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Seyyed Ali Hosseini Khamenei

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Das zweite Oberhaupt der Islamischen Republik des Iran

Seyyed Ali Hosseini Khamenei (Persisch: سید علی حسینی خامنه‌ای) (1939 bis 2026), bekannt als Ayatollah oder Imam Khamenei, war das zweite Oberhaupt der Islamische Republik Iran und einer der schiitischen Marja'-e Taqlid (Vorbild der Nachahmung). Vor der Islamischen Revolution im Iran engagierte er sich aktiv im Widerstand gegen die Pahlavi-Dynastie, was zu Inhaftierungen und Exil führte. Nach der Revolution bekleidete er zahlreiche Ämter, darunter zwei Amtszeiten als Präsident (1981–1989), Mitglied des Islamischen Konsultativrates (Parlament) und Freitagsprediger von Teheran. Im Jahr 1989 wurde er zum Oberhaupt der Islamischen Republik Iran ernannt und behielt diese Position bis zu seinem Tod im März 2026.

Ayatollah Khamenei vertritt spezifische religiöse und politische Ansichten, darunter das Verbot der Qameh-Zani (rituelle Selbstgeißelung), das Verbot jeglicher Beleidigung der Heiligkeiten der Sunniten, das Verbot von Atomwaffen, die Unterstützung der Widerstandsachse, die Bekämpfung der kulturelle Infiltration und Betonung der Notwendigkeit einer Widerstandsökonomie sowie einer Lösung für die Palästina-Frage durch ein Referendum. Er definiert Dschihad über das militärische Feld hinaus und legt Wert auf den Dschihad der Aufklärung.

Er interessierte sich für zeitgenössische Literatur und Geschichte und schrieb Gedichte unter dem Pseudonym Amin. Seine Werke umfassen unter anderem „Der Gesamtplan des islamischen Gedankenguts im Koran“, „Der 250-jährige Mensch“, Ghina (Musik) und Palästina. Er begann seine theologischen Studien in jungen Jahren und lehrte sowie studierte in den Hawzas von Maschhad, Nadschaf und Ghom, wobei er Schüler von Gelehrten wie Imam Khomeini und Allameh Tabataba'i war.

Während seiner Führung sandte Ayatollah Khamenei jährliche Botschaften an die Hadsch-Pilger, betonte die Unterstützung für die Einheit der Muslime, die Stärkung der Widerstandsachse, die Lenkung der Außen- und Militärpolitik des Iran, die Etablierung und Förderung theologischer Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie die Verbreitung der islamischen Kultur. Er benannte auch die Sonnenjahre und erließ die Erklärung des „Zweiten Schrittes der Revolution“ (Bayāniyeh-ye Gām-e Dovvom-e Enghelāb), um den zukünftigen Kurs des islamischen Systems festzulegen.

Khamenei fand am Samstagmorgen, dem 28. Februar 2026, infolge von Raketenangriffen der USA und Israels auf den Gebäudekomplex des Oberhaupts (Beit-e Rahbari) den Märtyrertod.

Stellung

Seyyed Ali Khamenei gehörte zu den schiitischen Marǧa[1] und war der zweite Führer der Islamischen Republik Iran.[2] Er gehörte zu den einflussreichsten religiösen und politischen Persönlichkeiten im Iran und in der islamischen Welt. Er wurde auch als „Führer der Schiiten der Welt“[3] und als „Wali al-Amr der Muslime“[4] bezeichnet. Seine Stellung als Marǧa und Oberhaupt der Islamischen Republik führte dazu, dass seine Ansichten, Fatwas, Botschaften und Positionen zu religiösen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen im Iran und in der islamischen Welt sowie zu regionalen und internationalen Themen Beachtung fanden.

Ayatollah Khamenei wurde von 2009 bis 2026 unter den fünf einflussreichsten und wirkungsmächtigsten Persönlichkeiten der islamischen Welt in der vom Royal Islamic Strategic Studies Centre veröffentlichten Liste der 500 einflussreichsten Persönlichkeiten der islamischen Welt geführt.[5] Im Jahr 2026 belegte er den vierten Platz in der Liste der 50 einflussreichsten Persönlichkeiten der islamischen Welt[6] und den zweiten Platz unter den führenden Politikern und politischen Persönlichkeiten.[7] Das Royal Islamic Strategic Studies Centre mit Sitz in der Hauptstadt Jordaniens veröffentlicht seit 2009 jährlich eine Liste der 500 einflussreichsten und wirkungsmächtigsten Persönlichkeiten der islamischen Welt.[8] Außerdem wurde sein Name von 2010 bis 2018 in der vom US-amerikanischen Magazin Forbes erstellten Liste der mächtigsten Menschen der Welt aufgeführt.[9]

Während seiner Amtszeit als Oberhaupt der Islamischen Republik spielte Khamenei eine Rolle bei der Festlegung der allgemeinen politischen Leitlinien des Systems, bei der Leitung staatlicher Institutionen und bei der politischen Gestaltung in religiösen und kulturellen Bereichen. Sein Leben, seine Gedanken, Werke, Fatwas sowie seine politische und kulturelle Tätigkeit waren Gegenstand zahlreicher Bücher, Dissertationen und Forschungsarbeiten; einige seiner Werke und Äußerungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und veröffentlicht.

Es wurde gesagt, dass Khameneis Führung im Zwölf-Tage-Krieg zwischen Israel und Iran und sein Widerstand gegen Israel und die USA als Symbol des Widerstands angesehen wurden und Irans Ansehen als Vorreiter des Widerstands gegen Besatzung und Imperialismus in der Welt gestärkt haben.[10]

Seyyed Ali Khamenei wurde im Jahr 1405 n.i.S. als „herausragender Märtyrer des Jahres“ ausgewählt und vorgestellt.[11] In der offiziellen Terminologie der Islamischen Republik Iran wird Seyyed Ali Khamenei mit Bezeichnungen wie „Imam Khamenei“, „Führer der Revolution“, „Märtyrer-Imam“, „Märtyrer-Führer“ und „Ayatollah Khamenei“ bezeichnet.

