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Entwurf:Hawzah von Qom

Aus wikishia
Fayziyya-Schule in Qom

Die Hawza von Qom (Persisch: حوزه علمیه قم) ist eines der beiden bedeutendsten theologischen Hochschulen der schiitischen Welt, das in den ersten Jahrhunderten nach dem Aufkommen des Islams entstand und im Jahr 1922 von Abdulkarim Haeri Yazdi neu gegründet und revitalisiert wurde. Im Laufe des 14. Jahrhunderts (nach iranischem Sonnenkalender) und unter der Leitung von Seyyed Husain Tabatabai Borujerdi entwickelte sich die Einrichtung zu einem gleichrangigen Pendant der Hawzah von Nadschaf. Nach den Herausforderungen, denen die Einrichtung in Nadschaf ausgesetzt war, sowie der Migration einiger Lehrer und Studierender von dort nach Qom, wurde die Hawzah von Qom allmählich zum zentralen Bildungs- und Forschungszentrum der schiitischen Theologie.

In Qom waren zahlreiche Großayatollahs (Marja‘ Taqlid, Vorbilder der Nachahmung) vertreten, darunter Abdulkarim Haeri Yazdi, Seyyed Mohammadreza Golpayegani, Seyyed Schahab ad-Din Mar‘aschi Najafi, Seyyed Ahmad Khansari, Seyyed Kazem Schariatmadari, Seyyed Ruhollah Khomeini, Mohammad Ali Araki sowie später Husain Vahid Khorasani, Naser Makarem Schirazi, Seyyed Ali Khamenei, Mohammad Taqi Bahjat, Husain-Ali Montazeri und Lotfollah Safi Golpayegani. Zudem studierten oder lehrten viele bekannte schiitische Gelehrte aus dem Iran und anderen Ländern in Qom, wie etwa Seyyed Musa Sadr, Morteza Motahhari, Seyyed Mohammad Husain Tabatabai, Seyyed Reza Baha ad-Dini, Mohammad Taqi Falsafi, Ali Meschkini, Seyyed Ja‘far Morteza Ameli, Mohammad Taqi Mesbah Yazdi, Hassan Hassanzadeh Amoli, Mohammad Mohammadi Reyschahri, Abdollah Javadi Amoli, Gholamhusain Ebrahimi Dinani, Isa Qassem, Seyyed Sajid Ali Naqavi,Husain Ansarian, Muhsen Qara‘ati und Ibrahim Zakzaky.

Viele bedeutende Werke der schiitischen Exegese, Jurisprudenz, Geschichte, Philosophie und Lexikografie wurden in der Hawza von Qom verfasst. Bekannte Beispiele sind Tafsir al-Mizan, Tafsir Nemuneh und Tafsir Tasnim; Tahrir al-Wasila; as-Sahih min Sirah an-Nabi al-Azam; Usul-e Falsafeh va Ravesch-e Realism sowie Jame' Ahadith asch-Schia. Laut veröffentlichten Informationen der Buchmesse des Jahres der Hauza wurden bis 2023 (1402 n.i.S) über 23.000 schriftliche Werke an diese Buchmesse übermittelt.

Im politischen System der Islamischen Republik Iran untersteht die Hawzah in Qom dem Zentrum für die Verwaltung der Theologieschulen von Iran, dessen Richtlinien vom Obersten Rat der Theologieschulen bestimmt werden. In diesem Rahmen entstanden zahlreiche Bildungs- und Forschungseinrichtungen auf Initiative des iranischen Oberhauptes, der Maraja‘ oder anderer führender Gelehrter. Zu diesen zählen unter anderem das Isra-Institut, das Zentrum für Jurisprudenz der Aimma al-Athar, das Imam-Khomeini-Institut, die Mufid Universität, die Baqer-Al-Ulum-Universität sowie das Forschungszentrum für Islamische Wissenschaften und Kultur.

Die politische Rolle der Hawza von Qom während der Pahlavi-Ära konzentrierte sich vor allem auf die Förderung religiöser und theologischer Anliegen. Ein exemplarischer Fall war der Vorschlag von Seyyed Husain Boroujerdi an die Regierung, religiöse Bildung in die formalen Lehrpläne aufzunehmen. Nach Borujerdi verfolgte eine Gruppe von Gelehrten der Hawzah von Qom, darunter Seyyed Mohammad-Reza Golpayegani und Seyyed Kazem Schariatmadari, trotz ihrer Opposition gegen die Regierung einen gemäßigteren Kurs und verzichtete auf scharfe Konfrontationen. Im Gegenzug dazu ging eine andere Gruppe, darunter Seyyed Ruhollah Khomeini und Seyyed Mohammad Mohaqeq Damad, mit Nachdruck gegen die Pahlavi-Regierung vor. Es wird berichtet, dass nach der Islamischen Revolution im Februar 1979 die Geistlichen von Qom überwiegend mit dem islamischen System kooperierten und zahlreiche Aufsichts-, Regierungs- und Gesetzgebungsämter übernahmen.

Neben der Gründung von Institutionen außerhalb Irans zur Verbreitung des schiitischen Islams engagierten sich die Gelehrten der Hawza von Qom auch für die Aufnahme ausländischer Studenten. Zu diesem Zweck entstanden Einrichtungen zur Ausbildung nichtiranischer Studierender. Während das Lehrsystem von Qom grundsätzlich auf der Vermittlung islamischen Rechts und der Ausbildung von Mujtahids basiert, werden dort auch andere Fachbereiche wie Theologie, Philosophie, Exegese, Ethik und Wissenschaft der Überlieferer (Rijal) gelehrt. Verschiedene Denkrichtungen sind innerhalb der Theologiestätte vertreten und stehen gelegentlich in ideologischen Konflikten zueinander, etwa in der Auseinandersetzung mit den Anhängern von Fadaiyan-e Islam, in den Debatten um die Gedanken von Ali Schariati, Kontroversen um die Autorität von Seyyed Kazem Schariatmadari nach der Revolution sowie in politischen Spannungen im Zusammenhang mit Husain-Ali Montazeris Rede im Jahr 1997.

Die Gelehrten der Hawzah von Qom nahmen auch wissenschaftliche Stellung gegen konkurrierende ideologische Strömungen und Andersdenkende ein. Dazu gehören unter anderem die Ablehnung von Ahmad Kasravis Schrift "Das Geheimnis tausend Jahre" in den 1950er Jahren, der Kampf gegen den Bahaismus sowie atheistische und marxistische Ideen zwischen den 1950er und 1980er Jahren, die Auseinandersetzung mit sunnitischen und wahhabitischen Ansichten sowie die Kritik an religiösen Intellektuellen wie Mehdi Bazargan, Abdolkarim Soroush und Mohammad Mojtahed Schabestari.

Bedeutung

Die Theologies von Qom ist die wichtigste und größte schiitische Institution in Iran im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert n.i.S. Sie wird als einzigartiges Phänomen in der Geschichte des Schiitentum[1] und als einzige Institution der Zivilgesellschaft in der iranischen Geschichte[2] betrachtet. Der Übergang eines Teils der Lehrer und Studenten der theologischen Schule von Nadschaf nach Qom aufgrund von Schwierigkeiten im vierzehnten Jahrhundert führte dazu, dass Qom zur zentralen Bildungseinrichtung des schiitischen Islams wurde. Mit ihrer Kombination aus Gelehrten, Mujtahids, Lehrern, Studenten, Forschenden und Autoren sowie Hunderten von Schulen, Bibliotheken, Forschungsinstituten und wissenschaftlich-kulturellen Organisationen, die sich auf diverse religiöse Fachrichtungen erstrecken, ist Qom das Hauptzentrum für die Produktion, Lehre und Verbreitung religiösen Wissens in Iran.[3]

Die zunehmende Bedeutung der Theologiestätte von Qom im vierzehnten Jahrhundert ermöglichte die Verlagerung eines Teils der Großayatullah von Nadschaf nach Qom.[4] So wurde Seyyed Husain Tabatabai Borujerdi (1961 verstorben), der führende Gelehrte in Qom, 15 Jahre lang als bedeutendster und einziger allgemein anerkannter Vorbild der Nachahmung im schiitischen Islam angesehen.[5]

Es heißt, dass die Theologiestätte von Qom durch ihre Opposition zur Pahlavi-Regierung maßgeblich zur Revolution und zur politischen Veränderung Irans im Jahr 1979 sowie zur Entstehung der Islamischen Republik beitrug.[6] Besonders die Geistlichen von Qom unter Führung von Ayatollah Ruhollah Khomeini sollen religiöse Widerstandsbewegungen gegen die Pahlavi-Regierung stark unterstützt und vorangetrieben haben.[7]

Berühmte Persönlichkeiten der Hawza von Qom

Neben den prominenten Vorbilder der Nachahmung sind in der Hawza von Qom auch andere bekannte Geistliche vertreten, die als Autoren, Redner, Exegeten, Theologen und weitere Fachleute anerkannt sind.

