Sure Al ʿImran

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Sure Al ʿImran
Al-Baqara← →An-Nisā᾽
سوره آل عمران.jpg
Suren Nr 3
Ǧuz 3, 4
Offenbarung
Offenbarungsreihenfolge 89
Mekkanisch/Medinensich Medinensich
Statistik
Versanzahl 200
Wortanzahl 3508
Buchstabenanzahl 14984

Die Sure Āl ʿImrān (arabisch: سورة آل عِمران) ist die dritte Sure des Korans und eine der medinensischen Suren dieses Heiligen Buches. Sie befindet sich im 3. und 4. Ğuzʿ. Diese Sure wird ʿImrān (Vater der Heiligen Maria) genannt, da er und seine Sippe hier erwähnt werden. Inhaltlich geht es in dieser Sure vornehmlich um den Aufruf der Gläubigen zur Einheit und zur Geduld gegenüber den Feinden des Islam. Die Themen Monotheismus, die Attribute Gottes, das jenseitige Leben, der Ğihād, Gutes gebieten und Schlechtes verwehren, at-Tawwalī, at-Tabarrī und die Ḥağğ werden in dieser Sure ebenfalls aufgegriffen, ebenso die Historie der Propheten Adam (a.), Noah (a.), Abraham (a.), Moses (a.) und Jesus (a.), die Geschichte der Heiligen Maria (a.) sowie die Lehren, die aus den Schlachten Uḥud und Badr etc. gezogen wurden.

Die Verse Iʿtiṣām, Muḥkam und Mitašābih, Kaẓm Ġaiẓ, Mubāhila und die Verse Rabbanā sind einige der bekannten Verse der Sure Āl ʿImrān. Weitere Verse enthalten auch Rechtsgesetze. Über den Vorzug der Rezitation dieser Sure heißt es, wer die Sure Āl ʿImrān rezitiert, demjenigen gibt Gott für jeden Vers, den er liest, Schutz bei der Überquerung der Brücke über der Hölle.

Vorstellung

Benennung

Die Sure heißt Āl ʿImrān, da in ihr das Wort ʿImran erwähnt wird. Im 33. Vers wird auf die Sippe ʿImrāns unter der Bezeichnung Āl ʿImrān und im 35. Vers auf ʿImrān, dem Vater von Maria hingewiesen.[1] Ein weiterer Titel dieser Sure ist Ṭayyiba (rein von jeglichem Schmutz und jeglichen Anschuldigungen), welches ein Hinweis auf die Reinheit Marias (a.) bezüglich Sünden und falscher Bezichtigungen ist.[2] Die Sure al-Baqara und die Sure Āl ʿImrān heißen zusammen Zahrawān.[3]

Offenbarungsort und Reihenfolge der Suren

Die Sure Āl ʿImrān zählt zu den medinensischen Suren und ist in der Offenbarungsreihenfolge die 89. Sure, welche auf den Propheten (s.) herabgesandt wurde. In der jetzt vorliegenden Koranversion (Muṣḥaf) ist sie die 3. Sure und befindet sich im 3. bis 4. Ǧuz᾽ des Korans.[4]

Anzahl der Verse und weitere Eigenschaften

Die Sure Āl ʿImrān enthält 200 Verse, 3508 Wörter und 14984 Buchstaben. Sie ist die zweite Muqaṭṭaʿāt-Sure und beginnt mit den Muqaṭṭa-Buchstaben alif lām mīm.[5] Nach den Suren al-Baqara und an-Nisāʿ ist sie die drittgrößte Sure des Korans und umfasst etwa eineinhalb Ğuzʿ. Sie zählt auch zu den Sabʿ Ṭiwāl.[6] Zusammen mit der Sure al-Baqara wird die Sure Āl ʿImrān Zahrawān genannt. [7]

Laut einigen Koranexegeten wurde diese Sure während der Badr-Schlacht und der Uḥud-Schlacht herabgesandt, also im zweiten und dritten Jahr nach der Hiğra. Sie veranschaulicht einen bedrohlichen Lebensabschnitt der Muslime in der frühislamischen Zeit.[8]

Inhalt

Nach Ṭabāṭabāī ist das Hauptziel der Sure Āl ʿImrān, die Gläubigen zur Einheit, Geduld und zum Widerstand gegenüber den Feinden des Islam aufzurufen. Gott verlangt von den Muslimen, dass sie sich gegenseitig zur Geduld ermahnen. Anschliessend wird in dieser Sure auf religiöse Wahrheiten verwiesen, zur Erlösung der Gläubigen von religiösen Anzweifelungen und teuflischen Eingebungen.[9]

In Tafsīr Nemūneh wird der Inhalt der Sure Āl ʿImrān wie folgt zusammengefasst:

Historische Erzählungen

Einige der Geschichten und historischen Erzählungen der Sure Āl ʿImrān sind:

  • Die Geschichte der Heiligen Maria (a.) und Jesus (a.)
  • Das Gelübde der Mutter Mariaʿs und die Geburt von Maria (a.): Verse 35-37
  • Zacharias Gebet für die Geburt von Yaḥyā (Johannes): Verse 38-41
  • Die Auserwähltheit Mariaʿs (a.): Verse 41-44
  • Die Geburt Jesus (a.): Verse 45-47
  • Der prophetische Auftrag, das Wunder, die Jünger und die Himmelfahrt von Jesus (a.): Verse 48-55
  • Mubāhila (das Gespräch des Propheten (s.) mit den Christen von Nağrān und der Aufruf zum gegenseitigen Verfluchungsordal): Vers 61
  • Die Errichtung der Kaʿba in Mekka: Verse 96-97
  • Die Uḥud-Schlacht: Verse 121-122, 152-154, 166-168 und 172
  • Die Badr-Schlacht und die Unterstützung der Engel: Verse 123-126

Offenbarungsanlässe einiger Verse

Etwa 50 Verse der Sure Āl ʿImrān besitzen einen Offenbarungsanlass.[11], einige davon sind folgende:

Der Dialog der Christen von Nağrān mit dem Propheten (s.)