Politischer Kampf und Dschihad

Hauptartikel: Theorie des 250-jährigen Menschen

Ayatollah Khamenei war der Überzeugung, dass das politische Leben der schiitischen Imame trotz äußerlicher Unterschiede eine kontinuierliche Bewegung darstellte, die sich über etwa 250 Jahre erstreckte und dass alle Imame auf unterschiedliche Weise gegen die Feinde ihrer Zeit kämpften, um die Entwicklung und Vervollkommnung der Menschheit sowie die Errichtung einer islamischen Gesellschaft voranzutreiben.[12] Er betrachtete Dschihad nicht als auf die militärische Dimension beschränkt, sondern als Auseinandersetzung mit dem Feind in politischen, kulturellen, medialen und wirtschaftlichen Bereichen.[13] Außerdem führte er den Begriff Dschihad der Aufklärung zur Bekämpfung des feindlichen Einflusses ein.[14]

Ayatollah Khamenei war der Ansicht, dass die Kosten des Widerstands geringer seien als die Kosten eines Kompromisses,[15] und lehnte eine Kapitulation oder einen Rückzug Irans von seinen nuklearen Rechten ab. Er betonte außerdem, dass Iran weder einen aufgezwungenen Krieg noch einen aufgezwungenen Frieden akzeptiere.[16]

Unterstützung der Einheit der Muslime in der islamischen Welt

Ayatollah Khamenei verstand die islamische Einheit als Ablehnung der Feindschaft unter Muslimen und betrachtete sie nicht als eine Vereinheitlichung von Glaubensüberzeugungen und Rechtsschulen.[17] Er bezeichnete spalterische Strömungen unter Schiiten und Sunniten als „englischen Schiismus“ beziehungsweise „amerikanischen Islam“.[18] Im Jahr 1389 n.i.S. erklärte er nach Äußerungen von Yasir al-Habib gegen Aischa, die Ehefrau des Propheten (s.), durch eine Fatwa die Beleidigung der Heiligtümer der islamischen Rechtsschulen für verboten.[19] Äußere Akteure, insbesondere England, betrachtete er als historisch an der Schürung religiöser Konflikte in der islamischen Welt beteiligt und warnte vor den Folgen dieser Spaltung.[20]

Kulturelle und regionale Fragen

Ayatollah Khamenei betrachtete die kulturelle Invasion als einen bewussten Angriff zur Beherrschung von Völkern,[21] der in der Zeit Reza Schahs begonnen habe und nach dem Irak-Iran-Krieg fortgesetzt worden sei.[22] Er betrachtete außerdem den Begriff „Westasien“ als Ersatz für „Naher Osten“ und hielt diese Bezeichnung für zutreffender.[23] Die revolutionären Bewegungen in den arabischen Ländern im Jahr 2010., die in den Medien als „arabisches Erwachen“ bezeichnet wurden,[24] bezeichnete er als islamisches Erwachen.[25]

Die Palästina-Frage

Die Lösung für die Palästina-Frage besteht seiner Ansicht nach in der Durchführung eines Referendums, an dem alle Palästinenser, unabhängig davon, ob sie Muslime, Christen oder Juden sind, teilnehmen sollen.[26] Ayatollah Khamenei war der Ansicht, dass der Weg zur Befreiung Palästinas im Widerstand liege.[27] Verhandlungen über die Palästina-Frage betrachtete er als einen Fehler, der den Palästinensern nichts als Schaden bringe und die Befreiung Palästinas verzögere.[28]

Wirtschaft und Innenpolitik

Ayatollah Khamenei bezeichnete die Widerstandsökonomie als einen Weg zur Bekämpfung von Sanktionen und zur Nutzung der inneren Kapazitäten Irans.[29] Seine Betonung dieses Konzepts führte zu einer zunehmenden Verwendung des Begriffs „Widerstandsökonomie“ im politischen und wirtschaftlichen Sprachgebrauch Irans.[30] Seit 1378 n.i.S. lenkte er durch die Benennung der Sonnenjahre die öffentliche Aufmerksamkeit auf kulturelle, religiöse, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen.[31] Nach Angaben von Ali-Akbar Welayati beruht seine wirtschaftspolitische Ausrichtung auf der Entwicklung des Landes in Verbindung mit wirtschaftlicher Gerechtigkeit. Zu den von ihm betonten Schwerpunkten zählen soziale Gerechtigkeit, die Beachtung der Bedürfnisse der Benachteiligten, die Bekämpfung wirtschaftlicher Korruption, die Vermeidung von Verschwendung und Luxus, die Bekämpfung des Warenschmuggels, die Stärkung der inländischen Produktion, die Wahrung des Wertes der Landeswährung und die Unterstützung der wirtschaftlichen Fähigkeiten des Landes.[32]

Jugend und die Frage der Jugend

Ayatollah Khamenei ist der Ansicht, dass die Existenz junger Menschen eine sehr wichtige Chance für das Land darstellt und dass es im Land viele „Usama ibn Zayds“ gebe: zahlreiche junge Menschen, Mädchen und Jungen, sowie eine große Zahl von Menschen, die bereit seien, sich auf allen aktiven Feldern zu engagieren – im Studium, in der Politik, bei gesellschaftlichen Aktivitäten, bei verschiedenen Formen der Beteiligung zur Bekämpfung der Armut, beim Wiederaufbau und auf jedem anderen Gebiet, für das sie eingesetzt würden und auf dem ihnen Möglichkeiten eröffnet würden. Er betrachtet diese Generation junger Menschen als vergleichbar mit jener Generation, die eine der größten Erfahrungen dieses Landes – die Erfahrung des aufgezwungenen Krieges – mit Kraft und Erfolg zu Ende bringen konnte. Er betont außerdem, dass zu der Zeit, als das Korps der Islamischen Revolutionsgarden gegründet wurde, die meisten seiner Mitglieder junge Menschen und Jugendliche waren. Dieselben Personen, die heute als Kommandeure dieses Korps gelten und hohe Ränge innehaben, waren damals entweder Studenten, hatten gerade ihr Studium abgeschlossen oder noch gar keine Universität besucht. Als Imam Chomeini den Kommandeur der Revolutionsgarden, der viele Jahre lang die Kriegsfronten leitete, zum Kommandeur ernannte, war dieser etwa 26 Jahre alt. Die Revolution habe diese Erfahrung erneut genutzt und dadurch die große und konstruktive Rolle der Jugend unter Beweis gestellt.[33]

Die Hawza und die Islamische Zivilisation

In einer Botschaft an den internationalen Kongress zum hundertjährigen Wiederaufbau der Hawza von Qom forderte Ayatollah Khamenei die theologischen Zentren (Hawzas) auf, Innovationen zu zeigen, auf aktuelle Probleme zu reagieren, sich zu läutern, revolutionäre Moral zu pflegen und die Fähigkeit zur Gestaltung gesellschaftlicher Systeme zu entwickeln. Er bezeichnete die Förderung der Neuen Islamischen Zivilisation als die wichtigste Aufgabe der Hawzas.[34]

Ablehnung eines erzwungenen Friedens

Ayatollah Khamenei erachtet die Kosten des Widerstands als geringer als die Kosten der Kapitulation[35] und widersetzte sich einer Aufgabe oder einem Rückzug Irans von seinen nuklearen Rechten. Er betonte ferner, dass der Iran weder einen aufgezwungenen Krieg noch einen erzwungenen Frieden akzeptieren werde.[36]