Einige dieser Persönlichkeiten sind:

Produktion und Verbreitung wissenschaftlicher Werke

Die Hawza von Qom ist das bedeutendste Zentrum für die Entwicklung und Verbreitung religiöser Gedanken.[8] Mit der Einführung von Abschlussarbeiten als Pflichtbestandteil im Studienplan der Hawza konnten bis zum Jahr 2022 mehr als 6000 Abschlussarbeiten auf den wissenschaftlichen Stufen drei und vier verteidigt werden.[9]

Veröffentlichung von Büchern

Bekannte wissenschaftliche Werke wie die Tafsir-Bücher al-Mizan, Nemune und Tasnim, Jami‘ Ahadith al-Shia[10], Tahrir al-Wasila und ihre Kommentare, die 41-bändige Reihe Fiqh as-Sadiq, die Sammlung at-Tamhid mit dem Thema Koranwissenschaften[11] sowie philosophische Sammlungen wie Rahiq Makhtum, die Enzyklopädie des Heiligen Korans und das 35-bändige Werk as-Sahih min Sirat an-Nabi al-A'zam über das Leben des Propheten Muhammad (s.), gehören zu den bedeutenden wissenschaftlichen Arbeiten, die in der Hawzah von Qom entstanden sind.

Während dem Mohammad Riza Pahlavi erhielt unter anderem das Buch "Grundlagen der Philosophie und die Methode des Realismus" von Sayyed Mohammad-Husain Tabatabai (1332 n.i.S), "Die Möchtegernphilosophen" von Naser Makarem Schirazi (1333 n.i.S) sowie "Studien des theoretischen Intellekts" von Mahdi Haeri Yazdi (1347 n.i.S.) den königlichen Preis für das Buch des Jahres. In der Islamischen Republik wurden zahlreiche Werke aus Qom ebenfalls mit dem Preis für das Buch des Jahres ausgezeichnet. Ein bedeutender Teil der wissenschaftlichen Arbeiten der Hawzah wird zudem an die Konferenz "Buch des Jahres der Hawzas" eingereicht. Den Organisatoren zufolge wurden bis 2023 mehr als 23.000 schriftliche Arbeiten zu dieser Veranstaltung zugesandt.[12]

In einem Artikel mit dem Titel „Exegetische Persönlichkeiten der Hawzah von im letzten Jahrhundert“, der 2024 veröffentlicht wurde, werden neben fünf bekannten Exegeten (Tabatabai, Jawadi Amoli, Mesbah Yazdi, Sobhani und Makarem Schirazi) auch 42 weitere Forscher aufgelistet, die jeweils exegetische Werke verfasst haben.[13] Ein anderer Artikel aus demselben Jahr zählt die Namen von 56 Koranforschern der Hawzah von Qom samt ihren Werken auf.[14] Außerdem werden dort 24 persische Übersetzungen des Heiligen Korans aus Qom erwähnt.[15]

Veröffentlichung von Fachzeitschriften

Die jüngere Phase der Hawzah von Qom (seit den 1990er Jahren) zeichnet sich im Bereich der Zeitschriften durch eine thematische Ausrichtung und zunehmende Spezialisierung aus.[16] Laut einer Untersuchung von 2023wurden insgesamt 102 Zeitschriften in 15 großen Themenfeldern kategorisiert, die unter der Leitung von Hawzahgelehrten aus Qom veröffentlicht werden.[17]

Digitale Veröffentlichungen

Das Zentrum für Computerforschung in den islamischen Wissenschaften hat bis 2025 mehr als 600 Softwares über verschiedenste religiöse Wissensbereiche wie Hadith, Exegese, Fiqh und Geschichte entwickelt.[18] Zu diesen wissenschaftlichen Programmen gehören unter anderem Softwares wie Jame' al-Tafasir, Jame' al-Fiqh, Jame' al-Ahadith und Derayeh al-Nur. Ein Bericht zeigt zudem, dass die Anzahl elektronischer Publikationen in der Hawzah während der 2010er Jahre auf über 4000 gestiegen ist.[19]

Die Hawzah von Qom, das Zentrum der schiitischen Geistlichkeit

Nach der Wiederbelebung der Hawza in Ghom im Jahr 1301 nach dem iranischen Sonnenkalender (entspricht 1922 n. Chr.) konzentrierte sich ein Teil der schiitischen religiösen Autorität auf diese Stadt.[20] Viele Schiiten aus Iran sowie einige Iraner im Irak folgten damals den Anweisungen von Abdulkarim Haeri bzw. als Vorbild der Nachahmung (bezüglich religiöser Gesetze).[21] In den Jahren von 1946–1961 galt Ayatollah Borujerdi als die zentrale religiöse Instanz der schiitischen Welt.[22]

Nach dem Tod Borujerdis im Jahr 1340 (1961) wurden führende Theologen und Absolventen der Hawzah von Ghom, darunter Seyyed Mohammadreza Golpayegani, Seyyed Ahmad Khansari, Seyyed Kazem Schariatmadari und Seyyed Ruhollah Khomeini, als die wichtigsten religiösen Autoritäten in Ghom vorgestellt. Seither haben die Mujtahids der Hawza in Ghom eine erhebliche Rolle innerhalb der schiitischen Rechtsverständnisses gespielt. Zwischen 1991–1994 waren Seyyed Mohammadreza Golpayegani und Mohammad Ali Araki die bestimmenden Persönlichkeiten der schiitischen Führung, beide mit Wurzeln in der Hawzah von Ghom.

Nach dem Tod von Mohammad Ali Araki, dem letzten noch lebenden Schüler Abdulkarim Haeris, wurden von verschiedenen theologischen Institutionen der Hawza einige Gelehrte als neue religiöse Autoritäten präsentiert. Diese waren entweder in Ghom ansässig oder hatten dort studiert. Abgesehen von den geistlichen Autoritäten in Najaf, zählten die bekanntesten Vertreter der Hawzah von Ghom dieser Ära:

Geschichte

Die Hawzah von Qom blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die frühen Jahrhunderte des islamischen Kalenders reicht und mit der Ansiedlung schiitischer Gelehrter in Qom begann.[23] Diese Einrichtung durchlief verschiedene Phasen mit Höhen und Tiefen. Nach dem Ende des Einflusses der Aschʿarī in Qom im vierten Jahrhundert n.H. setzte eine Phase des wissenschaftlichen Stillstands ein, die bis zum siebten Jahrhundert und den mongolischen Angriffen andauerte.[24] Die Zeit nach der mongolischen Invasion im Jahr 621 n.H. wird als Periode des Niedergangs und der Schwächung der Hawza von Qom bezeichnet.[25] Mit Beginn der Safawiden-Ära und der Etablierung des Schiitentums als offizielle Religion der iranischen Bevölkerung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts (13. Jahrhundert n.i.S.) erfolgte eine Wiederbelebung der Hawza von Qom.[26] Während der Safawiden- und Kadscharen-Zeit war die Hawza von Qom in einem begrenzten Rahmen aktiv, wobei einige Gelehrte dort wirkten.[27] Der bekannteste Gelehrte, der in dieser Phase in Qom verweilte, war Mirzā-ye Qomi (1150–1231 n.H.), der mit der Kadscharen-Ära zusammenfiel.[28]

Einige der wichtigsten theologischen Schulen in dieser Einrichtung, wie Madrese-ye Razawiyyeh,[29] Feyziyeh, Dar al-schifa[30] und Hojjatiyeh,[31] wurden im 7. Jahrhundert n.H. gegründet und bestehen bis heute fort.

Wiedergründung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts (13. Jahrhundert n.i.S.) waren in der Hawza von Qom zwar Gelehrte wie Scheich Abul-Qasem Qomi und Mirza Jawad Maleki Tabrizi[32] aktiv, jedoch fehlte es an einer organisierten Struktur der theologischen Schulen in dieser Stadt. Auf Einladung und Bemühungen der örtlichen Gelehrten kam Abdolkarim Haeri Yazdi, der zuvor eine theologische Hochschule in Arak betrieben hatte, im Jahr 1340 n.H. nach Qom und gründete dort die neue Hawza.