Im Tafsīr Mağmaʿ al-Bayān zitiert aṭ-Ṭabarsī, Rabīʿ ibn Anas, und legt nahe, dass die ersten achtzig Verse der Sure Āl ʿImrān über eine Gruppe von Christen in Nağrān, angeführt von drei ihrer Ältesten namens ʿAqib, Ayham und Abu Ḥāriṯa ibn ʿAlqama offenbart wurde, die nach Medina kamen, um mit dem Propheten des Islam (s.) zu sprechen. Laut dieser Erzählung besuchten sie den Propheten (s) nach dem Abendgebet. Als sie bei einem Disput über den Islam und Jesus (a.) die Argumente des Propheten (s.) nicht entkräften konnten, schwiegen sie. Daraufhin wurden die ersten achtzig Verse der Sure Āl ʿImrān herabgesandt.[12]

Vernichtung der Juden und der Heiden

In Bezug auf die Offenbarung des 12. Verses der Sure Āl ʿImrān: Sag zu denjenigen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle zusammengetrieben werden – eine schlimme Lagerstatt! Es heißt: Als die Muslime die Schlacht von Badr gewannen, sagten die Juden von Medina, dass dieser Prophet der verheißene Prophet in der Tora ist und wir an ihn glauben müssen; Aber einige von ihnen sagten, warten wir es ab, und schauen wie die nächste Schlacht ausfällt. Als die Muslime in der Uḥud-Schlacht besiegt wurden, verfielen die Juden in Skepsis und Kaʿb b. Ašraf ging mit einigen Begleitern nach Mekka und stimmte Abū Sufyān zu, gemeinsam gegen die Muslime vorzugehen, worauf dieser Vers als Verurteilung ihrer Handlung und der der Polytheisten herabgesandt wurde.[13]

Mubāhala

Der Offenbarungsanlass der Mubāhila-Verse handelt von zwei christlichen Mönchen namens ʿAqib und Sayyid und einer Gruppe von Christen aus Nağrān, die zum Propheten (s.) kamen und nach einem Dialog mit ihm den Islam nicht annahmen, wonach vereinbart wurde am folgenden Tag ein gegenseitiges Verfluchungsordal durchzuführen, bei dem der Lügner von der göttlichen Strafe heimgesucht wird. Am nächsten Tag kam der Prophet (s.), in Begleitung von al-Ḥasan (a.), al-Ḥusain (a.), Fāṭima (s.) und ʿAlī (a.) zur Wüste. Als die Christen diese Szene sahen, entschieden sie sich, das Verfluchungsritual doch nicht auszuführen. Daraufhin schlossen sie einen Vertrag mit dem Propheten, die Ğizya zu bezahlen. Berichtet wird, dass der Prophet (s.) sagte, hätten sie sich an dem Ritual beteiligt, so wäre ein Feuerregen über die Wüste gekommen.[14]

Der Glaube und der Abfall der Juden davon

In Bezug auf die Offenbarung des Vers 72 der Sure Āl ʿImrān: Und ein Teil von den Leuten der Schrift sagt: Glaubt an das, was auf diejenigen, die glauben, (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, am Anfang des Tages aber verleugnen es (wieder) an seinem Ende, auf daß sie umkehren mögen! Es heißt: Zwölf Juden von Ḫaibar beschlossen, Zweifel unter die Muslime zu streuen, wobei sie am ersten Tag vorgeben wollten, die Religion Muḥammads (s.) angenommen zu haben, und am Ende des gleichen Tages, mit der Begründung, dass sie mit dem Blick in den Koran und durch die Beratung ihrer Gelehrten, zu der Gewissheit gelangt sind, der Islam wäre ungültig und der Prophet (s.) sei ein Lügner, um so aus dem Islam wieder auszutreten. Auf diese Weise würden die Gefährten Muḥammads (s.), weil sie uns als das Volk der Schrift und als gelehrt betrachten, ihren Glauben aufgeben und unserer Religion beitreten. Mit der Offenbarung dieses Verses informierte Gott den Propheten (s.) und die Muslime über deren Hinterlist.[15]

Bekannte Verse

Zahlreiche Verse der Sure Āl ʿImrān, darunter Vers 7 (Muḥkam wa Mutišābih, eindeutige und mehrdeutige Verse), Vers 26 (Mulk), Vers 61 (Mubāhila), und Vers 103 (Iʿtiṣām), gehören zu den bekannten Versen dieser Sure.

al-Muḥkam und al-Mutašābih

Hauptartikel: al-Muḥkam und al-Mutašābih

Er ist es, Der das Buch (als Offenbarung) auf dich herabgesandt hat. Die eindeutigen Verse machen den Kern des Buches aus, denen aber auch andere, mehrdeutige hinzugefügt werden.(Vers 7)

Dieser Vers spricht eine Gruppe von Versen des Korans an, die mutašabih (mehrdeutig) genannt werden, also keine klare Bedeutung haben, sie können von verirrten Menschen missbraucht werden. Makārim Šīrāzī begründet die Existenz solcher Verse im Koran damit, dass es einige Inhalte oder Diskussionen über Welten, die außerhalb der Reichweite des Menschen liegen, wie die unsichtbare Welt (ʿĀlam al-Ġaib) die Welt der Auferstehung und die Attribute Gottes, gibt.[16] Schon seit jeher wurde in exegetischen und koranischen Diskussionen bezüglich der Bedeutung der Mehrdeutigkeit dieses Verses reichlich darüber disputiert, worauf sie sich beziehen könnte, dermaßen, dass unabhängige wissenschaftliche Abhandlungen und Bücher diesbezüglich verfasst wurden.[17]

Vers 19

Gewiß, die Religion ist bei Allah der Islām.(19)

Ṭabāṭabāī betrachtet das Wort Islam in diesem Vers in seiner wortwörtlichen Bedeutung, die besagt, dass die Wahrheit aller göttlichen Religionen ein und dieselbe ist, Unterwerfung unter Gott und Gehorsam ihm gegenüber ist.[18] In Tafsīr Nemūneh wird das Wort Islam in der Bedeutung von Unterwerfung, die wahre Religion, die Unterwerfung unter den Befehl Gottes betrachtet. Dementsprechend wird die Religion des Propheten des Islam (s.) auch der Islam genannt, weil es die letzte und höchste Religion ist; Ansonsten sind gewissermaßen alle göttlichen Religionen islamisch.[19]

Vers 26

Sag: O Allah, Herr der Herrschaft, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst. Du machst mächtig, wen Du willst, und Du erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist (all) das Gute. Gewiß, Du hast zu allem die Macht.

Bezüglich der Herrschaft Gottes gilt in diesem Vers als Zeichen seiner Macht, sein Eigentum nach Belieben ermächtigen zu können.[20] Die Koranexegeten beziehen die Bedeutung von Du gibst die Herrschaft, wem Du willst auf die ersten Muslime, die dem Ruf des Islam folgten, wobei Gott ihnen Macht, Herrschaft und Ehre verlieh und in der Bedeutung von Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst beziehen sie sich auf die Heiden, Römer und Iraner, denen aufgrund ihrer Untreue ihre Macht und ihre Ehre entzogen wurde.[21] Deshalb betrachten sie hier die Entziehung der Macht von den Mächtigen und die Zuteilung der Macht an die Schwachen als ein Zeichen der Macht Gottes.[22]

al-Mubāhala Vers 61

Hauptartikel: al-Mubāhala Vers

Wer nun mit dir darüber streitet, nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so sag (zu denen): „Kommt her! Laßt uns unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, uns selbst und euch selbst zusammenrufen und hierauf flehen und so den Fluch Allahs über die Lügner kommen lassen!(Vers 61)

Gelehrte verschiedener islamischer Denkrichtungen diskutierten den Vers von Mubāhala in theologischen, interpretativen, historischen und juristischen Schriften.[23] Schiitische Kommentatoren und einige sunnitische betrachteten diesen Vers als eine der Tugenden von Imam ʿAlī (a.) und der Ahl al-Bait (a.).[24] In diesem Vers wird Imam ʿAlī (a.) als die Seele und der Geist des Propheten (s.) vorgestellt.[25] Imam ar-Riḍā (a.) führt diesen Vers des Korans als die größte Tugend Imam ʿAlīʿs (a.) an.[26]

al-Infāq-Vers 92

Ihr werdet die Güte nicht erreichen, bevor ihr nicht von dem ausgebt, was euch lieb ist. Und was immer ihr ausgebt, so weiß Allah darüber Bescheid.