Rechtswissenschaftliche Ansichten (Fiqh)

In Rechtsfragen betrachtet Ayatollah Khamenei das Qameh-Zani (Selbstgeißelung mit Klingen/Ketten) als eine Neuerung (Bid'a) und verboten.[37] Er hält I'tikāf (spiritueller Rückzug) in einer nicht-zentralen Moschee mit der Absicht der Erwartungshaltung (Raja') für zulässig.[38] Hinsichtlich Ghina' (Gesang) und Musik betrachtet er jede Form von Gesang, die Bātil (Falschheit) oder Lahwiyya (Zerstreuung) enthält, die in die Irre führt,[39] sowie Musik, die zur Vernachlässigung der Religion und religiöser Pflichten führt, als verboten.[40] Des Weiteren hat er die Herstellung und den Einsatz von Nuklearwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen für unzulässig erklärt[41] und hält die Beleidigung islamischer Heiligkeiten für verboten.[42] Aus seiner Sicht erbt die Frau von allen Gütern des Ehemanns, einschließlich des nichtbeweglichen Vermögens,[43] was im Gegensatz zur Ansicht einiger Rechtsgelehrter steht, die meinen, die Frau erbe lediglich vom beweglichen Vermögen.[44]

Wissenschaftlicher Lebenslauf

Lehrgang

Seyyed Ali Khamenei begann sein Studium im Alter von vier Jahren in einer Maktab-Khana (traditionelle Schule) und erlernte parallel zur Grundschule das Rezitieren und Tadschwid (Regeln der Koranrezitation).[45] Er begann seine theologischen Studien in Maschhad und absolvierte die Einführungs- und Mittelstufenkurse in den Schulen Suleiman Khan und Nawab. Neben seinen Hawza-Studien setzte er die Schule bis zur zweiten Stufe der Sekundarstufe fort.[46]

Im Jahr 1955 nahm er am Dars-e Khārij (höchste Stufe der Rechtswissenschaft) von Seyyed Mohammad Hadi Milani teil. 1957 zog er mit seiner Familie nach Nadschaf und besuchte dort die Kurse der Hawza dieser Stadt, kehrte jedoch aufgrund der mangelnden Bereitschaft seines Vaters, in Nadschaf zu bleiben, nach Maschhad zurück.[47] Dort besuchte er den Unterricht von Ayatollah Milani und begab er sich 1958 in die Hawza von Qom.[48]

1964 kehrte er nach Maschhad zurück, um seinen Vater zu unterstützen, und nahm an den Sitzungen von Ayatollah Milani teil, die bis 1970 andauerten.

Lehrer

Zu den Lehrern von Ayatollah Khamenei gehörten Seyyed Jalil Husaini Sistani, Seyyed Jawad Khamenei, Mirza Mohammad Modarres Yazdi, Haschem Qazwini, Seyyed Mohammad Hadi Milani, Seyyed Husain Tabatabai Borujerdi, Imam Khomeini, Morteza Ha'eri Yazdi, Seyyed Mohammad Mohaqqeq Damad und Allameh Tabatabai.[49] Es wird berichtet, dass er auch kurzzeitig an Philosophie-Sitzungen von Mojtaba Qazwini teilgenommen hat.[50]

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«Seyyed Ali Khamenei an die Mitglieder der Sondergruppe und der islamischen Wissensgruppe des Sendeers der Islamischen Republik Iran: „Was die religiösen Lehren betrifft … ich bin ein Experte auf diesem Gebiet; das heißt, wenn Sie, meine Herren, mit jemandem als Fachmann über religiöse Lehren sprechen möchten, dann müssen Sie mit mir sprechen. Ich bin ein Ṭalabeh [theologischer Student], dessen gesamtes Leben der Verbreitung religiöser Lehren gewidmet war – nicht bloß dem bloßen Wissen über sie. Wenn es keine Übertreibung ist, habe ich im Laufe der Jahre vielleicht so viel Zeit in komplexen Sitzungen verbracht – sei es in der Gegenwart von Laien oder in der Gesellschaft von Gelehrten, Professoren und wissenschaftlichen Persönlichkeiten –, wie einige von Ihnen in ihrem gesamten Leben verbracht haben. Ich war mit allen gesellschaftlichen Schichten in Kontakt. Ich weiß, was die Vermittlung, die Verkündigung und der angemessene Ausdruck religiöser Lehren bedeuten und welch immense Bedeutung sie besitzen.“[51]» </ref>

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Lehrtätigkeit

Eine Aufnahme von Ayatollah Khameneis Unterricht in der Imam-Khomeini-Husseiniyah (17. نوامبر ۲۰۱۹)

Seit seiner Rückkehr nach Maschhad unterrichtete Seyyed Ali Khamenei die hohen Stufen von Fiqh (Rechtswissenschaft) und Usul (Grundlagen der Rechtswissenschaft, Methodenlehre) und hielt außerdem öffentliche Koran-Exegese-Sitzungen ab. Ab 1968 begann er mit dem spezialisierten Unterricht in Tafsir (Exegese) für Theologiestudenten, was bis zu seiner Verhaftung und Verbannung nach Iranshahr im Jahr 1977 andauerte.[52] Die Lehrtätigkeit setzte er auch in den folgenden Jahren, unter anderem während seiner Präsidentschaft, fort. Nach seiner Ernennung zum Obersten Führer begann er 1990 in der Imam-Khomeini-Husainiyya mit dem Kharij-Unterricht im Fiqh und behandelte dabei die Kapitel Dschihad, Qisas (Vergeltung), Makāseb-e Moharrama (Verbotene Erwerbsquellen) und das Gebet des Reisenden (Salat al-Musafir).[53]

Marja'iyyat (Autorität der Rechtsgelehrsamkeit)

Nach dem Tod von Mohammad Ali Araki im Jahr 1994 präsentierten die Gesellschaft der Lehrenden der Hawza von Qom und die Gesellschaft der Kämpfenden Geistlichkeit Ayatollah Khamenei als einen der Mardscha'-e Taqlid (Vorbild der Nachahmung/Autorität für Rechtsgutachten). Er erklärte, dass er in Iran keine Notwendigkeit für seine Autorität sehe und nur die Anfragen der Schiiten im Ausland annehmen werde.[54] Das erste veröffentlichte Rechtsgutachten von ihm war das Buch „Adschwebat al-Istifta'āt“ (Antworten auf Rechtsfragen), das seine Antworten auf die Anfragen der Schiiten enthält.