Mit seiner Ankunft sowie der seiner Schüler ließen sich weitere Gelehrte aus verschiedenen Städten dort nieder.[33] Auch bestimmte Ereignisse, wie die Exilreise bedeutender spiritueller Autoritäten aus Najaf,[34] die Protestmigration von Gelehrten aus Isfahan[35] sowie wiederholte Besuche von Ahmad Schah Kadschar[36] und Beratungen Reza Khans mit den Gelehrten Qoms im Jahr 1303 n.i.S., trugen zur Festigung der Hawza bei.[37]

Nach dem Tod von Scheick Abdolkarim Haeri im Jahr 1315 n.i.S. übernahmen drei anerkannte Lehrmeister dieser Institution, die als Marājeʿ-e Sulas bekannt wurden, die Leitung der Schule. In dieser Phase war die Lage der Hawza aufgrund des politischen Drucks der damaligen Regierung sowie mangels konzentrierter Führung und spiritueller Leitung instabil.[38] Die Zahl der Studierenden sank drastisch von etwa 1000 auf rund 400 Personen.[39]

Die allgemeine Marjaiyya (Instanz der Nachahmung) von Seyyed Husain Boroujerdi und die Leitung der Hawza

Zu Beginn der 1940er Jahre (1320 n.i.S.) äußerten einige prominente Persönlichkeiten und Lehrer in Qom ihre Besorgnis über den Mangel an zentraler Verwaltung der dortigen Hawzah. Sie forderten Seyyed Husain Borujerdi auf, von Borujerd nach Qom zu ziehen und die Leitung der Hawzah zu übernehmen. Im Muharram 1364 n.H./ 1943 nahm Borujerdi seinen Wohnsitz in Qom.[40] Durch seine zentrale Leitung stieg die Anzahl der Studenten an der Hawzah von etwa 2.000[41] im Jahr 1947 auf 8.700[42] in den 1960er Jahren.

Gegen Ende von Borujerdis Lebenszeit wuchs die Zahl der Dozenten, die den Außenunterricht in Fiqh (islamische Rechtswissenschaft) und Usul (Methodenlehre) leiteten, erheblich an. Besonders einige der angesehenen Schüler seines Vorgängers Haeri, wie Araki, Golpayegani, Seyyed Mohammad Damad, Khomeini, Schariatmadari und Mar'aschi Najafi, hatten eigenständige Unterrichtsangebote auf höherem Niveau etabliert.[43] Diese Entwicklungen machten die Hawzah in Qom praktisch gleichrangig mit der damals renommiertesten theologischen Schule im schiitischen Islam, der Hawza von Najaf.[44] Nach Borujerdis Tod im April 1961 ging die Leitung der Hawzah von Qom an vier hochrangige Dozenten über: Khomeini, Golpayegani, Schariatmadari und Mar'aschi Najafi. Mit der Exilierung Khomeinis im Jahr 1964 (1340 n.i.S.) wurde die Hawzah effektiv von den verbleibenden drei Gelehrten geführt.[45]

Entwicklungen in der Zeit der Islamischen Republik

Nach der Etablierung der Islamischen Republik im Iran erfuhr die Organisationsstruktur der Hawza von Qom einen grundlegenden Wandel: Von einer Ansammlung dezentral geführter Einrichtungen unter der Leitung verschiedener Maraji’ (religiöse Autoritäten) hin zu einer zentralisierten Führungsstruktur.[46] Die ersten Mitglieder des Rates zur Leitung der Hawza wurden am 27. Februar 1981 auf Anordnung von Imam Khomeini und in Abstimmung mit anderen religiösen Autoritäten ausgewählt.[47] Zehn Jahre später, mit dem Besuch von Seyyed Ali Khamenei als damaligem Führer der Islamischen Republik Iran in Qom, wurde eine erneute Umstrukturierung vorgenommen. Der Oberste Rat der Hawza von Qom wurde gegründet, und Mohammad Mo’men wurde mit ihrer Leitung beauftragt.[48]

Laut Alireza A’arafi, dem Direktor der Hawzas seit 2016, verzeichnete die theologischen Schulen unter der islamischen Republik ein bemerkenswertes Wachstum hinsichtlich der Anzahl von Studenten und Lehrkräften sowie bei den Schulen und Ressourcen. Das Ausbildungssystem wurde phasenbasiert und stärker spezialisiert strukturiert. Es wurden Fachrichtungen zu verschiedenen islamischen Wissenschaften eingeführt, zahlreiche Forschungs- und Bildungseinrichtungen innerhalb und um die Hawza entstanden und Themen wie Religionen und Konfessionen erhielten verstärkte Aufmerksamkeit. Viele Studenten erlernten zudem Fremdsprachen. Darüber hinaus wurden internationale Kontakte zu Zentren, religiösen Persönlichkeiten und der Öffentlichkeit geknüpft. Ein signifikanter Anstieg bei Publikationen, Übersetzungen sowie der Produktion von Büchern, Zeitschriften und Software ist ebenfalls charakteristisch für diese Periode.[49]

In dieser Zeit erweiterten sich auch die theologischen Schulen für Frauen, und zahlreiche Bibliotheken wurden gegründet und ausgebaut. Im Jahr 2015 betrug die Anzahl der aktiven theologischen Schulen im gesamten Land rund 480 Einrichtungen, mit etwa 7.000 aktiven Lehrkräften, während sich 170 weitere Schulen im Bau befanden.[50]

Die Hawzah von Qom wird administrativ und organisatorisch vom Managementzentrum der Theologischen Schulen von Qom geleitet, welches wiederum ein Teil des Managementzentrums der Theologischen Schulen Irans ist. Außerdem legt der Hohe Rat der theologischen Schulen, ein siebenköpfiges Gremium, die strategische Ausrichtung dieser Schulen fest. Die Mitglieder dieses Rates werden von der Gesellschaft der Lehrer der Hawzah von Qom vorgeschlagen und in Abstimmung mit den höchsten religiösen Autoritäten von der Führung der Islamischen Republik ernannt und offiziell bestätigt.[51]

Bildungs- und Forschungsinstitute wurden durch die Führung der Islamischen Republik, religiöse Autoritäten (bzw. Vorbilder der Nachhamung), einige Seminarprofessoren, staatliche Institutionen oder andere Organisationen gegründet, in denen Absolventen der Hawzah von Qom in verschiedenen theologischen sowie interdisziplinären Bereichen ausgebildet werden.[52] Zu diesen Institutionen gehören unter anderem das Isra-Institut, das für Jurisprudenz der Aimma al-Athar , das Forschungs- und Bildungsinstitut Imam Khomeini, die Universität Mofid, die Universität Baqer al-Ulum und das Forschungszentrum für islamische Wissenschaft und Kultur.[53]

Das Seminar von Qom und die Politik

Ha'eri und politische Spannungen

Scheich Abdolkarim Haeri (1878–1937) äußerte sich in den ersten Jahren seiner Ankunft in Qom gemeinsam mit Seyyed Abolhassan Esfahani und Mohammad Husain Naini ablehnend zur Umwandlung der Monarchie in eine Republik, wie sie von Reza Pahlavi, dem damaligen Premierminister, angestrebt wurde.[54]

Während seines fünfzehnjährigen Aufenthalts in Qom (1922–1937) hielt sich Haeri von politischen Konflikten fern, um die Hawzah zu erhalten und weiterzuentwickeln. Zum Beispiel zeigte er keine explizite Reaktion auf die Angriffe von Reza Schah Pahlavi auf Scheich Mohammad Taghi Bafqi in Qom.[55] Als die Pahlavi-Regierung plante, akademische Prüfungen für Theologiestudenten einzuführen, erhob er zwar keinen Widerspruch, forderte jedoch lediglich, dass diese Prüfungen in Qom stattfinden und unter seiner Aufsicht durchgeführt werden sollten.[56] Dennoch griff Haeri in die Auseinandersetzungen um den Hijab-Verbot und die Gesetzgebung zur Vereinheitlichung von Kleidung mit großer Ernsthaftigkeit ein. In einem Telegramm vom 2. Juli 1935 erklärte er beispielsweise, dass das Verbot des Hijabs gegen den schiitischen Glauben verstoße.[57]