In diesem Vers wurde das Wort al-Birr (Güte) im Sinne einer umfassenden und guten Bedeutung sowohl im Glauben als auch in der Praxis definiert[27], gemeint sind Paradies, Frömmigkeit, Zugehörigkeit zu den Rechtschaffenen,[28] Glaube und reines Handeln[29]. In diesem Vers wird das Spenden von dem Eigentum, was man liebt als eine der Bedingungen zur Erlangung des Status der Gütigen angesehen.[30]

Vers 103

Und haltet alle fest am Seil Allahs und geht nicht auseinander! Und gedenkt Allahs Gunst an euch, als ihr Feinde wart und Er dann eure Herzen zusammenführte, worauf ihr durch Seine Gunst Brüder wurdet. Und (als) ihr am Rand einer Feuergrube wart und Er euch dann davor errettete. So macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf daß ihr rechtgeleitet werden möget!

Nach den Koranexegeten geht es in diesem Vers hauptsächlich um den Aufruf zur Einheit und zur Bekämpfung gegen jede Spaltung unter den Muslimen.[31] In diesem Vers wird die Brüderlichkeit und Nächstenliebe als Weg dargelegt, die Muslime vor dem Rand des Abgrunds des Feuers zu retten. Mit Feuer ist nicht das Höllenfeuer gemeint, sondern das Feuer des Krieges, des Streits und die langfristigen Feindseligkeiten der Aws- und Ḫarzağ-Stämme vor dem Islam, die Gott mit dem Islam auslöschte und die Brüderlichkeit zwischen ihnen schuff.[32]

Vers 133

Und beeilt euch um Vergebung von eurem Herrn und (um) einen (Paradies)garten, dessen Breite (wie) die Himmel und die Erde ist. Er ist für die Gottesfürchtigen bereitet.(Vers 133)

Das Wetteifern um Erlangung der Vergebung Gottes in diesem wird als Versuch angesehen, die im Koran und in der as-Sunna (Tradition) erwähnten Mittel der Vergebung zu erzielen.[33]

Vers 134

die in Freude und Leid ausgeben und ihren Grimm zurückhalten und den Menschen verzeihen. Und Allah liebt die Gutes Tuenden.(Vers 134)

Beschrieben werden in diesem Vers einige der Attribute der Frommen, welche nach der göttliche Vergebung trachten, darunter die Kontrolle des Zorns.[34]

Vers 169

Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt.

Der Vers erwähnt den hohen Status der Märtyrer und spricht von ihrem Überleben nach ihrem Tod und ihrem außergewöhnlichen Leben bei Gott.[35] Dieser Vers ist einer der Verse, welche über das jetzige Ḍarīḥ des Heilligtums von al-ʿAbbās (a.) angbracht.[36]

Rabbanā Verse 192-194

Unser Herr, gewiß, wen Du ins (Höllen)feuer eingehen läßt, den hast Du (damit) in Schande gestürzt. Und die Ungerechten werden keine Helfer haben. Unser Herr, gewiß, wir hörten einen Rufer, der zum Glauben aufrief: ‚Glaubt an euren Herrn.‘ Da glaubten wir. Unser Herr, vergib uns unsere Sünden, tilge unsere bösen Taten und berufe uns ab unter den Gütigen.Unser Herr, und gib uns, was Du uns durch Deine Gesandten versprochen hast, und stürze uns nicht in Schande am Tag der Auferstehung. Gewiß, Du brichst nicht, was Du versprochen hast.

Diese Verse sind eine Sammlung von Korangebeten, die mit dem Wort Rabbana (Unser Herr) beginnen und die weisen Gläubigen Gott um Vergebung bitten. Im ersten Vers fürchten sich die Weisen mehr vor die Schändlichkeit als vor dem Höllenfeuer, weshalb sind ehrenvolle Menschen bereit sind, alle Arten von Leiden und Trauer zu ertragen, um ihre Ehre und Würde zu bewahren. Daher wurde die schmerzhafteste Qual am Tag des Gerichts die Schmach vor Gott und seinen Dienern dargestellt.[37]

Mit dem Rufer im zweiten Vers sei der Prophet (s.) gemeint, der zum Glauben berufen hat, und die Gläubigen, die den Aufruf des Propheten (s.) annehmen, die Vergebung ihrer Sünden verdienen und die Ermutigung erhalten, die ihnen versprochen wurde.[38]

Weitere bekannte Verse

Die Sure Āl ʿImrān enthält noch andere bekannte Verse: Vers 3 über die Bestätigung der vorherigen himmlischen Bücher, einschließlich der Tora und der Bibel, Vers 27 über die Erschaffung von Tag und Nacht (Ilāğ), Vers 144 über das Verbot der Rückkehr der Gesellschaft zur Ğāhiliyya Zeit nach dem Tod des Propheten (s.), Vers 159 über die gute Moral des Propheten (s.), Vers 164 über Gottes Segen für die Gläubigen, Vers 185 darüber, dass jeder Mensch den Tod schmecken wird und Vers 191 über das Gedenken Gottes in allen Zeiten gehören zu diesen Versen.

Āyāt al-Aḥkām

Verse des Korans, die entweder Rechtsbestimmungen enthalten oder bei der Entnahmen von solchen verwendet werden, werden Āyāt al-Aḥkām genannt.[39] Die Rechtsgelehrten haben einige Verse der Sure Āl ʿImrān angewandt, um Rechtsprechungsentscheidungen abzuleiten. Vers 90 über die Nichtannahme der Umkehr eines Abtrünnigen, Vers 97 über die Sicherheit der Bewohner des Heiligtums von Mekka und die Verpflichtung der Ḥağğ für alle Menschen und Vers 130 über die Verbot des Wucherei gehören zu diesen Versen.