Werke

Hauptartikel: Liste der Werke von Seyyed Ali Hosseini Khamenei Ayatollah Khamenei hat Werke zu den Gebieten Rijal (Biografien/Hadith-Überlieferer), Tafsir (Koranexegese), Fiqh (Rechtswissenschaft), Kalam (Theologie) und Islamische Geschichte verfasst oder übersetzt. Zu seinen eigenen Werken zählen „Die vier Hauptbücher der Rijal-Wissenschaft“, „Aus der Tiefe des Gebets“, „Eine Abhandlung über Geduld“ und „Der Geist des Monotheismus“. Er hat auch mehrere Werke übersetzt, darunter einige Werke von Seyyed Qutb.

Zu den Büchern, die aus seinen Reden zusammengestellt wurden, gehören „Der Gesamtentwurf des islamischen Gedankenguts im Koran“, „Palästina aus der Sicht von Ayatollah Khamenei“, „Ghinā'“, „Der 250-jährige Mensch“, „Ein Strahl des größten Sterns“ und „Die Sonne im Kampf“. Diese Werke spiegeln seine Ansichten über den Koran, den Propheten und die Imame der Schiiten, politische und soziale Fragen sowie die islamische Philosophie wider. Zudem wurde ein Ghasel (Gedicht) von ihm über die Konfrontation von Moses (a.) mit dem Pharao und den Zauberern veröffentlicht, das im Zusammenhang mit der Operation „Wahres Versprechen“ (2024) erwähnt wurde.[55]

Politische Kämpfe gegen die Pahlavi-Herrschaft

Ayatollah Khamenei war einer der Kämpfer gegen die Pahlavi-Dynastie und ein Aktivist der islamischen Revolution Iran. Der Beginn seiner politischen Aktivitäten wird auf ein Treffen mit Seyyed Mujtaba Nawwab Safawi in Maschhad zurückgeführt. Er wurde mehrmals wegen der Haltung kritischer Reden verhaftet[56] und erhielt ein Verbot für Aktivitäten wie das Leiten von Gemeinschaftsgebeten, Vorträge und Lehrtätigkeiten.[57] Dennoch setzte er seine Aktivitäten im Geheimen fort.[58] Seine Exegese-Sitzungen fanden zunächst in der Hawzah von Mirza-Dschafar, der Imam-Hassan-Moschee, der Qebleh-Moschee und seinem Haus statt, bevor sie im Dezember 1973 in die Keramat-Moschee verlegt wurden.[59]

Er unterhielt Kontakte zu Seyyed Mahmud Taleghani, Mehdi Bazargan und Yadollah Sahabi, die wegen ihrer Unterstützung für Imam Khomeini inhaftiert waren,[60] und besuchte gelegentlich politische Gefangene.[61] Khamenei war zusammen mit einer Reihe von Geistlichen, darunter Abdolrahim Rabbani Schirazi, Seyyed Mohammad Hosseini Beheschti, Akbar Haschemi Rafsanjani und Mohammad-Taqi Mesbah Yazdi,[62] Mitglied einer elfköpfigen Gruppe, die zur Stärkung der Hawza von Qom und zur Unterstützung des Kampfes gegen die Pahlavi-Regierung gebildet wurde.[63] Ein weiteres politisches Engagement war sein Bemühen um die Festigung der Marja'iyyat von Imam Khomeini.[64]

Exil in Iranshahr und Dschiroft

Im Dezember 1977 wurde Khamenei aufgrund seiner politischen Aktivitäten nach Iranshahr verbannt.[65] Im August 1978 änderte SAVAK (Iranische Geheimpolizei) seinen Verbannungsort nach Dschiroft,[66] wo er etwa zweieinhalb Monate blieb. Das Verbannungsurteil wurde nach der Trauerzeremonie für Seyyed Mostafa Khomeini in der Mullah-Haschem-Moschee in Maschhad erlassen.[67] Auch während seines Exils setzte er seinen politischen Kampf fort.

Die Bücher „Herr von Iranshahr“[68] und „Über das Exil“[69] berichten über seine 258-tägige Verbannung.

Nach der Islamischen Revolution im Iran

Mitgliedschaft im Revolutionsrat

Ayatollah Khamenei nahm ab der Gründung des Islamischen Revolutionsrates im Dezember 1978 an dessen Sitzungen teil[70] und blieb bis zu dessen Auflösung im Juli 1980 Mitglied.[71] Der Revolutionsrat war verantwortlich für wichtige Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Kampf, einschließlich Verhandlungen mit Regierungsbeamten der Pahlavi-Regierung und ausländischen Staaten, die Organisation des Empfangskomitees für Imam Khomeini[72] und die Ernennung von Mehdi Bazargan zum Premierminister der Übergangsregierung.[73]

Beteiligung an Verteidigungs- und Militärorganisationen

Im Juli 1979 wurde Khamenei zum Stellvertretenden Leiter für Revolutionsangelegenheiten im Verteidigungsministerium ernannt und Mitglied der Kommission der Sicherheitsminister.[74] Er war auch für das Dokumentationszentrum verantwortlich und zeitweise Oberhaupt der Islamischen Revolutionsgarden (Sepah Pasdaran).[75] Im März 1980 trat er jedoch von dieser Position zurück, da er für die ersten Wahlen zur Islamischen Konsultativversammlung (Madschles) kandidierte.[76] Durch ein Dekret von Imam Khomeini wurde er am 10. Mai 1980 zum Stellvertreter Imam Khomeinis im Obersten Verteidigungsrat und zu dessen Sprecher ernannt. Während seiner Präsidentschaft war er auch Vorsitzender des Obersten Kriegsschutzrates.[77]

Rolle bei der Gründung der Islamischen Republikanischen Partei

Khamenei engagierte sich zusammen mit Seyyed Mohammad Hosseini Beheshti, Mohammad Jawad Bahonar, Akbar Haschemi Rafsanjani und anderen während der Revolution für die Gründung einer revolutionären Organisation,[78] die am 18. Februar 1979 als Islamische Republikanische Partei (IRP) gegründet wurde.[79] Er spielte eine Rolle bei der Ausarbeitung des Grundsatzprogramms und der Verkündung der Partei.[80] Im September 1981 wurde er zum dritten Generalsekretär der Partei gewählt[81] und im Jahr 1983 erneut in dieses Amt sowie in den Zentralrat der Partei wiedergewählt.[82]

Freitagsprediger Teherans

Imam Khomeini ernannte Ayatollah Khamenei am 14. Januar 1980 zum Freitagsgebetsprediger von Teheran.[83] Zu seinen Maßnahmen in dieser Funktion gehörte der Vorschlag zur Abhaltung von Seminaren für die Freitagsimame zur Stärkung des Netzwerks der Freitagsprediger[84] sowie das Halten von arabischen Predigten nach der zweiten persischen Predigt.