Politische und soziale Aktionen von Borujerdi

Sayyed Husain Borujerdi (1254–1340 n.i.S.), der Leiter der Hawzah von Qom seit 1323 n.i.S., setzte Verbindungsleute ein, um seine religiösen und bildungspolitischen Angelegenheiten voranzubringen. Diese übermittelten seine Botschaften, Einwände und Hinweise an Mohammad Reza Pahlavi, den damaligen König, oder andere staatliche Verantwortliche.[58] Borujerdi schlug unter anderem vor, religiöse Bildung in den Lehrplan der Schulen aufzunehmen[59] und Züge an Bahnhöfen zum Gebet zu stoppen.[60] Zu den politischen Aktivitäten der Religionsschule dieser Zeit zählen auch der Widerstand gegen den Einfluss der Baha’i in staatlichen Institutionen sowie die Unterstützung des palästinensischen Volkes und die Veröffentlichung einer Erklärung dazu im Jahr 1327 n.i.S. (Gründung Israels).[61]

Das Konzept der "Welayat-e-Faqih" und politischer Islam

Die Theorie der "Welayat-e-Faqih" und des politischen Islams gilt als eine der bekanntesten politisch-religiösen Ideen unter den Schiiten des 14. Jahrhunderts n.i.S. Sie wurde von Sayyed Ruhollah Khomeini, einem führenden Geistlichen aus der Hawzah von Qom, ausgearbeitet. Khomeini, Schüler von Scheikh Abdulkarim Haeri Yazdi, begann jedoch seine Vorträge zu diesem Thema in Najaf. Trotz allem waren die größten Unterstützer der Theorie die Geistlichen von Qom.[62]

Die politischste Phase der Religionsschule von Qom: Widerstand gegen die Pahlavi-Regierung

Die Phase des aktiven Widerstands gegen die Politik und das Wesen der Pahlavi-Regierung zwischen 1340 und 1357 n.i.S. wird als politischste Zeitspanne in der Geschichte der Hawzah von Qom betrachtet.[63] Einige Geistliche aus Qom wie Sayyed Mohammad Reza Golpayegani, Sayyed Kazem Schariatmadari und Sayyed Schahabuddin Mar‘aschi Najafi lehnten die Pahlavi-Regierung zwar ab, vermieden jedoch einen direkten Konfrontationskurs. Andere wie Sayyed Ruhollah Khomeini sowie einige Schüler von Sayyed Husain Borujerdi und Sayyed Mohammad Mohaqeq Damad engagierten sich aktiv in der politischen Auseinandersetzung.[64]

Im Jahr 1341 n.i.S. führte die Reaktion der Religionsführer von Qom auf das Gesetz zu den Provinz- und Bezirksräten dazu, dass die Regierung offiziell in einem Telegramm an Sayyed Mohammad Reza Golpayegani verkündete, dieses nicht umzusetzen.[65] Im selben Jahr sprachen sich die Gelehrten von Qom auch gegen das Referendum zur "Weißen Revolution" aus.[66] Bei dem Besuch von Mohammad Reza Pahlavi im Februar 1341 n.i.S. in Qom empfingen weder die Gelehrten noch die Schüler den Schah.[67] Infolgedessen erreichte der König ohne großen Empfang die Stadt und äußerte sich während seiner Rede öffentlich kritisch gegenüber dem Klerus.[68]

Der Übergriff der Pahlavi-Regierung auf die Feizieh-Schule am 22. März 1963, der mit dem Todestag von Imam Sadiq (a.) zusammenfiel, rief heftige Reaktionen seitens der Geistlichen und Religionsgelehrten von Qom sowie der Gelehrten von Nadschaf wie Seyyed Abulqasim Khui, Seyyed Abdullah Schirazi und Seyyed Mohsen Hakim hervor.[69] Nach diesem Vorfall führte die Pahlavi-Regierung eine Wehrpflicht für Theologie-Studenten der Hawzah ein.[70]

Die scharfe und kritische Rede Seyyed Ruhullah Khomeinis am Aschura-Tag des gleichen Jahres an der Feyziyeh-Schule, die sich gegen den Schah und Israel richtete, führte in der Nacht vom 5. Juni (15 Khordad) zu seiner Verhaftung. Die damalige Regierung schlug die Protestmärsche von verschiedenen Gruppen, die gegen diese Inhaftierung demonstrierten, nieder. Dank der Bemühungen der Geistlichen und Religionsgelehrten aus Qom und anderen Städten wurde Imam Khomeini am 4. April 1964 freigelassen und kehrte nach Qom zurück. Nach einer weiteren Rede gegen die Kapitulationserklärung am 26. Oktober desselben Jahres[71] wurde er jedoch am 4. November 1964 erneut festgenommen und ins Exil in die Türkei geschickt.[72]

Die Befürwortung für die religiöse Führerschaft Seyyed Ruhollah Khomeinis nach dem Tod von Seyyed Mohsen Hakim in Nadschaf im Jahr 1970 durch zwölf führende Gelehrten Qoms,[73] die dreijährige Verbannung von 25 Geistlichen und Lehrenden aus Qom,[74] der militärische Angriff im Juni 1975 auf eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Vorfalls in der Feizieh-Schule und die darauf folgenden Verhaftungen, Inhaftierungen sowie Verbannungen von Klerikern[75] und der Widerstand gegen die Umstellung des iranischen Kalenders auf den monarchischen Kalender[76] zählen zu weiteren politischen Aktionen im Lehrzentrum von Qom.

Die Veröffentlichung eines Artikel am 7. Januar 1978 in der Zeitung Ettelaat, der mutmaßlich Beleidigungen gegenüber Imam Khomeini enthielt, löste am 9. Januar Proteste seitens der Hawzah-Gelehrten und Studenten aus, die zu Verhaftungen, Tötungen einiger Theologieschüler sowie zur Exilierung bestimmter Lehrern führten.[77] Die Bewegungen in der Hawzah von Qom unter der Führung Imam Khomeinis, unterstützt durch die Gesamtheit der Theologie-Studenten und Lehrern, trugen schließlich zur Entstehung der Islamischen Republik Iran bei.[78]

Beziehung zur Islamischen Republik

Die Hawzah von Qom ist eng mit der Islamischen Republik Iran verbunden,[79] und die Mehrheit der theologischen Einrichtungen, insbesondere jene in Qom, werden als Unterstützer des bestehenden Systems angesehen.[80] Neben der aktiven Rolle von Geistlichen und religiösen Autoritäten (Maraje Taqlid bzw. Vorbilder der Nachahmung) beim Sturz des Pahlavi-Regimes befürworteten auch einige damalige führende Marja-e Taqlid, wie Seyyed Mohammadreza Golpayegani und Seyyed Schahabuddin Maraschi Najafi, eine Abstimmung für die Etablierung der Islamischen Republik.[81]

Im Jahr 1979 (1358 n.i.S.) wirkten hochrangige Geistliche maßgeblich an der Ausarbeitung der Verfassung der Islamischen Republik mit und waren Mitglieder der Expertenversammlung für die Verfassung.[82] Innerhalb des rechtlichen Rahmens der Islamischen Republik wurden verschiedene Positionen definiert, die speziell von Geistlichen besetzt werden sollten oder in denen sie aktiv vertreten sind. Zu diesen Positionen gehören unter anderem die Mitglieder des Wächterrats,[83] das Amt des Oberhaupts des Justiz, Abgeordnete in der Expertenversammlung für Führerschaft sowie die Freitagsimame.[84] Beispielhaft ist Ayatollah Lutfullah Safi Golpayegani, der lange Zeit Generalsekretär des Wächterrats war und als Vertreter der Ansichten von Seyyed Mohammadreza Golpayegani als Marja-e Taqlid und Leiter der Hawzah von Qom, galt.[85]

Im politischen und exekutiven Aufbau der Islamischen Republik sind zahlreiche Funktionen geschaffen, die praktisch oft von Geistlichen übernommen werden, wie die Vertreter des obersten Führers an Universitäten oder in einigen staatlichen Organisationen sowie im ideologischen und politischen Bereich des Militärs und der Sicherheitskräfte. Darüber hinaus sind Geistliche in verschiedenen Ämtern aktiv, darunter das Präsidentenamt, Ministerien wie Bildung, Kultur und islamische Führung sowie Innere Angelegenheiten sowie im islamischen Parlament.[86] In den ersten beiden Legislaturperioden des iranischen Parlaments stellten Geistliche eine überwältigende Mehrheit der Abgeordneten dar.[87]