VersNr. Vers Kapitel Subjekt
19 Gewiß, die Religion ist bei Allah der Islām. Doch diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneinig, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war – aus Mißgunst untereinander. Doch wer Allahs Zeichen verleugnet –, so ist Allah schnell im Abrechnen. Rituelle Reinheit und Unreinheit Das Wesentliche der Religion leugnen
44 Dies gehört zu den Nachrichten vom Verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. Denn du warst nicht bei ihnen, als sie ihre Rohre warfen (, um durch das Los zu bestimmen), wer von ihnen Maryam betreuen sollte. Und du warst nicht bei ihnen, als sie miteinander stritten. ... Die Legitimität der Lotterie in problematischen Fällen
77 Diejenigen, die ihren Bund mit Allah und ihre Eide für einen geringen Preis verkaufen, haben am Jenseits keinen Anteil. Und Allah wird am Tag der Auferstehung weder zu ihnen sprechen noch sie anschauen noch sie läutern. Für sie wird es schmerzhafte Strafe geben. Versprechen, Eid und Versprechen Folgen einer Eidverletzung
90 Jene (aber), die ungläubig werden, nachdem sie den Glauben (angenommen) haben, und hierauf an Unglauben zunehmen, deren Reue wird nicht angenommen werden, und jene sind die Irregehenden. Strafrecht Die Ablehnung der Reue eines Abtrünnigen
93 Alle Speisen waren den Kindern Isrāʾīls erlaubt außer dem, was Isrāʾīl sich selbst verbot, bevor die Thora offenbart wurde. Sag: Bringt doch die Thora bei und verlest sie dann, wenn ihr wahrhaftig seid. Speise und Trank Alle Lebensmittel sind halal
97 Darin liegen klare Zeichen. (Es ist) der Standort Ibrāhīms. Und wer es betritt, ist sicher. Und Allah steht es den Menschen gegenüber zu, daß sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen – (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allah der Weltenbewohner Unbedürftig. Ḥağğ Sicherheit der Bewohner des Schreins von Mekka

Verpflichtung des Hadsch für alle

97 Darin liegen klare Zeichen. (Es ist) der Standort Ibrāhīms. Und wer es betritt, ist sicher. Und Allah steht es den Menschen gegenüber zu, daß sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen – (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allah der Weltenbewohner Unbedürftig. Ḥağğ Die Verpflichtung des Hajj gegenüber allen Menschen
104 Und es soll aus euch eine Gemeinschaft werden, die zum Guten aufruft, das Rechte gebietet und das Verwerfliche verbietet. Jene sind es, denen es wohl ergeht. das Gute gebieten und das Schlechte verwehren Die Verpflichtung, das Richtige zu verbieten und das Falsche zu verbieten
130 O die ihr glaubt, verschlingt nicht den Zins um ein Vielfaches vermehrt, sondern fürchtet Allah, auf daß es euch wohl ergehen möge! Handel Verbot des Konsums von Wucher

Vorzüge und Auswirkungen

Hauptartikel: Vorzüge der Suren

In dem Tafsir Mağmaʿ al-Bayān tradiert aṭ-Ṭabarsī eine Überlieferung vom Propheten (s.), wer die Sure Āl ʿImrān rezitiert, demjenigen gibt Gott für jeden Vers, den er liest, Schutz bei der Überquerung der Brücke über der Hölle. In einer anderen Überlieferung vom Propheten (s.) sagte er: Wer die Sure Āl ʿImrān rezitiert, dem werden Gott und die Engel Grüße senden, bis die Sonne untergeht.[40]

Text und Übersetzung

Sure 35: Fatir (Der Erschaffer)
Übersetzung Der text der Sure
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen بِسْمِ اللَّـهِ الرَّ‌حْمَـٰنِ الرَّ‌حِيمِ
(Alif-Lām-Mīm(1) الْحَمْدُ لِلَّهِ فَاطِرِ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ جَاعِلِ الْمَلَائِكَةِ رُسُلًا أُولِي أَجْنِحَةٍ مَثْنَىٰ وَثُلَاثَ وَرُبَاعَ ۚ يَزِيدُ فِي الْخَلْقِ مَا يَشَاءُ ۚ إِنَّ اللَّهَ عَلَىٰ كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ (1)
Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen.(2) مَا يَفْتَحِ اللَّهُ لِلنَّاسِ مِنْ رَحْمَةٍ فَلَا مُمْسِكَ لَهَا ۖ وَمَا يُمْسِكْ فَلَا مُرْسِلَ لَهُ مِنْ بَعْدِهِ ۚ وَهُوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ﴿2﴾
Er hat dir das Buch mit der Wahrheit offenbart, das zu bestätigen, was vor ihm (offenbart) war. Und Er hat (auch) die Thora und das Evangelium (als Offenbarung) herabgesandt,(3) يَا أَيُّهَا النَّاسُ اذْكُرُوا نِعْمَتَ اللَّهِ عَلَيْكُمْ ۚ هَلْ مِنْ خَالِقٍ غَيْرُ اللَّهِ يَرْزُقُكُمْ مِنَ السَّمَاءِ وَالْأَرْضِ ۚ لَا إِلَٰهَ إِلَّا هُوَ ۖ فَأَنَّىٰ تُؤْفَكُونَ﴿3﴾
zuvor, als Rechtleitung für die Menschen. Und Er hat die Unterscheidung herabgesandt. Gewiß, diejenigen, die Allahs Zeichen verleugnen, für sie wird es strenge Strafe geben. Allah ist Allmächtig und Besitzer von Vergeltungsgewalt.

(4)

وَإِنْ يُكَذِّبُوكَ فَقَدْ كُذِّبَتْ رُسُلٌ مِنْ قَبْلِكَ ۚ وَإِلَى اللَّهِ تُرْجَعُ الْأُمُورُ﴿4﴾
Vor Allah ist nichts verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel.(5) يَا أَيُّهَا النَّاسُ إِنَّ وَعْدَ اللَّهِ حَقٌّ ۖ فَلَا تَغُرَّنَّكُمُ الْحَيَاةُ الدُّنْيَا ۖ وَلَا يَغُرَّنَّكُمْ بِاللَّهِ الْغَرُورُ﴿5﴾
Er ist es, Der euch im Mutterleib gestaltet, wie Er will. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen.(6) إِنَّ الشَّيْطَانَ لَكُمْ عَدُوٌّ فَاتَّخِذُوهُ عَدُوًّا ۚ إِنَّمَا يَدْعُو حِزْبَهُ لِيَكُونُوا مِنْ أَصْحَابِ السَّعِيرِ﴿6﴾
Er ist es, Der das Buch (als Offenbarung) auf dich herabgesandt hat. Dazu gehören eindeutige Verse – sie sind der Kern des Buches – und andere, mehrdeutige. Was aber diejenigen angeht, in deren Herzen (Neigung zum) Abschweifen ist, so folgen sie dem, was davon mehrdeutig ist, im Trachten nach Irreführung und im Trachten nach ihrer Mißdeutung. Aber niemand weiß ihre Deutung außer Allah. Und diejenigen, die im Wissen fest gegründet sind, sagen: „Wir glauben daran; alles ist von unserem Herrn.“ Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.