Periode der Präsidentschaft der Islamischen Republik Iran

Am 2. Oktober 1981 wurde Ayatollah Khamenei mit 95,11 % der Stimmen zum dritten Präsidenten der Islamischen Republik Iran gewählt.[85] Diese Wahl fand nach dem Märtyrertod von Mohammad Ali Rajai statt. Der Zentralrat der IRP und die Gesellschaft der Lehrenden der Hawza von Qom unterstützten seine Kandidatur. Auch Imam Khomeini, der zuvor die Übernahme des Amtes durch Geistliche ablehnte, stimmte seiner Kandidatur zu.[86] Am 16. August 1985 wurde er mit 12.020.512 Stimmen (85 %) von insgesamt 14.238.587 abgegebenen Stimmen zum zweiten Mal zum Präsidenten des Iran gewählt und übte dieses Amt bis zum August 1989 aus.

Während der Präsidentschaft von Ayatollah Khamenei stimmte Imam Khomeini der Einrichtung des Schlichtungsrates zur Feststellung der Zweckmäßigkeit des Systems (Maslahat-e Nezam) zu, um Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Parlament (Majles) und dem Wächterrat bei der Verabschiedung verschiedener Gesetzesentwürfe zu lösen.[87] Ayatollah Khamenei war der erste Vorsitzende dieses Rates[88] und behielt dieses Amt bis zum Ende seiner Präsidentschaft bei.[89]

Auslandsreisen

Während seiner Präsidentschaft reiste Ayatollah Khamenei in die folgenden Länder: Syrien, Libyen, Algerien, Pakistan, Tansania, Simbabwe, Angola, Mosambik, Jugoslawien, Rumänien, China und Nordkorea.[90] Bereits vor seiner Präsidentschaft unternahm er vom 10. Februar bis 25. Februar 1981 eine Verkündungsreise nach Indien.[91]

Ayatollah Khamenei hielt am 22. September 1987 eine Rede vor der zweiundvierzigsten Generalversammlung der Vereinten Nationen. Dies war der erste Auftritt eines iranischen Präsidenten bei der UN-Generalversammlung[92] (Anmerkung 2). Er sprach auch auf dem achten Gipfeltreffen der Blockfreien Bewegung in Harare, der Hauptstadt Simbabwes.[93]

Unterstützung muslimischer Kämpfer

Irans Unterstützung für muslimische Kämpfer im Libanon, in Palästina, im Irak und Afghanistan verstärkte sich, was zur Stärkung der regionalen und internationalen Stellung dieser Gruppen führte.[94] Die Gründung der Partei der Islamischen Einheit, eine von den acht Parteien Afghanistans und des Obersten Rates der Islamischen Revolution Irak sind Ergebnisse dieses Ansatzes.

Gründung der Stiftung für die Islamische Enzyklopädie

Die Stiftung der Islamischen Enzyklopädie wurde im Jahr 1984 mit dem Ziel, die Enzyklopädie der Islamischen Welt zu verfassen, durch Ayatollah Khamenei gegründet. Die Gründer dieser Stiftung sind der Überzeugung, dass die westlichen Enzyklopädien über die Islamische Welt größtenteils unter Beeinflussung von westlichen Ansichten verfasst worden sind.[95] Die Enzyklopädie der Islamischen Welt (Daneschname-ie Jahan-e Islam) umfasst 60 Bänder, bis 28 April 2024 wurden 32 Bänder davon veröffentlicht.[96]

Periode als Oberhaupt der Islamischen Republik Iran

Mit dem Tode von Imam Khomeini am 4 Juni 1989 bildete das Expertenrat am selben Tag eine Sitzung und ernannte Ayatolla Khamenei zum Oberhaupt der Islamischen Republik.[97] Nach der Verfassungsrevision und Abhaltung eines Referendums ließ das Expertenrat aufgrund der neuen Verfassung eine weitere Abstimmung stattfinden, woraufhin seine Führung bestätigt wurde. Laut den von den Verhandlungen der Experten aufgenommenen Audio-Dokumenten, zitierte Akbar Haschemi Rafsanjani während der Sitzung Worte von Imam Khomeini, die zeigen, dass letzterer Ayatollah Khamenei für die Führung als geeignet und würdig erachtete.[98]

Im Folge dieser Ernennung leisteten Staatsverantwortliche, das Haus von Imam Khomeini (Bait-e Imam), die Maraje‘ Taqlid (Vorbilder der Nachahmung) und verschiedene Volksgruppen ihm die Treu.[99] Seyyed Ahmad Khomeini gratulierte ihm zu seinem Führungamt und betrachtete die Befolgung der Anordnungen des Wali Faqih (Oberster Rechtsgelehrter bzw. in diesem Zusammenhang das Oberhaupt der Islamischen Republik) als eine Notwendigkeit.[100] Diese Treueleistungen fanden in Form von öffentlichen Versammlungen und Veranstaltungen landesweit statt.[101]

Jährliche Botschaften anlässlich der Hadsch

Das Senden von Botschaften anlässlich der Hadsch-Tage gerichtet an die Pilger gehörte zu den jährlichen Programmen Ayatollah Khameneis während seiner Amtszeit als Oberhaupt der Islamischen Republik.[102] Er betonte in diesen Botschaften Fragen der Islamischen Welt, die Einheit der Muslime und die Pflichten der muslimischen Gemeinschaft.[103] Seine erste Botschaft erfolgte im Jahr 1990, worin er die Wiederbelebung der politisch-gottesdienstlichen Dimension der Hadsch und die Lossagung von der Polytheisten unterstrich und mit Hinweis auf das blutige Hadsch-Ereignis, über die Entrechtung der Iraner bezüglich der Teilnahme an der Hadsch aufklärte.[104] Seine neueste Botschaft anlässlich der Hadsch betrifft das Jahr 2025 im Juni.[105]

Stärkung und Unterstützung der Widerstandsfront

Ayatollah Khamenei war ein wichtiger Unterstützer der Widerstandsachse.[106] Laut einigen Forschungsberichten führten seine Unterstützungen zur Stärkung der Widerstandsgruppen, insbesondere in Palästina, und auch zur Machverschiebung zugunsten des Widerstandes in der Region.[107]