Die Gelehrten der Hawzah von Qom zeitgen in vielen verschiedenen Bereichen ihre Präsenz, wie beispielsweise im Iran-Irak-Krieg,[88] während dessen eine spezielle Einheit von Theologiestudenten für den Einsatz im Krieg zusammengestellt wurde.[89] Außerdem spielen sie eine aktive Rolle bei Wahlen, Demonstrationen und sozialen Veranstaltungen. Sie setzen sich für die Islamische Republik ein, halten Vorträge und produzieren wissenschaftliche und propagierende Inhalte. In der Hochschule von Qom sind zahlreiche Bücher und Artikel zum Thema politische Rechtslehre[90] erschienen, die sich mit Verteidigung des politischen Islam, der Theorie der Vormundschaft des Rechtsgelehrten (Welayat-e Faqih) sowie weiteren Angelegenheiten des islamischen Staatswesens beschäftigen.[91]

Umgang mit der islamischen Welt

Die Maraj-e Taqlid und Gelehrten der Hawza von Qom unternehmen seit der Wiederbelebung der Hawzah zahlreiche Aktivitäten in Bezug auf die Interaktion und den Austausch mit anderen religiösen Institutionen weltweit. Sie gründeten kulturelle Zentren und verbreiteten islamisches Wissen in verschiedenen Ländern.[92] In diesem Zusammenhang wurden auch ausländische Studierende in die Hawza nach Qom aufgenommen und dort ausgebildet.[93]

Vertretungen außerhalb des Iran

Seyyed Husain Borujerdi, Oberhaupt der Hawza von Qom, entsandte im Jahr 1952 Seyyed Mohammad Taghi Taleghani Al-e Ahmad (den Bruder von Jalal Al-e Ahmad) zur Betreuung der Schiiten in Medina. Nach ihm wurden Seyyed Ahmad Lawasani und später AbdulHusain Faqihi Raschti geschickt. Zudem beauftragte Borujerdi Seyyed Zain al-Abidin Kaschani nach Kuwait, Mohammad Hassan Nascher al-Eslam Schushtari nach Sansibar, Schariatzadeh Isfahani nach Pakistan, Mahdi Haeri Yazdi in die USA und Seyyed Sadr al-Din Balaghi als seinen reisenden Vertreter nach Europa.[94] In dieser Zeit entstand auch das Islamische Zentrum Hamburg unter der Schirmherrschaft Borujerdis.[95] Darüber hinaus gründete Seyyed Mohammad Reza Golpayegani im Jahr 1973 den Internationalen Islamischen Gemeinschaft in London.[96]

Eine weitere internationale Initiative von Borujerdi betraf die Unterstützung und Förderung von Mohammad Taghi Qomi bei der Gründung von Dar ul-Taqrib in Ägypten. Es wird berichtet, dass dank Qomis Bemühungen Mahmud Schaltut, der Scheich der Al-Azhar-Universität, im Jahr 1959 den schiitischen Islam neben den anderen Rechtsschulen des sunnitischen Islams offiziell anerkannte.[97] Seyyed Musa Sadr, der Führer der Schiiten im Libanon, war ebenfalls Absolvent der Hawza von Qom, der aufgrund der Empfehlung Borujerdis und anderer Gelehrter sich ab 1959 im Libanon niederliess.[98] Seine Verdienste gelten als herausragend in der internationalen Verbreitung des Islams.[99]

Religiöse Mission im Ausland

Der Weltverband für die Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen und der Weltverband Ahl al-Bait werden von Qom aus geleitet und widmen sich globalen missionarischen Aktivitäten.[100] Internationale Institutionen wie das Zentrum für islamische Studien oder Jamaat al-Murtaza[101] sowie Organisationen wie das Verlagshaus von Seyyed Mojtaba Mawsavi Lari und Ansarian-Verlag dienen ebenfalls dem Ziel der internationalen Verbreitung islamischer Inhalte.[102]

Ebenso wird der Fernsehsender "Welayat" vom in Qom ansässigen Vorbild der Nachahmung Naser Makarem Schirazi unterstützt.[103] Der Sender "Marjaiyat" produziert Programme auf Persisch, Arabisch und Englisch und wird von Seyyed Sadeq Schirazi gefördert.[104]

Studium ausländischer Theologiestudierender

Während der Amtszeit von Sayyid Husain Borujerdi als Marja' (1324–1340 n.i.S.) besuchten einige Theologiestudierende aus dem Ausland die Unterrichtsstätten in Qom. Die gezielte Aufnahme internationaler Studierender der Theologie begann in den 1960er und 1970er Jahren durch das Dar at-Tabliqh Islami,[105] und nach der Islamischen Revolution erfolgte dies über die Institutionen „Sazman-e Madares-e Keschwar“ sowie das „Markaz Jahani Ulum-e Eslami“.[106] Beide Einrichtungen wurden im Jahr 1386 n.i.S. zur al-Mustafa Universität zusammengeführt.[107]

Die gängigen Wissenschaften an der Hawzah von Qom

Das Schulungssystem der Hawzah von Qom, ähnlich wie bei anderen theologischen Zentren, basiert maßgeblich auf der Wissenschaft des islamischen Rechts (Fiqh) und der Ausbildung von Experten in diesem Bereich.[108] Neben den einleitenden Kursen wie arabische Literatur, Logik sowie den Hauptfächern Fiqh, Methodenlehre, der islamischen Theologie und Philosophie sowie der Auslegung des Korans werden Ethik, die Wissenschaft der Überlieferer (Ilm al-Rijal) und einige weitere praktische Wissenschaften wie Mathematik und Astronomie, wenn auch in eingeschränktem Umfang, unterrichtet.[109]

Die Rechtsschule von Qom

Es heißt, dass die Rechtsschule von Qom ein Erzeugnis des Aufbaus der Hawzah von Qom im 14. Jahrhundert sei. Diese Entwicklung begann mit den Gedanken von Scheikh Abdulkarim Haeri und Seyyed Husain Borujerdi und wurde durch deren Schüler weiter verbreitet.[110] Die Rechtsschule von Qom wird im Vergleich zur Schule von Nadschaf durch spezifische Merkmale charakterisiert. Dazu gehören die Berücksichtigung des Kontextes und der Art der Überlieferung sowie der Denkweise der Überlieferer, das Verhältnis zwischen den Aussagen der Imame und den Rechtssprüchen sunnitischer Gelehrter, die Analyse des Zusammenhangs zwischen schiitischen und sunnitischen Überlieferungen, ein verstärkter Fokus auf den Koran, weniger Gebrauch der praktischen Prinzipien und eine stärkere Gewichtung der Anhäufung von Vermutungen.[111]

Philosophie

Vor den Aktivitäten von Seyyed Mohammad Husain Tabatabai war das Fach Philosophie in Qom wenig beachtet.[112] Es heißt, dass die Koranauslegungssitzungen sowie der spezifische Stil Tabatabais bei der Interpretation des Korans zur Ausbildung mehrerer Kommentatoren und zur Wiederbelebung koranischer Debatten in Qom führten. Geistliche wie Ali Meschkini, Naser Makarem Schirazi sowie einige Schüler Tabatabais, darunter Abdollah Jawadi Amoli, Mohammad Taqi Mesbah Yazdi und Ja‘far Sobhani, begannen mit Lehrveranstaltungen oder Veröffentlichungen zum Thema Koraninterpretation.[113] Philosophie wird an der Hawzah von Qom überwiegend durch die Schüler Tabatabais unterrichtet, die alle der philosophischen Schule von Mulla Sadra angehören[114] und als Neo-Sadraisten bekannt sind.[115] Darüber hinaus wird behauptet, dass durch Tabatabais Aktivitäten die Grundlage für den Eintritt moderner westlicher Philosophie in das Bildungsprogramm von Qom gelegt wurde.[116]

Denkströmungen in der Hawzah von Qom

In der Hawzah von Qom existieren zahlreiche und vielseitige Denkströmungen.[117] Unterschiede in theoretischen Grundlagen und Herangehensweisen von Lehrern und Studenten führen gelegentlich zu klar erkennbaren gesellschaftlichen Entwicklungen und öffentlichen Stellungnahmen. Beispiele dafür sind die Meinungsverschiedenheiten über die Methoden der Fadāʾiyān-e Islam und ihren Anführer Nawwab Safawi in den 1940er und 1950er Jahren,[118] die Diskussionen um das Buch "Schahid Jawid" im Jahr 1970,[119] die Debatten über die Gedanken von Ali Schariati in den 1970er Jahren[120] sowie Unstimmigkeiten über die religiöse Autorität von Seyyed Kazem Schariatmadari in den frühen 1980er Jahren.[121] Ebenfalls erwähnenswert sind die Folgen eines Vortrags von Husain-Ali Montazeri im Jahr 1997.[122]