(7)

الَّذِينَ كَفَرُوا لَهُمْ عَذَابٌ شَدِيدٌ ۖ وَالَّذِينَ آمَنُوا وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَهُمْ مَغْفِرَةٌ وَأَجْرٌ كَبِيرٌ﴿7﴾
Unser Herr, lasse unsere Herzen nicht abschweifen, nachdem Du uns rechtgeleitet hast, und schenke uns Erbarmen von Dir aus. Du bist ja der unablässig Schenkende.(8) أَفَمَنْ زُيِّنَ لَهُ سُوءُ عَمَلِهِ فَرَآهُ حَسَنًا ۖ فَإِنَّ اللَّهَ يُضِلُّ مَنْ يَشَاءُ وَيَهْدِي مَنْ يَشَاءُ ۖ فَلَا تَذْهَبْ نَفْسُكَ عَلَيْهِمْ حَسَرَاتٍ ۚ إِنَّ اللَّهَ عَلِيمٌ بِمَا يَصْنَعُونَ﴿8﴾
Unser Herr, Du wirst die Menschen gewiß zu einem Tag versammeln, an dem es keinen Zweifel gibt. Allah bricht nicht, was Er versprochen hat.(9) وَاللَّهُ الَّذِي أَرْسَلَ الرِّيَاحَ فَتُثِيرُ سَحَابًا فَسُقْنَاهُ إِلَىٰ بَلَدٍ مَيِّتٍ فَأَحْيَيْنَا بِهِ الْأَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا ۚ كَذَٰلِكَ النُّشُورُ﴿9﴾
Gewiß, denjenigen, die ungläubig sind, werden weder ihr Besitz noch ihre Kinder vor Allah etwas nützen. Sie sind es, die Brennstoff des (Höllen)feuers sein werden.

(10)

مَنْ كَانَ يُرِيدُ الْعِزَّةَ فَلِلَّهِ الْعِزَّةُ جَمِيعًا ۚ إِلَيْهِ يَصْعَدُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ وَالْعَمَلُ الصَّالِـحُ يَرْفَعُهُ ۚ وَالَّذِينَ يَمْكُرُونَ السَّيِّئَاتِ لَهُمْ عَذَابٌ شَدِيدٌ ۖ وَمَكْرُ أُولَٰئِكَ هُوَ يَبُورُ﴿10﴾
Nach der Art der Leute Firʿauns und derjenigen vor ihnen: Sie erklärten Unsere Zeichen für Lüge, und da ergriff sie Allah für ihre Sünden. Und Allah ist streng im Bestrafen.(11) وَاللَّهُ خَلَقَكُمْ مِنْ تُرَابٍ ثُمَّ مِنْ نُطْفَةٍ ثُمَّ جَعَلَكُمْ أَزْوَاجًا ۚ وَمَا تَحْمِلُ مِنْ أُنْثَىٰ وَلَا تَضَعُ إِلَّا بِعِلْمِهِ ۚ وَمَا يُعَمَّرُ مِنْ مُعَمَّرٍ وَلَا يُنْقَصُ مِنْ عُمُرِهِ إِلَّا فِي كِتَابٍ ۚ إِنَّ ذَٰلِكَ عَلَى اللَّهِ يَسِيرٌ﴿11﴾
Sag zu denjenigen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle zusammengetrieben werden – eine schlimme Lagerstatt!(12) وَمَا يَسْتَوِي الْبَحْرَانِ هَٰذَا عَذْبٌ فُرَاتٌ سَائِغٌ شَرَابُهُ وَهَٰذَا مِلْحٌ أُجَاجٌ ۖ وَمِنْ كُلٍّ تَأْكُلُونَ لَحْمًا طَرِيًّا وَتَسْتَخْرِجُونَ حِلْيَةً تَلْبَسُونَهَا ۖ وَتَرَى الْفُلْكَ فِيهِ مَوَاخِرَ لِتَبْتَغُوا مِنْ فَضْلِهِ وَلَعَلَّكُمْ تَشْكُرُونَ﴿12﴾
Ihr hattet ja ein Zeichen in zwei Scharen, die aufeinandertrafen: Die eine kämpfte auf Allahs Weg und eine andere, ungläubige. Sie sahen sie dem Augenschein nach zweimal so viel, wie sie (selbst waren). Und Allah stärkt mit Seiner Hilfe, wen Er will. Darin ist wahrlich eine Lehre für diejenigen, die Einsicht besitzen.(13) يُولِجُ اللَّيْلَ فِي النَّهَارِ وَيُولِجُ النَّهَارَ فِي اللَّيْلِ وَسَخَّرَ الشَّمْسَ وَالْقَمَرَ كُلٌّ يَجْرِي لِأَجَلٍ مُسَمًّى ۚ ذَٰلِكُمُ اللَّهُ رَبُّكُمْ لَهُ الْمُلْكُ ۚ وَالَّذِينَ تَدْعُونَ مِنْ دُونِهِ مَا يَمْلِكُونَ مِنْ قِطْمِيرٍ﴿13﴾
Ausgeschmückt ist den Menschen die Liebe zu den Begierden, nach Frauen, Söhnen, aufgehäuften Mengen von Gold und Silber, Rassepferden, Vieh und Saatfeldern. Das ist der Genuß im diesseitigen Leben. Doch bei Allah ist die schöne Heimstatt.(14) إِنْ تَدْعُوهُمْ لَا يَسْمَعُوا دُعَاءَكُمْ وَلَوْ سَمِعُوا مَا اسْتَجَابُوا لَكُمْ ۖ وَيَوْمَ الْقِيَامَةِ يَكْفُرُونَ بِشِرْكِكُمْ ۚ وَلَا يُنَبِّئُكَ مِثْلُ خَبِيرٍ﴿14﴾
Sag: Soll ich euch von etwas Besserem als diesem Kunde geben? Für diejenigen, die gottesfürchtig sind, werden bei ihrem Herrn Gärten sein, durcheilt von Bächen, ewig darin zu bleiben, und vollkommen gereinigte Gattinnen und Wohlgefallen von Allah. Allah sieht die Menschen wohl,(15) يَا أَيُّهَا النَّاسُ أَنْتُمُ الْفُقَرَاءُ إِلَى اللَّهِ ۖ وَاللَّهُ هُوَ الْغَنِيُّ الْحَمِيدُ ﴿15﴾
die sagen: „Unser Herr, gewiß, wir glauben. Darum vergib uns unsere Sünden und bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers.“(16) إِنْ يَشَأْ يُذْهِبْكُمْ وَيَأْتِ بِخَلْقٍ جَدِيدٍ ﴿16﴾
Die Standhaften und die Wahrhaftigen, die demütig Ergebenen und diejenigen, die ausgeben, und die im letzten Teil der Nacht um Vergebung Bittenden.(17) وَمَا ذَٰلِكَ عَلَى اللَّهِ بِعَزِيزٍ﴿17﴾
Allah bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer Ihm; und (ebenso bezeugen) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen.(18) وَلَا تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ أُخْرَىٰ ۚ وَإِنْ تَدْعُ مُثْقَلَةٌ إِلَىٰ حِمْلِهَا لَا يُحْمَلْ مِنْهُ شَيْءٌ وَلَوْ كَانَ ذَا قُرْبَىٰ ۗ إِنَّمَا تُنْذِرُ الَّذِينَ يَخْشَوْنَ رَبَّهُمْ بِالْغَيْبِ وَأَقَامُوا الصَّلَاةَ ۚ وَمَنْ تَزَكَّىٰ فَإِنَّمَا يَتَزَكَّىٰ لِنَفْسِهِ ۚ وَإِلَى اللَّهِ الْمَصِيرُ ﴿18﴾
Gewiß, die Religion ist bei Allah der Islām. Doch diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneinig, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war – aus Mißgunst untereinander. Doch wer Allahs Zeichen verleugnet –, so ist Allah schnell im Abrechnen.(19) وَمَا يَسْتَوِي الْأَعْمَىٰ وَالْبَصِيرُ ﴿19﴾
Und wenn sie mit dir streiten (wollen), dann sag: „Ich habe mein Gesicht Allah ergeben, und (ebenso,) wer mir folgt!“ Und sag zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde, und den Schriftunkundigen: „Seid ihr (Allah) ergeben?“ Wenn sie (Ihm) ergeben sind, dann sind sie rechtgeleitet. Kehren sie sich aber ab, so obliegt dir nur die Übermittelung (der Botschaft). Allah sieht die Menschen wohl.(20) وَلَا الظُّلُمَاتُ وَلَا النُّورُ ﴿20﴾
Diejenigen, die Allahs Zeichen verleugnen, die Propheten zu Unrecht töten und diejenigen unter den Menschen töten, die Gerechtigkeit befehlen, denen verkünde schmerzhafte Strafe.(21) وَلَا الظِّلُّ وَلَا الْحَرُورُ ﴿21﴾
Das sind diejenigen, deren Werke im Diesseits und Jenseits hinfällig werden. Und sie haben keine Helfer.