Anordnung zur militären Entgegenwirkung des Irans gegenüber Israel

Hauptartikel: Operation Wahres Versprechen 3 Am 14 April 2024 feuerte die Revolutionsgarde als Reaktion auf den israelischen Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus Raketen und Drohnen auf militärische Ziele in den besetzen Gebieten.[108] Dieser Schritt stellte die erste direkte militärische Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel dar.[109] Vor diesem Einsatz sprach Ayatollah Khamenei von einer Bestrafung Israels[110] und einer schmerzhaften Antwort.[111] Ebenfalls verkündete er am 13 Juni 2025 nach dem Israel Iran angegriffen und mehrere Kommandeure der Revolutionsgarde und Atomwissenschaftler getötet hatte, dass die Militärkräfte Irans Israel schwere Schläge verpassen werde.[112] Während seiner Rede beschossen die Militärkräfte der Islamischen Republik Iran militärische und sicherheitsbezogene Ziele in den besetzten Gebieten.[Benötigt Quelle]

Befehl zur militärischen Operation gegen amerikanische Basen in Westasien

Ayatollah Khamenei befahl einen Raktenangriff auf amerikanische Stützpunkte in Westasien, worauhin die Revolutionsgarde im Jahr 2019 als Antwort auf den Terroranschlag auf Qasem Soleimani die amerikanische Basis Aiyn al-Asad unter Beschuss nahm. Auch 2025 griff die Revolutionsgarde auf Anordnung Ayatollah Khameneis im Rahmen der Operation Bescharat-e Fath die amerikanische Basis al-Udaid in Qatar an, nachdem Amerika Atomanlagen des Irans bombardiert hatte.

Einladung an westliche Jugendliche zur unmittelbaren Kenntnisnahme des Islam

Hauptartikel: Ein Brief an dich Im Jahr 2014 sandte Ayatollah Khamenei nach einem terroristischen Anschlag in Frankreich durch eine Gruppe von Muslimen eine Botschaft an die Jugend Europas und Nordamerikas. Darin lud er sie dazu ein, sich dem Koran und dem Leben des Propheten Muhammad (s.) zuzuwenden, um den Islam kennen zulernen.[113] Diese Botschaft wurde unter dem Titel „Ein Brief an dich“ in verschiedenen Sprachen in sozialen Netzwerken veröffentlicht.[114] Am 29. November 2015 verfasste er nach den „Gelbwesten“-Unruhen in Paris ein weiteres Schreiben an die westliche Jugend.[115]

Bekundung der Solidarität mit den pro-palästinensischen Studenten in den USA

Hauptartikel: Brief von Ayatollah Khamenei an die pro-palästinensischen Studenten in den US Am 25. Mai 2024 bekundete Ayatollah Khamenei in einem Brief an die pro-palästinensischen Studenten an amerikanischen Universitäten seine Anteilnahme und Solidarität. In diesem Schreiben bezeichnete er diese Studenten als Teil der Widerstandsfront und die USA als größten Unterstützer Israels und betonte das Recht der Palästinenser auf Selbstverteidigung. Er führte den Standhaften Kampf für die Wahrheit als eine der Lektionen an, die der Koran den Menschen erteilt hat, und empfahl ihnen, sich mit dem Buch vertraut zu machen.[116]

Organisationen, welche mit der Unterstützung von Ayatollah Khamenei gegründet wurden

Botschaft an die Millennium der Geistlichen der Religionen

Ayatollah Khamenei übermittelte im September 2000 eine Botschaft an die Millennium-Versammlung der Geistlichen für den Weltfrieden bei den Vereinten Nationen. Darin betonte er, dass viele machtorientierte Akteure Religion missbrauchen und die größte Herausforderung für die Islamische Republik die Neutralisierung der von den großen Weltmächten auferlegten Problemen sei.[121] Diese Botschaft wurde von Ayatollah Jawadi Amoli als Vertreter des Iran auf dieser Versammlung verlesen.[122]

Reaktionen auf die Drohung von Ayatollah Khamenei durch den US-Präsidenten

Infolge der Morddrohungen gegen Ayatollah Khamenei seitens Donald Trump und Benjamin Netanjahu während des Israel-Iran-Krieges im Jahr 2025, stuften einige schiitische Maraji' (Rechtsgelehrte) jedes Regime, das die islamische Gemeinschaft oder deren Führung angreift, als Moharib (Krieger gegen Gott) ein.[123] Darüber hinaus fanden Versammlungen in den Hawzas (Gelehrtenzentren) von Nadschaf und Qom statt.[124] In einer Erklärung der Hawza von Nadschaf hieß es, dass jeder Angriff auf das iranische Oberhaupt eine Kriegserklärung an die Muslime und einen Verrat an den Werten der monotheistischen Zivilisation bedeute.[125]