Die Vielfalt der Ansichten und ideologischen Ansätze innerhalb der Hawzah von Qom basiert auf verschiedenen Faktoren. Dazu zählen unter anderem: Mechanismen des Ijtihads im islamischen Recht, die Einbindung nicht-religiöser wissenschaftlicher Methoden in die Theologie,[123] religiöse Modernisierungsstreben,[124] moderne Medien,[125] Angelegenheiten von Frauen,[126] moderne Universitäten und Forschungseinrichtungen[127] sowie die Auswirkungen der Revolution und der Islamischen Republik.[128]

Übergreifende Denkrichtungen im Bereich Qom

Mohsen Tabatabaeifar beschreibt in seinem Werk "Denkströmungen in der zeitgenössischen Hochschule von Qom" drei zentrale Ansätze: Textorientierte Ausrichtung, iǧtihād-basierte Orientierung und rationalistische Richtung.[129] Er teilt die iǧtihād-basierte Ausrichtung in traditionelle und dynamische Schulen ein,[130] die textorientierte Denkrichtung in Strömungen ohne und mit relativer Berücksichtigung von Rationalität[131] sowie die rationalistische Strömung in Ansätze mit theologischer beziehungsweise philosophischer Rationalität.[132]

In einer weiteren Untersuchung wurden die später entstandenen hadithzentrierten Strömungen in Qom in vier Kategorien unterteilt: gemäßigte, hadithorientierte (auch als aḫbārī bekannt), jene, die sich mit dem Koran begnügen und koranzentrierte Herangehensweisen.[133] Zudem wird eine als „Kritik der schiitischen Haditeh“ bezeichnete Strömung definiert, die sich mit der Überprüfung und Bewertung von Überlieferungen hinsichtlich ihrer Kette, Quellen und ihres Inhalts beschäftigt.[134]

Abdolwahhab Forati ordnet die Denk-Strömungen in der Hawzah von Qom traditionellen sowie reformorientierten Ansätzen zu. Die traditionellen Perspektiven werden weiter in drei Gruppen differenziert: reine Traditionalisten, pragmatische Traditionalisten und fundamentale Traditionalisten.[135] Forati sieht die Gruppe der Traditionalisten repräsentiert durch Institutionen wie die Akademie für islamische Wissenschaften Qom unter der Leitung von Seyyed Muniradin Husaini Haschemi, Seyyed Mehdi Mirbaqeri sowie das Ausbildungs- und Forschungsinstitut Imam Khomeini mit Konzepten von Mohammad-Taqi Mesbah Yazdi.[136] Die reformorientierten Strömungen teilt er wiederum in zwei Ansätze auf: Den Ansatz einer Rückkehr zum Koran, repräsentiert durch Mohammad Sadeqi Tehrani,[137] sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Tradition, vertreten durch Ne‘matollah Salehi Najafabadi.[138]

Relevante Forschungen

Rasul Jafarian weist in seinem Buch über religiös-politische Strömungen und Organisationen in Iran, das die Jahre 1941 bis 1979 betrachtet, auf einige Denkströmungen im Bereich von Qom hin. Ebenso erforscht Abdolwahhab Forati, ein Forscher im Bereich der politischen Rechtslehre, in seinen Büchern „Die Geistlichkeit und die Moderne“,[139] „Das Geistlichkeit und die Politik“,[140] „Die Geistlichkeit und der moderne Staat“[141] sowie „Typologie der intellektuell-politischen Strömungen der Hawzah von Qom“ die gedanklichen Differenzen unter den Geistlichen in Qom.[142] Die Bücher „Denkströmungen in der zeitgenössischen Hawzah von Qom“[143] und „Typologie der intellektuellen Strömungen der Hawzah und deren Verhältnis zur Idee der Islamischen Revolution“[144] beide verfasst von Seyyed Mohsen Tabatabai-Far, sowie „Typologie des politischen Verhaltens schiitischer religiöser Autoritäten“ von Seyyed Hassan Haschemian-Far[145] und schließlich „Die Geistlichkeit und die iranische Revolution“ von Seyyed Hadi Tabatabai[146] sind Studien, die sich mit den unterschiedlichen theoretischen Grundlagen, Ansätzen und Methoden unter den Hawzah-Gelehrten, insbesondere unter den Geistlichen in Qom, befassen.

Die Hawzah von Qom und konkurrierende ideologische Strömungen

Wie in anderen religiösen Seminaren war auch die Hawzah von Qom von Kritik und Zurückweisung von Ideen oppositioneller oder innerreligiöser Andersdenkener geprägt.[147] Die ältesten Aktivitäten gegen Andersdenkende seitens der Hawzah von Qom beinhalten zahlreiche Antworten auf die Schriften von Ahmad Kasravi sowie auf das Buch „Die tausende Jahre alten Geheimnisse“, verfasst von Ali Akbar Hakimzadeh.[148] Das Werk „Kaschf al-Asrar“, 1944 von Seyyed Ruhollah Khomeini verfasst, ist ebenfalls aus dieser Zeit hervorgegangen.[149]

Ein bedeutender Teil der Kräfte der Hawzah von Qom wurde in den Jahrzehnten 1950 bis 1980 für den Kampf gegen die Bahai-Bewegung eingesetzt.[150] So hielt auf Weisung von Seyyed Husain Borujerdi der bekannte Sprecher Falsafi einen Monat lang Reden gegen die Bahai-Sekte im Radio.[151] Die Maraji in Qom erklärten außerdem durch Fatwas den Handel mit Bahais für verboten und stärkte durch die Erlaubnis zur Nutzung religiöser Zahlungen die Hujjatie-Gesellschaft, die sich gegen die Bahai-Bewegung einsetzte.[152]

Bekämpfung marxistischer Gedanken

Der Widerstand gegen atheistische und nicht-religiöse Ideologien fand in den 1950er Jahren in den theologischen Kreisen der Hawzah von Qom in Form eines Kampfes gegen den Marxismus und Kommunismus statt. Es wird berichtet, dass die Geistlichkeit den Marxismus für gefährlicher als andere Ideologien, einschließlich des Liberalismus und Säkularismus, hielt.[153] Daher konzentrierten sich zumal die Theologen in Qom auf die kritische Auseinandersetzung mit dem Marxismus.[154]

Zu den prominentesten Geistlichen, die in diesem Bereich tätig waren, zählten Seyyed Mohammad Husain Tabatabai, Morteza Motahhari und weitere Schüler Tabatabais. Ihre Werke wie "Grundlagen der Philosophie und Methode des Realismus" von Tabatabai mit Kommentaren von Motahhari[155] sowie "Die Möchtegernphilosophen" von Naser Makarem Schirazi sind bekannte Beispiele dieser Bemühungen und wurden in der Hawzah von Qom verfasst.[156] Motahhari organisierte zudem zahlreiche Sitzungen zur Kritik am Marxismus, die später als Buch unter dem Titel "Eine Kritik des Marxismus" veröffentlicht wurden.[157] In diesem Zusammenhang entstand auch das Buch "Bewahrung der ideologischen Festungen" von Mohammad-Taqi Mesbah Yazdi,[158] welches in den 1970er Jahren verfasst und 1980 publiziert wurde.[159]

Auseinandersetzung mit Sunniten und Wahhabiten

Die kritische Reflexion über die Lehren anderer islamischer Schulen gehörte ebenfalls zu den Kernaufgaben der religiösen Gelehrten. Auch in Qom gibt es zahlreiche Lehr-, Forschungs- und Missionsinstitute, die sich der Analyse und Kritik nicht-schiitischer Glaubensrichtungen widmen. Dabei liegt der Schwerpunkt besonders auf der Auseinandersetzung mit sunnitischen Strömungen, insbesondere dem Salafismus und Wahhabismus. Zu den bemerkenswerten Werken gehören die Neuauflagen des Buches "Ihqaq ul Haq" mit seinen Ergänzungen, die Sammlung "al-Ghadir" in einer neuen wissenschaftlichen Bearbeitung durch das Institut für Fiqh der Ahlulbait sowie hunderte weitere Bücher und Artikel zur Kritik des Wahhabismus. In diesem Zusammenhang gründete der schiitische Marja Ayatollah Naser Makarem Schirazi die Institution Dar al-I'lam li-Madrasat Ahlul Bait mit dem Ziel der Verteidigung schiitischer Glaubensinhalte.[160]