(22)

وَمَا يَسْتَوِي الْأَحْيَاءُ وَلَا الْأَمْوَاتُ ۚ إِنَّ اللَّهَ يُسْمِعُ مَنْ يَشَاءُ ۖ وَمَا أَنْتَ بِمُسْمِعٍ مَنْ فِي الْقُبُورِ﴿22﴾
Siehst du nicht jene, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie werden zum Buch Allahs aufgefordert, damit es zwischen ihnen richte. Hierauf kehrt sich eine Gruppe von ihnen ab, und sie sind Widerstrebende.(23) إِنْ أَنْتَ إِلَّا نَذِيرٌ﴿23﴾
Dies, weil sie sagen: „Das (Höllen)feuer wird uns nur für eine bestimmte Anzahl von Tagen berühren.“ Was sie (an Lügen) zu ersinnen pflegten, hat sie über ihre Religion getäuscht.(24) إِنَّا أَرْسَلْنَاكَ بِالْحَقِّ بَشِيرًا وَنَذِيرًا ۚ وَإِنْ مِنْ أُمَّةٍ إِلَّا خَلَا فِيهَا نَذِيرٌ﴿24﴾
Aber wie (wird es sein), wenn Wir sie zu einem Tag versammeln, an dem es keinen Zweifel gibt, und jeder Seele in vollem Maß zukommt, was sie verdient hat, und ihnen kein Unrecht zugefügt wird?(25) وَإِنْ يُكَذِّبُوكَ فَقَدْ كَذَّبَ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ جَاءَتْهُمْ رُسُلُهُمْ بِالْبَيِّنَاتِ وَبِالزُّبُرِ وَبِالْكِتَابِ الْمُنِيرِ ﴿25﴾
Sag: O Allah, Herr der Herrschaft, Du gibst die Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst. Du machst mächtig, wen Du willst, und Du erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist (all) das Gute. Gewiß, Du hast zu allem die Macht.(26) ثُمَّ أَخَذْتُ الَّذِينَ كَفَرُوا ۖ فَكَيْفَ كَانَ نَكِيرِ ﴿26﴾
Du läßt die Nacht in den Tag eindringen und läßt den Tag eindringen in die Nacht. Und Du läßt das Lebendige aus dem Toten hervorgehen und läßt hervorgehen das Tote aus dem Lebendigen. Und Du versorgst, wen Du willst, ohne zu berechnen.(27) أَلَمْ تَرَ أَنَّ اللَّهَ أَنْزَلَ مِنَ السَّمَاءِ مَاءً فَأَخْرَجْنَا بِهِ ثَمَرَاتٍ مُخْتَلِفًا أَلْوَانُهَا ۚ وَمِنَ الْجِبَالِ جُدَدٌ بِيضٌ وَحُمْرٌ مُخْتَلِفٌ أَلْوَانُهَا وَغَرَابِيبُ سُودٌ ﴿27﴾
Die Gläubigen sollen nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Schutzherren nehmen. Wer das tut, hat überhaupt nichts mit Allah (gemeinsam) –, es sei denn, daß ihr euch (durch dieses Verhalten) vor ihnen wirklich schützt. Allah mahnt euch zur Vorsicht vor Sich selbst. Und zu Allah ist der Ausgang.(28) وَمِنَ النَّاسِ وَالدَّوَابِّ وَالْأَنْعَامِ مُخْتَلِفٌ أَلْوَانُهُ كَذَٰلِكَ ۗ إِنَّمَا يَخْشَى اللَّهَ مِنْ عِبَادِهِ الْعُلَمَاءُ ۗ إِنَّ اللَّهَ عَزِيزٌ غَفُورٌ ﴿28﴾
Sag: Ob ihr verbergt, was in euren Brüsten ist oder es offenlegt, Allah weiß es; Er weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Allah hat zu allem die Macht.(29) إِنَّ الَّذِينَ يَتْلُونَ كِتَابَ اللَّهِ وَأَقَامُوا الصَّلَاةَ وَأَنْفَقُوا مِمَّا رَزَقْنَاهُمْ سِرًّا وَعَلَانِيَةً يَرْجُونَ تِجَارَةً لَنْ تَبُورَ ﴿29﴾
An dem Tag wird jede Seele das, was sie an Gutem getan hat, bereit finden. Und von dem, was sie an Bösem getan hat, hätte sie gern, wenn zwischen ihr und ihm ein weiter Abstand wäre. Und Allah mahnt euch zur Vorsicht vor Sich selbst. Allah ist Gnädig zu den Menschen.(30) لِيُوَفِّيَهُمْ أُجُورَهُمْ وَيَزِيدَهُمْ مِنْ فَضْلِهِ ۚ إِنَّهُ غَفُورٌ شَكُورٌ ﴿30﴾
Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.(31) اوَالَّذِي أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ مِنَ الْكِتَابِ هُوَ الْحَقُّ مُصَدِّقًا لِمَا بَيْنَ يَدَيْهِ ۗ إِنَّ اللَّهَ بِعِبَادِهِ لَخَبِيرٌ بَصِيرٌ﴿31﴾
Sag: Gehorcht Allah und dem Gesandten. Doch wenn sie sich abkehren, so liebt Allah die Ungläubigen nicht.(32) ثُمَّ أَوْرَثْنَا الْكِتَابَ الَّذِينَ اصْطَفَيْنَا مِنْ عِبَادِنَا ۖ فَمِنْهُمْ ظَالِمٌ لِنَفْسِهِ وَمِنْهُمْ مُقْتَصِدٌ وَمِنْهُمْ سَابِقٌ بِالْخَيْرَاتِ بِإِذْنِ اللَّهِ ۚ ذَٰلِكَ هُوَ الْفَضْلُ الْكَبِيرُ ﴿32﴾
Gewiß, Allah hat Ādam und Nūḥ und die Sippe Ibrāhīms und die Sippe ʿImrāns vor den (anderen) Weltenbewohnern auserwählt,(33) جَنَّاتُ عَدْنٍ يَدْخُلُونَهَا يُحَلَّوْنَ فِيهَا مِنْ أَسَاوِرَ مِنْ ذَهَبٍ وَلُؤْلُؤًا ۖ وَلِبَاسُهُمْ فِيهَا حَرِيرٌ ﴿33﴾
eine der anderen Nachkommenschaft. Und Allah ist Allhörend und Allwissend.(34) وَقَالُوا الْحَمْدُ لِلَّهِ الَّذِي أَذْهَبَ عَنَّا الْحَزَنَ ۖ إِنَّ رَبَّنَا لَغَفُورٌ شَكُورٌ﴿34﴾
Als ʿImrāns Frau sagte: „Mein Herr, ich gelobe Dir, was in meinem Mutterleib ist, für Deinen Dienst freigestellt. So nimm (es) von mir an! Du bist ja der Allhörende und Allwissende.“(35) الَّذِي أَحَلَّنَا دَارَ الْمُقَامَةِ مِنْ فَضْلِهِ لَا يَمَسُّنَا فِيهَا نَصَبٌ وَلَا يَمَسُّنَا فِيهَا لُغُوبٌ ﴿35﴾