Fußnoten

  1. ↑ «دستخط مراجع و فقها پیرامون اجتهاد و مرجعیت آیت‌الله خامنه‌ای», Netzwerk Edschtehad.
  2. ↑ «نگاهی گذرا به زندگینامه‌ی حضرت آیت‌الله‌العظمی سید علی حسینی خامنه‌ای», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  3. ↑ Siehe beispielsweise: «امام خامنه ای رهبر روحانی تمام شیعیان جهان است», Nachrichtenagentur Ṣadā-ye Afġān; «امام خامنه‌ای، رهبر و پیشوای شیعیان جهان به شهادت رسید», Nachrichtenagentur Tābnāk.
  4. ↑ «نماز جمعه‌ی تهران به امامت ولی امر مسلمین جهان برگزار شد», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei; «ابوشریف: آیت‌الله خامنه‌ای ولی‌امر مسلمین هستند», Nachrichtenagentur Āḫarīn Ḫabar.
  5. ↑ «the muslim 500 home», The Muslim 500.
  6. ↑ The Muslim 500, The World’s 500 Most Influential Muslims 2026, S. 62.
  7. ↑ The Muslim 500, The World’s 500 Most Influential Muslims 2026, S. 64.
  8. ↑ «انتخاب مقام معظم رهبری در بین شخصیت‌های برتر سال», Nachrichtenagentur IQNA.
  9. ↑ «Ali Hoseini-Khamenei», Forbes Media.
  10. ↑ The Muslim 500, The World’s 500 Most Influential Muslims 2026, S. 73; «His Eminence Grand Ayatollah Hajj Sayyid Ali Khamenei», The Muslim 500.
  11. ↑ «رهبر شهید انقلاب به عنوان «شهید شاخص سال» معرفی شدند», Nachrichtenagentur der Islamischen Republik.
  12. ↑ Seyyed Ali Khamenei, Hamrazmān-e Ḥusain, S. 6.
  13. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار تولیدکنندگان و فعالان اقتصادی», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  14. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار مداحان اهل‌بیت(ع)», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  15. ↑ «منطق مقاومت | سه. بیشتر بودن هزینه سازش از هزینه مقاومت», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  16. ↑ «دومین پیام تلویزیونی رهبر معظم انقلاب خطاب به ملت ایران در پی تهاجم رژیم صهیونی به ایران», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  17. ↑ Rede vom 19. Mehr 1368 n.i.S.
  18. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار اقشار مختلف مردم به مناسبت عید غدیر», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  19. ↑ «آیت‌الله خامنه‌ای: توهین به عایشه و هر یک از نمادهای اهل سنت حرام است», KhabarOnline.
  20. ↑ «بیانات در دیدار مسئولان نظام و میهمانان کنفرانس وحدت اسلامی», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  21. ↑ Siehe: Farhangīʿā-ye farhangī, Sahba Verlag.
  22. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار جمعی از کارگزاران فرهنگی», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  23. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار اساتید دانشگاه‌ها ۲۲ مرداد ۱۳۹۱ش», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  24. ↑ Siehe Taqawī, Rīše-hā-ye Bahār-e ʿArabī wa Domīnū-ye Forūpeṣī Rejīm-hā-ye ʿArab, S. 4.
  25. ↑ «خطبه‌های نماز جمعه تهران + ترجمه خطبه عربی», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  26. ↑ Ṣolḥ-Mīrzāʾī, Palastīn az manẓar-e Ḥażrat-e Āyatollāh al-ʿUẓmā Sayyed ʿAlī Ḫāmeneʾī, S. 599.
  27. ↑ Ṣolḥ-Mīrzāʾī, Palastīn az manẓar-e Ḥażrat-e Āyatollāh al-ʿUẓmā Sayyed ʿAlī Ḫāmeneʾī, S. 487–490.
  28. ↑ Ṣolḥ-Mīrzāʾī, Palastīn az manẓar-e Ḥażrat-e Āyatollāh al-ʿUẓmā Sayyed ʿAlī Ḫāmeneʾī, S. 499–500.
  29. ↑ Yousefi, Niẓām-e eqteṣādī-ye moqāvematī, S. 32.
  30. ↑ «اقتصاد مقاومتی چیست», Klub junger Journalisten.
  31. ↑ «مروری بر نامگذاری سال‌ها توسط رهبر انقلاب از ۱۳۷۸ تا امروز», Nachrichtenagentur IMNA; «بررسی علت نامگذاری سال‌ها در گفت‌وگو با مشاور عالی رهبر انقلاب», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  32. ↑ Welayati, Ḫāmeneʾī, Āyatollāh, S. 694.
  33. ↑ «آیت‌الله خامنه‌ای درباره جوانان و نقش آنان در کشور», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  34. ↑ «حوزه پیشرو و سرآمد», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  35. ↑ «منطق مقاومت | سه. بیشتر بودن هزینه سازش از هزینه مقاومت», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  36. ↑ «دومین پیام تلویزیونی رهبر معظم انقلاب خطاب به ملت ایران در پی تهاجم رژیم صهیونی به ایران», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  37. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار اعضای مجلس خبرگان رهبری», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  38. ↑ «احکام اعتکاف، حضور در مسجد واحد», Informationsbasis des Büros des Oberhaupts.
  39. ↑ Khamenei, Ghanā’, S. 262 und 255.
  40. ↑ Khamenei, Ghanā’ , S. 444.
  41. ↑ «ثبت پیام رهبر انقلاب به‌عنوان سند در سازمان مللـ», Büro zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  42. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار مردم سقز» , Büro zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei
  43. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار بانوان نخبه در آستانه سالروز میلاد حضرت زهرا(ع)»، Büro zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei
  44. ↑ ُSiehe auch: Najafī, Jawāhir al-Kalām, Dār Iḥyāʾ al-Turāth al-ʿArabī, B. 39, S. 207 u. 215; Imām Chomeinī, Taḥrīr al-Wasīla, Dār al-ʿIlm, B. 2, S. 397.
  45. ↑ Behbūdī, Scharḥ-e Ism, S. 49.
  46. ↑ Archiv des Dokumentationszentrums, Nr. 1226.
  47. ↑ Archiv des Dokumentationszentrums, Nr. 1226.
  48. ↑ Behbūdī, Scharḥ-e Ism, S. 78
  49. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  50. ↑ Behbūdī, Sharḥ-e Ism, S.67.
  51. ↑ «بیانات آیت‌الله خامنه‌ای در دیدار با اعضای «گروه اجتماعی», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  52. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  53. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  54. ↑ سخنرانی ۲۳ آذر ۱۳۷۳, Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  55. ↑ «سروده‌ی حضرت آیت‌الله خامنه‌ای که یک بیت از آن را در آستانه عملیات وعده صادق در جلسه‌ای خواندند»، Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  56. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  57. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  58. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  59. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  60. ↑ Yārān-e Imām be Revāyat-e Asnād-e SAVAK, B. 1, S. 468.