In den Jahren 2015 und 2016 wurde in Qom ein internationaler Kongress zur Bekämpfung extremistischer und takfiristischer Strömungen von prominenten Geistlichen von Qom organisiert.[161] Ein Bericht aus dem Jahr 2014 listete beispielsweise 202 Dissertationen zum Thema Kritik an den Wahhabismus auf, von denen einige auf der dritten und vierten akademischen Ebenen der Hawzah entstanden sind.[162]

Kritik an Andersdenkenden und Intellektuellen

Die veröffentlichten Kritiken an den Reden und Schriften von Ali Schariati, darunter Artikel der Zeitschrift Makateb Islam in den 1350er Jahren n.i.S.,[163] sowie Vorträge, Artikel und Bücher, die als Antworten auf die Ansichten von Mahdi Bazargan, Abdolkarim Sorusch und Mohammad Mojtahed Schabestari verfasst und publiziert wurden, stellen Beispiele für die Haltung der Geistlichen von Qom gegenüber andersdenkenden Strömungen dar. Zudem wurde berichtet, dass die Gelehrten der Hawzah von Qom einen Teil ihrer wissenschaftlichen Arbeit darauf konzentriert haben, jene Arten der interpretativen Methoden zu kritisieren, die sich von den üblichen Vorgehensweisen der Schule unterschieden und von ihnen als abweichend angesehen wurden.[164]