Als sie sie dann zur Welt gebracht hatte, sagte sie: „Mein Herr, ich habe ein Mädchen zur Welt gebracht.“ Und Allah wußte sehr wohl, was sie zur Welt gebracht hatte, und der Knabe ist nicht wie das Mädchen. „Ich habe sie Maryam genannt, und ich stelle sie und ihre Nachkommenschaft unter Deinen Schutz vor dem gesteinigten Satan.“(36) وَالَّذِينَ كَفَرُوا لَهُمْ نَارُ جَهَنَّمَ لَا يُقْضَىٰ عَلَيْهِمْ فَيَمُوتُوا وَلَا يُخَفَّفُ عَنْهُمْ مِنْ عَذَابِهَا ۚ كَذَٰلِكَ نَجْزِي كُلَّ كَفُورٍ ﴿36﴾
Da nahm ihr Herr sie auf gütigste Art an und ließ sie auf schöne Weise heranwachsen und gab sie Zakariyyā zur Betreuung. Jedesmal, wenn Zakariyyā zu ihr in die Zelle trat, fand er bei ihr Versorgung. Er sagte: „O Maryam, woher hast du das?“ Sie sagte: „Es kommt von Allah; Allah versorgt, wen Er will, ohne zu berechnen.“(37) وَهُمْ يَصْطَرِخُونَ فِيهَا رَبَّنَا أَخْرِجْنَا نَعْمَلْ صَالِحًا غَيْرَ الَّذِي كُنَّا نَعْمَلُ ۚ أَوَلَمْ نُعَمِّرْكُمْ مَا يَتَذَكَّرُ فِيهِ مَنْ تَذَكَّرَ وَجَاءَكُمُ النَّذِيرُ ۖ فَذُوقُوا فَمَا لِلظَّالِمِينَ مِنْ نَصِيرٍ ﴿37﴾
Da rief Zakariyyā seinen Herrn an und sagte: „Mein Herr, schenke mir von Dir aus gute Nachkommenschaft! Du bist ja der Gebetserhörer.(38) اإِنَّ اللَّهَ عَالِمُ غَيْبِ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ ۚ إِنَّهُ عَلِيمٌ بِذَاتِ الصُّدُورِ﴿38﴾
Und da riefen ihm die Engel zu, während er betend in der Zelle stand: „Allah verkündet dir Yaḥyā, ein Wort von Allah zu bestätigen, einen Herrn, einen Keuschen und Propheten von den Rechtschaffenen.“(39) هُوَ الَّذِي جَعَلَكُمْ خَلَائِفَ فِي الْأَرْضِ ۚ فَمَنْ كَفَرَ فَعَلَيْهِ كُفْرُهُ ۖ وَلَا يَزِيدُ الْكَافِرِينَ كُفْرُهُمْ عِنْدَ رَبِّهِمْ إِلَّا مَقْتًا ۖ وَلَا يَزِيدُ الْكَافِرِينَ كُفْرُهُمْ إِلَّا خَسَارًا ﴿39﴾
Er sagte: „Mein Herr, wie soll ich einen Jungen bekommen, wo mich schon hohes Alter überkommen hat und meine Frau unfruchtbar ist?“ Er (, der Engel,) sagte: „So (wird es sein); Allah tut, was Er will.“(40) قُلْ أَرَأَيْتُمْ شُرَكَاءَكُمُ الَّذِينَ تَدْعُونَ مِنْ دُونِ اللَّهِ أَرُونِي مَاذَا خَلَقُوا مِنَ الْأَرْضِ أَمْ لَهُمْ شِرْكٌ فِي السَّمَاوَاتِ أَمْ آتَيْنَاهُمْ كِتَابًا فَهُمْ عَلَىٰ بَيِّنَتٍ مِنْهُ ۚ بَلْ إِنْ يَعِدُ الظَّالِمُونَ بَعْضُهُمْ بَعْضًا إِلَّا غُرُورًا ﴿40﴾
Er (Zakariyyā) sagte: „Mein Herr, setze mir ein Zeichen.“ Er sagte: „Dein Zeichen ist, daß du drei Tage lang nicht zu den Menschen sprechen wirst außer durch Gebärden. Und gedenke deines Herrn häufig und preise (Ihn) am Abend und am frühen Morgen!“(41) إِنَّ اللَّهَ يُمْسِكُ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضَ أَنْ تَزُولَا ۚ وَلَئِنْ زَالَتَا إِنْ أَمْسَكَهُمَا مِنْ أَحَدٍ مِنْ بَعْدِهِ ۚ إِنَّهُ كَانَ حَلِيمًا غَفُورًا﴿41﴾
Und als die Engel sagten: „O Maryam, Allah hat dich auserwählt und dich rein gemacht und dich auserwählt vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner!(42) وَأَقْسَمُوا بِاللَّهِ جَهْدَ أَيْمَانِهِمْ لَئِنْ جَاءَهُمْ نَذِيرٌ لَيَكُونُنَّ أَهْدَىٰ مِنْ إِحْدَى الْأُمَمِ ۖ فَلَمَّا جَاءَهُمْ نَذِيرٌ مَا زَادَهُمْ إِلَّا نُفُورًا ﴿42﴾
O Maryam, sei deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verbeuge dich zusammen mit den sich Verbeugenden.“(43) اسْتِكْبَارًا فِي الْأَرْضِ وَمَكْرَ السَّيِّئِ ۚ وَلَا يَحِيقُ الْمَكْرُ السَّيِّئُ إِلَّا بِأَهْلِهِ ۚ فَهَلْ يَنْظُرُونَ إِلَّا سُنَّتَ الْأَوَّلِينَ ۚ فَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَبْدِيلًا ۖ وَلَنْ تَجِدَ لِسُنَّتِ اللَّهِ تَحْوِيلًا ﴿43﴾
Dies gehört zu den Nachrichten vom Verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. Denn du warst nicht bei ihnen, als sie ihre Rohre warfen (, um durch das Los zu bestimmen), wer von ihnen Maryam betreuen sollte. Und du warst nicht bei ihnen, als sie miteinander stritten.(44) أَوَلَمْ يَسِيرُوا فِي الْأَرْضِ فَيَنْظُرُوا كَيْفَ كَانَ عَاقِبَةُ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ وَكَانُوا أَشَدَّ مِنْهُمْ قُوَّةً ۚ وَمَا كَانَ اللَّهُ لِيُعْجِزَهُ مِنْ شَيْءٍ فِي السَّمَاوَاتِ وَلَا فِي الْأَرْضِ ۚ إِنَّهُ كَانَ عَلِيمًا قَدِيرًا ﴿44﴾
Als die Engel sagten: „O Maryam, Allah verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name al-Masīḥ ʿĪsā, der Sohn Maryams ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer der (Allah) Nahegestellten.(45)














