muʾassasa-yi Āmūzešī wa Pažūhešī-yi Imām Ḫumaynī, 1392 n.i.S.
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  • «نبرد قدرت در ایران: چرا و چگونه روحانیت برنده شد؟» (Der Machtkampf im Iran: Warum und wie gewann die Geistlichkeit?), Haus für Buch und iranische Literatur, abgerufen am 22. Juli 2025.
  • Naǧafzāda, Mahdī, Ǧābaǧāʾī-yi du inqilāb: čarḫiš-hā-yi amr-i dīnī dar ǧāmiʿa-yi Īrānī, Tihrān, Tīsā, 1395 n.i.S.
  • Narāqī, Iḥsān, «ایران‌شناسی؛ نقدی بر اندیشه‌های دکتر علی شریعتی...» (Iranistik; eine Kritik an den Gedanken von Dr. ʿAlī Šarīʿatī …), Našrīya-yi Ḥāfiẓ, Nr. 31, Tīr 1385 n.i.S.
  • «نشریه علمی مطالعات انقلاب اسلامی» (Wissenschaftliche Zeitschrift für Studien zur Islamischen Revolution), Website der wissenschaftlichen Zeitschrift Muṭāliʿāt-i Inqilāb-i Islāmī, abgerufen am 22. Juli 2025.
  • «نگاهی به مرکز اسناد انقلاب اسلامی» (Ein Blick auf das Zentrum für Dokumente der Islamischen Revolution), Institut für politische Studien und Forschungen, Veröffentlichungsdatum: 5. Mai 2014, abgerufen am 22. Juli 2025.
  • Nūrī, Yaḥyā, ʿIlal wa angīza-hā-yi qiyām-i 17 Šahrīwar, Pažūhešnāma-yi Inqilāb-i Islāmī (Dānešgāh-i Iṣfahān), Vorabdruck Nr. 3, Pāʾīz 1378 n.i.S.
  • Hāšimiyānfar, Sayyid Ḥasan, Gūna-šināsī-yi raftār-i siyāsī-yi marāǧiʿ-i taqlīd-i Šīʿa, Tihrān, Dānešgāh-i Imām Ṣādiq, 1390 n.i.S.
  • Yazdānī, ʿInāyatullāh, und Ǧamīl Aḫǧasta, Barrāsī-yi taṭbīqī-yi ṣudūr-i inqilāb dar gūftimān-hā-yi siyāsī-yi ǧumhūrī-yi islāmī-yi Īrān, in: Faṣlnāma-yi Pažūhešnāma-yi Inqilāb-i Islāmī, Nr. 3, Tābestān 1391 n.i.S.