Fußnoten

  1. Tabatabaeefar, Djaryanhaye Fekri Hauze Moaser Qom, S.13
  2. Tabatabaeefar, Djaryanhaye Fekri Hauze Moaser Qom, S.7
  3. Ostadyankhani und andere, «Barresi Chegoonegi naqschafarini Hawza Ilmiyya Qom dar Bo'd Hifz wa Ta'ali Inqilab Islami», S.135-138
  4. Saburiyan, Takwin Nahad Marja'iyyat Taqlid Schia, S.337
  5. Algar, BORŪJERDĪ, ḤOSAYN ṬABĀṬABĀʾĪ
  6. Salehi, Doganeye Hawza Najaf, Hawza Qom, S.67 & 81
  7. Salehi, Doganeye Hawza Najaf, Hawza Qom, S.81
  8. Ostadyankhani und andere, «Barresi Chegoonegi naqschafarini Hawza Ilmiyya Qom dar Bo'd Hifz wa Ta'ali Inqilab Islami», S.135-138
  9. Farmaniyan, یکصد سال فراز و فرود تقریب مذاهب در حوزه علمیه قم
  10. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.178
  11. Baqeri, «Hajm-e Athar Ilmi Athargozar Hawza Qom dar Zamineye Ulum Koran», S.99
  12. Sonderausgabe der 25. Knferenz Buch des Jahres der Hawzas, S.104
  13. Taschakori Saleh, «Schakhsiyyathaye Tafsiri Hawza Ilmiyya Qom dar Sadeye Akhir», S.265-290
  14. Hosseini Aliabad, «Daneschwaran Ulum Koran Sadeye Akhir Hawza Ilmiyya Qom», S.316-347
  15. Hosseini Aliabad, «Daneschwaran Ulum Koran Sadeye Akhir Hawza Ilmiyya Qom», S.347
  16. Hosseini Harandi, «Hawza Ilmiyya Qom wa Seyr Tatawurrat Naschriyyat Dini dar Sadeye Akhir», S.37
  17. Hosseini Harandi, «Hawza Ilmiyya Qom wa Seyr Tatawurrat Naschriyyat Dini dar Sadeye Akhir», S.38-49
  18. فهرست نرم‌افزارهای موسسه نور
  19. Farmaniyan, یکصد سال فراز و فرود تقریب مذاهب در حوزه علمیه قم
  20. Saburiyan, Takwin Nahad Marja'iyyat Taqlid Schia, S.380
  21. Saburiyan, Takwin Nahad Marja'iyyat Taqlid Schia, S.384
  22. Haschemiyanfar, Guneschenasi Raftar Siyasi Maraje Taqlid Schia, S.103
  23. A'rafi, Hawzah Ilmiyya ..., S.327
  24. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.78
  25. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.83
  26. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.86
  27. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.86-108
  28. Safari und Haezeri, «Ihya wa Tathbit Hawzeh Ilmiyyeh Qom dar Iran Moaser», S.297
  29. Zohreh Kaschani, Tarikh 1200 Saleye Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.68-70
  30. Zohreh Kaschani, Tarikh 1200 Saleye Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.81-84
  31. Zohreh Kaschani, Tarikh 1200 Saleye Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.156
  32. Reyhan Yazdi, Ayene Daneschwaran, S.144-145; Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.39
  33. Aschtiyani, «Moghadameh», Seite einhundartneununddreißig; Rezanejad, «Moghadameh», Seite einundzwanzig; Ostadi, Ketabha wa Athar Ilmi Imam Khomeini, S.143
  34. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.24
  35. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.28; Najafi, Andischeye Siyasi wa Tarikh Nehzat Haj Aqa Nurollah Isfahani, S.237-300
  36. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.85; Makki, Tarikh Bist Sale Iraniyan, B.2, S.432
  37. Haeri Yazdi, Khaterat Doktor Mahdi Haeri Yazdi, S.118
  38. Schikhani und Zare, Tahawullat Hawzeh Ilmiyyeh Qom ..., S.34-35; Karaji, Qom wa Marja'iyyat, S.41
  39. Khomeini, Sahifa Imam, B.2, S.407 & B.11, S.454; Purhadi, Khaterat ..., S.66
  40. Bodala, «Mosahebe ba Hujjat al-Islam Sayyid Hussein Bodala», S.93-94; Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.2, S.2
  41. Ja'farian, Barghayi az Tarikh Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.31
  42. Djoghrafiyaye Tarikhi Schahrestan Qom, S.218
  43. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.2, S.172-176
  44. Wakil Qommi, Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.19
  45. Wakil Qommi, Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.21 & 38
  46. Soleymaniyyeh, Pol ta Djazireh, S.42
  47. Khomeini, Sahifa Imam, B.14, S.60
  48. Soleymaniyyeh, Pol ta Djazireh, S.43
  49. A'rafi, Hawzah Ilmiyya ..., S.279-281
  50. آخرین آمار طلاب حوزه‌های علمیه
  51. Forati, Rohaniyyat wa Siyasat, S.55
  52. Forati, Rohaniyyat wa Siyasat, S.56-57
  53. Forati, Rohaniyyat wa Siyasat, S.56-57
  54. Zakeri, «Hawzeh wa Ghoghaye Djomhuri Reza Khan dar Aghaz-e Gharn-e Akhir», S.99 &103
  55. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.35-36; Makki, Tarikh Bist Sale Iraniyan, B.4, S.287
  56. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.35-36 Basiratmanesch, Ulama wa Reza Shah, S.252
  57. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.1, S.51; Amini, Chaleschhaye Ruhaniyyat ba Reza Shah, S.347; Basiratmanesch, Ulama wa Reza Shah, S.258
  58. Haeri Yazdi, Khaterat Doktor Mahdi Haeri Yazdi, S.47,56-57; Falsafi, Khaterat wa Mobarezat Hujjat al-Islam Falsafi, S.187-189
  59. Falsafi, Khaterat wa Mobarezat Hujjat al-Islam Falsafi, S.189; Manzur al-Adjdad, Marja'iyyat dar Arseye Ijtmia wa Siyasat, S.459
  60. Manzur al-Adjdad, Marja'iyyat dar Arseye Ijtmia wa Siyasat, S.452, D.29
  61. Manzur al-Adjdad, Marja'iyyat dar Arseye Ijtmia wa Siyasat, S.457, D.36-38
  62. Ostadiyankhani und andere, «Barresi Chegunegi Naqschafarini Elmi Hawzeh Qom dar Bo'd Hefz wa Ta'ali Inqelab Islami», S.144
  63. Tabatabaeefar, Djaryanhaye Fekri Hauze Moaser Qom, S.17
  64. Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.238-241
  65. Asnad Inqelab Islami, B.1, S.44
  66. Asnad Inqelab Islami, B.1, S.57; Rohani, Barresi wa Tahlili az Nehzat Imam Khomeini dar Iran, B.1, S.230
  67. Haschemi Rafsanjani, Doran-e Mobarezeh, B.1, S.133
  68. Rohani, Barresi wa Tahlili az Nehzat Imam Khomeini dar Iran, B.1, S.265
  69. Asnad Inqelab Islami, B.1, S.80-81, 84; Rajabi, Zendeginameye Siyasi Imam Khomeini, Unterlage 51
  70. Mansuri, Tarikh-e Qiyam-e Panzdah Khordad be Rewayat Asnad, B.1, Unterlage 15/3
  71. Khomeini, Sahifa Imam, B.1, S.415; Dawani, Nehzat Ruhaniyun-e Iran, B.4, S.324
  72. Rohani, Barresi wa Tahlili az Nehzat Imam Khomeini dar Iran, B.1, S.744
  73. Jame'e Modaressin Hawzeh Elmiyyeh Qom, B.1, S.270; Schirkhani und Zare, Tahawulat-e Hawzeh Elmiyyeh Qom ..., S.37-38
  74. Jame'e Modaressin Hawzeh Elmiyyeh Qom, B.1, S.268-269
  75. Madani, Tarikh Siyasi Moaser Iran, B.2, S.222-223
  76. Madani, Tarikh Siyasi Moaser Iran, B.2, S.232-234
  77. Jame'e Modaressin Hawzeh Elmiyyeh Qom, B.1, S.464-498
  78. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.19
  79. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.15
  80. Forati, Ruhaniyyat wa Siyasat, S.51
  81. مراجع تقلید: به جمهوری اسلامی رأی خواهیم داد
  82. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.135
  83. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.135
  84. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.136-137
  85. Haschimi Rafsanjani, Be Suye Sarnewescht, S.45
  86. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.136-137
  87. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.136
  88. Piruzmand, «Rabeteye Ruhaniyyat wa Dolat dar Jame'essazi Ghabl wa Ba'd az Inqelab Islami», S.137
  89. فرمانده تیپ مستقل ۸۳ امام جعفر صادق(ع) روحانیون رزمی تبلیغی گفت: ۱۸ هزار پرونده ایثارگری در تیپ امام صادق(ع) وجود دارد
  90. Al Sayyid Qafur, «Seyr-e Tatawur wa Mowajeheye Ulama ba Ahadith Siyasi ...», S.50-51
  91. Ostadiyankhani und andere, «Barresi Chegunegi Naqschafarini Elmi Hawzeh Qom dar Bo'd Hefz wa Ta'ali Inqelab Islami», S.144
  92. Ebrahimi, «Ertebatat wa Ta'amolat Resanei Hawzeh Qom ba Digar Nahadhaye Dini Jahan-e Isalm», S.110
  93. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.16; Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.319
  94. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.2, S.14; Falsafi, Khaterat wa Mobarezat Hujjat al-Islam Falsafi, S.203; Bodala, «Mosahebe ba Hujjat al-Islam Sayyid Hussein Bodala», S.103-104; Hosseinian, Bist Sal Takapuye Islam-e Schi'i dar Iran..., S.386
  95. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.12
  96. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.14
  97. Falsafi, Khaterat wa Mobarezat Hujjat al-Islam Falsafi, S.179-180; Hosseinian, Bist Sal Takapuye Islam-e Schi'i dar Iran..., S.390-391
  98. Kamalian, سرفصل‌هایی از زندگانی امام موسی صدر; Ja'farian, Atlas Schia, S.523
  99. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.15
  100. Ebrahimi, «Ertebatat wa Ta'amolat Resanei Hawzeh Qom ba Digar Nahadhaye Dini Jahan-e Isalm», S.116
  101. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.23
  102. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.23-31
  103. Ebrahimi, «Ertebatat wa Ta'amolat Resanei Hawzeh Qom ba Digar Nahadhaye Dini Jahan-e Isalm», S.118
  104. شبکه ماهواره‌ای مرجعیت
  105. Meschki und Rezaie, «Hawzeh Elmiyyeh Qom wa Tabligh-e Bain al-Milal dar Sad Sal-e Akhir», S.16
  106. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.319
  107. Farhan Al Qasim, Tarikh al-Hauzat al-Ilmiyya, B.6, S.320
  108. Haeri Schirazi, «Jaryan-schenasi Ruykardhaye Hadithi Hawzeh Elmiyyeh Qom», S.8-9
  109. Scharif Razi, Athar al-Hujja, B.2, S.178-188
  110. Rahmani, «Imkan-sanji Peydayi Maktab Fiqhi az Andischeye Scheich Moassis», S.123-124
  111. Aschayeri, «Mohemtarin Tafawothaye Maktab-e Qom wa Najaf»
  112. Mortazawi Langrudi, «Mosahebe ba Ayatullah Sayyid Mohammad Hassan Mortazawi Langrudi», S.51
  113. Ilahi, «Raweschhaye Tadris wa Amuzesch Tafsir Koran dar Hawzeh Qom dar Sadeye Akhir», S.163
  114. Farahani, نگاهی به وضعیت فعلی فلسفه در حوزه علمیه قم آیا به رویکردهای حدیث محورانه بازخواهیم گشت؟
  115. Raschad, «Gofteman-e Falsafi No-Sadraie», S.60
  116. Wakil Qommi, Hawzeh Ilmiyyeh Qom, S.67-68; Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.234
  117. Forati, Guneschenasi Fekri Siyasi Hawzeh Elmiyyeh Qom, S.125; Tabatabaeefar, Djaryanhaye Fekri dar Hawzeh Moaser, S.23
  118. Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.122-126
  119. Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.371
  120. Rahnama, Mosalmani dar Djostojuye Nakoja-Abad, S.382; Beheschti, Doktor Schariati Djostojugari dar Masir-e Schodan, S.116-119
  121. گذری بر زندگی علمی و سیاسی آقای سید کاظم شریعتمداری
  122. رهبر انقلاب: از حق شخصی خودم می‌گذرم اما از حق مردم مطلقاً اغماض نخواهم کرد
  123. Tabatabaeefar, Djaryanhaye Fekri dar Hawzeh Moaser, S.8
  124. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.220
  125. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.222
  126. Forati, Ruhaniyyat wa Tajddod, S.226
  127. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.227
  128. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.42
  129. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.43
  130. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.61
  131. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.92
  132. Tabatabaeefar, Guneschenasi Djaryanhaye Fekri Hawzeh, S.135
  133. Haeri Schirazi, «Jaryan-schenasi Ruykardhaye Hadithi Hawzeh Elmiyyeh Qom», S.10-14
  134. Haeri Schirazi, «Jaryan-schenasi Ruykardhaye Hadithi Hawzeh Elmiyyeh Qom», S.22
  135. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.270
  136. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.376
  137. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, S.386
  138. Forati, Ruhaniyyat wa Tajddod, S.415
  139. Forati, Ruhaniyyat wa Tajaddod, 1389 n.i.S
  140. Forati, Rohaniyyat wa Siyasat, 1390 n.i.S
  141. Forati, Rohaniyyat wa Dolat-e Modern, S.97-269
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  151. Mohammadi, «Bazkhani Naqsh-e Ayatollah Borujerdi wa Imam Khomeini dar Mobareze ba Islam-setizi wa Nofuz-e Bahaiyan dar Hokumat-e Pahlawi», S.75
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  153. Forati, Ruhaniyyat wa Tajddod, S.141
  154. Forati, Ruhaniyyat wa Tajddod, S.136
  155. Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.32
  156. Ja'farian, Djaryanha wa Sazmanhaye Mazhabi wa Siyasi Iran, S.32
  157. Forati, Ruhaniyyat wa Tajddod, S.156
  158. Fanaie Eschkewari, «Pischgaman-e Hawzeh Elmiyyeh Schia dar Mowajehe ba Falsafe Gharb», S.175
  159. پاسدارى از سنگرهاى ایدئولوژیك جلد 1, Informationswebsite des Ayatollah Misbah Yazdi
  160. Ebrahimi, «Ertebatat wa Ta'amolat Resanei Hawzeh Qom ba Digar Nahadhaye Dini Jahan-e Isalm», S.118
  161. Ebrahimi, «Ertebatat wa Ta'amolat Resanei Hawzeh Qom ba Digar Nahadhaye Dini Jahan-e Isalm», S.118
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