[41]

وَلَوْ يُؤَاخِذُ اللَّهُ النَّاسَ بِمَا كَسَبُوا مَا تَرَكَ عَلَىٰ ظَهْرِهَا مِنْ دَابَّةٍ وَلَٰكِنْ يُؤَخِّرُهُمْ إِلَىٰ أَجَلٍ مُسَمًّى ۖ فَإِذَا جَاءَ أَجَلُهُمْ فَإِنَّ اللَّهَ كَانَ بِعِبَادِهِ بَصِيرًا ﴿45﴾


Fußnoten

  1. Ḫuramšāhī, "Sure-ie Āl ʿImran", S.1236.
  2. Sarmadī, "Sure-ie Āl-i ʿImran", S.679.
  3. "Sure-ie Baqara", S.1236.
  4. Ḫuramšāhī, "Sure-ie Āl-i ʿImran", S.1236.
  5. Sarmadī, "Sūre Āl-e ʿImran", S.679.
  6. Ḫuramšāhī, "Sure-ie Āl-e ʿImran", S.1236.
  7. Ḫuramšāhī, "Sure-ie Āl-i ʿImran", S.1236.
  8. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1374 n.i.S., B.2, S.408.
  9. Ṭabāṭabāī, al-Mīzān, 1390 n.H., B.3, S. 5 und 6.
  10. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.2, S.408-409.
  11. Wāḥidī, Asbāb Nuzūl al-Qurʿān, 1411 n.H., S.99-145.
  12. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.695-696.
  13. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.706; Wāḥidī, Asbāb Nuzūl al-Qurʿān, 1411 n.H., S.100.
  14. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.762; Wāḥidī, Asbāb Nuzūl al-Qurʿān, 1411 n.H., S.107.
  15. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.773-774; Wāḥidī, Asbāb Nuzūl al-Qurʿān, 1411 n.H., S.111.
  16. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1374 n.i.S., B.2, S.432-433.
  17. Rostamīzādeh, Ḫozāʿī, Mutišābih wa Muḥkam wa Rāseḫun da ʿIlm az Dīdgāh Imām ʿAlī (a.), 1390, S.74.
  18. Ṭabāṭabāī, al-Mīzān, 1390 n.H., B.3, S. 120 und 121.
  19. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1374 n.i.S., B.2, S.470-471.
  20. Muġniya, al-Kāšif, 1424, B.2, S.36-37.
  21. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.727-728; Muġniya, al-Kāšif, 1424, B.2, S.36-37.
  22. Muġniya, al-Kāšif, 1424, B.2, S. 37.
  23. al-Ġafūrī, Ḫāneš Fiqhī Ğadīdī az Āye-ie Mubāhala, S.48.
  24. az-Zamaḫšarī, al-Kaššāf, 1407 n.H., B.1, S.369; Faḫr ar-Rāzī, at-Tafsīr al-Kabīr, 1420 n.H., B.8, S.247; Beḍāwī, Anwār at-Tanzīl wa Asrār at-Taʿwīl, 1418 n.H., B.2, S.21.
  25. Ṣādeqī Tehrānī, al-Furqān, 1406 n.H., B.5, S.168.
  26. al-Mufīd, al-Fuṣūl al-Muḫtārah, 1414 n.H., S.38.
  27. Ṭabāṭabāī, al-Mīzān, 1390 n.H., B.3, S. 334.
  28. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.792.
  29. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 3.
  30. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 3.
  31. Markaz Eṭṭeleʿāt wa Madārek Eslāmī, Farhangnāmeh ʿUlūm-e Qurʿānī, 1394 n.i.S., B.1, S.508; Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 32.
  32. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 32.
  33. Ṣādeqī Tehrānī, al-Furqān, 1406 n.H., B.5, S.381.
  34. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 97.
  35. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 168-170.
  36. شبکه جهانی الکفیل.
  37. Makārem Šīrāzī, Tafsīr Nemūneh, 1371 n.i.S., B.3, S. 217.
  38. Ṭabāṭabāī, al-Mīzān, 1390 n.H., B.4, S. 88.
  39. Muʿinī, "Āyāt al-Aḥkām", S.1.
  40. aṭ-Ṭabarsī, Mağmaʿ al-Bayān, 1372, B.2, S.693.
  41. http://islam.de/13827.php?sura=35

Quellenverzeichnis


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  • al-Ġafūrī, Ḫālid, Ḫāneš-e fiqhī ğadīd az Āye-ie Mubāhila, übersetzt von Maḥmūd Riḍā Tawakkulī Muḥammadī, Kawṯar-e Maʿāref, 1391 n.i.S.
  • Bayḍāwī, ʿAbdallāh b. ʿUmar, Anwār at-Tanzīl wa Asrār at-Taʿwīl, editiert von Muḥammad ʿAbd ar-Raḥmān al-Marʿašlī, Beirut, Dār Iḥyāʿ at-Turāṯ al-ʿArabī, 1406 n.H.
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  • Rustamīzādeh, Riḍā, Ḫazā'ī, Mağīd, Mutašābih wa Muḥkam wa Rāsiḫan dar ʿIlm az Dīdgāh-e Imam ʿAlī (a), Fadak Sabzewārān, Nr. 6, 1390.
  • Zamaḫšarī, Maḥmūd, al-Kašāf an Ḥaqā'iq Ġawāmid at-Tanzīl, Beirut, Dār al-Kutub al-ʿArabīya, 1407 n.H.
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  • Ṭabāṭabāī, Muḥammad Ḥusain, al-Mīzān fī Tafsīr al-Qurʾān, Beirut, Muʾassisat al-Aʿlamī li-l-Maṭbūʿāt, 1390 n.H.
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  • Faḫr ar-Rāzī, Muḥammad b. al-ʿUmar, Mafātīḥ al-Ġaib (at-Tafsīr al-Kabīr), 3. Auflage, 1420 n.H.
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  • Wāḥidī, ʿAlī b. Aḥmad, Asbāb Nuzūl al-Qurʿān, Beirut, Dār al-Kutub al-ʿIlmiyya, 1411 n.H.