  61. ↑ Bāzargān, Yāddāshthā-ye Ruzāne, S. 422–423.
  62. ↑ Hāschemī Rafsandschānī, Dowrān-e Mobāreze, B. 2, S. 1566.
  63. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke Seiner Eminenz Ayatollah al-Uzma Khamenei.
  64. ↑ «نگاهی به زندگینامه...», Website des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke Seiner Eminenz Ayatollah al-Uzma Khamenei.
  65. ↑ روایتی از دیدار دانشجویان با آیت‌الله خامنه‌ای در ایرانشهر/ تحلیل دقیق آیت‌الله خامنه‌ای از اوضاع بین‌المللی در دوران تبعید, Archiv des Islamischen Revolutionsdokumentationszentrums.
  66. ↑ Behbūdī, Sharḥ-e Ism, S. 602
  67. ↑ «چرا آیت‌الله خامنه‌ای به ایرانشهر تبعید شد؟», Archiv des Islamischen Revolutionsdokumentationszentrums.
  68. ↑ «روایت‌های حضور در تبعید رهبر انقلاب به ایرانشهر، رونمایی شد», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  69. ↑ «روایت مستند از ۲۵۸ روز تبعید آیت الله خامنه ای در دوران شاه», Hawza-Informationsseite
  70. ↑ Sotūde, Pā-be-pā-ye Āftāb, B. 2, S. 192.
  71. ↑ Sāʾilī, Šūrā-ye Enqelāb-e Eslāmī-ye Īrān, S. 49–62.
  72. ↑ Qāsem-pūr, Dah-e Sarnevešt-sāz, Archiv des Islamischen Revolutionsdokumentationszentrums, S. 92–94.
  73. ↑ Hāschemī, Enqelāb va… [Revolution und…], S. 169.
  74. ↑ Sāʾilī, Šūrā-ye Enqelāb-e Eslāmī-ye Īrān, S. 117–118.
  75. ↑ Zusammenfassung, Sitzung 1358/09/03 (entspricht 24.11.1979).
  76. ↑ Hāschemī Rafsandschānī, Enqelāb va Pīrūzī, S. 449.
  77. ↑ Dā’irat al-Ma’ārif al-Kabīr al-Islāmī, B. 4, S. 1321.
  78. ↑ Hāschemī Rafsandschānī, Enqelāb wa Pīrūzī, S. 215–218.
  79. ↑ Ğāsebī, Taṣakol farāgīr, B. 4, S. 149.
  80. ↑ Jāsebī, B. 4, S. 146.
  81. ↑ Hāschemī Rafsandschānī, Obūr az Bohrān, S. 263.
  82. ↑ Khāterāt-e Seyyed Mortazā, S. 168.
  83. ↑ Imām Khomeinī, Ṣaḥīfe-ye Imām, B. 12, S. 116.
  84. ↑ Farhang va…, S. 311.
  85. ↑ Jomhūrī [Republik], Nr. 678, S. 11.
  86. ↑ Fārsī, S. 543–544.
  87. ↑ Imām Khomeinī, Ṣaḥīfe, B. 20, S. 463–465.
  88. ↑ Gespräch mit Hāšemi Rafsanǧānī, Pīšīne va kār-nāme-ye Maǧmaʿ-e Tašḫīṣ-e Maṣlaḥat-e Neẓām, S. 52.
  89. ↑ Gespräch mit Hāšemi Rafsanǧānī, Pīšīne va kār-nāme-ye Maǧmaʿ-e Tašḫīṣ-e Maṣlaḥat-e Neẓām, S. 68–69.
  90. ↑ Jomhūrī, Nr. 2886, S. 12; Nr. 2889, S. 2–12.
  91. ↑ Dā’irat al-Ma’ārif al-Kabīr al-Islāmī, B. 4, S. 1321.
  92. ↑ Jomhūrī, Nr. 2413, S. 10.
  93. ↑ Jomhūrī, Nr. 1921, S. 12.
  94. ↑ «فیش های مقاومت اسلامی فلسطین», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  95. ↑ [http://rch.ac.ir/Content/dibacheDtails Vorwort zur Enzyklopädie, Webseite der Weltislam-Enzyklopädie, Besuchsdatum 29.11.2016 (95/09/08).
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  98. ↑ Marja’īyat… [Die Marja’iyyat/Führerschaft…], S. 70; Dschur’e Nūsch, S. 265.
  99. ↑ Hadīth, 1/Jum. (wahrscheinlich Jumādā, ein Monat im islamischen Kalender).
  100. ↑ Jomhūrī, Nr. 2924, S. 3.
  101. ↑ Kayhān, Nr. 13631; Jomhūrī, Nr. 2929; Jomhūrī, Nr. 2972; Jomhūrī, Nr. 2979.
  102. ↑ «پیام حج، ابتکار امام بود», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  103. ↑ «مهمترین وظایف امت اسلام درباره مسائل جهان اسلام», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  104. ↑ «پیام به کنگره عظیم حج», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  105. ↑ «پیام به حجاج بیت‌الله الحرام», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  106. ↑ «بیانات در دیدار اعضای مجمع جهانی اهل بیت علیهم‌السلام و اتحادیه‌ی رادیو و تلویزیون‌های اسلامی», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei..
  107. ↑ Ahmadī-Moqaddam u. a., „Erläuterung der Rolle von Imam Khamenei bei der Leitung und Führung der Widerstandsfront“, S. 38.
  108. ↑ «ده‌ها فروند پهپاد و موشک به سمت سرزمین‌های اشغالی شلیک شد», IRNA Nachrichtenagentur.
  109. ↑ «رویارویی مستقیم نظامی با اسرائیل چه تاثیری بر زندگی شهروندان عادی ایران می‌گذارد؟», Al Jazeera Media Network. Motamedi, "‘True Promise’: Why and how did Iran launch a historic attack on Israel?» , Al Jazeera Media Network.
  110. ↑ «خطبه‌های نماز عید فطر», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  111. ↑ «پیام درپی شهادت سرلشکر پاسدار محمدرضا زاهدی و همرزمانش», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  112. ↑ «نخستین پیام تلویزیونی رهبر معظم انقلاب خطاب به ملت ایران در پی تهاجم رژیم صهیونی به ایرانـ», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  113. ↑ «نامه ای به تو...», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  114. ↑ «بازتاب گسترده پيام مقام معظم رهبري به جوانان اروپايي در رسانه‌هاي جهاني», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke Seiner Eminenz Ayatollah al-Udhma Khamenei; auf CNN; auf BBC.در CNN; در BBC.
  115. ↑ نامه رهبر انقلاب اسلامی به عموم جوانان در کشورهای غربی‌, Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  116. ↑ «نامه حضرت آیت‌الله خامنه‌ای به دانشجویان حامی مردم فلسطین در دانشگاه‌های ایالات متحده آمریکا», Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  117. ↑ «معرفی مجمع جهانی اهل بیت ع», Ahl al-Bait Portal.
  118. ↑ اساسنامه « نهاد علمی و آموزشی جامعة المصطفی العالمیة», Forschungszentrum des Islamischen Beratungsrates (Madschles).
  119. ↑ «معرفی مرکز خدمات حوزه‌های علمیه», Webseite des Dienstleistungszentrums für die islamischen Seminare.
  120. ↑ Al-Ghurayfī, Chalīfat al-Imām al-Rāḥil, S. 175–204. -
  121. ↑ «پيام به‌ مناسبت‌ برگزاري‌ اجلاس‌ هزاره‌ رهبران‌ روحاني‌ براي‌ صلح‌ جهاني‌ در سازمان ملل» , Webseite des Büros zur Bewahrung und Verbreitung der Werke von Ayatollah Khamenei.
  122. ↑ «گزارش هزاره ادیان»
  123. ↑ «آیت‌الله مکارم شیرازی: تهدیدکننده رهبری و مرجعیت حکم «محارب» دارد», IRNA; «پاسخ استفتا از مرجع عالیقدر حضرت آیت الله العظمی نوری همدانی «مدظله العالی» در پی تهدید آمریکا و رژیم صهیونیستی نسبت به مقام معظم رهبری «دامت برکاته», Büro von Ayatollah Nuri Hamadani.
  124. ↑ «واکنش قاطع مراجع تقلید و علما نسبت به گستاخی ترامپ به رهبر انقلاب», RASA Nachrichtenagentur.
  125. ↑ «حوزه علمیه نجف» بر علیه تهدید گستاخانه «ترامپ جنایت‌کار» مبنی بر ترور «امام خامنه‌ای» واکنش شدید نشان داد», Dāneshdschū Nachrichtenagentur.

Quellenverzeichnis